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ESO-Projekt *ALMA*

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H.J.Kemm:
Moin,

hier noch einige Informationen zu den beiden *ALMA*-Transportern:


Hier der Arbeitsablauf

Der Einsatzort der beiden Spezialtransporter ist so ungewöhnlich wie auch die Aufgaben, die bewältigt werden müssen: Auf einem Hochplateau in der chilenischen Atacama-Wüste betreibt die ESO einen Radioantennen-Park zu Forschungszwecken. Dieser Park wird in der Endausbaustufe rund 64 der jeweils 110 Tonnen schwere Antennenanlagen umfassen, die auf insgesamt 250 vorbereiteten Fundamenten in immer wieder unterschiedlichen Positionen platziert werden müssen.

Die Aufgaben der Spezialfahrzeuge sind zunächst, die Antennen von der zentralen Basis-Servicestation, die in 2.900 Meter Höhe liegt, zu ihrem Einsatzort auf dem Hochplateau in 5.000 Meter Höhe zu transportieren und dort in ihren vorgesehenen Positionen millimetergenau zu platzieren.
Eine weitere Aufgabe in der Folgezeit wird der Transport der Antennen für regelmäßige Wartungsarbeiten von und zur Basis-Servicestation sein. Dabei ist eine Wegstrecke von jeweils rund 28 Kilometern mit einer Steigung von durchschnittlich 7% zu befahren.

Die technische Herausforderung für die 2 *ALMA*-Transporter liegt in der extremen Höhe, die die Leistungsfähigkeit der Dieselmotoren um fast 50 % reduziert.
Um dennoch die gigantischen 110 Tonnen schweren Antennenanlagen sicher an ihren Einsatzort zu bringen, ist jedes Fahrzeug mit zwei 500 kW starken Dieselmotoren ausgestattet, die zusammen rund 1.000 kW, bzw. 1.340 PS leisten. Die Höchstgeschwindigkeit der Transporter liegt bei 20 km/h, beladen erreichen sie max. 12 km/h.

Jerry

H.J.Kemm:
Moin,

am 5.10.2007 wurde der erste Schwerlastträger für *ALMA* an den Auftraggeber übergeben; der Transport nach Chile erfolgt Ende des Monats Oktober. Der zweite Transporter folgt unmittelbar danach.



Jerry

H.J.Kemm:
Moin,

Abendstimmung beim *ALMA*-Projekt.



Feierabendstimmung im Bild der *ALMA* Operations Support Facility (OSF), 2.900m hoch in der chilenischen Atacama-Wüste, nahe der Stadt San Verlierer de Atacama. Sichtbar von links nach rechts sind die OSF-Gebäude (noch im Bau), der *ALMA*-Antenne Transporter mit einer Dummy-Antenne, und bereits aufgestellte Antennen. Im Hintergrund linsenförmige Wolken über dem Vulkan Lascar.

Jerry

H.J.Kemm:
Moin,



Schwergewichte *Otto* und *Lore* in 4.000m Höhe in Aktion.

Das Foto zeigt die zwei ALMA-Antennentransporter während der Endphase der Akzeptanzprüfung auf der Straße zwischen dem ALMA-OSF in 2.900m Höhe und dem AOS bei 5.000m. Die erste Transportvorrichtung (Otto) ist dbereits getestet und wurde *für gut befunden*, während die zweite
(Lore) hier die 115-Tonnen-Antennenattrappe trägt.

Jerry

Starboard:
Hallo,

SpOn berichtet über das Projekt:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,559008,00.html

Entprechend dieses Berichtes soll Alma im Frühjahr 2009 die Arbeit aufnehmen. Bis 2012 sollen dann alle 65 Schüsseln aufgestellt sein.

Interessant sind die enormen Datenmengen, die das Projekt erzeugen soll:  15 Gigabyte pro Sekunde!. Nachdem diese Daten grob vorgefiltert sind bleiben noch ca. 64 Megabyte pro Sekunde für die Computer zum auswerten übrig.

Auch wenn die Computer viel "Arbeit" abnehmen werden. Wer soll all diese Daten noch auswerten??

Gruß Starboard

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