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27. März 2017, 10:41:48
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Inmarsat-5 F4 auf Falcon 9
« Letzter Beitrag von holleser am Heute um 10:39:45 »
Wenn der GTO aufgrund der existierenden Minderleistung der aktuellen F9 gegenüber den offiziellen Angaben nicht ganz erreicht wird muss der Sat den Rest mit eigenem Treibstoff erledigen.

Ab welcher Abweichung vom idealen GTO wird das ganze als Teilerfolg oder sogar Fehlschlag gewertet?
2
Sonnensystem / Re: Unsere Sonne
« Letzter Beitrag von MaxBlank am Heute um 10:33:45 »
In einer Sonderausgabe des Astrophysical Journal Supplement Series sind jetzt 17 Artikel erschienen, die sich mit der Auswertung der Messungen des ballongetragenen  Sonnenteleskops SUNRISE beschäftigen. Der bislang letzte Flug von SUNRISE fand im Juni 2013 statt und reichte bis in 35 km Höhe, oberhalb der störenden Erdatmosphäre. Dadurch wurde erstmals eine räumliche Auflösung von 50 km/pixel auf der Sonne ermöglicht (im UV-Bereich). Mit den beiden Hauptinstrumenten SuFI (SUNRISE Filtergraph Imager) und IMaX (Imaging Magnetograph Experiment) sollen folgende Fragen beantwortet werden:
"Wie ist es möglich, dass die Korona mit etwa eine Million Grad deutlich heißer ist als die weiter innen liegende Photosphäre mit nur 5000 Grad? Auf welchem Wege wird die nötige Energie aus der Photosphäre in die Korona transportiert und in Wärme umgewandelt? Welche Rolle spielen dabei die dynamischen, hoch komplexen Magnetfelder der Sonne?". Außerdem konnten hierbei entscheidende Vorentwicklungen für das PHI-Experiment auf Solar Orbiter im praktischen Einsatz getestet werden.

  Quelle: http://www.mps.mpg.de/Ein-zweiter-Blick-auf-die-Sonne

              http://www.mps.mpg.de/sonnenforschung/sunrise
3
Deep Sky / Re: Wie kam es zum Urknall?
« Letzter Beitrag von Pham am Heute um 10:13:41 »
   Zunächst ist es unwissenschaftlich, wenn jemand seine Werkzeuge oder Voraussetzungen (Physik, Mathematik, Logik, nützliche Konzepte oder Definitionen) auf Bereiche anwendet oder extrapoliert, wo man sich erheblich unsicher fühlen muß, ob sie da noch gelten.     
...

Das würde uns, streng genommen, in ein Dilemma führen, da wir uns so verwehren, überhaupt der Fragestellung zu nähern, inwieweit solche Grenzen tatsächlich Grenzen sind, über die hinaus wir uns nicht mit den genannten Methoden nähern könnten.

Beispiel:
Klassisch gesehen (als rein entsprechend der ART), ist der Urknall der ultimative Anfang ohne davor.
Unter Berücksichtigung der QM gibt es aber Modelle, dass der Urknall nicht aus einer Singularität hervorging, welche die QM "verbietet". Somit sollte man sich Wege frei halten, inwieweit es denkbar ist, dass die Zeit unseres Universums nicht in der Art mit dem Urknall begann, sondern dies angepasst werden könnte.
Fraglich ist und bleibt natürlich, ob es irgendwelche überprüfbaren Hinweise gibt, die verschiedene Szenarien bieten könnten. Ansonsten bleiben wir in der Philosophie hängen.

Insofern würde ich diese Fragestellungen innerhalb der Wissenschaft dann nicht statthaft, wenn wir sicher sein können, dass wir prinzipiell nicht-überprüfbare Ergebnisse erhielten. Aber für die Fragestellung, ob es etwas überprüfbar ist oder nicht (z.B. das Innere von schwarzen Löchern), halte ich eine Einstellung für problematisch, dies dann bereits auszuschließen, wenn wir unsicher, ob physikalische Gesetze noch eine Relevanz haben. Wie sollten wir diese vorgelagerte Fragestellung ansonsten beantworten können?
4
Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: Blue Origin
« Letzter Beitrag von D.H. am Heute um 09:19:28 »
Bzw. es ist wahrscheinlich einfach billiger, eine Standardrakete zu bauen (die dann aber massenhaft), die den ganzen Nutzlastbereich abdeckt, anstatt viele verschiedene Varianten.  Ist dann halt heillos überdimensioniert, aber was soll's? Deswegen finde ich den Ansatz von SpaceX auch gut, nur die F9 anzubieten, und nicht auch noch F1, F5 etc um so Kosten zu sparen.
Zum Beispiel wie beim sechsten (Cassiope [~500kg] plus Cubesats in den LEO) und dem zehnten (6x Orbcomm OG-2 zu je ~172kg) Start, auch wenn bei ersterem die neue V1.1 auch getestet wurde.
5
Konzepte und Perspektiven: Raumfahrt / Re: New Glenn
« Letzter Beitrag von AN am Heute um 07:40:47 »
@AN:
Ich kanns versuchen.

Im Prinzip hat die Brennkammer eine zusätzliche Austrittsöffnung, abgesehen von der Düse. Diese Öffnung ist aus Symmetriegründen vermutlich Oben der Düse entgegengesetzt oder es sind 2 sich selbst entgegengesetzte Öffnungen....
Grüße aus dem Schnee
Ah, ok. Der Brennkammerdruck geht in alle Richtungen, insofern vorstellbar. Bei einem Auslass oben müsste man die Einspritztechnik irgendwie drumherumbauen, aber auch Auslässe in der Brennkammer-Seitenwand stelle ich mir nicht trivial vor. Gibt es Bilddokumente oder Zeichnungen entsprechender Konstruktionen?

Der Auspuff wird wohl auspuffen müssen, was massenmäßig ankommt. Ggf. könnte ein Wärmetauscher vorher noch "Energie" retten ...

Axel
6
Unbemannte Raumfahrt / TDRS M (TDRS 13) auf Atlas V 401 AV-075 vom LC-41 CC
« Letzter Beitrag von AN am Heute um 07:15:22 »
TDRS M ist ein Kommunikationssatellit, den unter anderem die NASA nutzen wird. Das Raumfahrzeug wird nach erfolgtem Start und seiner Inbetriebnahme als TDRS 13 gelistet werden.

Das von Boeing basierend auf dem Satellitenbus BSS-601HP in El Segundo in Kalifornien gebaute Gerät ist derzeit für einen Start am 3. August 2017 vorgesehen. Die ULA  bekommt für den Start nach einem Vertrag von 2015 rund 132,4 Millionen US-Dollar ( https://www.nasa.gov/press-release/nasa-awards-launch-services-contract-for-next-tracking-data-relay-satellite ).

Betankt liegt die Masse des Satelliten bei 3.545 Kilogramm. Die Auslegungsbetriebsdauer beträgt 15 Jahre.

An Bord sind unter anderem ein Apogäumsmotor vom Typ R-4D-11-300, zwei Solarzellenausleger, die zwischen 2,8 und 3,2 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können, und zwei richtbare Antennen für Verbindungen im Ka-, Ku- und S-Band.

TDRS M alias TDRS 13 im All:


(Quelle: NASA GSFC)
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SpaceX / Re: Die SpaceX-Landeplattformen - ASDS
« Letzter Beitrag von rok am Heute um 07:07:56 »
"Schaltbare" Permanentmagnete funktionieren wie ein Hufeisenmagnet, wobei der horizontale Steg durch einen drehbaren Magneten gebildet wird, dessen Pole bzw. Feldlinien mal quer zu den senkrechten Schenkeln stehen (dann ist "ein") oder um 90° gedreht parallel zu den Schenkeln stehen (dann ist "aus").

Robert
8
Konzepte und Perspektiven: Raumfahrt / Re: New Glenn
« Letzter Beitrag von Schneefüchsin am Heute um 06:59:10 »
@AN:
Ich kanns versuchen.

Im Prinzip hat die Brennkammer eine zusätzliche Austrittsöffnung, abgesehen von der Düse. Diese Öffnung ist aus Symmetriegründen vermutlich Oben der Düse entgegengesetzt oder es sind 2 sich selbst entgegengesetzte Öffnungen.
Die Leitung hinter dieser Öffnung führt durch die Turbopumpe, welche so angetrieben wird und dann hinaus durch den Nebenstromauspuff.
Dieser Nebenausgang muss so entworfen sein, dass nicht mehr, bzw. nicht viel mehr, als die benötigte Menge dort rausgeht, damit so viel wie möglich für den Vortrieb der Rakete übrig bleibt.

Grüße aus dem Schnee
9
Der Luftstart des NASA-Ionosphärenforschungssatellit ICON alias Helio-EX 1 ist derzeit für den 15. Juni 2017 gelistet. Das Trägerflugzeug wird die Flügelrakete von Kwajalein aus in die Luft bringen.

Mehr zum Satelliten gibt es in einer Portalmeldung: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/10042016101720.shtml


Da https://www.orbitalatk.com/news-room/releaseorbital.asp?prid=37 hat Orbital ATK die geplante Nutzung einer Pegasus-Rakete bekannt gegeben.

Axel
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Konzepte und Perspektiven: Raumfahrt / Re: New Glenn
« Letzter Beitrag von AN am Heute um 06:21:28 »
...

Das BE-3 ist ein "Combustion tap-off cycle". Ich weiß nicht, wie man dies übersetzt, zählt aber auch zu den Nebenstromtriebwerken.
Man zweigt etwas vom Verbrennungsergebnis aus der Brennkammer ab und durch eine Turbopumpe...
Abzweigen aus der Hauptbrennkammer? Wirklich? Wie sieht das denn konstruktionsmäßig aus? Ich kann es mir gerade überhaupt nicht vorstellen.

Axel
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