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Autor Thema: ET-Probleme beim Shuttle  (Gelesen 12142 mal)

Offline m.hecht

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #30 am: 23. August 2007, 12:55:36 »
Hi Roger

Hier steht anders:  :o
http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Shuttle
Quelle: auch Wiki

Aber egal. Ob das Ding jetzt 8,4 Meter oder 10 Meter Durchmesser hat ist für die Idee der Plane relativ unerheblich. Es geht nur um die Dimensionen.  ;)

Mane

Offline James

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #31 am: 23. August 2007, 13:18:07 »
Hi

(der nächste der seinen SENF dazugibt  ;D )
Maße sind ja so vorzüglich geeignet ein bißchen was unterschiedliches anzugeben (wo mißt man eigentlich?)

Die NASA meint dieses: aus:
Zitat
The Shuttle Reference Manual, most recently revised in 1988
http://www.spaceflight.nasa.gov/shuttle/reference/shutref/et/et.html

(nehmen wir mal an das gilt noch.

Zitat
The ET is 153.8 feet long and has a diameter of 27.6 feet.

Metrische Angaben: siehe 2 Einträge oben (tralala)

Das heißt: der Wikipedia Eintrag kann überarbeitet werden  ;)

Tja, die Plane wär schon ein Ding. Ich möchte einen Videostream sehen wenn sie das Verhüterli drüberziehen.
Da hätte ich auch so meine Freude dran. Und fluchen möchte ich sie auch hören  :) ;D :)
P.S. die Idee finde ich trotzdem auch kreativ!

Gruß
 
« Letzte Änderung: 23. August 2007, 13:27:39 von James »

Offline GlassMoon

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #32 am: 23. August 2007, 13:20:19 »
das mit den technischen daten hab ich in der wiki gemacht.. hab aber nur den englischen text übersetzt und die punkte zu kommas und umgekehrt gemacht... also war die englische quelle schon falsch
42/13,37 ≈ Pi

Offline jok

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #33 am: 23. August 2007, 13:45:24 »
...na da will ich auch noch meinen Senf dazu geben ;) ;)

In der .pdf vom Hersteller: Externer Tank Länge: 46,88m  und Durchmesser 8,4m...

Die Datei gibts hier:http://www.lockheedmartin.com/data/assets/9168.pdf

jok

Booster

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #34 am: 23. August 2007, 23:49:32 »
Hy,  :)

mir ist das zwar schon länger aufgefallen, aber habe erstmal abgewartet was jetzt von den Fachleuten unter euch kommt.

Es gibt anscheinend nicht nur eine Größe des Tanks ET irgendwo habe ich dazu auch etwas gelesen, kann es aber nicht mehr finden nur an Hand eines Vergleiches auf zwei Bildern kann man es gut sehen.

Das Löst aber das Problem nicht.



@James, kann Dir nur zustimmen, ( zu Fluchen und Pelle drüber schieben :D )

Kreative gesagt dachte ich aber das man das im Hanger macht bevor das Shuttle auf die Rampe geht.

Gruß

Klaus

Offline roger50

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #35 am: 24. August 2007, 00:36:24 »
N'abend,

Klaus/Booster
Zitat
Es gibt anscheinend nicht nur eine Größe des Tanks ET

Doch, der ET ist seit STS-1 unverändert, wurde nie modifiziert. Nur an der Isolierung hat man einiges geändert. An der Konfiguration und den Dimensionen aber nicht.

Die scheinbaren Unterschiede auf den beiden Bildern ergeben sich ausschließlich durch die Perspektive. ;)

Gruß
roger50
« Letzte Änderung: 24. August 2007, 00:37:31 von roger50 »

Offline KSC

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #36 am: 24. August 2007, 07:13:29 »
Es stimmt zwar was Roger50 sagt, dass die Dimensionen des Tanks nie geändert wurden, dennoch ist der Tank diejenige Komponente des STS, die im Laufe der Zeit am stärksten verändert und weiterentwickelt wurde.
Neben den Änderungen an der Isolierung wurde vor allem an Masse gespart. Ab STS-7 gab es den Light Weight Tank. Von den ursprünglich 35,5 Tonnen Leermasse (inkl. Anstrich) bei STS-1 konnten insgesamt fast 6 Tonnen eingespart werden, die direkt der Nutzlast zugute kamen. Erreicht hat man das durch strukturelle Änderungen.
Inzwischen gibt es den Super Light-Weight Tank,  der hat nur noch eine Masse von 26,5 Tonnen.  
Diese weitere Reduzierung hat man dadurch erreicht, dass man den ursprünglich aus Aluminium bestehenden LH2 Tank durch einen Tank aus einer Aluminium - Lithium Legierung ersetzt hat. Die ist leichter und stabiler.
Man sieht es ihnen zwar nicht an, aber die heutigen Tanks sind mit denen aus den Anfängen des Programms nicht zu vergleichen.

Gruß,
KSC

Booster

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #37 am: 24. August 2007, 07:45:20 »
Danke, und Moin @KSC @all,

ja ich muss da wohl irgendwas nicht richtig gelesen haben, und finde bis auf das "Wirwar von Zahlen jetzt" auch vernachlässigbar. (das kommt wohl durch irgendwelche Umrechnungsfehler)

Danke @roger50 :D ( habe aber selbst schon daran gezweifelt )

Hier nochmal ein schönes Bild das dies auch Beweißt was Du sagst.



Nun aber zum eigentlichen Thema:

Nach überlegungen zu der Plane bin ich jetzt eigentlich nicht mehr so Sicher das dies eine Lösung wäre, denn ich Denke das die Thermodynamischen Veränderungen das Material vor nicht zu unterschätzenden Herausforderungen stellt, (Edit) es sei denn man bläst eiskalte trockene Luft in den Ballon)

Jetzt Favorisiere ich eine Neue Idee, in dem man ein leichtes Grobmaschiges Netz zwischen Orbiter und den Tanks spannt,  ein Problem bleib jedoch, wie bekommt man es hin dass das angedachte Netz nicht das abklinken der Booster und des ET stört ?



Das angedachte Netz soll ja mindestens solange halten bis sich die ablösenden Teile abgelöst haben, und hier die nächste Frage.

In welchem Zeitraum Lösen sich Isolierungen ab, nur am Anfang oder über die ganze Zeit der Beschleunigung ?

Danke

Gruß

Klaus
Edit: Beitrag ergänzt
« Letzte Änderung: 24. August 2007, 08:40:44 von Booster »

Offline KSC

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #38 am: 24. August 2007, 08:43:03 »
Die Hauptgefahr besteht eigentlich während des Flugs in der dichten Atmosphäre. In dieser Zeit beschleunigt der Stack, abgelöste Schauisolierung wird nicht mehr beschleunigt, sondern im Gegenteil von der Atmosphäre gebremst. Dadurch werden die Relativgeschwindigkeiten zwischen Stack und abgelöster Isolierung groß und beim Zusammenstoss kann es zu Beschädigungen kommen.
Nach Abtrennung der SRBs ist die Gefahr nicht mehr so groß.
Von daher wäre deine Idee gar nicht so schlecht. Allerdings wie soll das Netz dann abgeworfen werden, ohne dabei das TPS an der Untersite des Orbiters zu beschädigen? Das Netz müsste sich ja vor dem Abtrennen der Booster lösen.
Welches Material stellst du dir vor? Vermutlich gibt das wieder Gewichtsprobleme. Was passiert wenn das Netz reisst?
Auch bei der Befestigung des Netzes  am Tank sehe ich Probleme. Man muss bedenken, dass der Tank, so massiv er auch aussieht, eigentlich ein sehr dynamisches Objekt ist. Durch die thermische Belastung (durch den kalten Treibstoff und die Wärme der Reibung beim Flug durch die Atmosphäre), die aerodynamische- und die Hydrodynamische Belastung (durch das sich leeren des Tanks) wird der Tank abwechselnd gestreckt und kontrahiert. Er oszilliert quasi in seiner Ausdehnung (wird höher, niedriger, dicker, dünner, schmaler und breiter).
Dieses Verhalten ist es eben auch, das zum Ablösen der Isolierung führt und das dürfte auch Probleme mit der Installation des Netzes geben.

Gruß,
KSC
 
« Letzte Änderung: 24. August 2007, 08:44:28 von KSC »

Booster

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #39 am: 24. August 2007, 09:23:58 »
Das Netz sollte eigentlich in dieser Überlegung am ET verbleiben, und mit zur Auswertung zurückgeführt werden.

Das Material soll gar nicht so massiv sein, und Felder von 10... 15 cm haben, es geht ja nur um eine Ablenkung vom Orbiter.

Die Abtrennung an den Boostern ist kompliziert zugegebener massen, man müsste eine Ösensollbruchstelle einbauen die bei nicht Axialer Belastung zersplittert.

Zur Befestigung an den Tanks, reichen eigene Pollerhacken .

Das müsste man natürlich vorher testen, wie das abklinken funktionieren könnte.

Das Gewicht, schätze ich auf 20kg ( Vogelschutznetze 100m x 100m für Kirschbäume etc. wiegen nicht viel )

Gruß

Klaus

Offline m.hecht

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #40 am: 24. August 2007, 09:31:46 »
Zitat
Das Netz sollte eigentlich in dieser Überlegung am ET verbleiben, und mit zur Auswertung zurückgeführt werden.

JFI:
Der ET verglüht vollständig beim Wiedereintritt.

Mane

Offline Schillrich

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #41 am: 24. August 2007, 09:58:08 »
Ich habe eher das Gefühl wir entfernen uns von einer (theoretischen) Umsetzbarkeit.

Was meinst du mit Felder mit 10- 15 cm? Soll das die Maschengröße sein? Da passt dann aber so einiges durch ...
Grüße
Daniel
We know there are plants on Mars, but NASA screwed that up and landed their landers only in the deserts.

Offline KSC

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #42 am: 24. August 2007, 09:58:18 »
Deine Vorschläge sind alle gut, für ein Shuttle, dass nur die Geschwindigkeiten und Belastungen eines Sportflugzeuges aushalten müsste  ;)

Klaus, du musst dir mal in Ruhe klar machen welche Belastungen das Material beim Start aushalten muss.
Das Ding beschleunigt in 8,5 Minuten von null auf über 27.000 Km/h!
Deutlich unter einer Minute Flugdauer, also innerhalb der unteren dichten Atmosphäre, wird die Schallgeschwindigkeit überschritten. Dabei herrscht durch die aerodynamische Belastung auf die Struktur ein Druck von knapp 3 Tonnen auf den Quadratmeter!
Da sind ganz gewaltige Kräfte am Werk! Mit einem Vogelnetz und ein paar Pollerhacken wirst du da nicht weit kommen

Gruß,
KSC

« Letzte Änderung: 24. August 2007, 10:01:43 von KSC »

Offline jok

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #43 am: 24. August 2007, 10:11:52 »
Hallo,

Ich glaube wir können es drehen und wenden wie wir wollen ;)...eine einfache Lösung des Problems gibt es einfach nicht.Wir haben zu diesem Thema schon genug Vorschläge gemacht.
Das mit dem Netz ist eine Idee..aber wohl nicht umzusetzen...meine Prognose das Teil zerlegt sich schon beim Rollmanöver.....zudem zusätzliche Haltepunkte für das Netz würden die Problematik nur verschlimmern.

Ich bin sicher das die Leute vom MAF da etwas in der Schublade haben,was aber aus Kostengründen und dem baldigen Ende des Shuttleprogramms nicht umgesetzt wurde........nach längerer Überlegung muß ich jetzt eumel zustimmen.....er hatte angesprochen das die Sauerstoffleitung auf die andere seite des ET gehört b.z.w wie bei der Saturn5 im Tank entlang geführt werden müßte.Aber zu dieser Neukonstruktion ist niemand mehr bereit....Programmende :-[

Wir müßen nun auf den letzten Flügen damit Leben...und es wird nur kleine Korrekturen geben.....

jok

Offline Schillrich

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Re: ET-Probleme beim Shuttle
« Antwort #44 am: 24. August 2007, 10:11:55 »
Ich stelle mir gerade vor, welche aerodynamischen Kräfte an so einem Netz wirken. Der Widerstand wäre enorm. Außerdem kann ich mir beim besten Willen kein Netz im Überschall vorstellen. Das Shuttle reduziert ja schon extra den Schub, um die maximale Belastung des kompakten Orbiter-Tank-Booster-Gespanns zu reduzieren.
Ein Netz kann ich mir da also beim besten Willen nicht vorstellen.
« Letzte Änderung: 24. August 2007, 10:13:31 von Schillrich »
Grüße
Daniel
We know there are plants on Mars, but NASA screwed that up and landed their landers only in the deserts.

Tags: USA Space Shuttle