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Autor Thema: Saturnmond Titan  (Gelesen 146658 mal)

jose

  • Gast
Saturnmond Titan
« am: 26. Oktober 2005, 20:42:21 »
 :( Es tut mir Leid, aber ich kann nichts rätselhaftes an den hellen Fleck sehen. Es sieht aus wie ein sehr großer Einschlagkratter, der am Rand durch aufgeworfenes Eis heller ist als im Innern des Kraters und somit wesentlich heller als die wahrscheinlich durch kosmischen Staub dunkelere Oberfläche

neo

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #1 am: 27. Oktober 2005, 14:49:52 »
ich glaube, das rätselhafte hieran ist, das der "fleck" sich über einen solch langen zeitraum nicht verändert. wäre es ein einschlagkrater so müsste er erst vor "kurzem" entstanden sein und man könnte spuren dieses doch sehr mächtigen einschlags in der atmosphäre nachweisen. wäre der einschlag "länger" her, würde sich die weiße farbe sicherlich rasch verändern. zumal es keine weiteren "weißen" stellen auf titan gibt.

wir können nur abwarten, ob cassini noch etwas bemerkt...  

jose

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #2 am: 27. Oktober 2005, 15:59:20 »
...vor "Kurzem" entstanden kann heissen: vor Jahren ode vor Monaten! Um dunkeler zu werden bräuchte der Fleck schon wesentliche länger. Ich kann mir nichts vorstellen, dass es etwas anderes ist als ein Einschlagkrater

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #3 am: 26. Oktober 2004, 23:06:49 »
Zu den interessantesten Himmelskörpern im Sonnsytem gehört der Saturnmond Titan. Mit über 5000 Kilometern Durchmesser ist er größer als die Planeten Merkur und Pluto.
Als einziger Mond im Sonnensystem verfügt er über eine dichte Atmosphäre, die mehrere hundert Kilometer hoch ist und am Boden einen Druck von 1,5 bar hat. Sie besteht hauptsächlich aus Stickstoff, in ihr schwebende organische Verbindungen verleihen dem Mond seine orange Farbe.
Bei Temperaturen von ca. -170 Grad werden Methan und Ethan flüssig, was Anlass zu Vermutungen über Meere und Seen aus Ethan und / oder Methan gibt. Das Vorhandensein von komplexen organischen Molekülen und flüssigen Kohlenwasserstoffen als Lösungsmittel nährt Spekulationen, ob es auf Titan Leben geben könnte.

Siehe

http://www.wappswelt.de/tnp/nineplanets/titan.html

Januar 2005 soll die Sonde Huygens in die Atmosphäre von Titan eintauchen, bis zur Oberfläche gelangen und Daten zur Erde funken.
Möglicherweise "wassert" die Sonde auf einem Ozean aus flüssigen Kohlenwasserstoffen, siehe

http://www.heise.de/tp/deutsch/special/raum/17385/1.html

« Letzte Änderung: 01. November 2008, 13:12:10 von H.J.Kemm »

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #4 am: 27. Oktober 2004, 09:47:11 »
Wie es auf Titan aussieht, wird auf

http://www.nzz.ch/2004/10/20/ft/page-article9UUXV.html

beschrieben:

=====================================================
Vermutlich ist die Landschaft von zackenförmigen Bergen, Methanflüssen und Äthanseen geprägt. Es ist dunkel, weil das Licht der entfernten Sonne nur stark abgeschwächt durch die Atmosphäre dringt. Da die spezifische Dichte des Titan zwischen jener von Wasser und Gestein liegt, nehmen die Astronomen an, dass im Inneren viel Wassereis eingeschlossen ist und das Zentrum vielleicht einen Kern aus Gestein oder Eisen enthält. Berge und Felsformationen bestehen daher wahrscheinlich aus Wassereis, das durch Meteoriten aufgeworfen wurde. Es wird alte und neue Krater mit steilen Wänden geben. Da die Einschläge das Eis schmelzen lassen, muss es in den Kratern vorübergehend Wasserseen gegeben haben, die rasch wieder zugefroren sind. Die Niederschläge von Methanregen und Äthanschnee enthalten auch Aerosole. Sie bilden vielleicht eine klebrige Schicht von mehreren Metern, die sich auf allen ebenen Flächen bildet. Der Methanregen erodiert vermutlich die Sedimente, und Meteoriten pflügen sie gelegentlich um.
=====================================================


Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #5 am: 27. Oktober 2004, 17:13:02 »
Bei Titan ist sehr ungewiss, ob es auf ihm Leben gibt oder nicht. Es gibt sowohl starke Argumente gegen als auch für Leben.

Gegen Leben sprechen die niedrigen Temperaturen von -170 Grad und das fast völlige Fehlen von Licht an der Oberfläche.
Wegen der niedrigen Temperatur laufen chemische Reaktionen, auf denen Leben aufbaut, viel langsamer ab als etwa auf der Erde. Bei -170 Grad gibt es auch kein flüssiges Wasser, das wegen seiner besonderen Eigenschaften als Lösungsmittel für organischen Moleküle möglicherweise unerlässlich ist.

Saturn und damit auch Titan ist zehmal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde und bekommt nur 1 / 100 des Sonnenlichts, was wir erhalten.
Von diesem Hundertstel wird viel, vielleicht alles von der dirchten Atmosphäre Titans geschluckt, so dass es auf der Titanoberfläche wahrscheinlich so dunkel ist, dass es keine Licht als Energiequelle nutzenden Pflanzen geben kann.

Doch es gibt ebenso gewichtige Argumente für Leben auf Titan.

Auf der Erde hat sich Leben schon 100 oder 200 Millionen Jahre gebildet, nachdem sie eine feste Kruste bekommen hatte und so weit abgekühlt war, dass Wasser nicht mehr verdampfte sondern sich in Seen und Meeren sammelte. Das war vor ca. 3,8 Milliarden Jahren.

Titan wird nun gern mit der Erde in diesem frühen Stadium verglichen. Eine Atmosphäre voll mit Kohlenwasserstoffen, aus denen sich komplexe organische Verbindungen bilden. Die Frage ist nur: wenn auf der Erde einige hundert Millionen Jahre ausgereicht haben, um die ersten Mikroorganismen zu bilden, wieso soll Titan dann vier Milliarden Jahre in der "präbiotischen" Phase verharren?

Leben auf Titan hätte auch Vorteile, die es auf der Erde nicht gibt. In der dichten und sehr hohen Atmosphäre bilden sich organische Moleküle, die zum Boden "abregnen". Für am Boden lebende Wesen wäre das wie "Manna vom Himmel" - sie bräuchten die Verbindungen nur aufzunehmen und ihrem Organismus einzuverleiben.
So wie in der irdischen Tiefsee eine Ökologie mit bizarren Tieren existiert, die von herabfallenden Nährstoffen leben könnte auf Titan eine Ökologie existieren, deren Lebewesen von Regen komplexer organischer Verbindungen leben.

Bei diesen Wesen müsste flüssiges Methan oder andere Kohlenwasserstoffe anstelle von Wasser als Lösungmittel dienen. Ihr Stoffwechsel würde auf an die niedrigen Temperaturen angepassten Verbindungen und Reaktionen basieren.
Da die Schwerkraft auf Titan nur ungefäht so hoch ist wie auf dem Mond, hätten es Lebewesen im Wortsinne "leichter". Fest gewachsene Lebewesen bräuchten weniger aufwändige Stützstrukturen als die Pflanzen auf der Erde, bewegliche Lebewesen keinen so aufwändigen Bewegungsapparat wie irdische Tiere und Fliegen wäre in der dichten Atmosphäre auch viel einfacher.

Zudem könnten Einschläge von Meteoriten und Geysire (falls Titan geologisch aktiv ist) dafür sorgen, dass es zumindest zeitweise flüssiges Wasser gibt und sich in einer "Ursuppe" mit Wasser Leben bildet.

Von leblosem Matsch aus Öl und organischen Verbindungen bis zu zwei völlig verschiedenen Ökosystemen - eines bei tiefen Temperaturen, eines an Orten mit geschmolzenem Wassereis - kann es auf Titan also alles geben. Man darf gespannt sein.
« Letzte Änderung: 27. Oktober 2004, 17:14:04 von Beverly »

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #6 am: 28. Oktober 2004, 18:14:20 »
Es gibt die ersten Nahaufnahmen der Sonde "Cassini" von Titan. Hier ein Falschfarbenbild, das auf der Homepage von NASA und ESA veröffenticht wurde:



Titan zeigt auf den neuen Bildern eine abwechslungsreiche, durch geologische Prozesse geformte Oberfläche, siehe

http://www.nasa.gov/mission_pages/cassini/media/cassini-102704.html

Mehr Bilder und Informationen über den Vorbeiflug von Cassini an Titan auf

http://www.nasa.gov/mission_pages/cassini/media/index.html

« Letzte Änderung: 28. Oktober 2004, 18:24:25 von Beverly »

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #7 am: 01. November 2004, 23:01:32 »
Die Sonde Cassini hat bei ihrem Vorbeiflug an Titan auch Radarbilder gemacht, siehe

http://www.nasa.gov/mission_pages/cassini/media/cassini-102904.html

und

http://skyandtelescope.com/news/article_1376_1.asp

Die Bilder zeigen eine vielfältige Landschaft. Zerklüftete Regionen wechseln sich mit flachen Gebieten ab, wobei die flachen Regionen möglicherweise Seen aus Kohlenwasserstoffen sind. Vielleicht gibt es auch "Vulkane", aus denen eine Mischung von flüssigem Wasser und Ammoniak strömt.

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #8 am: 16. November 2004, 17:43:44 »
Die Auswertung der von der Sonde Cassini übermittelten Daten von Titan ergab keine Hinweise für Ozeane oder Seen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen.
Doch Titan scheint eine geologisch aktive Oberfläche zu haben und unterscheidet sich damit von vielen "toten" Monden und Planeten im Sonnensystem. Zudem wurden Hinweise auf "Vulkanismus" mit flüssigem Wasser entdeckt. Titan bleibt also spannend, auch weil sich an Orten mit flüssigem Wasser vielleicht Leben bilden könnte.

Siehe http://www.wissenschaft.de/wissen/news/246611.html

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #9 am: 16. November 2004, 23:51:56 »
Mehr über die Ergebnisse des jüngsten Vorbeiflugs der Sonde Cassini an Titan auf

http://www.astro.uni-bonn.de/~dfischer/news/970.html


Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #10 am: 14. Dezember 2004, 18:06:14 »
Am 13. Dezember ist die Raumsonde Cassini erneut an Titan vorbei geflogen. Mehr dazu auf

http://www.nasa.gov/mission_pages/cassini/media/cassini-121304.html




Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #11 am: 26. Dezember 2004, 21:56:20 »
Die Sonde Huygens hat sich erfolgreich von Cassini gelöst und wird am 14. Januar auf Titan landen, mehr unter

http://www.nasa.gov/mission_pages/cassini/media/cassini-122404.html


Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #12 am: 14. Januar 2005, 15:51:06 »
Vor einigen Stunden haben am 14. Januar Radioteleskope die Transponder-Signale der Raumsonde Huygens aufgefangen. Sie zeigen, dass die Sonde arbeitet und in die Titan-Atmosphäre eingetreten ist.

Siehe

http://www.esa.int/SPECIALS/Cassini-Huygens/SEMIEPQ3K3E_0.html

Es dauert aber noch einige Stunden bis die von der Sonde gesammelten Daten über Titan empfangen und ausgewertet wurden.

MrGreen

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #13 am: 14. Januar 2005, 20:28:51 »
Zitat
Vor einigen Stunden haben am 14. Januar Radioteleskope die Transponder-Signale der Raumsonde Huygens aufgefangen. Sie zeigen, dass die Sonde arbeitet und in die Titan-Atmosphäre eingetreten ist.


... und der Huygens News-Ticker hält einen dabei echt auf dem Laufenden. Ein Service, den ich auf der esa-Site noch nicht entdeckt habe!

http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/14012005111235.shtml

Super, weiter so!
MrGreen
« Letzte Änderung: 14. Januar 2005, 20:38:09 von MrGreen »

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #14 am: 14. Januar 2005, 22:22:05 »
Zitat


... und der Huygens News-Ticker h?lt einen dabei echt auf dem Laufenden. Ein Service, den ich auf der esa-Site noch nicht entdeckt habe!

http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/14012005111235.shtml



Man sieht auf den Bildern wirklich Einzelheiten, fast wie auf den Fotos vom Mars. Ich bin gespannt wie lange Huygens sendet und was für Daten die Sonde von Titan sammelt.
Gibt es Ozeane oder Seen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen? Geysire mit flüssigem Wasser? Auf die Entdeckung von Leben wage ich ja nicht zu hoffen ....

MrGreen

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #15 am: 15. Januar 2005, 01:22:12 »
Zitat
Man sieht auf den Bildern wirklich Einzelheiten, fast wie auf den Fotos vom Mars.

Stimmt. Die ersten Bilder erinnern mich auch an die der Marssonde Mariner 4 von 1965(?). Nur das der Horizont noch viel näher erscheint. Bin auf jden Fall begeistert, und freue mich schon auf morgen und weitere Bilder (vielleicht schon coloriert)!  

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #16 am: 15. Januar 2005, 17:08:25 »
Zitat

Stimmt. Die ersten Bilder erinnern mich auch an die der Marssonde Mariner 4 von 1965(?). Nur das der Horizont noch viel näher erscheint. Bin auf jden Fall begeistert, und freue mich schon auf morgen und weitere Bilder (vielleicht schon coloriert)!  


Heute habe ich sogar in den Kurznachrichten im Radio von Huygens gehört. Die haben von Nebel, Tümpeln und Seen - wohl aus Methan - gesprochen.

Mehr dazu auf

http://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=topNews&storyID=654808&section=newshttp://www.reuters.de/newsPackageArticle.jhtml?type=topNews&storyID=654808&section=news

« Letzte Änderung: 15. Januar 2005, 17:26:26 von Beverly »

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #17 am: 16. Januar 2005, 10:04:26 »
Mehr über Huygens und die Bilder vom Titan auf

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.01.2005/1594840.asp

http://www.tagesspiegel.de/politik/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.01.2005/1594903.asp#art

Auf Titan gibt es auf einer Oberfläche aus Wassereis Flussläufe mit flüssigem Methan, das allerdings wegen der tiefen Temperaturen von minus 180 Grad immer wieder gefriert. Dieses aus mehreren Kilometern Höhe aufgenommene Bild zeigt vermutlich Abflüsse, die zu einem Meer aus flüssigem Methan führen.



« Letzte Änderung: 16. Januar 2005, 10:07:17 von Beverly »

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #18 am: 16. Januar 2005, 22:20:20 »
auch auf

http://www.astro.uni-bonn.de/~dfischer/mirror/285.html

gibt es einen Bericht (in englisch) über die ersten Ergebnisse der Huygens-Mission

Lee_Maverick

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #19 am: 17. Januar 2005, 21:30:02 »
hallo beverly
super sache, immer am laufenden.

ne menge methan. da sollte man kein lagerfeuerchen machen  :o ok bei -167 etwas schwierig

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #20 am: 17. Januar 2005, 22:45:51 »
Zitat
ne menge methan. da sollte man kein lagerfeuerchen machen  :o ok bei -167 etwas schwierig



Es gibt keinen freien Sauerstoff in der Titanatmosphäre, da kann also nichts anbrennen.

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #21 am: 17. Januar 2005, 22:55:31 »
Auch lesenwert mit zahlreichen Einzelheiten über die Oberfläche von Titan:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,337128,00.html

Neben der Erde ist Titan die bisher einzige Welt im Sonnensystem, auf der es Regen, Nebel, Flüsse, Seen und Meere gibt. Allerdings übernimmt die Rolle des Wassers bei Titan flüssiges Methan.

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #22 am: 22. Januar 2005, 14:38:37 »
Nach den ersten Auswertungen zeigen sich immer mehr Parallelen zwischen Titan und der Erde, siehe

http://www.nzz.ch/2005/01/22/vm/page-articleCJH99.html

Noch ein Bericht auf

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/248312.html
« Letzte Änderung: 22. Januar 2005, 18:57:34 von Beverly »

Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #23 am: 03. Februar 2005, 19:40:05 »
Ein sehr ausführlicher Artikel zur Auswertung der Daten von Huygens auf

http://www.astro.uni-bonn.de/~dfischer/news/A10.html


Beverly

  • Gast
Re: Saturnmond Titan
« Antwort #24 am: 23. Februar 2005, 14:47:22 »
Die Raumsonde Cassini hat auf Titan einen mehrere hundert Kilometer großen Krater entdeckt. Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass es unter der Titankruste ein Gemisch aus flüssigem Wasser und Ammoniak gibt, dass durch Spalten an die Oberfläche quillt und dort gefriert. Siehe

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249459.html

Wenn es auf Titan wirklich flüssiges Wasser gibt, erhöht das die Wahrscheinlichkeit für Leben, selbst wenn es nur primitive Mikroorganismen sind.

Tags: Saturn titan Mond