Astronomie > Deep Sky
Supernovae
H.J.Kemm:
Moin,
aus der Presseinfo SP 20/2006 (89) vom 9. Juni 2006 des MPG:
Max-Planck-Forscher enträtseln Entstehung des Krebsnebels
Mehr dazu hier >>>>> klick
Jerry
H.J.Kemm:
Moin,
nach den Supernovae SN 1901B, SN 1914A, SN 1959E und SN 1979C ist in der Galaxie M 100 erneut eine Supernova gesichtet worden.
Sie soll die bisher stärkste in M 100 sein und hat ein M von 14,5m und trägt die Bezeichnung SN 2006X.
M 100 ist eine Spiralgalaxis, 55 Millionen Lj von der Sonne entfernt im Sternbild *Haar der Berenike*, M = 9,4m.
Foto aus Astromart:
Jerry
rolli:
Frische Sternenleiche
Das Hubble liefert immer noch (und hoffentlich noch lange) spektakuläre NEWS:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,druck-434124,00.html
Hier die Explosion des Sternes: WOW!!!
rolli:
Mindestens 5 (...) Doppelsterne in der Milchstrasse vor Explosion:
Bild: Peter Tuthill (Sydney U.), Keck Observatory, Donald Figer (RIT)
18.08.06 12:05
Feuerräder im Zentrum der Milchstraße
Von RAINER KAYSER / WSA
Im Zentrum unserer Milchstraße gibt es fünf massereiche Doppelsterne, die kurz vor der Explosion stehen.
Seit 15 Jahren rätseln die Astronomen über die wahre Natur eines Haufens aus fünf hellen Sternen im Zentrum unserer Milchstraße. Einem Forscherteam gelang es nun, das Geheimnis dieses Sternhaufens zu lüften: Es handelt sich um massereiche Doppelsterne, die kurz vor der Explosion stehen. Die Wissenschaftler berichten im Fachblatt "Science" von ihren Beobachtungen.
Peter Tuthill von der University of Sydney, Donald Figer vom Rochester Institute of Technology und ihre Kollegen hatten den Sternhaufen mit dem Keck-Teleskop auf Hawaii, dem größten optischen Teleskop der Welt, beobachtet. Dank des hohen Auflösungsvermögens des Instruments konnten die Astronomen spiralförmige Strukturen aus Staub um die Sterne erkennen. "Wir kennen bislang nur wenige solcher Feuerräder in der Galaxis", erklärt Figer, "nun haben wir gleich fünf davon innerhalb eines Haufens gefunden."
Die Präsenz der Staubspiralen belegt nach Ansicht der Forscher, dass es sich um weit entwickelte, massereiche Sterne handeln muss, denn nur solche stoßen in ausreichender Menge Staub aus. Zudem zeige die Spiralform, dass es sich nicht um große Einzelsterne, sondern um Doppelsterne handeln müsse. "Bei einem Einzelstern kann der Staub nicht spiralförmigen abströmen", so Figer.
Die 26.000 Lichtjahre entfernten Sterne sind seit 1990 bekannt. Im Gegensatz zu normalen Sternen ist ihr Spektrum extrem gleichförmig. Diese für die Forscher verwirrende Eigenschaft lässt sich nun durch die umgebenden Staubhüllen erklären. Massereiche Sterne verbrauchen ihren nuklearen Brennstoff weitaus schneller als unsere Sonne. Tuthill, Figer und ihre Kollegen schätzen die Gesamtlebensdauer der Sterne auf etwa fünf Millionen Jahre. Der Staubausstoß zeige, dass sich die Sterne bereits in der letzten Phase ihres Lebens befinden. "Es ist die letzte Phase vor der Explosion als Supernova", so Figer, "dazu kommt es vielleicht schon in wenigen hunderttausend Jahren."
Albert:
Und schon wieder Sensationelles aus dem Universum:
Swift das Röntgenteleskop sieht "alles":
:o
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,druck-441163,00.html
Hm, da sieht ja daneben Hubble richtig alt aus...
*abduckundwech*
:o
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