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Autor Thema: ET-Probleme beim Shuttle  (Gelesen 13952 mal)

Online Martin

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ET-Probleme beim Shuttle
« am: 15. November 2005, 13:15:14 »
Hallo,

weiß jemand ob der Tank des Shuttles beim Widereintritt komplett verglüht oder ob Trümmer in den Atlantik stürzen. Der wieget ja immerhin einige Tonnen.
Und wir er eigentlich gezielt zum Widereintriit gebracht, oder passiert das von alleine. Er sollte je beim abtrennen die gleiche Geschwindigkeit wie das Shuttle im Orbit haben ud von alleine nicht runterfallen, zumindest nicht so schnell.  Und wie weit von KSC ist der Widereintritt entfernt?

Martin
« Letzte Änderung: 15. März 2008, 02:25:41 von MSSpace »
Dein Posting kommt ohne Sand nicht an sein Ziel. Wir sind überall. Deine Geo- & Montanwissenschaften | www.wir-sind-ueberall.de

H.J.Kemm

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #1 am: 15. November 2005, 13:39:09 »
Moin Martin,

der ET des Space-Shuttles verglüht in der Atmosphäre nach ca. einer Erdumrundung, nachdem er sich vom Shuttle getrennt hat ( ~ 9 Minuten nach dem Start in einer Höhe von > 100 km ), Reste stürzen in den Pazifik, also weit weg vom KSC.


Jerry

Offline KSC

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #2 am: 22. August 2007, 12:27:08 »
[size=10]Hier hin verschoben von KSC[/size]

Zitat
Moin @KSC,

Zitat
Wenn man bedenkt, das da sehr viel LOX (Temperatur -183 Grad Celsius) durchfliest (über 1.000 Liter in der Sekunde), dazu die enormen aerodynamischen Belastungen – dann merkt man, dass das Lager gar nicht so „überdimensioniert“ ist.
Ah.. das ist also gleichzeitig eine Leitung, jetzt vertstehe ich auch die Isolation. :D
Zitat
Der Freiheitsgrad ist notwendig, überlegt mal wie die Leitungen (43 cm Durchmesser) aufgrund der Thermischen, Aerodynamischen und Hydrodynamischen Belastungen da arbeiten!
Ich meinte den Winkel wie das Ding nach oben und unten berührungslos arbeiten kann.
Zitat
Die Eisbildung wird an den kritischen Stellen mit Hilfe von Heizelementen verhindert, die vor und während des Tankens eingeschaltet werden.
Gruß,
KSC
Ich würde gerne wissen wo noch Stücke abgebrochen sind und wo die am Shuttle einschlagen, vielleicht gibt es eine ganz simple Lösung, wenn man die FITA kennt, ist nämlich meistens so. :D

Gruß

Klaus

Offline KSC

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #3 am: 22. August 2007, 12:37:36 »
Du musst zunächst zwei Dinge auseinander halten Klaus:
Zum einen das Eis. Das wirst du mit Glykol nicht verhindern können.
Bei Flugzeugen wird mit einem Wasser/Glykol Gemisch mit hohem Druck und Temeperatur gearbeitet. Das ist beim Shuttle nicht praktikabel, es müsste über Stunden geschehen und das geht nicht ohne den Orbiter in Mitleidenschaft zu ziehen.
Das Eis ist eigentlich kaum noch ein Problem, wie gesagt an den kritischen Stellen gibt es Heizelemente.

Bzgl. Des Isolierschaums ist es so, dass der aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Tanks kommt. Was stellst du dir als Lösung denn vor?

Gruß,
KSC
« Letzte Änderung: 22. August 2007, 12:47:23 von KSC »

Offline m.hecht

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #4 am: 22. August 2007, 12:45:37 »
Zitat
wir schreiben hier über den ET nicht über das Shuttle, man könnte auch über die Spitze einfach Glycol herablaufen lassen und es unten wieder auffangen und zum wieder gebrauchen verwenden.

Das ist mir schon klar! Aber wenn du Glycol über den 50 Meter hohen Tank runterlaufen lässt oder den ET damit besprühst, kann man sicher davon ausgehen, dass diese Flüssigkeit auch mit anderen Komponenten in Berührung kommt (z.B. durch Wind). Der Orbiter ist da das empfindlichte System.  ;)

Zitat
wir schreiben hier über den ET nicht über das Shuttle

Am Rande: Das Shuttle ist ALLES (SRBs + ET + Orbiter). Du meinst mit Shuttle den Orbiter, oder?

Mane

Booster

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #5 am: 22. August 2007, 12:56:02 »
Danke für den Thread, @KSC,

ich habe bis jetzt noch zu wenig Informationen, um eine abschließende Lösung pressentieren zu können.

Das was mir bis jetzt aufgefallen ist :

ET-Tankhaut zu rau, evtl. auch zu ungleichmäßig was auf unterschiedliche Abbruchstellen hinweißt.

Isoliermaterial....  Oberfläche hart und unten drunter weich, ist das so ?

Wurde schon mal beim befühlen die Temperaturunterschiede gemessen ?

Gestern hatte ich noch eine Spinnenseidenhaut angedacht, heute denke ich mit einer dünnen Lattexhaut wäre viel erreicht, so ne Art Sprühpflaster. :D.

Gruß

Klaus

Edit: Ja sorry Shuttle ist dann der Orbiter. :D
« Letzte Änderung: 22. August 2007, 12:58:44 von Booster »

Offline m.hecht

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #6 am: 22. August 2007, 13:06:53 »
Zitat
Wurde schon mal beim befühlen die Temperaturunterschiede gemessen?

Mit Sicherheit. Werte kenn ich da aber nicht.

Was ich aber weiß ist, dass bei Beginn des Füllvorgangs der Wasserstoff bzw. Sauerstoff nur ganz langsam in den ET gepumpt wird, um die Leitungen langsam abzukühlen. Erst später wird dann in den schnellen Befüllmodus geschaltet.

Mane

Offline KSC

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #7 am: 22. August 2007, 13:19:55 »
Mal ganz davon abgesehen das Latex wohl den Temperaturunterschieden nicht standhalten würde. Weiß jemand die Dichte von Latex?
Ich glaube nämlich, dass man da auch Gewichtsprobleme bekommt. Der Tank hat immerhin eine Oberfläche von gut 1200 Quadratmetern, selbst wenn man da eine Schicht von nur einem Millimeter aufträgt, kommt da doch einiges Zusammen…

Gruß,
KSC


Zaphod

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #8 am: 22. August 2007, 13:42:48 »
Ein kleiner Einwurf zur Glykol-Idee :
Ethylenglykol (Ethandiol-(1,2) ) hat im 1:1 - Gemisch mit Wasser einen Schmelzpunkt von - 40°C. (Als Reinsubstanz -12,6°C) Man müsste schon genau wissen,das dieser nicht unterschritten wird....aber was,wenn im "Schaumstoff" des ET ein Riss auftritt,und IN diesem Riss niedrigere Temperaturen herrschen ? Dann "züchtet" man sich dort einen schönen grossen Eisblock....:(
« Letzte Änderung: 22. August 2007, 13:47:00 von Zaphod »

Offline knt

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #9 am: 22. August 2007, 17:14:30 »
Soweit ich das verstanden habe liegt das Haubtproblem doch bei der Kopplung dieser Aussenleitung. Warum verlegt man die Leitung nicht auf die andere Seite, oder sogar ins innere des ET?
« Letzte Änderung: 15. März 2008, 02:12:41 von MSSpace »
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Offline al1510

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #10 am: 22. August 2007, 17:18:58 »
So wie ich das verstanden habe besteht das Problem nur bei älteren Tanks ab STS 124 wird ein neuer Tank eingesezt bei dem dieses Problem anscheinend gelöst wurde!
« Letzte Änderung: 22. August 2007, 18:40:43 von andi15101990 »

Offline Corsar

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #11 am: 22. August 2007, 19:01:09 »
Bonjour, isch lese über Probleme mit Beschädigen an Shuttle wegen abfalende Eis oder Schaum. Haben wir doch schon viel diskutiert. Was ist nu ganz neu? Hat Herr Ing neue Vorschlag die NASA nicht kennt - gute Mann, bei NASA alle stupidement. Ist Ing aber nur einzig Qualität; hier wir haben Menschen die nicht sind Ing aber hat Qualität. Booster muß noch viel lernen. Wie sagt immer meine Ziehvater: Großtun kann nur der Kleine. Jac
Pluto ist der 9. Planet!

Offline roger50

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #12 am: 22. August 2007, 19:59:39 »
Booster
Zitat
Na das ist doch schon mal ne gute Information, und warum verwendet man dann noch die alten ?

Na, weil der erste Tank der neuen Generation erst im nächsten Jahr fertig wird.  ;)

Das hatten wir schon in mehrern Beiträgen zu STS-118.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :D

Gruß
roger50

« Letzte Änderung: 22. August 2007, 20:00:05 von roger50 »

Booster

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #13 am: 22. August 2007, 20:08:48 »
 :) Danke roger50,

habe "leider" das noch nicht gelesen sorry.

Wie viel mal soll denn noch die Alte Bauform verwendet werden ?

Gruß

Klaus

P.S. Seit ihr schon mal Orbiter geflogen ?

Wenn nicht dann mal hier Klicken :D

http://www.phoenix.de/all-tag/landung/index.html

Gar nicht so einfach :D

Offline Schillrich

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #14 am: 22. August 2007, 20:09:20 »
Außerdem wird man "schon produzierte" Tanks nicht einfach so wegwerfen. Das kostet und hält das ganze Processing auf. Eine echte Serien- / Massenproduktion ist das ja nicht.
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel
We know there are plants on Mars, but NASA screwed that up and landed their landers only in the deserts.

Tags: USA Space Shuttle