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Autor Thema: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6  (Gelesen 289560 mal)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #575 am: 20. November 2012, 15:40:04 »
Heute ist zum Glück wieder ein besserer Tag, und deshalb nichts wie raus aus dem Tal der Tränen,  :'(  und wieder rein in das Detail-Getümmel auf dem LH2-Valve Skid.  ;D

Nach reiflicher Überlegung habe ich mir nochmals die Blockventile vorgeknöpft, denn mein erster Prototyp hat mich noch nicht restlos überzeugt. Irgendwie stimmten da die Proportionen nicht so richtig, und so etwas lässt mir dann halt keine Ruhe, auch wenn es sich dabei nur um so einen Winzling handelt.   :-\

Hier ist deshalb nochmal ein schönes Detailfoto vom LH2-Skid.


Quelle: NASASpaceflight (J. Patterson)

Wie man darauf sehen kann, gibt es neben den beiden großen Blockventilen (rechts) auch noch zwei weitere, etwas kleinere Blockventile auf dem vorderen Bypass (links) und hinter dem Eck, übrigens beide unterschiedlich groß.   ::)

Je nachdem aus welcher Perspektive man diese Ventile sieht, erscheint die Form insbesondere des unteren Teils mehr oder weniger kompakt. Wenn man aber genauer hinschaut, erkennt man, dass es sich dabei um kein Vollprofil handelt, sondern um zwei Haltestreben. Aber diese Streben im Maßstab 1:160 nachzubilden, ist dann doch des Guten zuviel und schlichtweg aussichtslos, da sie weniger als 1 mm "stark" sein müssten, und das bei einer Länge von ca. 4 mm!!!   :o   Demzufolge ist dafür ein 1x1 mm Vierkantprofil in erster Näherung schon geeignet.

Aber der optisch dominierende rechte zylindrische Teil sollte doch etwas stärker sein als bei meinem ersten Prototypen, wo ich dafür ein Rundprofil ø 1 mm verwendet habe. Deshalb habe ich diesmal 1,4 mm verwendet, was eher hinkommt und optisch gefälliger aussieht.

Für die Zwischenringe habe ich diesmal Schrumpfschlauch ø 2,3 mm verwendet, den ich auf einem Messingstab auf ø 1,4 mm geschrumpft habe. Und bei diesem Durchmesser sollten dann evtl. auch noch die vier dünnen Spannstreben machbar sein, die den zylindrischen oberen Teil mit dem unteren Teil verbinden. Ich habe das jedenfalls mal probiert und dafür Kupferdraht ø 0,2 mm genommen.   ::)

Und so sieht nun das Ergebnis aus:



Okay, man muss es wissen, dass die Streben wirklich da sind, denn das ist auf diesem Bild leider schwierig zu erkennen. Deshalb hier noch ein weiteres Bild von der Vorbereitung des zweiten Ventils, auf dem man die Streben besser erkennen und auch die Einzelteile sehen kann.   8)



Soweit mal der kleine Blick hinter die Detailkulissen.

Ja, ja, ich weiß schon, was jetzt kommt ...    aber sei's drum, mit dieser Lösung kann ich jedenfalls eher leben.   ;)

websquid

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #576 am: 20. November 2012, 15:45:03 »
Du hast es so gewollt...


Aber im Ernst, ich bewundere hier mal wieder deine Detailtreue... echt der Wahnsinn (und das mein ich absolut positiv ;)) was du hier erschaffst.

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #577 am: 20. November 2012, 16:38:40 »
Danke für die Schmeicheleinheiten,  8)  aber Du triffst den Nagel auf den Kopf.

So langsam aber sicher werde ich mir selber unheimlich ...  :o

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #578 am: 22. November 2012, 18:05:39 »
Und weiter geht's mit den Blockventilen.  ;)

Hier mal zum besseren Größenvergleich ein Bild mit Revell-Dose, neben der obligatorischen 1 Cent-Münze.



Inzwischen habe ich die einzelnen Baugruppen endgültig miteinander verbunden, um mir die weitere Anpassung der Leitungslängen auf dem Skid etwas zu erleichtern, d.h. die Transfer Line ist jetzt ein durchgehendes Stück und reicht von der rechten Ecke bis zum LH2-Filter.



Mittlerweile ist auch der LH2-Filter angeklebt, wodurch die Höhe der Leitung fixiert ist, sodass nun das hintere Ventil montiert werden konnte, was gar nicht so einfach war.   

Bei der Seku-Verklebung des Ventilkörpers auf der Alufolie-Hülse muss möglichst gleich der erste Versuch sitzen und nach Möglichkeit auch gleich noch der Sitz stimmen.  :o  Da bleibt einem kaum Zeit für eventuelle Korrekturen des Neigungswinkels und/oder der Ausrichtung in Längsrichtung. Das hat aber zum Glück beim ersten Ventil gleich auf Anhieb ganz gut geklappt.   8)



Und hier ist zwischendurch mal eine Anprobe auf dem Skid, die soweit ganz ordentlich aussieht.   ::)  Und deshalb gleich weiter mit dem zweiten Ventil.



Da beide Ventile relativ dicht nebeneinander sitzen (ca. 1 mm), musste der Sitz des Sockels noch etwas angepasst werden. Aber jetzt ist das Ventil-Paar komplett und damit eine heikle Baugruppe geschafft, vor der ich anfangs ganz schön Bammel hatte.   ???







Und damit nun zu dem kleineren Blockventil vor dem LH2-Filter, bzw. erst einmal zur Leitung, auf der es sitzt.



Das Ventil ist leider eine Nummer kleiner als die ersten zwei, wodurch alles etwas diffiziler wird.  :-\  Das Ventil sitzt auf der hinteren Bypasshälfte, die einen Durchmesser von 1,2 mm hat und mit einem segmentierten Bogen um die Ecke geht. Kurz danach sitzt direkt hinter dem LH2-Filter ein viertes Blockventil (!!!), das schräg nach hinten zur Wand ragt.

Der Bypass geht dann wieder um eine Ecke und anschließend nach rechts und trifft in Höhe des Filters von oben auf das Ende der bereits verlegten Vent Line, womit der Kreislauf wieder geschlossen wäre.   ::)
Dazu hier mal eine erste Anprobe der beiden Bypass-Teile, die zeigt, wie eng es dabei zugeht. 



Vielleicht sieht man ja anhand der Bilder, warum es z.Z. nur langsam vorwärts geht ...   ;)

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #579 am: 23. November 2012, 08:43:43 »
Zitat
Vielleicht sieht man ja anhand der Bilder, warum es z.Z. nur langsam vorwärts geht ...

Ja, Kollege, das sieht man. Wirst mir langsam unheimlich.  :D

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #580 am: 23. November 2012, 18:52:02 »
Hallo Jörg,

kein Grund, zu verzweifeln oder in Ehrfurcht zu erstarren.  ::)  Das liegt nur an den tollen Detail-Fotos, die ich nun mal habe. Wenn ich diese Details nicht alle so genau sehen würde, könnte mich das auch kalt lassen nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!   8)

Aber da ich nun mal sehe, wie's dort auf dem Valve Skid wirklich aussieht, lässt mir das halt keine Ruhe, und ich sage mir, probier's doch einfach mal.  ;D

Das soll ja nun um Gottes Willen keine Verpflichtung sein für Dich, dass wir uns da richtig verstehen.   ::)

Das könntest Du mit Deinem Talent locker auch,   ;)  nur ist es halt zuallererst eine Frage der Zeit, und dann natürlich auch die des eigenen Anspruchs ...  8)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #581 am: 26. November 2012, 21:47:19 »
Das mit den Stellproben ist ja schön und gut, aber es ist doch besser, wenn das lange Stück der Transfer Line nun endlich mal verklebt weren kann. Dann kann ich daran die kleinen Teile des vorderen Bypasses besser anschließen.  ;)

Dazu musste das Teil aber erst noch lackiert werden, was dann so aussieht.



Und damit kann es nun auch endgültig auf dem Valve Skid verlegt werden.   8)





Na ja, so langsam füllt sich ja auch die rechte Seite der Side 1.   ::)

Offline HausD

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #582 am: 26. November 2012, 21:58:06 »
Hallo gino847,
nicht nur die Chinesen kopieren!
Da gibt es doch einen, roma847, der baut aufs Haar genau dasselbe Teil!
Der nimmt auch noch denselben Euro-Cent und das gleiche Cutpad!
... HausD freut's!

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #583 am: 26. November 2012, 23:54:20 »
Hallo HausD,

ja Herz, was willst Du mehr?  ;D

Und der ist auch fast genauso "schnell", oder?  8)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #584 am: 03. Dezember 2012, 22:07:04 »
Nach der Adventsvorbereitung ging es auch wieder ein Stückchen weiter auf dem Valve Skid. Trotzdem ist bei dem kleinen Bypass nicht viel davon zu sehen.



Zum einen habe ich mit der Vorbereitung des vorderen kleinen Blockventils begonnen, das auf der vorderen Aluhülse sitzen wird. Leider ist das nun aber noch 'ne Nummer kleiner als die ersten beiden. Der Sockel links hat 1,4 mm Durchmesser, der prismatische Teil ist ein Vierkantprofil 0,7x0,7 mm, und der vordere Teil ist ein Rundprofil mit 1 mm Durchmesser. Vielleicht schaffe ich es ja, darauf auch noch die vier Spannstreben aus 0,1 mm Kupferdraht unterzubringen, mal sehen.   ::)

Zum anderen muss der Bypass hinten nach rechts abbiegen und braucht dazu wieder einen segmentierten Bogen, und das ist eine echt knifflige Angelegenheit, d.h. erst wieder ein längeres Stück ankleben, und danach wieder auf den kleinen Gehrungsstummel kürzen, ohne ihn dabei wieder abzubrechen.  :o  Und damit ist auch wieder mal eine Anprobe fällig.



Danach muss die Länge bis zum nächsten Bogen nach unten auf die Vent Line angezeichnet werden. Und das ist natürlich wieder ein segmentierter Bogen.



Und hinter dem muss jetzt nur noch die richtige Länge nach unten ermittelt werden, und da hilft nur mal grob anzupeilen, ein Stückchen wegfeilen, und dann wieder anprobieren, und das so einige Male, bis es dann passt. Mit Messen ist da leider nichts mehr zu wollen, das ist alles viel zu eng und zu sperrig.  ::)


Nun ist der Bypass aber mal soweit fertig und hat inzwischen fünf Bögen. Und die werde ich jetzt noch ganz vorsichtig mit dem Schleifstick etwas zu glätten versuchen.   ???

Der Ventilkörper ist inzwischen im Rohbau auch fertig, muss nur noch auf Länge geschnitten werden, sodass anschließend die Ringe drauf kommen, und dann evtl. die dünnen Streben, wenn's denn klappt.   :-\

Online -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #585 am: 06. Dezember 2012, 16:22:26 »
Die Teile werden ja jetzt immer kleiner!
Bald kannst Du als Uhrmacher arbeiten. ;)
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 26. August 2016, ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline HausD

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #586 am: 06. Dezember 2012, 16:58:34 »
Hallo,
Die Teile werden ja jetzt immer kleiner!
Bald kannst Du als Uhrmacher arbeiten. ;)

... auch ich bin gespannt , ...

... wie die Zeiger der Manometer gelingen werden   ;)

Gruß, HausD

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #587 am: 06. Dezember 2012, 21:08:15 »
Hallo Ihr beiden,

Ihr habt Euch hier wohl verabredet, wie's scheint.  ;D

Aber tröstet Euch, das Pressure Gauge Panel kommt auch noch dran, alles zu seiner Zeit ... 8)

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #588 am: 08. Dezember 2012, 00:18:43 »
Hallo zusammen,

und nun kann ich Euch auch das vordere kleinere Blockventil zeigen, und es hat tasächlich geklappt mit den vier dünnen Spannstreben, obwohl es schon ziemlich haarig war.   ::)



Und wie Ihr an dem daneben liegenden kleinen Bypass sehen könnt, habe ich die Alu-Hülsen nochmal demontiert, da sie mir insgesamt doch nicht so richtig zugesagt haben und sich auch gelockert hatten.  >:(  Die neuen Hülsen habe ich aus Tamiya Tape-Streifen gewickelt, die mir besser gefallen.   ;)

Da der Bypass auf drei kleinen Stützstreben ruht, musste ich mir irgendwie deren Länge ermitteln, und das ging wieder nur mittels einer weiteren kniffligen Anprobe. Und Ihr könnt mir glauben, auch das ist wieder eine Geschicklichkeitsprüfung gewesen, die Nerven gekostet hat, ehe die richtige Lage fixiert war, um endlich die Maße abgreifen zu können. Das ist nämlich so einigen Male schief gegangen.   :o



Das sind nun die ersten beiden Stützstreben, die auf dem Palletrahmen sitzen. Die dritte kommt an die Stelle, wo jetzt der kleine Holzstapel liegt.



Und zur Erinnerung hier nochmal die Verhältnisse vor Ort auf der linken Seite des Skids im Originalbild.  ::)  Man beachte schon mal das Druckmanometer-Panel an der unteren Bildkante.  ;)


Quelle: NASASpaceflight (J. Patterson)

So, nun kommt wieder die umständliche Lackierungsaktion der Kleinteile vor der Montage.  :-\



Die nächsten Bilder zeigen nun endlich die verlegten Bypassteile auf den Stützstreben, und ich kann erst einmal tief durchatmen.  8)









Wie auf dem Originalbild zu sehen ist, befindet sich an der linken Seite des Skids das besagte Pressure Gauge Panel für die Druckanzeige sowie für die Kalibrierung und Abschaltung, und das darf natürlich nicht fehlen.  ;D  Dieses Panel habe ich mir aus der Black Box des LH2-Valve Skids aus dem Paper Kit ausgeschnitten, um davon auch wieder mal ein Teil zu verwenden.   :-[   



Unseren Freund HausD, der sich schon auf die Manometerzeiger gefreut hatte, muss ich nun doch schweren Herzens enttäuschen.  :'(  Die Zeiger habe ich mir nämlich leider verkneifen müssen, da die nur noch ca. 0,25 mm "groß" geworden wären, sorry.  :-*

Und hier an dieser Stelle sitzt das Panel nun auf dem Palletrahmen unter dem inzwischen auch montierten kleinen Blockventil.   8)





Und damit ist wieder mal ein etwas größerer Schritt getan, und nun ist auch endlich wieder Land in Sicht  ;)





Nun wird es vermutlich mit dem vierten Blockventil weiter gehen, das links, direkt hinter dem LH2-Filter sitzt und zur MLP-Wand gerichtet ist. Und dann sind da immer noch einige kleine Leitungen und Armaturen ringsherum, die ich zumindest auch mal probieren werde.  ;D

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #589 am: 12. Dezember 2012, 22:43:44 »
Ich habe nun doch nicht mit dem vierten Blockventil weiter gemacht, sondern mit dem kleinen Bypass, der links neben dem dritten Blockventil nach oben und dann nach links abgeht. Das ist wieder ein ziemlich kleines und filigranes Teil, wozu ich Messingrohr 0,9 mm und Messingdraht 0,5 mm verwendet habe. Passend dazu habe ich eine dünne Kabelisoliereng (0,6 mm) gefunden und verwenden können.  ;)



Dieser Bypass geht unter der Transfer Line hindurch, die aus dem LH2-Filter kommt, und mündet hinten in das Ende der Vent Line. Links im Bild liegen schon die Einzelteile für den Abgang der Transfer Line hinter dem Filter, das sind natürlich wieder segmentierte Bögen.   ::)



Bei der Montage der sich kreuzenden Leitungen muss man genau auf die Abstände zueinander achten, ansonsten bekommt man schnell Probleme mit der Passfähigkeit.  ???   Deshalb habe ich nun erst einmal das längere Stück der Transfer Line vorbereitet, das bis in den LH2-Tunnel in der Bay 6 reicht.


Quelle: http://www.retrospaceimages.com (STS-6)

Das ging vor dem LH2-Tunnel gleich wieder mit einem segmentierten Bogen los, und rechts am Abzweig nach unten folgt schon der nächste.



Während man sich die Länge der Leitung bis zum Abzweig nach unten relativ leicht aus Fotos ermitteln kann, muss man nach unten hin schon etwas mehr jonglieren, um auf das Höhenniveau des Filterabgangs hinter dem Pressure Gauge Panel zu kommen.   ::)



Aber das hat schließlich auch geklappt, und somit konnten dann die beiden Teile miteinander verbunden und noch etwas detailliert werden. Das Einfädeln der Leitung war dann allerdings etwas schwieriger.   Da ich den Eingang beim LH2-Tunnel aufgebohrt hatte, um die Leitung dort einführen zu können und ihr somit einen besseren Halt zu geben, war der Platz rechts vor dem Filter dann fast zu eng zum Einfädeln.   :-\  Und prompt ist der Abzweig dabei auch abgebrochen, da der Seku doch noch nicht richtig abgebunden hatte.   :o



Also mussten die Klebestellen vor dem erneuten Verkleben erst wieder neu angeschliffen werden, und beim zweiten Mal war dann alles fest und lief reibungslos.   8)

So weit mal für heute. Jetzt kann ich den kleinen Bypass anpassen, der unter der Transfer Line verläuft. Und da bin ich mal gespannt, ob der von der Größe nun noch passfähig ist an den Anschlussstellen. 
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2012, 11:09:23 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #590 am: 16. Dezember 2012, 20:45:10 »
Hallöle zum 3. Advent,

also von der Passfähigkeit ginge das schon in Ordnung mit dem kleinen Bypass. Aber an der hinteren Anschlussstelle an die Vent Line wird es nun langsam mächtig eng, und ehe dort alles noch unzugänglicher wird, musste erst noch eine weitere Leitung installiert werden. Das ist eine dünne Vent Line, über deren Verlauf und Anschlüsse ich mir bisher nicht ganz im Klaren war.  ::)  Deshalb an dieser Stelle mal für alle, die es interessiert, ein kleiner Exkurs in Sachen Analyse von Detailfotos zur Aufklärung solcher Einzelheiten, ohne die es nicht geht.   ;)

Ins Blickfeld geraten ist mir diese Leitung wieder letztens beim Anpassen der dickeren Transfer Line, die vom Filter zum LH2-Tunnel führt. Auch diese dünnere Vent Line führt vom LH2-Valve Skid zum LH2-Tunnel, verläuft aber unmittelbar vor der MLP-Wand oberhalb der drei Leitungen, die vom LOX-Valve Skid zum LOX-Tunnel führen, wie man im folgenden Bild sehen kann.


Quelle: http://www.retrospaceimages. com (STS-6)

Bei dieser Leitung war mir bisher nicht klar, wo sie ihren Ursprung hat, weil das auf den meisten bisherigen Fotos leider immer irgendwie verdeckt war. Erst durch intensivere Auswertung weiterer Fotos bin ich dann doch noch dahinter gekommen, und letztlich wieder dank der tollen Nahaufnahmen von J. Patterson (NSF)

Auf dem nächsten, schon bekannten Panorama-Foto ist hinter dem Ende der sich verjüngenden Vent Line dieser kleine Kasten zu sehen (s. Pfeil), und genau hier nimmt die Leitung ihren Anfang.


Quelle: NASA

Auf den nächsten beiden Fotos werden die Details deutlicher sichtbar. Hinter dem Ende der sich verjüngenden Vent Line (verdeckt) befindet sich eine "White Box" (Pfeil), von der aus die Leitung durch eine Spannbuchse (?) nach oben geht.


Quelle: J. Patterson (NASASpaceFlight.com)


Quelle: J. Patterson (NASASpaceFlight.com)

Und hier sieht man den oberen Bogenabgang der Leitung nach links in Richtung LH2-Tunnel.


Quelle: www.flickr.com

Und damit jetzt wieder zum praktischen Teil. Das sind die Einzelteile für die Leitung, rechts daneben liegen die Messingteile für den kleinen Bypass und das inzwischen fertige letzte Blockventil. 



Und hier ist die vorgebogene Leitung, und damit wie immer zur wichtigen Anprobe,  ::)



die soweit ganz gut aussieht. Die Leitung verläuft unmittelbar unter den Supports des darüber befindlichen großen Blast Shields.





Und zum Abschluss bekam die kleine Spannbuchse auch noch ihre sechs Spannbolzen.  8)



Und damit Euch allen noch einen schönen 3. Adventsabend. 
« Letzte Änderung: 17. Dezember 2012, 07:15:45 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #591 am: 24. Dezember 2012, 19:45:22 »
Hallo zum Heiligabend,

ehe es in die leider schneefreien Feiertage geht, doch noch ein kurzer Gruß zum Fest. Leider musste ich eine kleine Zwangspause einlegen, durch die ich etwas ins Hintertreffen geraten bin.  :'(

Nach Plan  wollte ich ja eigentlich die Arbeiten auf dem LH2-Valve Skid bis Weihnachten abgeschlossen haben, aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.   ::)  Deshalb nur noch ein paar Bilder von den letzten Vorbereitungen der noch fehlenden Kleinteile.

Da ist zunächst noch ein Abzweig kurz vor dem Ende der Vent Line, der als Steigleitung (hinter der Pfeilspitze) nach oben geht, über eine kleine Armatur in die Transfer Line mündet und nach vorn hin durch einen kleinen Sensor abgeschlossen wird.


Quelle: NASA

Dafür habe ich an dieser Stelle ein Loch (0,7 mm) in die Transfer Line gebohrt,



und die Leitung schon mal probeweise eingefädelt.



Auf diesem Bild ist rechts die Steigleitung  zu sehen, sowie einige Bypässe und Sensoren.



Hier ist die Steigleitung in die Transfer Line eingefädelt.



Und an der rechten Ecke der Side 1 gibt es noch diese Verbindungsleitung zwischen der Transfer Line und der Vent Line, die ich auch schon vorbereitet habe.



Jetzt kann dann auch wieder mal lackiert werden.   8)  Und damit genug mit der Bescherung für heute.  ;)

Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten und gute Erholung. 

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #592 am: 28. Dezember 2012, 20:00:54 »
Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr habt alle den Festagsbraten und die Süßigkeiten gut verdaut und seid guter Dinge.  ;)

Ich habe mich inzwischen mal in der Lackiererei umgeschaut, und da die Teile mittlerweile fertig sind, kann es nun auf dem LH2-Valve Skid endlich in die letzte Runde gehen.  ::)

Hier sind die lackierten Pipes, Ventile, Armaturen und Sensoren.



Vor der Montage der Transfer Line (hinten) und der Vent Line (vorn) kamen noch die gelben Markierungen dran, wozu ich wieder Decal-Streifen verwendet habe.



Und dann ging's los, hier nochmal der bisherige Stand auf dem rechten Valve Skid.



Und jetzt immer schön der Reihe nach.  ???  Damit ich mir nichts verbaue, kam zuerst die Vent Line an die Wand.



Danach wurde das vierte Blockventil angeklebt, das schräg nach hinten steht. Davor konnte nun das winklige Verbindungsstück (mit dem gelben Streifen) montiert werden, das auf das Ende der Vent Line stößt.



Jetzt konnte auch die Transfer Line eingefädelt werden, die vom LH2-Filter zum LH2-Tunnel führt.



Dazu kamen nun noch die restlichen Keinteile (Armaturen und Sensoren).



Und damit ist das LH2-Valve Skid nun beinahe komplett und wieder ein Etappenziel erreicht. Jetzt fehlt nur noch das Monitoring Panel auf der rechten Seite des Skids, das vor dem schrägen Abzweig der Vent Line steht.   8)





Schließlich wurde noch das Verbindungsstück zwichen Transfer Line und Vent Line an der rechten Ecke montiert.



Alles in allem war das LH2-Valve Skid irgendwie schwieriger zu bauen als das LOX-Valve Skid und dadurch eine ziemlich harte Nuss, aber nun ist sie so gut wie geknackt, und ich kann mich ein wenig von diesem Stress erholen.  ;D

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #593 am: 30. Dezember 2012, 21:00:40 »
So, mit ein wenig Abstand hier noch ein paar Bilder vom LH2-Valve Skid aus etwas anderer Perspektive.









Und damit zu dem freien Platz auf der Access Platform rechts vor dem Valve Skid, da steht dieses Monitoring Panel, das zur Prozessüberwachung der Kreisläufe dient.


Quelle: NASA

Hier sind die Einzelteile dafür, die vordere Tafel sitzt auf einem Doppelrahmen, für den ich Vierkantprofil 0,5x0,5 mm verwendet habe.







Und an dieser Stelle soll es dann stehen.



Und zur Abwechslung damit nun wieder zu etwas handlicheren Teilen. Da die beiden Valve Skids eine Reihe sehr sensibler Armaturen,Ventile und Sensoren enthalten, braucht man beim Start einen ausreichenden Schutz vor den heißen Abgasen. Dazu dienen die beiden bereits erwähnten Blast Shields, die auf dem nächsten Bild zu sehen sind.


Quelle: http://www.retrospaceimages.com (STS-6)

Das sind Abdeckungen aus Stahlblech, die auf einer Reihe von Supports sitzen, die sich gegen die Armierungsstreben an der MLP-Wand abstützen. Das längere Vordach überspannt die beiden Valve Skids und reicht vom LOX-Tunnel bis zum LH2-Tunnel, und das kürzere im Anschluss daran verdeckt das linke Equipment Pallet an der linken Seite.

Und das hier sind die Teile dafür aus dem Paper Kit.





Davon werde ich wohl nur die Blechdächer verwenden.     Die Stützen werde ich voraussichtlich aus 2 mm I-Profilen scratchen, so ähnlich wie bei den Access Platforms.

So, und damit neigt sich das alte Jahr nun so langsam aber sicher seinem Ende entgegen.   ???

Ich danke Euch für Euer treues Interesse und die hilfreichen Anregungen und Tipps   und wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr. 

« Letzte Änderung: 31. Dezember 2012, 17:45:33 von gino847 »

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #594 am: 07. Januar 2013, 21:37:27 »
Hallo zusammen,

und noch ein gutes "Neues". Ich hoffe, Ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr und seid wohlauf und weiterhin schön neugierig.  ;)

Nachdem nun alle Feierlichkeiten ein Ende haben und alles Weihnachtliche wieder abgebaut, verstaut bzw. entsorgt ist, soll es auch 2013 mit neuem Elan weiter gehen. Und dieses Jahr ist bekanntlich ein ganz besonderes Jahr, insbesondere  vor dem Hintergrund meines STS-6-Projektes, da wir am 4. April 1983 das 30-jährige Jubiläum der ersten Challenger-Mission (STS-6) feiern können. Und das ist für mich ein besonderer Anreiz, bis dahin zu versuchen, das MLP-2 zum Roll-out startklar zu machen, um danach mit dem Bau des Launch Towers beginnen zu können. Das ist ja zumindest mal ein lohnenswertes Ziel, oder?   :)

Und falls ich es bis dahin evtl. doch nicht ganz schaffen sollte,  :gruebel: folgen dann ja noch zwei weitere Jubiläen mit den Challenger-Missionen STS-7 (18.06.1983)  und STS-8 (30.08.1983), also alles in allem ein reizvolles und historisches Jahr.  8)

Und damit zurück auf meine Baustelle. Die beiden Blast Shields auf der Side 1 sollten ja als nächstes an die Reihe kommen. Und damit wird jetzt unweigerlich einiges der schicken Valve Skid-Details überdacht und somit überschattet und kaum noch zu sehen sein,  :'(  aber was soll's ...   ::)

Ich muss nur aufpassen, dass ich mir nicht ohne Not zuviel verbaue. Da sind nämlich noch insbesondere die Treppen (1, 2) zwischen den Access Platforms AP 1, AP 2 und AP 3, die ich nicht vergessen darf, sowie die ausschwenkbare Treppe (3) von der untersten Plattform AP 2 zum Crawler, die nur während der Transporte des MLP ausgeschwenkt ist, ansonsten aber in die Plattform eingeklappt wird.


Quelle: http://www.retrospaceimages.com (STS-6)

Und hier im ausgeklappten Zustand.


Quelle: NASA

Deshalb habe ich mir die nötigen Teile schon mal auf die Seite gelegt.



Zumindest die beiden Treppen 1 und 2 werde ich vor der Montage des großen Blast Shields einbauen, um noch genügend Bewegungsfreiheit zu haben. Die schwenkbare Treppe 3 lässt sich vermutlich am besten von unten einbauen, und die Treppe 4 dürfte keine Probleme bereiten.  ;)

Und damit zu den Blast Shields, hier ist das größere der beiden aus dem Paper Kit, von dem ich nur die Oberseite verwenden werde. Die Supports werde ich aus I-Profil (2,0 mm) scratchen.



Die Unterseite des Vordaches ist eher etwas spartanisch ausgefallen und sieht nur die 9 Supports vor. Das dürfte bei dem relativ dünnen Stahlblech aber sicherlich eine etwas zu gewagte Konstruktion sein, so völlig ohne jede weitere Stabilisierung. Und in Wirklichkeit sieht das auch etwas anders aus, wie in diesem schon bekannten Bild von unten zu sehen ist. Da sind schon einige Streben eingezogen, die das ganze Vordach versteifen.   ::)


Quelle: NASA

Und die will ich zumindest teilweise andeuten, auch wenn man sie später kaum noch sehen wird.  :lach: Hier sind die ersten Vorbereitungen dazu. Für das Dach nehme ich 0,3 mm Sheet, auf dem ich die Längsstreben zwischen den Supports eingezeichnet habe. Darunter liegen die I-Profile für die Supports. Die bestehen bis auf den vorderen rechten Support alle aus zwei Teilen, nur der erste hat noch eine innere Strebe extra (links).



Der Support an der linken Seite (roter Punkt) des Daches muss etwas länger sein, da er rechts neben der Armierungsstrebe in der Bay 6 (neben dem LH2-Tunnel) direkt auf der MLP-Wand sitzt. Der erste Support des linken Blast Shields sitzt nämlich direkt auf der Armierungsstrebe.  ;D


Quelle: NASA

An der Vorderkante des Daches sitzen jeweils flache U-Profile zwischen den Supports, für die ich ein 1,5 mm Profil verwenden werde.

Soweit mal für den Anfang.

Offline Majo2096

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #595 am: 07. Januar 2013, 23:05:50 »
Das sieht ja schon super aus.
Da braucht man sicher sehr viel Fingerspitzengefühl so klein wie sie sind.

Online -eumel-

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #596 am: 08. Januar 2013, 01:56:30 »
Endlich geht´s weiter!
War schon fast auf Entzug! ;) :D
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 26. August 2016, ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline inselaner

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #597 am: 08. Januar 2013, 08:36:23 »
Super, es geht weiter! :)
Und dann kommt jetzt zur Abwechslung auch mal was anderes. ;)
Schön weiter so...!!!!

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #598 am: 08. Januar 2013, 20:35:10 »
@Majo2096:
Und ich bin heilfroh, dass die Teile nun endlich wieder etwas größer werden nach den Strapazen mit den filigranen Valve Skid-Armaturen, das war auf die Dauer schon echt stressig.  :o  Aber das musste ich durchziehen, da half auch kein Jammern.

@eumel:
Keine Bange Jörg, drum frei nach Freddie Mercury: The show must go on ... 8)

@inselaner:
Ehrlich gesagt Jörg, für mich ist die Abwechslung auch wie Balsam auf die Seele, und ich bin wirklich happy, dass ich diese mühevolle Durststrecke nun überstanden habe und die Valve Skids auch in etwa so geworden sind, wie ich sie mir vorgestellt habe. 

Offline gino847

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Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
« Antwort #599 am: 12. Januar 2013, 23:29:37 »
Und in diesem Sinne soll es auch weiter gehen.  ;)

Als nächstes kamen die Supports für das große Vordach dran. Damit die alle gleich werden, habe ich mir wieder eine kleine Montageschablone mit ein paar seitlichen Anschlägen angefertigt, wodurch die Herstellung erleichtert wird.

Und das ist der äußerste rechte Support mit der Zwischenstütze.



Das Verkleben der Teile mit Seku ging so relativ problemlos.



Die fertigen Supports wurden ebenfalls mit Seku auf das Vordach aus 0,2 mm Sheet geklebt. Den Revell-Kleber sollte man dafür nicht nehmen, da der das dünne Sheet ansonsten zu sehr anlösen würde.   Man muss nur darauf achten, dass man den Support möglichst schnell an der vorgesehenen Stelle exakt ausrichtet, denn der Seku bindet relativ schnell ab.

Davor liegt schon das Rechteckprofil 1,5x1,0 mm für die Längsstreben zur Versteifung des Daches. Ohne die würde das Dach bei der Montage ansonsten ziemlich instabil und wellig sein.



Die Streben wurden an ihren Auflagestellen an den I-Profilen der Supports leicht abgefeilt, damit sie bündig auf dem Sheet sitzen, und schon mal zur Probe eingelegt.



Mit den eingeklebten Streben ist das Vordach jetzt schon wesentlich stabiler.



Den Abschluss an der Vorderkante bilden 1,5 mm U-Profile, die zwischen den Supports sitzen.





Nach dem Einkleben ist nun auch die Vorderkante schön stabil und das große Blast Shield damit eigentlich fertig.



Wie man in dem folgenden Bild sehen kann, gibt es an der rechten Seite aber noch drei schräge Streben,


Quelle: NASA

die zum Abschluss auch noch dran kamen.



Jetzt fehlt nur noch die Oberseite, die ich aus dem Paper Kit nehme, aber vorher wird die Unterseite noch grau lackiert. 

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