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Supernovae

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Gertrud:
Hallo Zusammen,

eine Erklärung zu der Entstehung einer Supernova von Typ1a hat ein Team von Wissenschaftlern in dieses Video erstellt.
Solving a Supernova Mystery

Gertrud

Olli:
Hallo zusammen,

mit dem Chandra-Röntgenteleskop konnte erstmals Beweise für Schockwellen, die den Kokon der abgestossenen Gashülle durchbrechen, gefunden werden. Die Entdeckung könnte helfen zu verstehen, warum manche Supernovae viel energiereicher sind als andere. Am 3. November 2010 wurde eine Supernova in der etwa 160 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie UGC 5189A entdeckt. Mit etwas älteren Daten des All Sky Automated Survey-Teleskop auf Hawaii  konnte die Supernova auf Anfang Oktober 2010 datiert werden. Dieses zusammengesetzte Bild von UGC-5189A zeigt Röntgen-Daten von Chandra in Purpur und optischen Daten von Hubble Space Telescope in rot, grün und blau. SN 2010jl ist die sehr helle Röntgenquelle am oberen Rand der Galaxie.

Im Dezember 2010 wird diese Supernova mit Chandra beobachtetm, im Oktober 2011 erneut. Die Supernova war einer der hellsten, die jemals im Röntgenbereich erkannt. Die Ergebnisse dieser Beobachtungen wurden beim Astrophysical Journal, sowie hier bei arxiv.org veröffentlicht.



Grüße
Olli

GG:
Mal wieder eine neue Theorie zu Ia-SN: Auf der Suche nach dem Auslöser von Supernovae des Typs Ia stellte der US-Astronom J. Craig Wheeler nun eine neue Theorie vor, die mit dem beobachteten Verlauf spektraler Änderungen besser übereinstimmt als bisherige Modelle, ein Pärchen aus Weißem Zwerg und M-Zwerg.

http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/26102012133915.shtml

NCC1701:
Was ist ein M-Zwerg?

Zitat aus dem Portal:
"M-Zwerge sind magnetisch und von häufigen Ausbrüchen (Flares) geprägt."

Kann ich das irgenwo nachvollziehen?

Ausbrüche (Flares) macht unsere Sonne auch, gerade weil da sehr starke Magnetfelder eine Rolle spielen.
Das natürlich nicht im Minimum, welches wir gerade hinter uns lassen.


Für alle die das nicht kennen:
Die "Supernova Ia" ist eine Standard-Kerze weil sie immer die selbe Helligkeit hat.
Je weiter entfernt, je dunkler, das kann man messen...


Nur soviel zu Erklärung:
Ein toter Stern sammelt Masse an, von woher auch immer, aber dann wird es zuviel.
Der Stern bricht wieder auseinander...

Die Grenze wo das passieren muß, ist relativ genau bekannt. Deswegen kann man aufgrund der Helligkeit dann die Entfernung abschätzen.


"M-Zwerge" sind dagegen Neuland für mich...

websquid:
M-Zwerge sind einfach nur ganz normale relativ kleine rote Sterne. Der "Standardstern" des Universums sozusagen (ja unsere Sonne zählt schon zu den größeren)

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