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26. Februar 2017, 02:08:19
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Bemannte Raumfahrt / Re: **ISS** Expedition 50/51
« Letzter Beitrag von McPhönix am Gestern um 12:34:00 »
Hach was für 'ne herrlich schlampige Single Küche  ;D
22
Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: Risikomanagement
« Letzter Beitrag von xwing2002 am Gestern um 12:31:44 »
@McPhönix
Es geht nicht um die "kleinen" oder "großen" Leute, sondern um die Fähigkeit des Menschen häufiges und andauerndes Leid als Normalität oder Tatsache zu akzeptieren, während "ungewöhnliches" ihm denkwürdiger in Erinnerung bleibt.

Deswegen akzpetieren wir bedeutend mehr Tote durch Autounfälle als verbesserungswürdige Normalität während uns spekatuläre Flugzeugabstürze im Gedächnis bleiben.


2003 explodierte eine VLS-1-Rakete in Brasilien und tötete 21 Menschen. Wer erinnert das?
Aber Challenger erinnern viele. Es ist keine Frage der Verluste, es ist auch eine der Umstände.
Wenn die NASA Menschen verliert, dann wird das weltweit von vielen registriert und erinnert. Ich will keine Wertigkeit von Menschenleben gegeneinander aufwiegen, sicher nicht - aber der Druck und die Auswirkungen von Crewverlusten sind für NASA schwerwiegend.
Und es macht deshalb Sinn, dass sie besonderen Wert auf maximale Sicherheit legt. Nicht aus humanitären Gründen, sondern aus dezidiert eigenem pragmatischen Interesse.

@Schneefüchsin

Ich bin ganz anderer Ansicht als Du. Nach einem Unglück mit einer nicht identifizierten Unglücksursache weiter zu machen und einfach zu hoffen, dass es eine einmalige Anomalie war ist fahrlässig.
Ich finde auch nicht, dass die Untersuchungen nach den beiden Shuttleunglücken ergebnislos waren - alles andere als das.

Unglücke sind Lehrstücke. Egal ob Auto, Zug, Flugzeug, Schiff oder Raumfahrzeug... nichts hat je die Sicherheit mehr verbessert als die Konsequenzen, die wir aus Unglücken gezogen haben.
Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen ihre Lehren zu verstehen, dann nehmen wir ihnen den einzigen positiven Aspekt, den man aus ihnen ziehen kann und hemmen Verbesserung.

@Sensei
Ich sage nicht, dass alle Fehlerquellen auszuschließen sind. Da gibt es technische Grenzen, sinnvolle Grenzen - aber manchmal kann man auch einfach einen O-Ring beheizen. 
Das mögliche muss getan werden.
23
Bemannte Raumfahrt / Re: **ISS** <Russisches Segment>
« Letzter Beitrag von McPhönix am Gestern um 12:28:16 »
Dieses "einfach Module abkoppeln" scheint mir auch von der Logistik her umständlicher und teurer, als zu sagen "behaltet den Kram". Und dann eine neue zu bauen. Funktioniert freilich nur, wenn man ganz zufällig es nicht schafft alle neuen Sachen bis 2024 fertig zu bekommen...  ;)
24
Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: Risikomanagement
« Letzter Beitrag von Sensei am Gestern um 12:26:42 »
Zitat
So lange  Ingenieure und Wissenschaftler finden, dass es noch unbekannte und denkbare Fehlerquellen gibt, so lange fliegt man nicht bemannt. Das hat Challenger gelehrt.

Nein, das hat es nicht.
Es ist schlichtweg Unmöglich, alle unbekannten aber denkbaren Fehlerquellen auszuschließen.

Schon eine Vollpanzerung der Kapseln gegen Mikrometeoriten würde wohl deren Gewicht gut verdoppeln.

---
Auch sonst stimme ich eher Hale zu.
Die Risikoabwägung (und eine Abwägung wird es IMMER geben) wird schlicht von den zuständigen NASA Stellen geschehen müssen.

Ein gutes beispiel für die übertriebene Risikoscheue der NASA nach Challenger ist doch das geforderte LOC Risiko für Ares und das ganze HickHack welches darauf folgte  ::)

ps: laut NSF -  the design requirement numbers per the Architecture Requirements Document

Zitat
Constellation:
LUNAR LOM 1 in 20
ISS LOM 1 in 200
LUNAR LOC 1 in 100
ISS LOC 1 in 1000

Orion's Contribution will be limited to:
LUNAR LOM 1 in 50
ISS LOM 1 in 250
LUNAR LOC 1 in 200
ISS LOC 1 in 1700

Ares' Contribution will be limited to:
LUNAR/ISS LOM 1 in 500
LUNAR/ISS LOC tbd (not defined yet)

Alatair's Contribution will be limited to:
LUNAR LOM 1 in 75
LUNAR LOC 1 in 250

EDIT: Bernd hat einen wert von 2021 für LOC bei CLV/AresI
-
Wo ich Xwing allerdings vollständig recht geben muss, ist, dass man die Außenwirkung von Fehlschlägen als öffentliche Organisation zwingend mit einberechnen muss
25
Veranstaltungen/Events/Reiseberichte / Re: Berliner RaumCon Stammtisch
« Letzter Beitrag von McPhönix am Gestern um 12:24:00 »
Ja beim Fox ist nun alles ok. Aber im aktuellen IE 11 sind sie auch nicht sichtbar.
26
Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: Risikomanagement
« Letzter Beitrag von Schneefüchsin am Gestern um 12:11:14 »
Dass sie so lange grounden, liegt mit daran, dass die Nasa beim Shuttle erst wieder unmengen Tests und Untersuchungen macht, anstatt einen erkannten (vielleicht auch nicht identifizierten) Teil des Restrisikos zu akzeptieren.
Dies ist genau der Punkt den Hale meint. Wenn etwas passiert ist die Nasa zu scheu bald weiter zu machen.

Ich sage nicht, das es keine Untersuchung geben soll, aber 2 Jahre unterbrechung und dann kam dabei fast nichts raus?
Ja, sie wussten was das Problem war, dies wurde aber nicht wirklich behoben, sondern nur ein Prüfungsplan erstellt. Dafür sind 2 Jahre sehr viel.

Wie das Image darunter leidet ist übrigens auch abhängig davon, wie die Verantwortlichen auftreten.
Sofort weiter machen ohne zu Untersuchung und ganz klar das Risioko beibehalten, tut dem Image weh.
Panisch sich zu verkrichen und am ende kaum etwas zu haben ist aber auch nicht besser.
Das beste ist eher, zu suchen und wenn man merkt, es geht kaum einzudämmen oder man findet sogar nichts, weiter zu machen und dies auch klar zu sagen, sowie, dass man sich des Risikos bewust ist. Bei letzterem ist das Wort der folgenden Asronauten besonders gewichtig.

Jeder der Mitfliegt, weiß, das er ein Risiko eingeht, und akzeptiert dieses.

Als Beispiel mal etwas aus der übrigen Welt.
Die toteswahrscheinlichkeit in Forstbetrieben der Schweiz (ich habs nicht für deutschland gefunden) liegt bei 0,79%. Ob jährlich, oder auf die gesammte Berufszeit weiß ich nicht.
https://janzz.technology/sie-lieben-das-risiko-top-ten-der-gefahrlichsten-jobs-der-schweiz/?lang=de

PS.: Zum Columbiaunglück frage ich mich auch immer, warum danach der Tank nicht mit einer Folie oder einem Netz überzogen wurde, um solche Bruchstücke zu verhindern.

Grüße aus dem Schnee
27
Bemannte Raumfahrt / Re: **ISS** <Russisches Segment>
« Letzter Beitrag von Captain-S am Gestern um 12:04:42 »
Das hier Module abgekoppelt werden um eine eigene Station zu bilden kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.
Das wäre doch vollkommen idiotisch. Und die ISS wird ganz sicher nicht 2024 "versenkt" werden.
Im Zweifelsfall übernimmt dann halt SpaceX die Station.  :)
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Veranstaltungen/Events/Reiseberichte / Re: Berliner RaumCon Stammtisch
« Letzter Beitrag von McPhönix am Gestern um 12:04:35 »
Ich bin eigentlich aktuell - max einen zurück.
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Veranstaltungen/Events/Reiseberichte / Re: Berliner RaumCon Stammtisch
« Letzter Beitrag von -eumel- am Gestern um 12:03:40 »
Ja, es wird immer mehr auf https umgestellt.
Wir sind gezwungen, diesen ganzen Kram mitzumachen, oder das Internet wird nach und nach unsichtbar für uns.
Vielleicht solltest Du eine Browser-Update in Erwägung ziehen?
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Organisationen, Unternehmen und Programme / Re: Risikomanagement
« Letzter Beitrag von McPhönix am Gestern um 12:01:03 »
Ja dieser Faktor des "Spektakuläääären" ist heute viel mehr zu beachten. Durch die Mediensch*** reagieren die Menschen ja viel weniger auf das langdauernde Leid der kleinen Leute. Aber so ein Astronautentod kann ja auch von den NASA Gegnern gleich wieder als Werkzeug benutzt werden.
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