Astronomie > Deep Sky
Andromeda-Galaxie (M 31)
Liftboy:
Gleiches hab ich mir auch gedacht, als ich das Briefing zu dem Thema gesehen habe. Aber der beteiligte Wissenschaftler sah das nicht so dramatisch, und meinte, dass wir in 1 Mrd Jahre (überlegt euch mal, wieviel Zeit das ist^^), falls wir dann noch existieren und nicht aus irgendeinem anderen Grund von der Bildfläche verschwunden sind, durchaus mit der erhöhten Strahlung klar kommen könnten. Entweder wir kühlen die Erde oder große Teile, oder wir setzen uns einfach weiter Richtung äußeres Sonnensystem ab.
Wenn wir in 1 Mrd Jahre noch als Menschheit, oder deren Nachkommen existieren, dann haben wir glaube ich genug Probleme bewältigt um auch dieses bewältigen zu können ^^
Wie auch immer, mehr als rumspekulieren kann man dabei eh nicht, ich würde es aber jemandem wünschen, den Nachthimmel sehen zu können, bis zu der Zeit, bis es dann eine große Eliptische Galaxie ist. Die sieht als Nachthimmel irgendwie langweilig aus :P
Gertrud:
Hallo Zusammen,
Zwei neue Ansichten auf die Andromeda -Galaxie
Die Andromeda-Galaxie (Messier 31) liegt 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt, und ist die nächstgelegene große Galaxie zu unserer eigenen Milchstraße und ist damit ein ideales natürliches Labor zum Studium der Sternentstehung und Galaxienentwicklung.
Jüngste Untersuchungen zufolge kann Andromeda, wenn dunklen Materie enthalten ist, eine Gesamtmasse wie die Masse unserer Milchstraße haben. Das Herschel Space Observatory sieht die längeren Wellenlänge des infraroten Spektrums aus der Galaxie und enthüllt die Ringe von sehr kühlem Staub. Diese Wellenlängen des Lichts umfassen 250 bis 500 Mikrometer, die ein Viertel bis zur Hälfte eines Millimeters groß sind. Durch Herschel können die Astronomen Staubwolken bei Temperaturen von nur wenigen zehn Grad über dem absoluten Nullpunkt (0 K, −273,15 °C ) sehen. Diese Wolken sind dunkel und undurchsichtig bei kürzeren Wellenlängen.Mit Herschel sind auch die Speichen von Staub zwischen den konzentrischen Ringen sichtbar. Die Farben in diesem Bild wurden erweitert um die kleinen Unterschiede in den Wellenlängen wiederzugeben. Aber sie spiegeln eine echte Veränderung der Daten wieder. Die sehr kalten Wolken sind am hellsten in den längsten Wellenlängen und sind im Bild rot gefärbt, während die wärmeren einen Blaustich annehmen.
Neue Sterne werden in der zentralen, belebten Nabe und in den Ringen der ganzen Galaxie in den staubigen Knoten geboren.
Zusammen mit den Daten von anderen Observatorien zeigen sich auch andere Eigenschaften des Staubes an und beeinflussen die Infrarot-Farbe des Bildes. Eine Verklumpung der Staubkörner oder ein eisiges Wachstum umhüllt die Körner und scheinen in den Außenbezirken der Galaxie zu den subtilen Farbvariationen beitragen.Diese Beobachtungen wurden durch Herschels Spectral and Photometric Imaging Receiver (SPIRE) gemacht
Die Bunten Ringe von Andromeda
DetailsCredit: ESA/NASA/JPL-Caltech/NHSC
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA16681
Die kühle Andromeda
Das neue Bild von Herschel zeigt in dem Fern-Infrarot-Licht rot gefärbt sehr kalten Staub vermischt mit Gas, nur ein paar Dutzend Grad über dem absoluten Nullpunkt in der Milchstraße. Die blauen, wärmere Regionen, wie in der zentralen Bulge ist die Heimat der ältesten Sterne.Die komplizierte Struktur der insgesamten 200.000-Lichtjahr-weiten Galaxie zeigt Stern-Bildungszonen in den mindestens fünf konzentrischen Ringen, die durchsetzt mit den dunklen Lücken sind, in denen keine Sternbildung vorhanden ist.
DetailsCredit:ESA/Herschel/PACS & SPIRE Consortium, O. Krause, HSC, H. Linz
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA16682
http://www.jpl.nasa.gov/spaceimages/details.php?id=PIA16682
Mit den besten Grüßen
Gertrud
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