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Autor Thema: Ulf Merbold  (Gelesen 2254 mal)

H.J.Kemm

  • Gast
Ulf Merbold
« am: 16. Juni 2006, 15:17:51 »
Moin,

aus Yahoo! Nachrichten, und bitte seine Aussage im letzten Absatz lesen (von mir extra unterstrichen):

Köln (AP) Wenn Ulf Merbold von der Raumfahrt spricht, leuchten noch heute seine Augen in einer ansteckend wirkenden Begeisterung. 1994 war der deutsche Wissenschaftsastronaut zum dritten und letzten Mal im Weltall. Am kommenden Dienstag (20. Juni) wird er 65 Jahre alt.

Merbold war 1983 der erste bundesdeutsche Astronaut und zugleich der erste Nicht-Amerikaner, der mit dem Space Shuttle fliegen durfte. Der erste deutsche Raumfahrer kam aus der damaligen DDR: Sigmund Jähn umkreiste schon 1978 mit einem sowjetischen Sojus-Raumschiff die Erde.

Merbold wurde 1941 in Greiz in Thüringen geboren. Weil seine Studienbewerbung an der Universität Jena abgelehnt wurde, ging er 1960, nur knapp ein Jahr vor dem Mauerbau, nach Westberlin und dann weiter nach Stuttgart. Dort studierte er Physik und erwarb 1976 den Doktortitel.

1977 ließ die europäische Weltraumbehörde ESA durch die Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR) nach Astronauten suchen. In Zeitungsanzeigen hieß es: «Wissenschaftler im Weltraumlabor gesucht.» Merbold bewarb sich und setzte sich letztlich unter mehr als 700 bundesdeutschen Forschern durch.

Am 28. November 1983 startete die US-Raumfähre «Columbia» mit Merbold als Nutzlastspezialist und dem europäischen Raumlabor Spacelab an Bord. Während des zehntägigen Fluges führte er 72 wissenschaftliche Experimente aus. «Es war der Höhepunkt in meinem beruflichen Leben», sagte Merbold später.

Merbold arbeitete nach seinem Erstflug weiter für die ESA. Ende Oktober/Anfang November 1985 war er Verbindungsmann am Boden für die beiden Deutschen Reinhard Furrer und Ernst Messerschmid sowie den Niederländer Wubbo Ockels, die das Wissenschaftlerteam der einwöchigen D1-Mission im Spacelab an Bord der Raumfähre «Challenger» bildeten. Wenig später, am 28. Januar 1986, explodierte die «Challenger» beim Start von Cape Canaveral; alle sieben Astronauten an Bord kamen ums Leben.

Weitere Tätigkeiten Merbolds umfassten auch Planungen für das europäischen Raumlabor Columbus, das voraussichtlich im nächsten Jahr an die Internationale Raumstation ISS ankoppeln soll. 1987 wurde er Chef des Astronautenbüros bei der DFVLR, die inzwischen in DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) umbenannt ist, und baute das Europäische Astronautenzentrum in Köln mit auf.

Noch zwei Mal startete Merbold in die Erdumlaufbahn. Im Januar 1992 experimentierte er acht Tage lang im Internationalen Mikrogravitationslabor (IML) an Bord der Raumfähre «Discovery». Am 3. Oktober 1994 startete er als erster ESA-Astronaut in einer russischen Sojus-Kapsel zur Raumstation Mir, wo er 32 Tage lang arbeitete. Später lobte er die robuste Funktionalität der Anfang 2001 nach 15 Jahren Betrieb über dem Pazifik verglühten russischen Konstruktion.

Nach diesem letzten Flug arbeitete Merbold weiter an der Vorbereitung des europäischen Wissenschaftsprogramms auf der ISS. Realistische Chancen auf einen vierten Flug für sich selbst sieht der Hobby-Pilot und Vater von zwei Kindern schon seit längerem nicht mehr, weil schließlich andere europäische Astronauten auch zum Zuge kommen wollten.

Einer bestimmten Berufsgruppe würde Merbold aber nur zu gern zum Weltraumflug verhelfen: Man müsste Politiker dort hinauf bringen, sagte Merbold wiederholt in Interviews. Dann würden sie vielleicht besser begreifen, wie klein und zerbrechlich die Erde sei und dass alles Handeln globale Auswirkungen habe.
[/u]


Jerry

Offline jok

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 6210
Re: Ulf Merbold
« Antwort #1 am: 17. Juni 2006, 01:52:11 »
Hallo :)

"Einer bestimmten Berufsgruppe würde Merbold aber nur zu gern zum Weltraumflug verhelfen: Man müsste Politiker dort hinauf bringen, sagte Merbold wiederholt in Interviews. Dann würden sie vielleicht besser begreifen, wie klein und zerbrechlich die Erde sei und dass alles Handeln globale Auswirkungen habe. "

..wieso Politiker ..die begreifen es eh nicht..schade um die Nutzlast der Rakete ;) ;)

Wir sollten es unserm "Geist " selbst zutrauen verantwortungsvoll mit diesem Planeten umzugehen ;)eigene Meinung ist Goldwert ;) ;)



H.J.Kemm

  • Gast
Re: Ulf Merbold
« Antwort #2 am: 17. Juni 2006, 03:57:33 »
Moin Jok,

Wir sollten es unserm "Geist " selbst zutrauen verantwortungsvoll mit diesem Planeten umzugehen Zwinkerndeigene Meinung ist Goldwert



Da stimme ich Dir voll und ganz zu!



Jerry

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