Das
komplette Interview mit Robert Böhme ist nun auch als Podcast online (42MB, 40 Minuten). Hört euch's mal an.
Ich war am Anfang auch skeptisch, glaube aber, dass die Part Time Scientists eine Chance haben. Selbst wenn sie den XPrize nicht schaffen, ist deren Kommunikationskonzept ziemlich spannend.
Nicht der Start und Traeger an sich machen so eine Mission teuer, sondern Entwicklung, Bau, Test, Verbesserung der Hardware. Eine Mondlandung benoetigt so viel Technologie, dass ein einfacher/einmaliger "Gluecksschuss" praktisch keine Aussicht auf Erfolg hat. Viel Technologie heisst viele Tests ...
Dass der Träger einen Großteil des Raumfahrtbudgets auffrisst, ist ja nichts Neues. Warum sollte das bei den Privaten anders sein? In den sauren Apfel muss man halt beißen.
Aber seien wir mal ehrlich: Was verursacht abgesehen vom Träger denn die Kosten: Manpower! Jede Studie, die Entwicklung und die Betreuung während der Mission brauchen etwas Material, aber viele Mannjahre. Beim XPrize arbeiten alle ehrenamtlich, d.h. die Budgets der Raumfahrtnationen und der XPrize-Teams relativieren sich schon.
Gleichzeitig sehe ich euer Argument. Ich habe da immer den armen Beagle im Hinterkopf, dessen Entwicklung so viel kostete wie der Fallschirm von Spirit. Naja - wir werden sehen.