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21. Mai 2013, 14:18:18
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Aber von Cygnus zu einem Raumstationsmodul ist es ein weiter Weg. Cygnus ist eine Blechdose mit ein paar Luftkanälen, durch die von der ISS Frischluft eingeblasen wird. Ja, wieder mal leicht überspitzt formuliert, ich weiß.

Och, das trifft es doch sehr gut.  :)
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Wieso denn bigelow?

Thales Alenia baut ja z.B. das PCM für den cygnus frachter.

Das know-how gibts in europa nur dank ESA und ISS.

Und überhaupt, das ziel von HSF ist ja nicht das bisschen forschung, sondern die fähigkeit zu erlangen menschen im weltraum herumzukutschieren und am leben zu halten.

Bigelow deshalb, weil sie an großen günstigen Raumstationen arbeiten und diese demnächst verkaufen wollen. Ich kenne keinen anderen Hersteller, der sowas in absehbarer Zeit leisten kann/will.

Cygnus ist im Grunde genommen eine mit Fracht vollgestopfte vergrößerte Bierdose, von einer eigenständigen Raumstation noch viel weiter entfernt als Columbus.

Sicher wäre ein europäischer Hersteller schöner, das Geld bliebe hier. Das Problem ist nur, daß es keinen solchen Hersteller gibt und wohl auch so schnell nicht geben wird.

Europa hat leider nicht das geringste Interesse, selbst bemannt zu fliegen, also können wir auch da nur zukaufen.

Es würde eigentlich alles so laufen, wie wir es jetzt bei der ISS auch machen. Nur hätte die ESA für weit weniger Geld eine Raumstation ganz für sich alleine anstatt nur Juniorpartner zu sein und auf Almosen hoffen zu müssen.
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Schon klar, ich dachte auch mehr an die Technologie und deren (Weiter)Entwicklung an sich. Das Hochskalieren von solchen Triebwerken ist relativ einfach und billig.
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Bemannte Raumfahrt / Re: Jeff Bezos will Apollo 11 F-1s vom Meeresgrund bergen
« Letzter Beitrag von fl67 am Heute um 13:24:57 »
Ein paar Bilder von der Restaurierung der Triebwerke sind hier und hier zu sehen.

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Unbemannte Raumfahrt / Re: ESA Mars-Rover / EXOMARS
« Letzter Beitrag von wulf 21 am Heute um 13:11:08 »
Eine Frage:
Sind die Solarpanel auf der Landeplattform(S.5 des PDFs) nur zur Stromerzeugung für die Landeplattform da?
Die hat doch nach der Landung(da werden die panels ja erst entfalltet) keinen Auftrag mehr.

Ich vermute, dass es sich dabei lediglich um Rampen, auf denen der Rover herunterfahren kann, handelt und dass das, was aussieht wie Solarzellen, eine Oberflächenstuktur ist, die den Rädern Halt bietet.

Dafür spricht jedenfalls, dass bei den "anderen Optionen" Konzepte für andere Anzahl/Bauweisen der Rampen abgebildet sind, jedoch keine Solarpanele. Außerdem ist das Teil auf S. 5 mit "Rover accomodation platform with Rover egress system" beschriftet, also zu deutsch "Rover-Unterbringungsplattform mit Rover-Ausstiegssystem" beschriftet, von Energieversorgung steht da aber nichts und ich denke, das wäre in der Beschriftung erwähnt worden.
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Bion-M1 und weitere auf Sojus-2.1a
« Letzter Beitrag von Fischtownpirat am Heute um 12:56:01 »
Wenn bei uns ein Flugzeug der Luftwaffe auf mein Grundstück stürzt, wird es sofort zum militärischen Sicherheitsbereich erklärt, da werde ich nicht gefragt. So wird es in Rußland auch bei Raumfahrzeugen sein.
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Unbemannte Raumfahrt / Re: MSL Rover Curiosity - Mission auf dem Mars
« Letzter Beitrag von Gertrud am Heute um 12:18:13 »
HalloTerminus,
welche verschiedenen Gründe für diese, bis jetzt  immer einseitige Anlagerung des Bohrmaterial führen , kann ich als Laie nur Vermutungen äußern. Dass der Wind eine Rolle mitspielt ist in der neuen Nachricht von Ken Herkenhoff zu lesen. Er führt darin an, das für Sol 281 das Sieben der Proben und anschließend die Zuführung des Materials an SAM erfolgen soll.  Und dieser Übergabevorgang soll erst am späten Nachmittag erfolgen, da dann erwartet wird, dass die Winde geringer sind. Die Wissenschaftler wollen vermeiden, das bei der Einfüllung in SAM ein Teil der Proben verloren geht. SAM soll in der Nacht die Analyse der Probe starten. 
http://astrogeology.usgs.gov/news/category/astrogeology/item/sol-280-update-on-curiosity-from-usgs-scientist-ken-herkenhoff-drilling-success

Zum Wind auch diesen Bericht.
Wirbelwindnachweis im Gale-Krater durch Curiosity,
 Bild-Kredit: NASA / JPL-Caltech / CAB (CSIC-INTA) / FMI / Ashima Forschung

es geht in diesem Bericht um den Nachweis von Wirbelstürmen, die Curiosity mit derRover Environmental Monitoring Station (REMS)  erkannt hat. Die Ereignisse traten durch kurze Einbrüche in dem Atmosphärendruck auf und manchmal wurden sie durch andere messbare Effekte erkannt. Die linke obere Grafik in diesem Bild zeigt den Druck dip eines Wirbels, der durch REMS detektiert wurde. Die Zeit auf der horizontalen Achse gibt die Anzahl der Sekunden vor und nach dem Ereignis wieder. Der Druck wurde in Pascal angegeben. Die linke untere Grafik zeigt einen entsprechenden Sprung in der Menge von UV-Licht, das durch REMS gemessen wurde, wenn der Staub durchfegte. Dieser Indikator unter den Wirbeln wurde von REMS selten erkannt. Das Untersuchungsgebiet im Gale-Krater zeigt nicht die Spuren von Wirbelwinde, wie es in anderen Teilen auf dem Mars zu sehen ist. http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA09610
 Es kann aber auch sein, das die Wirbelstürme im Gale-Krater in der Regel ohne viel Anheben von Staub auftreten. Die rechte untere Grafik zeigt eine kurze Unterbrechung in der Winderfassung von REMS in den Sekunden vor und nach einer Druck-Dip-Veranstaltung. Die rechte obere Grafik stellt Vergleiche während der ersten 100 Sole von der Curiosity-Mission  mit der Pathfinder-Mission  im Jahr 1997 und von der Phoenix - Mission im Jahr 2008.Obwohl die drei Missionen in verschiedenen Regionen des Mars gelandet sind, beobachteten sie den Druck in ähnlicher Größenordnung
http://mars.jpl.nasa.gov/msl/multimedia/images/?ImageID=5207

Es werden @udolein und @redmoon oder andere kundige Leser bestimmt noch schlüssigere Erklärungen haben.
Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Vor dem Hintergrund halte ich eine kleine eigene Station (wenn auch mit zugekauften Modulen und Dienstleistungen für den Crewtransport) durchaus für machbar, sofern es politisch gewollt wäre. Das wird aber in absehbarer Zeit kaum passieren, dafür ist Raumfahrt (im Vegleich zu anderen Baustellen auf denen das Geld verbraten wird) einfach nicht annähernd populär genug.

Stimmt, Banken-Bailout und Euro-Stützung sind sicher viel populärer. ::)

Aber im Ernst, ich fürchte, was sinnvoll wäre, bzw. was einige von uns für sinnvoll halten und das was die Politik zu tun bereit ist, sind sicher nicht deckungsgleich.

Eine eigene Station wäre meiner Meinung nach sehr sinnvoll und auch finanziell mit besserem Kosten-Nutzen Verhältnis zu sehen als die ISS-Beteiligung. Der US-Kongress würde die ISS auch lieber heute als morgen schließen, allerdings aus anderen Gründen. Aber passieren wird es dehalb nicht.

Damit will ich die ISS nicht schlecht machen. Sie war zu ihrer Zeit das Beste, was man machen konnte. Nur mit den Shuttle-Problemen und der Geldknappheit und der daraus resultierenden geringen Besatzung stimmt ihr Kosten-Nutzen Verhältnis überhaupt nicht mehr.

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Die Frage ist auch ob man das alles wirklich will.

So sehr ich die ISS auch mag, das Verhältnis von Forschungszeit zu Kosten ist ziemlich miserabel. Und der ESA Anteil ist auch nicht gerade klein, vor allem in der Relation zur Aufenthaltsdauer und Häufigkeit die unsere Astronauten dort haben.
Man könnte schon jetzt aus der ISS deutlich mehr herausholen, wenn man den wollte. Aber das scheint nicht gewünscht zu sein. Hauptsache es gibt ab und zu ein paar Pressemeldungen und "pretty nice pictures". Was da dann sonst noch gemacht wird scheint von untergeordnetem Interesse zu sein.

Schaut euch mal an wieviele ISS-Module in Europa gebaut wurden: http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2008/07/28/europas-unbekannte-beteilligung-an-der-iss/
Für einen Juniorpartner der nur mit 8,3% an der ISS beteiligt ist ist das erstaunlich viel.

Vor dem Hintergrund halte ich eine kleine eigene Station (wenn auch mit zugekauften Modulen und Dienstleistungen für den Crewtransport) durchaus für machbar, sofern es politisch gewollt wäre. Das wird aber in absehbarer Zeit kaum passieren, dafür ist Raumfahrt (im Vegleich zu anderen Baustellen auf denen das Geld verbraten wird) einfach nicht annähernd populär genug.



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Unbemannte Raumfahrt / Re: Bion-M1 und weitere auf Sojus-2.1a
« Letzter Beitrag von wulf 21 am Heute um 11:11:19 »
Naja ich würde ja vermuten, das er nichts dagegen hat, wenn sein Garten im Fernsehen zu sehen ist  :). Sicher hat man ihn auch großzügig für den Aufwand/die Schäden entschädigt.

Rein rechtlich könnte er sicher den Zutritt verweigern. Dann müsste erst mal gerichtlich geklärt werden, wer nun eigentlich Eigentümer der Kapsel ist. Ist das jetzt immer noch Rokokosmos oder ist durch deren Handlung (sozusagen ungefragtes Abladen von dem Ding in seinem Garten ohne Vertrag) die Kapsel rechtlich in das Eigentum des Bauern übergegengen? Falls ersteres Zutrifft kann man dann auf Herausgabe des Eigentums klagen. Wenn er das mit seinem Traktor nicht hinbekommt (wieviel wiegt die Kapsel überhaupt?) dann kann Rokokosmos mit einem Gerichtsvollzieher vorbeikommen, der ihnen den Zutritt ermöglicht.

So würde das zumindest ablaufen wenn es einigermaßen Rechtsstaatlich zugeht. So wie man Russland kennt, könnte das aber ein ziemlich kurzer Prozess werden.

PS: Bin kein Jurist, kenne aber einen Jurastudent und einen Professor, der ein ganz ähnliches Problem hat. (Experimentierequipment der Uni auf fremden Privatgrundstück)
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