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04. August 2015, 03:20:32
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Falcon Heavy
« Letzter Beitrag von Roland am Gestern um 19:43:34 »
Was mich noch immer stutzig macht ist,wie sie drei Stufen samt Landebeinen nebeneinander kriegen.Das gibt doch wohl einen ziemlichen Abstand !?
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Hallo nochmal,

@Ruhri: Wie heißt das Phänomen zur Massezunahme? Würde mir das auch gerne mal durchlesen, den Teil hab ich auch noch nicht ganz durchblickt. Kannst du folgender Folgerung zustimmen?
Zitat
Ist schon sehr paradox, dass man sich theoretisch mit annähernd Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, sich dann aber der Raum um einen herum kontrahiert. Man ist dann nie mit Überlichtgeschwindigkeit unterwegs.
Wenn man aber mit 99,9% von c fliegen von hier zu einem anderen Sonnensystem fliegen würde und dann wieder abbremst, würde man feststellen, dass man aus seiner neuen Perspektive während seiner gemessenen Flugzeit eine Strecke zurückgelegt hat, die wesentlich größer war als sie unterwegs gemessen wurde. Irgendwie paradox und schwer zu beschreiben, aber habe ich das so richtig wiedergegeben?

Vielleicht kann Jens dem dann auch zustimmen, weil man für sich selbst "effektiv" mit Überlichtgeschwindigkeit unterwegs sein kann, obwohl man niemals die Lichtgeschwindigkeit erreicht - bedingt durch Zeitdilatation und Lorentz-Kontraktion würde, wenn man sich "schneller" bewegt, sich nur der Raum zusammenziehen und die Zeit langsamer vergehen. Das Paradoxe an dem Beispiel aus meinem letzten Post halt ;)

Kann mir jemand vielleicht noch ein Rechenbeispiel geben?
Zitat
Hat jemand ein Rechenbeispiel dafür woran man herleiten kann, wie viel Energie benötigt werden würde, um z.B. die ISS mit einer Masse von 455 Tonnen aus der Umlaufbahn heraus auf sagen wir mal 80% der Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen? Der Einfachheit könnte man zum Rechnen einen perfekten Antrieb nehmen, der 100% der Energie in Bewegungsenergie umwandelt.
Der Hintergrund der Frage ist nämlich, dass mich interessiert, um welche Größenordnung es sich hier handelt: Könnte auf der Erde genug Energie gewonnen werden, oder im Sonnensystem, oder bräuchte man schon viele Sonnensysteme um die benötigte Energie zu erzeugen?

Danke und viele Grüße
Tobias
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Falcon Heavy
« Letzter Beitrag von Klakow am Gestern um 18:19:53 »
Ein Methantriebwerk ist sicher einfacher als ein LCH4/LOX Triebwerk auch wenn es da viele Gemeinsamkeiten gibt.
Die eigentlichen Fragen sind
FH auf Basis von F9 V1,2 {  Erststart kommt wann,  Gründe für Verzögerungen,  Aufwand diese zu beseitigen, wie können die gelöst werden}
Vergleich mit:
FH auf Basis von Raptor {  wann läuft Raptor sauber, was bringt es dazu einen neuen Core zu entwickeln, kostet das alles}

Ist nur saudumm das wir auf keine der Fragen mehr als Vermutungen haben, das einzige was wir wissen das die FH immer noch nicht geflogen ist :(

Sicher ist nur das SpaceX niemals ein Merlin entwickelt hätte wenn sie sofort in der Lage gewesen wären die Entwicklung von Raptor zu zahlen.

Eine fliegende FH wird es geben, das steht für mich fest, wenn es auf Basis der F9 S1 v1.2 sein wird, ist das erstmal ok.
Ob dann ein Upgrade mit Raptor kommt, wird davon abhängen wie sich Raptor im Vergleich zu Merlin in FH/F9 bei Wiederverwendung bewährt.
Hinzu kommt dann natürlich auch noch eine Kostenanalyse.
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Mission DAWN
« Letzter Beitrag von Lumpi am Gestern um 17:55:17 »
Am 17. August beginnt DAWN mit seiner 3. Beobachtungskampagne aus dem HAMO-Orbit. Das ist gut, weil ich einen Tag später aus den Urlaub wiederkomme und somit keine neuen Bilder verpasse...   :)  DAWN ist dann nur noch 33 cm vom Fußball entfernt.  ;) Auf Grundlage von DAWN's Messungen wurde der äquatoriale Durchmesser von Ceres inzwischen mit 964 km, der polare Durchmesser mit 894 km angegeben. http://dawnblog.jpl.nasa.gov/

Hier der aktualisierte Zeitplan:

Credit: NASA/ JPL
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Fragen und Antworten: Raumfahrt / Re: Frage zum überlicht-schnellen Reisen?
« Letzter Beitrag von Jens am Gestern um 17:35:03 »
Das interstellare Plasma ist Masse zur Geschwindigkeit.
Eine Reaktion auf das Raumschiff erfolgt über das elektrische und magnetische Feld.
Wenn man bei der Plasmatrennung die Masseträgheit nutzt, hat man sehr viel Energie
für die HF Generatoren und Lebenserhaltung.

Du kannst dich natürlich in eine superschwere Rakete setzen und mit Staudruck fliegen.
Viel Spass und nimm genug Tiefkühlpizza mit. ;D

Gruß,
Jens     

 
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Falcon Heavy
« Letzter Beitrag von MaxQ am Gestern um 17:28:08 »
Ich denke, die FH wird ziemlich sicher kommen. Wofür baut man sonst LC -39A entsprechend um? Die Gründe, warum die FH später kommt, als ursprünglich geplant, hat Führerschein ja schon aufgezählt. Sie wollen denke ich die neue F9 mit schubgesteigerten Triebwerken (auf der die FH basiert) zuerst fliegen.
Und das ist auch vernünftig so, so kann man erst die Upgrades testen und dann mit der nächsten Version (FH) weiter machen.
Wenn man sich mal anschaut, was denn auf der FH so alles fliegen soll, dann sieht man auch, das ein Erststart Mitte nächsten Jahres vollkommen ausreicht. Nächstes Jahr soll wohl der Teststart, STP-2 und evtl. Viasat fliegen. Der Demoflug kann stattfinden wann SpaceX möchte, da hängt kein Kunde dran, und STP-2 ist auch mehr eine Mission, um der FH einen Flug zuzuschieben. Die ist denke ich mal nicht zeitkritisch. Und wenn doch, kann man sie vielleicht sogar auf zwei F9 aufteilen.

Also ein Zeitplan der ungefähr so aussieht ist völlig ausreichend:

-Demoflug im Mai/Juni/Juli 2016
-STP-2 im August/September/Oktober 2016
-Viasat im November/Dezember 2016 oder  Anfang 2017

Ein Erststart der FH Mitte nächsten Jahres ist also vollkommen ausreichend. Warum sich also Stress machen? Lieber erst mal F9 v1.2 und vielleicht eine gelandete Erststufe, das hat Priorität und dann FH.

Und eine Methanrakete, die FH vorzeitig ersetzen könnte, sehe ich noch in ziemlich weiter Zukunft. Methan in so großen Raketen ist was ganz was neues, das gabs noch nie. Erfordert daher einiges an Forschungs- und Entwicklungsaufwand. Also ich denke, FH wird kommen
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Fragen und Antworten: Raumfahrt / Re: Frage zum überlicht-schnellen Reisen?
« Letzter Beitrag von Ruhri am Gestern um 17:10:56 »
Also, mal ganz kurz geantwortet:

Keine Stützmasse - keine Reaktion
Keine Energie - kein Antrieb und keine Lebenserhaltung
"Staudruck" ist für die Beschleunigung irrelevant
Interstellare Materie kann bei höheren Relativgeschwindigkeiten das Raumschiff schwer beschädigen
Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit - Masse des Schiff nimmt relativistisch zu und divergiert gegen unendlich

Folge: Kein überlichtschneller Flug möglich.
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Fragen und Antworten: Raumfahrt / Re: Frage zum überlicht-schnellen Reisen?
« Letzter Beitrag von Jens am Gestern um 17:05:05 »
Was soll denn "ISM" sein? Aber nein, was immer es sein soll, das wäre nicht das Hauptproblem. Das besteht nämlich darin, dass es bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit immer mehr Energie braucht, um noch mehr zu beschleunigen. Das ist ein existierendes Naturgesetz.

Abgesehen davon gibt es nun einmal nicht die Spur einer Idee, wie man so stark beschleunigen kann und auch nicht, wie man die dafür benötigte Energie mitführen könnte.

Die Abkürzung ISM steht für interstellare Materie im interstellarem Raum und im interstellarem Magnetfeld.
Wir nehmen keine Stützmasse mit und produzieren keine Energie an Bord.
Das Raumschiff konvertiert das interstellare Plasma zu einem Quantenvakuumkegel vor dem Raumschiff um. Siehe Skizze im Bastlerforum
Damit bewegt sich das Raumschiff fort.

Mit der Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit nimmt der Staudruck bzw. die Masse zur Geschwindigkeit vor dem Raumschiff zu.
Das Raumschiff wird abgebremst.
Ohne Masse vor dem Raumschiff ist Überlichtgeschwindigkeit möglich.

Gruß,
Jens
   
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Falcon Heavy
« Letzter Beitrag von Ruhri am Gestern um 16:53:31 »
Keineswegs, denn ich hatte an die 45 bis 53 t Nutzlast für den LEO gedacht. Das schafft meines Wissens keine existierende Rakete.

Der Irrtum meinerseits bestand darin, die Kapazität der SLS zu niedrig angenommen zu haben. Also, die bringt 70 t in den LEO und wird damit stärker als die Falcon Heavy sein. Wenn also Falcon Heavy grandios scheitern sollte und ein Kunde dringend deren Leistungsfähigkeit benötigen würde, käme nur noch die SLS in Frage - wann immer sie auch einsatzbereit sein und wieviel sie kosten wird.
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Falcon Heavy
« Letzter Beitrag von Führerschein am Gestern um 16:38:19 »
Es gibt keine Rakete die für die Heavy einspringen kann.
Es ist noch nicht mal eine in Entwicklung.

[...]

Nun, ja und nein. Das, was die Falcon Heavy in der endgültigen Ausbaustufe können soll, schafft wohl wirklich keine andere Rakete. Die SLS dürfte dem noch am nächsten kommen. Für das, was Falcon Heavy in absehbarer Zeit starten soll, müssten allerdings auch die existierenden Trägersysteme ausreichen.

Ich glaube, du hast Falcon Heavy mit dem projektierten zukünftigen Methanträger verwechselt. Falcon Heavy erreicht auch in der höchsten angedachten Leistung nicht die Leistung von SLS, auch nicht dem ersten Block. Falcon Heavy soll "nur" alles fliegen, was Atlas V und die Delta IV Familie fürs Militär fliegen können, wobei Delta IV Heavy sicher für hochenergetische Bahnen da auch noch leistungsfähiger ist., wenn Falcon Heavy nicht noch eine Kickstufe bekommt.
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