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19. April 2015, 12:58:10
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Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: SpaceX - Neuigkeiten
« Letzter Beitrag von McFire am Heute um 10:38:01 »
Das Problem ist halt, man muß den Leuten erst zeigen, daß eine Stufe die von "irgendwo" angedonnert kommt, genauso sicher landen kann, wie aus 250 Meter Höhe. Da kann Elon das Video vom Test noch so oft zeigen, mit der Angst der "kleinen Leute" können die Bremser herrlich arbeiten....

Das Video ist wirklich ein Sahnestück. Nicht nur der tanzende Elon, auch die mittanzende Frau Shotwell und der abstürzende Penis und auch das böse potemkinsche Dorf...  ;D
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Unbemannte Raumfahrt / Re: Ariane 6
« Letzter Beitrag von tobi am Heute um 10:26:41 »
Das weiß ich nicht. Aber Dordain meint, dass das zu niedrig ist:
Zitat
Cette décision permet à Berlin de rentabiliser sa participation financière avec un retour industriel de 19,8%, selon le directeur général de l'ESA. "Un pourcentage quelque peu inférieur à la contribution" de l'Allemagne, reconnait-il toutefois.


Außerdem streiten sich laut Artikel gerade OHB und Airbus über den "MT Aerospace"-Anteil (MT Aerospace ist eine Tochter der OHB Gruppe). Airbus glaubt nicht, dass OHB preislich liefern kann. Das DLR darf vermitteln, bisher aber noch nicht erfolgreich.
Zitat
De plus, il est évident que la répartition des investissements de la part allemande entre Airbus Safran Launchers Gmbh et MT-Aerospace n'est pas encore réglée dans des domaines importants, malgré de nombreuses médiations de la DLR (Agence spatiale allemande, ndlr).


Und dann haben bestimmte DLR Standorte wie Stuttgart, Köln und Augsburg Institute mit starken Faserverbundinteressen, befinden sich also stark auf der Seite von OHB. ;) Da gibt es also auch interne DLR Konflikte, siehe hier z.B.: http://dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10298/440_read-13213/#/gallery/19035

Zitat
Au-delà d'un consensus sur la seconde chaîne de production, OHB demande à ASL de respecter l'ensemble de l'accord industriel accepté à Luxembourg. Si Berlin a donné son feu vert à l'augmentation de sa participation, c'est parce qu'un tel accord a été trouvé le 11 novembre, puis présenté le 13 novembre lors d'une réunion ministérielle informelle. "Ce qui a permis à l'Allemagne, qui soutenait jusqu'ici le programme Ariane 5 ME, de sauver la face et de rallier le programme Ariane 6", décrypte un industriel. Clairement, la seconde ligne de production des boosters ne suffit pas pour OHB.

Deutschland muss nach dem Schwung von A5 ME auf A6 das Gesicht waren. Außerdem reicht die Boosterproduktion für OHB nicht, man will noch mehr von Ariane 6 haben. Stichwort: Geo Return. Was wird also als nächstes parallel produziert? ;)

Zitat
Que fait ASL? Selon ce même industriel, la nouvelle société commune entre Airbus et Safran "ne s'attaque pas au pourcentage industriel dévolu à l'Allemagne, mais au contenu pour donner certaines activités aux industriels espagnols et néerlandais".

Auch gut: ASL attackiert den deutschen A6 Anteil nicht prozentual, sondern inhaltlich. Soll heißen: einige für Deutschland vorgesehene Aktivitäten hat ASL jetzt an die Niederlande oder Spanien vergeben. Das muss jetzt irgendwie kompensiert werden.


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Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: Russische Raumfahrt
« Letzter Beitrag von max-q am Heute um 10:06:48 »
Ermittlungen bei Lawotschkin?

Entschuldigung, sollte das Thema hier schon irgendwo abgehandelt worden sein. Bin gestern auf diesen Artikel gestoßen:
http://lifenews.ru/news/152715
Leider ist mein Russisch soweit eingerostet, dass ich Probleme habe, den Inhalt richtig einzuordnen. Offenbar wird bei/gegen Lawotschkin von der Staatsanwaltschaft ermittelt. Es geht wohl (auch) um die Pannenserie mit der Karat Kleinsatellitenplattform. Aber was hat Dauria Aerospace damit zu tun? Waren die Entwicklungspartner? Gegen wen der beiden wird konkret ermittelt?
Würde mich freuen, wenn jemand mit besseren Sprachkenntnissen - Jura  ;) helfen könnte. Weitere Hintergrundinfos sind natürlich ebenso willkommen. Habe mich immer schwer getan, das Startup Dauria einzuschätzen. Und die Dauerkrise bei Lawotschkin schmerzt, wenn man auf die große Vergangenheit blickt.
Grüße,

Olaf
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Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: SpaceX - Neuigkeiten
« Letzter Beitrag von Führerschein am Heute um 09:57:51 »
Mich würde einmal interessieren, mit welcher Treibstoffreserve (Restbrenndauer) der Besenstiel herunter gesaust kommt. Hat da jemand einmal eine Angabe? Vielleicht steht das hier irgendwo auch schon.
Ansonsten finde ich es immer noch grandios, das das Ding die Plattform überhaupt so getroffen hat.

Genaue Daten für das Maximum sind irgendwo in den Umweltverträglichkeitsstudien für die Landepads vergraben. Aber es ist verdammt wenig. Größenordnung 2s Restbrenndauer für das Landetriebwerk. Wenn bei der Stufentrennung mehr Treibstoff da ist, legt man die Schubphasen so, daß es vorher verbraucht wird, weil man nicht mit viel Treibstoff einschlagen will.

Der Tankwagen für die Heizölanlieferung hat sicher viel mehr. Außerdem ist das meiste davon LOX, nicht Kerosin.
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Warts einfach ab.

Bleibt mir ja eh nichts anderes übrig  ;) Mein Eindruck schmälert übrigens in keinster Weise meine Vorfreude bzw. mein Hoffen auf einen Erfolg!

Das hard to imagine von Gwynne Shotwell muß man im Zusammenhang sehen. Sie redet da mit Leuten, die sie überzeugen will, Landlandung zuzulassen. Ich habe auch schon gesagt, "hard to imagine" ist kein ingenieurtechnisch relevanter Begriff.

Das stimmt wohl. Wobei die Formulierung eben ziemlich genau meinen Eindruck von den Videos trifft. Ich glaube wie so oft wird die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte zwischen Musks Optimismus und Shotwells Zurückhaltung liegen. Mal sehen. Wäre toll wenn's doch noch zuverlässig klappt.
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Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: SpaceX - Neuigkeiten
« Letzter Beitrag von F-D-R am Heute um 09:40:39 »
Mich würde einmal interessieren, mit welcher Treibstoffreserve (Restbrenndauer) der Besenstiel herunter gesaust kommt. Hat da jemand einmal eine Angabe? Vielleicht steht das hier irgendwo auch schon.
Ansonsten finde ich es immer noch grandios, das das Ding die Plattform überhaupt so getroffen hat.


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Hard to imagine  ;) Und ich finde den Vergleich zu dem Grasshopper-Video Apfel gleich Birnen...

Warts einfach ab. Wenn es dieses Jahr keine erfolgreiche Landung auf der Plattform gibt, dann deshalb, weil sie an Land landen. Für mich ist die Videodokumentation der CRS -6 Landung ein zweifelsfreier Beweis, daß es geht. Da sind wir offenbar extrem unterschiedlicher Meinung.

Ws den Grasshopper Flug angeht, hast du allerdings recht, der ist kein Maßstab.

Das hard to imagine von Gwynne Shotwell muß man im Zusammenhang sehen. Sie redet da mit Leuten, die sie überzeugen will, Landlandung zuzulassen. Ich habe auch schon gesagt, "hard to imagine" ist kein ingenieurtechnisch relevanter Begriff.
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Ich kopiere diesen Beitrag mal hier rein. Es ist also so, wie es auf den Videos aussah. Sie kam zunächst sehr gut Richtung Plattform (meine Interpretation des Videos), aber dann ging mit der Regelung etwas schief.
Der Grund für die harte Landung ist also bekannt: die Regelgeschwindigkeit des Ventils war langsamer als erwartet.
Auch wenn die Stufe lang und instabil wirke, sei eine stabile Landung kein Problem, so Musk, und er verweist auf folgendes Video: https://youtu.be/0UjWqQPWmsY
Nächster Landeversuch in 2 Monaten.

Hard to imagine  ;) Und ich finde den Vergleich zu dem Grasshopper-Video Apfel gleich Birnen...
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Bemannte Raumfahrt / Re: SNC DreamChaser
« Letzter Beitrag von Schillrich am Heute um 09:22:15 »
Das DreamChaser so wie jetzt irgendwie "europäisch" fliegen wird, sagt wohl auch keiner. Bei solchen Arbeiten geht u.a. aber darum, technologische Anknüpfungspunkte herzustellen und zu erhalten. Das sind dann strategische Schritte auf tiefem Niveau (im Gegensatz zu "high level"), um in der unbekannten Zukunft ggf. ein passender oder gar offensichtlicher Partner zu sein ... das ist aber auch wie sonst im Leben: nicht alle Investitionen zahlen sich aus, aber sie schaffen Potenziale. Studien helfen Technologien zu verstehen ... und ggf. auch auszusortieren.

Das ist auch gerade ein Problem in unserer Raumfahrtförderung: wenn ich A sage, muss ich (implizit) bis Z kommen. Das ist die Erwartung in der Politik (und offenbar auch hier). Dabei ist es gerade am Anfang wichtig, viel auszuprobieren und Ideen wettstreiten zu lassen, Technologien zu verstehen. Wenn eine Phase 0 oder A dann schiefgeht, ist das besser, als erst in Phase C festzustellen, dass es alles viel aufwändiger wird. Daher: es ist grundsätzlich gut, dass solche kleinen Dinge erlaubt und getan werden. Ihr fordert doch sonst auch immer, dass mal neue Dinge probiert werden und ausgetretene Pfade verlassen werden ...

Überhaupt: Immer wieder hört man hier diesen Tenor heraus, dass die Leute in der deutschen/europäischen Raumfahrt offenbar alles falsch machen. Ohne Ansehen der Personen und Details: wie wahrscheinlich ist das überhaupt? Das ist mindestens unfair. Wer schon mal in einem Raumfahrtprojekt gearbeitet hat, kennt die Herausforderungen, sowohl programmatisch als auch technisch. Das mit einem einfachen Stammtischblick abzubügeln, wird der Sachlage und den Menschen in der Raumfahrt nicht gerecht.
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Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: Kosmodrom Wostotschny
« Letzter Beitrag von HausD am Heute um 09:21:10 »
Arbeits- und Hilfsmittel-Lager im MIK

Die Teile, die mit den Eisenbahnwagen gebracht werden, sind die Anlieferungen für den Ausbau des Gebäudekomplexes. Dazu schreibt SpezStroi hier dass 3/4 der Güter angeliefert sind, darunter rund 300 t Armaturen.


Rohrleitungsbau mit schwergewichtigen Armaturen


Das sieht mir nach Hauptverteilung -Elt aus.
Zu den Kränen wird gesagt, dass zwei Brückenkräne mit einer Kapazität von 100 Tonnen, die in einer Höhe von 27 Metern im MIK zur Montage und Prüfung der Trägerrakete installiert werden. Diese Technik wird anschließend verwendet, um die Booster-Modul zu bewegen, wenn sie zusammengebaut werden.
Derzeit ist mindestens ein Kran (s. vorheriges Bild) mit etwas weniger Tragfähigkeit in der Lager-Halle vorhanden, ähnlich wie in Baikonur auch.

Gruß, HausD
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