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25. April 2014, 01:49:48
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Bemannte Raumfahrt / Re: Falcon 9 / Dragon CRS3
« Letzter Beitrag von ZiLi am Heute um 01:39:29 »
Es wäre sehr schön, wenn sich manche Basher mal etwas zurückhalten würden, anstatt JEDE sich bietende Gelegenheit zu ergreifen, Sachen schlechtzumaschen über die noch nichts (weder negativ noch positiv) bekannt ist. Meinjanur(tm).

Ich weiss, ich bin offtopic - der Basher ist das aber auch, und nervt nur noch rum, wenn auch nur irgendwo der Buchstabe 'X' auf einer Seite zu sehen ist...

-ZiLi-
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Bemannte Raumfahrt / Re: Falcon 9 / Dragon CRS3
« Letzter Beitrag von MR am Heute um 01:35:23 »
Dass die Rakete quasi intakt gewassert ist, ist ja bekannt. Was soll dann bombastisch sein? Hat man die komplette Stufe evtl. doch noch bergen können? Hat man einen vorher bestimmten Zielpunkt 100% erreicht?

Es muss irgendeine wahnsinnige Überraschung für alle sein, auch Spacex....  :)

Es wäre sehr schön, wenn man dafür auch endlich mal Beweise liefern würde. Erfolgsmeldungen bekommt man ja von SpaceX ständig zu hören, es wäre schön, wenn sie es auch endlich mal mit harten Fakten, zb Videos und Fotos, untermauern würden.
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Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: SpaceX
« Letzter Beitrag von MR am Heute um 01:28:29 »
Ich denke das geht deutlich unter 250G$. Die Saturn V und eine neue, im Rahmen von MCT zu entwickelnde, Schwerlastrakete ist nicht einfach zu vergleichen.
Dabei sage ich nicht mal dass der F1 Raketenmotor schlecht war, nein er war seiner Zeit eher voraus.
Nur sollte man nicht vergessen das wir heute nicht nur ganze andere Möglichkeiten bei der Konstruktion haben, z.B. SolidWorks, Finite Elemente Simulation und vieles andere mehr was die Entwicklung sehr viel effektiver macht als damals, nein der gesamte Bereich Materialkunden, Fertigungsverfahren hat große Fortschritte gemacht.

Ich meinte mit den 250 Milliarden nicht die Kosten für den Schwerlastträger, sondern für das komplette Programm. Es ist einfach zu viel, was im Rahmen eines Marsprogramms noch entwickelt werden muss. Das betrifft nicht nur die Hardware, sondern auch verschiedene Grundlagenforschungen. Man schafft es heute schon, den Wiedereintritts-Korridor für die landenden Marssonden auf ein paar hundert Meter genau zu treffen, die Landegenauigkeit liegt aber immer noch im Bereich von mehreren Kilometern. Dann kommt das Problem mit der künstlichen Schwerkraft, die Stromversorgung auf dem Mars (nuklearer Kleinreaktor), die Versorgung mit Wasser und Sauerstoff usw. Da sind so viele Dinge noch ungeklärt, die gelöst werden müssen, das ein Großträger nur der erste Schritt ist. Das ist von einer Firma nicht zu stemmen, in der aktuellen Situation ist so ein Projekt nur im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit zu stemmen.

Dazu kommt das Problem: Was wollen wir auf dem Mars? Eigentlich ist es bemannte Raumfahrt zum Selbstzweck, denn es gibt weder wissenschaftliche noch wirtschaftliche Ziele. Man muss viel Geld ausgeben, nur um Menschen auf dem Mars bewundern zu können, es stellt sich da schon die Frage, ob sich dieses Geld nicht woanders besser einsetzen lässt. Ein ernsthaftes unbemanntes Marsprogramm würde für einen Bruchteil der Kosten viel mehr Ergebnisse liefern. So gibt es auf dem Mars noch sehr viele interessante Gegenden, wo wegen des Risikos noch nie eine Sonde gelandet ist (Olympus Mons, Valles Marineris usw). Dort gibt es noch viel zu entdecken, ohne das man Menschen jahrelang durch das All jagen muss.
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Unbemannte Raumfahrt / Re: X-37B OTV-3 auf Atlas V 501
« Letzter Beitrag von Ruhri am Heute um 00:26:54 »
Tja, vielleicht will man herausfinden, wie lange der Flieger durchhält. Vermutlich geht es aber wirklich auch darum, dass es bereits jetzt militärisch sinnvolle Dienste verrichtet. Je länger man es oben lässt, desto geringer werden die Startkosten, auf den einzelnen Missionstag herunter gerechnet.
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Bemannte Raumfahrt / Re: Verbleib/Nutzung geflogener Dragon Kapseln
« Letzter Beitrag von Ruhri am Heute um 00:23:29 »
Wenn man das aus deiner Sicht sieht, dann ist die Wiederverwendung kein Vorteil. Das man die Kapsel gründlich untersuchen muss um sie wieder auf neuesten Stand zu setzen kostet richtig viel Geld. Siehe beispiel Sojus. Sojus ist wie eine Wegwerf Kapsel, da wird nichts wiederverwendet. Deshalb bin ich eigentlich jetzt überzeugt, dass die Wiederverwendung gar nichts bringt ausser mehr Geld zu verschwenden! Da hast du recht! DIe Kapsel instand halten zu müssen kostet mehr Geld als einen zu bauen, weil man weißt wie viel es kostet. Du hast mich überzeugt.

War das jetzt vielleicht ironisch gemeint? Der entscheidende Punkt bei den Dragons ist es nämlich, dass es außerhalb (und womöglich sogar innerhalb) von SpaceX gar nicht bekannt ist, wie teuer die Arbeiten an einer geflogenen Kapsel sein werden. Die reinen Produktionskosten müsste die Buchhaltung mitlerweile beziffern können, aber eine Aufarbeitung für einen weiteren Start hat man bislang nicht durchgeführt. Klar ist nur eines: Zum Nulltarif wird es sie nicht geben.

Was ich lediglich betonen wollte, ist dieses: Es ist keinesfalls sicher, dass eine mehrfache Verwendung tatsächlich billiger werden wird als der einmalige Flug frischer Kapseln.

Mich nicht. Man nimmt die erste(n) Kapseln auseinander. Dann weiß man, was überprüft werden muß. Weitere müssen dann nicht mehr annähernd so gründlich bearbeitet werden. Die Annahme, daß alles auseinandergenommen und jedes Teil jedesmal einzeln geprüft werden muß, ist völlig ohne Basis.

Das ist mir definitiv zu leichtsinnig. Man kann nie ganz sicher sein, ob es beim letzten Flug irgendwo irgendwelche Schäden gegeben hat, wenn man nicht gründliche Tests durchführt. Wenn man nach dem von dir vorgeschlagenen Verfahren vorgeht, heißt das nichts anderes als: "Wir haben ein paarmal nachgeschaut und da war niemals etwas. Also wird da auch niemals etwas sein." Diese Schlussfolgerung ist unzulässig und gefährlich.

Alles, was elektrisch ist, sollte man wohl durchmessen können, aber Kabelbrüche findet man vielleicht trotzdem nicht, fast durchgescheuerte Isolierungen sowieso nicht, die dann beim nächsten Flug versagen können. Strukturschäden kann man vielleicht durch Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen entdecken, aber wirklich sicher ist das auch nicht. Am Hitzeschild wird man dagegen immer arbeiten müssen. Muss der Schild vielleicht sogar komplett entfernt und neu aufgetragen werden? Sicherer wäre es auf jeden Fall.

Beim Space Shuttle waren bekanntlich auch nicht immer alle Kacheln beschädigt oder abgefallen, aber Schäden hat es eigentlich immer gegeben. Teuer waren dabei die Handhabung des Klebers, gerade bei der Entfernung der Schadkacheln und der Kleberreste, und natürlich die Vielzahl der sehr individuell gestalteten Kacheln. Die Dragons haben dagegen einen ablativen Hitzeschild wie frühere Kapseln. Mit anderen Worten: Er schmilzt ab. Da muss doch bestimmt ein Komplettaustausch erfolgen, aber dazu muss man das alte Zeug erst einmal entfernt bekommen. Das hört sich nach mühevoller Handarbeit an.

Wirklich billig wird das alles nicht. Nicht vergessen: Das teuerste an der Raumfahrt ist das Personal.
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Hallo Jan,

ist okay so, jetzt kann man beide Projekte separat verfolgen, sieht beides cool aus bisher.  8)
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Raumfahrt-Modellbau / Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Letzter Beitrag von gino847 am Heute um 00:02:51 »
Hallo Sven,

kein Problem!  8)  Aber wie auch McFire schon zutreffend anmerkt, von der Form her sollte es eher die rechte Variante sein, aber die überstrahlt dann wirklich alles andere rechts und links daneben. Und unter dem großen Vordach wird man diese Feinheiten vermutlich später ohnehin nicht erkennen können. Aber ich wollte den Effekt vorher zumindest mal ausgetestet haben.
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Ich vermute, dass der fragliche cw-Wert eventuell sogar <0,8 ist. Zumindest vermute ich das, wenn die Informationen in folgendem Dokument (Herleitung des drag coefficient für eine Saturn V) stimmen sollten.
http://www.braeunig.us/apollo/saturnV.htm


Die Herleitung bezieht sich aber auf den Start mit der Spitze zuerst, die strömungsgünstig ausgelegt ist.. Die Rechnung für Falcon ist mit Triebwerken voran. Das dürfte den Luftwiderstand nicht unerheblich erhöhen.

Dank auch von mir für die interessanten Berechnungen.
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Bemannte Raumfahrt / Re: **ISS** Expedition 39
« Letzter Beitrag von Mim am Gestern um 23:54:18 »
Danke für die Antworten!
Mir war nicht bewußt, daß es eine Notfall-EVA war, daher meine Frage.  ::)
Grüße, Mim
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So ... ich habe das Modell jetzt angepasst, dass es die Machzahl heuristisch berücksichtigt:


Hallo Daniel,
Hut ab, du hast dir da ja echt Mühe gemacht... :). Sorry für das späte Feedback.
Zwei Fragen:
- Mit welcher Ausgangsmasse hast du die Matlab-Simulationen letztlich gerechnet?
- Hast du dein Modell einmal mit einem realen Beispiel (z.B. eventuell für eine Kapsel) vergleichen können, bei dem alle Werte bekannt waren?

Ich vermute, dass der fragliche cw-Wert eventuell sogar <0,8 ist. Zumindest vermute ich das, wenn die Informationen in folgendem Dokument (Herleitung des drag coefficient für eine Saturn V) stimmen sollten.
http://www.braeunig.us/apollo/saturnV.htm
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