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Autor Thema: International Space Exploration Conference  (Gelesen 2544 mal)

Offline runner02

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Re: International Space Exploration Conference
« Antwort #15 am: 24. September 2011, 13:12:06 »
Interessant. USA, RUS und China in einem Boot... Da geht doch schon was! Wenn man sich darauf einlässt...

Ab 2030... Wenn man wirklich wollte, könnte man auch 2020 anpeilen (delay=2-x Jahre)...
Bei Apollo habens die USA in unter 10 Jahren geschafft und hierbei würde sich die Entwicklung auf 4 oder mehr Staaten/Gruppen aufteilen!!
Und die Technik ist auch nicht gerade schlechter geworden...  :D


Naja ich weiß, andere Zeiten...
(über Musk) “He wants to make people a multi-planet species, and he’s not going to quit. He’ll change the model, or he’ll spend more of his own money—he’ll do something. He’s not in it to build the rockets; that’s a means to an end. It’s a religion for him.”

Offline tomtom

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Re: International Space Exploration Conference
« Antwort #16 am: 26. September 2011, 20:09:45 »
Das ISECG-Papier soll die internationale Vorgehensweise in der Exploration (bemannt+unbemannt) beschreiben. Nachdem vormals das Konzept recht konkret auf dem Mond ausgerichtet war, hatte man das Konzept durch die Streichung von Constellation stark verallgemeinert. Nun werden in diesem Papier zwei langfristige Wege dargestellt, der eine zum Mond, der andere zu einem Asteroid.

meine kleine Analyse:

Hat dieses Konzept nun mehr Bestand als das Alte? Man darf sich natürlich fragen, welche Verbindlichkeit so eine Planung hat, wenn wie vorher passiert, die Konzepte sehr schnell geändert werden können.

Auch wenn die Zeitangaben eher enttäuschend sind, die Ziele sind definiert auf:
1. Vorbereitung von BEO-Exploration
durch Nutzung der ISS
durch Schaffung von Trägern
durch Technolgie und Demonstrationen
2.Durchführung von bemannten BEO-Missionen zum Mond oder Asteroid als Langfrist-Ziel (nicht vor 2030)

Die nächsten 10 Jahre sind eine lange Zeit und ich betrachte nun diese Zeit unter dem gesetzten Langfrist-Ziel. Die Herausforderungen dafür sind auf Seite 13 aufgelistet:
• Strahlenbelastung - Schutz- und Messtechniken
• Zuverlässigkeit und Reparatur von Untersystemen
• Eintritt, Abstieg und Landung von großen Nutzlasten
• Anwendung lokaler Ressourcen wie Sauerstoff, Wasser und Methan
• innovative Raum-Antriebe
• Langzeit Lagerung und Management von Treibstoffen im Raum (H2, O2, CH4, Xe)
• Oberflächen Mobilität, einschl. Außenboard-Einsätze und -Fähigkeiten

Die Maßnahmen der nächsten 10 Jahre sind benannt: (S. 23):
• Nutzung der ISS für Exploration
• Robotische Missionen
• innovative Technologieentwicklung
• Entwicklung von Raumfahrtsystemen und Infrastruktur
• Analoge Aktivitäten

Was die ISS in den nächsten 10 Jahren dazu leistet: (S. 25)
- Verbesserung der Lebenserhaltungssysteme und Wiederaufbereitung von Luft/Wasser. Fraglich, ob dieses Projekte mit BEO-Missionen etwas zu tun haben.
- aufblasbare Wohneinheit Demonstration
- fortschrittliche Außenbord Demonstration
- Robonaut und andere Robotik/Telerobotik
- Deep Space Navigation (ISS?)
- eine Simulation einer BEO-Mission auf der ISS als Langzeitreise ist für ca. 2019 geplant, jedoch nur für 6 Monate

Mir scheinen also die Dinge, die man für BEO-Missionen braucht und auf der ISS getestet werden können, noch nicht konsequent angewendet zu werden. Zudem enden die meisten Aktivitäten 2020, so dass man annehmen kann, dass keine klare Zielerreichung definiert ist. So wäre man nach 10 Jahren dem Ziel einer bemannten Deep-Space-Reise/Monderkundung nicht sehr viel weiter gekommen und müßte entsprechende Testmöglichkeiten auch nach der ISS schaffen, obwohl man sie schon hätte erreichen können.

Offline tomtom

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Re: International Space Exploration Conference
« Antwort #17 am: 18. Mai 2012, 22:07:28 »
Vom 22.05.-24.05 findet in Washington die Global Space Exploration Conference statt.

Z.B. John Shannon wird ein Vortrag halten über einen synergetischen Ansatz von sowohl Mond als auch Asteroiden Exploration.

http://glex2012.org/programme/plenary-keynote

Offline tomtom

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Re: International Space Exploration Conference
« Antwort #18 am: 23. Mai 2012, 01:33:08 »
Nach Lage der Dinge will die NASA immer noch eine Asteroidmisson, ohne das weitere Detail erkennbar wären. Dagegen will Roskosmos-Chef Popovkin, die JAXA und ESA-Chef Dordain eher eine Monderkundung (bzw. kurzfristig die ExoMars Mission).

Das sieht noch nicht nach Kooperation aus.

http://www.spacenews.com/civil/120522-roscosmos-jaxa-officials-advocate-lunar-exploration.html

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