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Autor Thema: Private Raumfahrt  (Gelesen 10693 mal)

Offline Doc Hoschi

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Re: Private Raumfahrt
« Antwort #25 am: 27. Dezember 2013, 10:56:05 »
Doc Hoschi, du siehst mich zutiefst verwirrt. Laut deinen Wikipedia-Links ist eine Aktiengesellschaft eine "Privatrechtliche Rechtsform". Wie bist du denn zu Beginn darauf gekommen, dass eine Aktiengesellschaft mit Streubesitz etwas anderes wäre?

Hast recht. Ich kann mir schon denken an welcher Stelle ich bei den Links gedanklich falsch abgebogen bin....:)
Wenn Privatwirtschaft also tatsächlich nur "nichtstaatlich" bedeutet, ist ja alles in Butter.
Douglas Adams: "In an infinite universe, the one thing sentient life cannot afford to have is a sense of proportion."

Offline dksk

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Re: Private Raumfahrt
« Antwort #26 am: 01. Januar 2014, 17:08:19 »
In der „Euro am Sonntag“ (die übrigens schon sonnabends erscheint) gibt es eine 3-teilige Serie zu privaten Weltraumunternehmungen aktiver und passiver Art.
Es sind schon Teil1 und Teil 2 erschienen – Teil 3 dann am Wochenende.

Teil 2:
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Weltraum-Ideen-Milliardaere-im-All-Der-Weg-nach-ganz-oben-3085385

Teil 1:
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Weltraum-Hype-Milliardaere-im-All-Die-Welt-ist-nicht-genug-3003859

dksk

Offline StevieDaFridge

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Re: Private Raumfahrt
« Antwort #27 am: 16. Januar 2014, 13:15:21 »
Wenn ich das hier so lese, habe ich genau das Problem der Raumfahrt vor Augen: Bevor über die Sache diskutiert wird, streitet man sich erst einmal leidenschaftlich und fundiert um die Definition und die Tagesordnung...

Offline MX87

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Re: Private Raumfahrt
« Antwort #28 am: 24. April 2014, 21:32:30 »
Ich glaube hier passt es am besten. Eine Debatte über kommerzielle Raumfahrt moderiert von Neil deGrasse Tyson und mit Mitarbeitern von Space Adventures, Bigelow Aerospace, Aerospace Corporation usw.

Sehenswert!  :)


The 2014 Isaac Asimov Memorial Debate: Selling Space
"Whoopie! Man, that may have been a small one for Neil, but that's a long one for me."

Offline voschi

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Re: Private Raumfahrt
« Antwort #29 am: 19. Mai 2014, 19:34:31 »
Genau das ist es , kommerziell. Das heißt, Firmen bauen z.B. Raketen um damit Geld zu verdienen.Im Umkehrschluss ist private RAUMFAHRT der Versuch Geld im All zu verdienen.
Mit was auch immer.

Offline Ruhri

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Re: Private Raumfahrt
« Antwort #30 am: 11. Juli 2014, 12:54:26 »
Du hast recht, die Finanzierung ist Schuld! Das beste ist, die Raumfahrt mal kommerziell zu machen. Was meinte ich damit?
Das heißt, dass private Firmen wie z.b SpaceX die Raumfahrt zu überlassen. Wir sind in einen Zeitpunkt gekommen dass nicht nur Staaten ins All fliegen, sondern auch Privaten Firmen! Es ist jetzt an der Zeit die Raumfahrt mal umzustrukturieren.

Der kleine Exkurs in die Wirtschaftswissenschaften sei hoffentlich erlaubt: Wer hindert Firmen daran, in den Weltraum zu fliegen? Staatliche Vorschriften wird es sicherlich überall geben und mancher Staat will sein Monopol behalten, aber die USA gehören eher nicht dazu. Die entscheidende Frage ist aber doch: Warum soll eine Firma ins All fliegen? Aus Jux und Dollerei sicherlich nicht, und die Bedürfnisse von Raumfahrtenthusiasten sind den Firmenbossen ziemlich schnuppe. Eine Firma braucht einen sogenannten "Business Case", der ihr Profite verspricht. Gibt es so einen, dann wird sie loslegen. Man betrachte da nur den Markt der Kommunikationssatelliten, der recht fest in privater Hand ist. Zum Mars ist zurzeit aber leider nur ein einziger Business Case vorstellbar, und das ist der des Zulieferers für andere Parteien. Am Ende landet man aber dann eben wieder bei Papa Staat.

Es geht hier um die Finanzierung! Es gibt sehr viele Gründe, wieso SLS wie das Constellation Programm endet. Die Finanzierung ist noch nicht sicher.
Erst wenn wieder eine neue ' Wettlauf ins All' stattfindet, wird die Regierung ihre Augen öffnen.

Da stellt sich nur die Frage, wer die anderen Teilnehmer werden sollen? Russland, Brasilien, Indien, China, die ESA-Staaten?

Zitat
Ich war früher für das Constellation Programm! Ich habe dieses Programm seit 2006 verfolgt. Weißt du wie weh es tut, wenn ich nach Hause komme und lese, dass die Regierung Constellation eingestellt hat. So ein Schicksal wird auch SLS passieren. Da bin ich mir sehr sicher.

Die Möglichkeit besteht durchaus. Politiker tun das, was sie als das beste für ihren Staat (und vielleicht manchmal auch sich selber) ansehen, und die in den USA würden sich niemals gegen massiven Druck der Bevölkerung stemmen. Wenn es der Bevölkerung relativ egal ist, können sie natürlich relativ frei entscheiden. Was als ein Politiker in den USA als das beste ansieht und was du, ich oder irgendjemand anderer hier im Forum als das beste ansieht, muss aber beileibe nicht deckungsgleich sein.

Und wenn ich oben "Staat" geschrieben habe, dann ist das gewollt doppeldeutig. Einem Abgeordneten sind sein Wahlkreis in seinem Heimatstaat und der Staat insgesamt allemal wichtiger als die gesamte Union. Für Senatoren gilt selbstverständlich das gleiche, nur dass bei denen Wahlkreis und Staat identisch sind.

Offline Leoclid

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Re: Private Raumfahrt
« Antwort #31 am: 27. Januar 2016, 01:11:45 »
Ich finde das Thema sehr verwirrend. Im Grunde kann man ja jedes Projekt in folgende Unter Punkte teilen:

Wer ist Auftraggeber?
Wer hat die Gesamtplanung?
Von wem stammt die Trägerrakete?
Wer hat die Trägerrakete entwickelt?
Wer hat sie gebaut?
Das selbe jeweils beim Orbiter
Von wo laueft der Start ab???

M eine Frage, ISS oder viele Orbiter werden ja zum Beispiel von Airbus gebaut?
Gebaut oder entwickelt?

Und gibt es ueberhaupt noch ESA Raumfahrt, die nur staatlich ist?
Weil wo Ariane ist, ist Ariabespace, und das ist privat

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