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Autor Thema: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum  (Gelesen 10624 mal)

Offline Schillrich

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #15 am: 11. November 2010, 05:52:15 »
Guten Morgen,

haben wir die Möglichkeit andere nahe Galaxien von der Seite zu betrachten und auf Anwesenheit ähnlicher Phänomene zu untersuchen? Oder können die verfügbaren Instrumente nur in und um unsere Milchstraße die Effekte aufspüren?
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel
We know there are plants on Mars, but NASA screwed that up and landed their landers only in the deserts.

Offline Kreuzberga

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #16 am: 11. November 2010, 11:23:17 »
Hallo Daniel,

prinzipiell möglich wäre das sicherlich, aber ob Fermi das hinbekommt? Ich bin mir da unsicher. Es wäre sicherlich extrem schwer, diese Gamma-Emmissionszonen vom restlichen Gamma-Rauschen und Hintergrund zu unterscheiden.

Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, dass diese Blasen ausschließlich im Gammabereich sichtbar sind. Vielleicht könnte Herschel oder WISE helfen?


edit: ^^Das ist natürlich Quatsch, wenn es sich tatsächlich nur um hochenergetische Elektronen handelt, die hier die Gammaphotonen erzeugen. Auch was ich gestern schrieb (Gas, Schockfront, Wechselwirkung mit dem intergalaktischen Medium), macht so nur wenig Sinn.

Gruß, Timo

Offline Kreuzberga

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #17 am: 11. November 2010, 11:31:01 »
Hier nochmal eine kleine, aber feine Zusammenfassung per Video:

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=sXmPxSP225Y" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=sXmPxSP225Y</a>

Offline rene.eichler2

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #18 am: 11. November 2010, 14:55:52 »
Hi
Ich kann erklären wo die schnellen Elektronen herkommen.

Nehmen wir mal an das zentrale SL ist sehr stark elektrisch negativ geladen und zieht Staub in seiner Umgebung elektrostatisch an.
Wenn dieser Staub dem Loch zu Nahe kommt, werden alle Atombausteine die positiv geladen sind vom SL elektrisch angezogen und die negativen abgestoßen.
Die Atome werden sozusagen zerissen.
Die positiven Atomkerne werden vom SL verschluckt und die Elektronen werden abgestoßen und sehr stark beschleunigt.

Gruß René
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"Es ist Alles möglich im Universum, Hauptsache es ist genügend unvernünftig." Nils Bohr

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Offline Volker

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #19 am: 12. November 2010, 12:47:42 »
Hallo,

um ein schwarzes Loch mit einer signifikanten Ladung zu erhalten, muesste es aber erst einmal eine sehr effektive Ladungstrennung bei der einfallenden Materie geben.

Fuer die Entstehung der Jets nimmt man eher an, dass die Materie hierzu aus der Akkretionsscheibe aufsteigt  und den Magnetfeldlinien folgt. Da sich das ganze System dreht, gibt es einen Dynamoeffekt.

Gruss,
Volker
Mehr über supermassive schwarze Löcher lesen: http://www.amazon.de/dp/3527410783

Offline Kreuzberga

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #20 am: 15. November 2010, 03:18:41 »
So, nun hat Kreuzberga doch wieder zugeschlagen. Die vom Thema wegführende Diskussion wurde in folgenden Thread verschoben: http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=6194.0

Offline Gertrud

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #21 am: 09. Februar 2012, 20:55:12 »
Hallo Zusammen,

Forscher vermuten, dass das Schwarze Loch in der Michstraße  Sagittarius A  Asteroiden verschlingt.

Anhand der Daten von  Chandra X-ray Observatory beobachten die Astronomen das Schwarze Loch im Zentrum der Milschstraße.
Seit einigen Jahren erkennt Chandra etwa einmal am Tag Röntgen-Flares, ausgehend von Schwarzen Loch, das als  Sagittarius A ( Sgr A ) bekannt ist.
Die Fackeln wurden auch in den Infrarot-Daten vom Very Large Telescope der ESO in Chile gesehen.

Mit einer neuen Studie liefern die Forscher eine mögliche Erklärung für die geheimnisvollen,oft über Stunden anhaltende, Fackeln.
Die Wissenschaftler vemuten, das eine Wolke mit Billionen von Asteroiden und Kometen Sagittarius A umgibt.
Durch das massive Gravitationsfeld werden die Asteroiden in das Schwarze Loch gezogen und sie tauchen mit hoher Geschwindigkeit inSgr A ein.

Durch die Reibung mit den Gaswolken verdampfen die Felsen ähnlich, wie Meteore in der Erdatmosphäre verglühen.
Das könnte die intensiven Ausbrüche von Röntgenstrahlen etwa einmal am Tag aus der Umgebung des Schwarzen Lochs erklären.

Im Jahre 2012 soll es sehr lange intensive Beobachtungen von Sgr A mit Candra X-ray Observatory  gemacht werden,
um wertvolle Informationen über die Häufigkeit und die Helligkeit von den Flares zu sammeln.
Die Forscher erhoffen sich, das sie das vorgeschlagene Modell damit bestätigen können.

In dem Bild ist auf der linken Seite die Beobachtung um das Schwarze Loch  von Chandra in fast einer Million Sekunden zu sehen.
Die drei Tafeln auf der rechten Seite sind künstlerische Vorstellungen von dem Weg der Asteroiden auf dem Weg zum Schwarzen Loch. 
Das Rot zeigt die Niedrig-Energie-Röntgenstrahlen, Grün zeigt die mittleren-Energie Röntgenstrahlen und das Blau zeigt die höchsten Strahlen an.

Credit: X-ray: NASA/CXC/MIT/F. Baganoff et al.; Illustrations: NASA/CXC/M.Weiss
http://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up038190.jpg

Quellen:
http://chandra.harvard.edu/photo/2012/sgra/

http://www2.le.ac.uk/news/blog/2012/february/black-holes-gobbling-asteroids-in-the-galaxys-bright-core

Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #22 am: 23. April 2012, 17:15:03 »
Hallo Zusammen,

Eine mögliche Nova in Sagittarius ,
bezeichnet PNV J17452791-2305213 ist am 21. April mit der 9. Größe entlang der Grenze des Schütze und Schlangenträger entdeckt worden.
Die Koordinaten (17 h 45 m 28 s , Deklination -23 ° 5 '23 ")  4 ° westlich des Trifidnebel (Messier 20).
Die Nova wurde zuerst mit Stärke 9,6 von Stanislav Korotkiy (Ka-Dar Observatory, Barybino, Russland) und Kirill Sokolowski (Astro Space Center, Moscow State University) auf ein Trio von Bildern gesichtet, sie wurden mit einem 135-mm-Teleobjektiv und ST genommen 8300M-Digitalkamera aufgenommen.
http://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up038187.jpg


Credit:Guido E., N. Howes, & G. Sostero
Quellen:
http://remanzacco.blogspot.de/2012/04/possible-nova-in-sgr.html
http://www.skyandtelescope.com/community/skyblog/observingblog/Nova-Erupts-in-Sagittarius-148454005.html

mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #23 am: 29. Mai 2012, 21:46:14 »
Hallo Zusammen,

am "10. November 2010, 14:04:46" hat Kreuzberga über die Entdeckung des Fermi-Weltraumteleskop über die  zwei Gammastrahlung emmitierende Blasen berichtet, deren Ursprung im galaktischen Zentrum zu liegen scheint.

Jetzt sind noch andere,neue Erkenntnisse dazu veröffentlicht worden.

Neu endeckte geisterhafte Gammastrahlenjets im Milchstraßenzentrum
die schwachen Jets werden als ein Gespenst bezeichnet und sind ein Bild von Ereignissen die vor einer Millionen Jahren exitierten.
Sie untermauern die Argumente für einen aktiven galaktischen Kern in der relativ jüngeren Vergangenheit der Milchstraße.
Die beiden Strahlen, oder Jets, wurden von dem Weltraumteleskop Fermi enthüllt. Sie erstrecken sich vom galaktischen Zentrum zu einer Entfernung von 27.000 Lichtjahren oberhalb und unterhalb der galaktischen Ebene. Sie sind die ersten derartigen Gamma-Ray-Jets die jemals gefunden wurden, und die einzigen, die nahe genug, um mit Fermi erkannt zu werden.
Die neu entdeckten Strahlen werden zu den mysteriösen Gammastrahlen-Blasen, die Fermi im Jahr 2010 erkannt hatte, gezählt. Diese Blasen dehnen sich auch 27.000 Lichtjahre vom Zentrum der Milchstraße aus. Doch die Blasen erstrecken sich senkrecht zur galaktischen Ebene, die Gammastrahlen-Jets sind  dagegen in einem Winkel von 15 Grad geneigt. Dies könnte sich auf eine Neigung von der Akkretionsscheibe um das supermassive Schwarze Loch beziehen.

Die beiden Strukturen sind unterschiedlich geformt. Die Jets wurden produziert, wenn Plasma aus dem galaktischen Zentrum spritzt, und werden von einem Korkenzieher-ähnliches Magnetfeld eng fokussierten gehalten. Die Gammastrahlen-Blasen wurden wahrscheinlich von einem "Wind" der heiße Materie nach außen aus dem schwarzen Loch der Akkretionsscheibe weht,erzeugt. Als ein Ergebnis sind sie viel breiter als der schmale Strahlen.Die Blasen und Jets legen nahe, dass unsere galaktischen Zentrum sehr viel aktiver in der Vergangenheit als heute war.

Die künstlerische Darstellung zeigt ein Blick auf die Kante der Milchstraße. Neu entdeckten Gammastrahlen-Jets (rosa) erstrecken sich 27.000 Lichtjahre oberhalb und unterhalb der galaktischen Ebene, sie sind in einem Winkel von 15 Grad geneigt. Bisher bekannte Gammastrahlen-Blasen werden in violett dargestellt. 

(Bildnachweis: David A. Aguilar (CfA))
http://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up038186.jpg
Quelle:
http://www.cfa.harvard.edu/news/2012/pr201216.html

mit den besten Grüßen
Gertrud
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websquid

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #24 am: 28. Dezember 2012, 19:36:02 »
Mal was zur Frage "Warum beobachtet man Sgr A (nicht)?". Im russischen Astroforum kam die Frage auf, warum man Sagittarius A nicht mit RadioAstron ins Visier nimmt. Schließlich gab es ja schon mit irdischen Radioteleskopen einige Beobachtungen, auch mittels VLBI.

Der Grund dafür ist, dass Sgr A im Zentimeterbereich tatsächlich nur schlecht zu erkennen ist. Vor allem stört da das interstellare Medium schon massiv - es streut und verfälscht die Radiostrahlung. Obwohl wir also ein extrem leistungsfähiges System im Einsatz haben ist es nicht in der Lage, detaillierte Informationen über Sgr A zu gewinnen. Die Streuung selbst könnte aber interessant sein - falls sich da Gaswolken oder so bewegen könnte sich die Art der Störung im Lauf der Zeit ändern und Sgr A als "Hintergrundbeleuchtung" für Analysen des Mediums dienen. Möglicherweise wird man dazu tatsächlich "auf gut Glück" mit RadioAstron Beobachtungen durchführen.

(Die Aussagen dazu stammen von Kirill Sokolovsky, einem beteiligten Wissenschaftler)

Ich würde also davon ausgehen, dass das erst was für die GOT-Phase wäre (General Observation Time), aber definitiv nicht für das KSP (Key Science Program), das demnächst beginnt.

Offline Matjes

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #25 am: 14. Juli 2013, 22:09:57 »

Hallo Freunde

Seit 120 Tagen ist nichts mehr geschrieben worden. Ändern wir das. Oder vielmehr "Sterne und Weltraum"
Ausgabe 08/2013 ändert es. Es gibt eine Gaswolke im Anflug, die Ende der Jahres das galaktische Zentrum passieren wird. Das wird spannend. Und in einer davon unabhängigen Entdeckung haben sie einen Magnetar nahe bei gefunden. Effelsberg (haben wir ja gerade erst besichtigt) war führend beteiligt. Wer sonst?

Mitten in der Lektüre von "Sterne und Weltraum" von Matjes   

Offline Volker

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #26 am: 15. Juli 2013, 17:54:25 »
Effelsberg (haben wir ja gerade erst besichtigt) war führend beteiligt. Wer sonst?


Die Entdeckung des Magnetars geschah durch NASA's Roentgensatelliten NuSTAR. Und das mit der Wolke, die sich dem galaktischen Zentrum annaehert, ist eine Meldung aus dem letzten Jahr. Gillessen et al. 2012, Nature: A gas cloud on its way towards the supermassive black hole at the Galactic Centre

Gruss,
Volker
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Offline Major Tom

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #27 am: 17. Juli 2013, 12:26:43 »
Die Gaswolke wurde von der Gravitation zerlegt, mittlerweile ist ein Teil schon an Sagittarius vorbeigezogen. Sie wird also nicht ins Loch stürzen, zumindest nicht komplett.

Quelle: http://arxiv.org/abs/1306.1374
„Die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem wird unser Kindergarten.“ K. E. Ziolkowski

Offline Gertrud

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #28 am: 17. Juli 2013, 22:32:54 »
Hallo Zusammen,
zu der beobachteten Gaswolke mit dem Very Large Telescope der ESO gibt es sehr gute Aufnahmen.
In dem Bild ist durch die Beobachtung vom Very Large Telescope der ESO die Position der Gaswolke sichtbar. Blau zeigt sie im Jahr 2006, grün im Jahr 2010 und 2013 ist sie in rot zu sehen.
http://www.eso.org/public/germany/images/eso1332a/

Die Beobachtungen vom Very Large Telescope der ESO mit dem Instrument SINFONI zeigen, wie die Gaswolke  durch die Nähe zum Schwarzen Loch der Milchstraße im Laufe der Jahre gestreckt wird.
http://www.eso.org/public/germany/images/eso1332e/

Die Beobachtungen von dem Very Large Telescope der ESO zeigt, wie die Gaswolke das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße passiert und gestreckt wird. Die Geschwindigkeit der Wolke verändert sich vom Kopf zum Schwanz und unterscheidet sich um mehrere Millionen Kilometer.
http://www.eso.org/public/germany/images/eso1332d/

Kredit aller Bilder:ESO/S. Gillessen

Quelle:
http://www.eso.org/public/germany/news/eso1332/

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Offline Gertrud

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Re: Sagittarius A / Milchstrassen-Zentrum
« Antwort #29 am: 15. August 2013, 07:49:36 »
Hallo Zusammen,
ein Magnetar  im Zentrum unserer Milchstraße entdeckt.
Der neu entdeckte Pulsar PSR J1745-2900 gehört durch das extrem starke Magnetfeld von 100 Millionen Tesla, einer speziellen Gruppe von Pulsaren, den Magnetaren, an
 Nachdem das NuSTAR-Teleskop regelmäßige Pulse im Röntgenbereich  im galaktischen Zentrums ermittelt hatte, wurde das 100 -Meter Teleskop von Effelsberg in diese Richtung ausgerichtet. Zu den Beobachtungen wurden auch die Radioteleskope, das Jodrell Bank von England, die Very Large Array und Green Bank, USA, das australische Parkes und das Nançay aus Frankreich herangezogen. Bei der Erforschung stellten die Forscher fest, dass der Magnetar nach den ersten berechneten Radiohelligkeiten viel heller geworden war.
Quelle:
http://www.mpg.de/7499403/magnetar_zentrum_milchstrasse

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