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Autor Thema: Saturnmond Titan  (Gelesen 172397 mal)

websquid

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #75 am: 27. Januar 2010, 16:35:31 »
Eine Alternative für einen richtig großen, aber derzeit unrealistischen, Rover wäre auch ein Atomreaktor. An sowas wird schon geforscht, bzw. zum Teil auch schon eingesetzt, z.B. in russischen RORSAT-Aufklärungssystemen. Einen so großen Rover, der das sinnvoll verwenden kann, müsste man aber mit einem Schwerlastträger wie Ares V starten. Für realistische Konzepte braucht man RTG.
Allgemein gilt für Titan, dass man nicht auf externe Energiequellen zugreifen kann
mfg websquid

Offline Kreuzberga

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #76 am: 27. Januar 2010, 17:37:32 »
Über Lander, Rover, Ballons und "Segelschiffe" auf Titan gibt es hier bereits einiges: http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=4669

Atomino

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #77 am: 29. Januar 2010, 12:45:37 »
Über Lander, Rover, Ballons und "Segelschiffe" auf Titan gibt es hier bereits einiges: http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=4669

danke !!! :)

In Anbetracht der Möglichkeit, daß Titan Leben beherbergen könnte, ist mir bei dem Gedanken an radioaktive Energiequellen nicht ganz wohl...

Wind als Energiequelle auf Titan hingegen ist hoch interessant... und könnte Langzeitmissionen ermöglichen, oder?

Grüße!

websquid

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #78 am: 29. Januar 2010, 17:03:55 »
Über Lander, Rover, Ballons und "Segelschiffe" auf Titan gibt es hier bereits einiges: http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=4669

danke !!! :)

In Anbetracht der Möglichkeit, daß Titan Leben beherbergen könnte, ist mir bei dem Gedanken an radioaktive Energiequellen nicht ganz wohl...

Wind als Energiequelle auf Titan hingegen ist hoch interessant... und könnte Langzeitmissionen ermöglichen, oder?

Grüße!
Wind dürfte schwierig werden. In den oberen Atmosphärenschichten ist zwar einiges los, zum Boden hin wirds aber immer weniger. Ich glaub nicht, dass das ausreicht, um eine Mission zu versorgen
mfg websquid

Offline klausd

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #79 am: 29. Januar 2010, 17:10:26 »
ist mir bei dem Gedanken an radioaktive Energiequellen nicht ganz wohl...

Bei der Strahlungsmenge, welche mangels Magnetfeld den Boden bombardiert, fällt so ein kleiner RTG dann auch nicht weiter ins Gewicht.

Gruß, Klaus

Xantan

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #80 am: 28. Februar 2010, 10:12:08 »

Wind dürfte schwierig werden. In den oberen Atmosphärenschichten ist zwar einiges los, zum Boden hin wirds aber immer weniger. Ich glaub nicht, dass das ausreicht, um eine Mission zu versorgen
mfg websquid

Hallo!

Habe zu dem Thema Wind mal eine Frage. Ich habe Informationen gefunden, dass warme Luft im Süden des Titans aufsteigt und kalte demnach im Norden absinkt. Danach würden sich die Luftmassen in großen Höhen von Süden nach Norden bewegen und in Oberflächennähe in die andere Richtung. Das soll die Huygens Landesonde gemessen haben.

Allerdings habe ich hier (http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA11801) gefunden, dass die Windrichtung West- Ost ist. Was durch Analyse der Dünenausrichtung bestätigt werden kann.

Was ist denn nun richtig? Komme da gerade nicht weiter  ???

Liebe Grüße
Xantan

 

Offline redmoon

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #81 am: 28. Februar 2010, 13:31:03 »
Hallo Xantan,

anscheinend scheinen beide Aussagen zu stimmen.

Eine Auswertung der von Huygens gesammelten Winddaten zeigte, dass sich die vorherrschende Windrichtung in verschiedenen Höhen mehrmals umkehrte. In der obersten Schicht von Titans Atmosphäre, der Stratosphäre, zirkuliert die Luft mit großer Geschwindigkeit wie in einer riesigen Hadley-Zelle. Dabei steigt die warme Luft in der südlichen Hemisphäre auf und sinkt in der nördlichen wieder ab. Sie strömt also in den oberen Bereichen der Stratosphäre von Süden nach Norden und in geringeren Höhen wieder zurück von Norden nach Süden. Dabei ist der gesamte Mond von einer Intertropischen Konvektionszelle umgeben.

In der unter der Stratosphäre liegenden Troposphäre rotiert die Titanatmosphäre schließlich schneller als der Mond selbst. Dieser Effekt dürfte zu den ebenfalls von Huygens gesammelten Daten führen. Während des Sinkfluges der Sonde zeigte sich, dass die Winde näher zur Oberfläche hin der Rotationsrichtung des Mondes folgen und in West-Ost-Richtung wehen. Hierdurch wird wohl schließlich im Äquatorbereich die dort vorherrschende Ausrichtung der Dünen erzeugt.

Hier ist die Cassini-Meldung, welche der Grafik auf der JPL-Photojournal-Seite zugrunde liegt : 
http://saturn.jpl.nasa.gov/news/newsreleases/20090226titandunes/   
Und hier eine weitere Meldung der ESA zu dem Thema : 
http://www.esa.int/esaSC/SEMF9F9RR1F_index_0.html 

Schöne Grüße aus Hamburg - Mirko
Nicht ewig bleibt die Menschheit auf der Erde - Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski

Offline klausd

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #82 am: 12. März 2010, 01:20:53 »
Es gibt ein paar neue Daten von Cassini. Die Kernaussage ist, dass der Kern von Titan aus einer Mixtur von Stein und Eis besteht. Nichts wirklich überraschendes.

Quelle: http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2010-084

Gruß, Klaus

Offline Schillrich

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #83 am: 12. März 2010, 06:38:53 »
Vielleicht nicht überraschend, aber interessant, weil er sich dadurch von manch anderen Monden unterscheidet, in deren Innerem sich wahrscheinlich Eis und Gestein klar getrennt haben, wohingegen es bei einer anderen Klasse anscheinend vermischt geblieben ist.
Das Ganze soll darauf hindeuten, dass Titan nie wirklich "heiß" im Kern geworden ist, was auf eine langsame Entstehung deuten soll.
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

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H.J.Kemm

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #84 am: 21. April 2010, 09:06:47 »
Moin,

hier eine nicht kalibrierte Aufnahme von Cassini von den beiden Saturnmonden *Titan* und *Dione* vom 10.4.2010.


Bild: Saturn's Moons Dione and Titan from Cassini
Credit: NASA/JPL/SSI; Color composite: Emily Lakdawalla

Jerry

Online -eumel-

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #85 am: 22. April 2010, 03:36:50 »
Was bedeutet "nicht kalibriert"?

H.J.Kemm

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #86 am: 22. April 2010, 04:01:05 »
Moin,

nach meinem Verständnis: das Bild ist nicht farbecht, da keine Anpassung zwischen Aufnahme und Ausgabe vorgenommen wurde (noch nicht kalibriert).

Jerry

Offline redmoon

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #87 am: 22. April 2010, 20:07:23 »
Hallo, 

auf der Cassini-Seite des JPL werden die von der Raumsonde aufgenommenen Roh-Bilder online gestelllt, ohne diese vorher per Bildbearbeitung zu verfeinern. So werden z. B. auch eventuelle Aufnahmefehler oder schlechte Bildkontraste mitveröffentlicht, schlechte Beleuchtungsverhältnisse werden nicht korrigiert und die Bilder werden im JPG-Format veröffentlicht, ohne diese vorher in ihrer Auflösung größer oder kleiner zu rechnen.

Emily hat die drei zugrunde liegenden und eigentlich schwarz-weißen RAW-Bilder, welche mit verschiedenen Farbfiltern aufgenommen wurden ( hier eines davon ), von der JPL-Seite entnommen und anschließend zu einem Farb-Komposit zusammen gesetzt. Da die drei Bilder zu minimal verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen wurden und sich die beiden Monde und Cassini in dieser kurzen Zeit relativ zueinander weiterbewegt haben, musste sie zudem auch die beiden Monde mittels "Photoshop" auf ihre jeweilige Position in dem Bild fixieren : 
http://www.planetary.org/blog/article/00002437/ 

Und das ist ihr so gut gelungen, dass daraus gleich das "Astronomy Picture of the Day" wurde...
http://apod.nasa.gov/apod/ap100420.html 

Zum Aufnahmezeitpunkt ( gegen 03:25 MESZ am 10. April 2010 ) war Dione übrigens rund 1,799 Millionen Kilometer von Cassini entfernt. Die Entfernung zu Titan betrug 2,704 Millionen Kilometer.

http://space.jpl.nasa.gov/cgi-bin/wspace?tbody=604&vbody=-82&month=4&day=10&year=2010&hour=01&minute=25&fovmul=1&rfov=1&bfov=30&porbs=1&showsc=1 
http://space.jpl.nasa.gov/cgi-bin/wspace?tbody=606&vbody=-82&month=4&day=10&year=2010&hour=01&minute=25&fovmul=1&rfov=1&bfov=30&porbs=1&showsc=1 

Schöne Grüße aus Hamburg - Mirko
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Hofi

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #88 am: 06. Juni 2010, 11:54:36 »
Hallo,

einer neuen Studie zufolge hat die Atmosphäre Titans Ähnlichkeiten mit jener der frühen Erde. Die Atmosphäre der Erde soll, ähnlich wie jene Titans heute, große Mengen an Methan enthalten haben. Das führte zur Erwärmung gab dem Leben eine Möglichkeit, sich zu entwicklen.

Die gesamte Newsmeldung findet ihr *hier*.

lg

Offline Gertrud

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #89 am: 06. Juni 2010, 21:26:03 »
Hallo TH,

in den nachfolgenden Bericht verstehe ich es so,
das durch die neuen Daten von "Cassini" das geringe Vorkommen von Wasserstoff und Acetylen in der Atmosphäre die Wissenschaftler vor einem Rätsel stellt.

Diese Gase werden durch die Sonneneinstrahlung in der Atmosphäre erzeugt.

in dem Bericht:
http://www.newscientist.com/article/dn19005-hints-of-life-found-on-saturn-moon.html

wird angedeutet,
das möglicherweise eine primitive Lebensform diese Gase durch Stoffwechselvorgänge abbauen könnten.

Aber ob es sich um biologische oder um nichtbiologische Prozesse handelt,müßten zusätzliche Missionen klären.

Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
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Hofi

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #90 am: 07. Juni 2010, 11:53:20 »
Hallo,

ein Release zu den zwei Papers, die eben veröffentlicht wurden, findet ihr *hier*!

lg

Offline Schillrich

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #91 am: 30. Juli 2010, 10:07:04 »
Hier gibt es eine Meldung zu einer neuen Erklärung der dominanten Windsysteme auf Titan:

http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2010-251

Huygens hatte Daten geliefert, dass ein großes Ost-West-Windsystem auf dem Titan vorherrscht. Beobachtungsdaten aus dem Orbit haben aber äquatorial globale Dünen gezeigt, die eine West-Ost-Richtung als "ihre Ursache" nahelegen.
Als Erklärung könnten saisonale Unterschiede auftreten, die kurzzeitig (hier um die 2 Jahre) starke W-O-Winde erzeugen, die deutlich wirksamer bei der Dünenbildung sein sollen, als die sonst vorherrschenden O-W-Winde. Die O-W-Winde erreichen anscheinend nie mehr als 1m/s, die W-O-Winde hingegen haben Werte zwischen 1m/s-1,8m/s. Die Schwelle zum Materialtransport liegt bei ca. 1m/s.
Die Ergebnisse kommen offenbar aus einer neuen detaillierteren Simulation der Atmosphäre und Topografie. Die beiden Equinox(e?) (Tag-Nacht-Gleichen) auf Saturns 29-Jahre-Umlauf stechen in den Ergebnissen heraus, da der Wärmeeintrag durch die Sonne am Äquator dann am stärksten ist. Ähnliche saisonale Umkehrungen gibt es auch am Erdäquator über dem Indischen Ozean. Solche wirksamen Kurzzeitprozesse bei der Dünenbildung konnte man u.a. in Namibia beobachten.
\\   //    Grüße
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Offline pikarl

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #92 am: 01. September 2010, 11:10:20 »
Lars hat etwas zur Entstehung von Gebirgen auf Titan geschrieben. Deren Entstehung ist noch völlig umstritten, auch weil die irdische Plattentektonik wohl auf Titan nicht in Frage kommt.

Lustig ist, dass aus diesem Grund die Kontraktionstheorie wieder hervorgekramt worden ist. Wir erinnern uns: Bevor Alfred Wegener die Theorie der Plattentektonik formulierte, glaubte man, die irdischen Gebirge seien entstanden, weil die Erde sich durch Abkühlung verkleinere und dabei "schrumpelt".

Das letzte Wort ist das aber noch nicht, denn die Daten über Gebirge auf Titan sind wohl auch noch nicht ganz hieb- und stichfest.

Offline einsteinturm

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #93 am: 09. Oktober 2010, 08:43:25 »
Spiegel Online bringt gerade diesen Artikel zu den Lebensmöglichkeiten auf Titan, es hört sich jedenfalls vielversprechend an, meine persönliche Meinung ist, sollte sich in unserem Sonnensystem zweimal unabhängig Leben gebildet und überdauert haben, dann ist das Universum ungeheuer belebt... :)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,722131,00.html

websquid

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #94 am: 09. Oktober 2010, 15:10:48 »
Spekulationen in der Richtung gibt es ja immer wieder, und mit jedem Experiment lernen wir eigentlich nur eines dazu: Es gibt sehr viel mehr Möglichkeiten, dass sich Leben bildet, als früher angenommen. Wenn sich in einem Gasgemisch Lebensbausteine wie Amino- und Nukleinsäuren bilden, hat dies nicht nur Bedeutung für Titan. Auch auf Gasplaneten (Jupiter, Saturn etc) könnten sich diese Moleküle bilden. Damit werden Theorien wie die von Carl Sagan zu möglichen Leben auf Jupiter weiter untermauert.

mfg websquid
PS: Huygens steht schon seit Jahren in der titanischen Area 51...

Offline Gertrud

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #95 am: 17. Oktober 2010, 16:55:36 »

Nach den  Daten, die  Cassini von  Titan gesammelt hatte,
wurde ein Video von den See „Ontario Lacus“ auf dem Saturnmond Titan erstellt.

http://www.jpl.nasa.gov/video/index.cfm?id=912

In einen zweiten Video wird der Titansee  „ Ontario Lacus“ mit den Eigenheiten von „Death Vally" verglichen.

http://www.jpl.nasa.gov/video/index.cfm?id=913

Steve Wall, stellvertretender Teamleiter für die Cassini-Radar-Team am NASA Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien  sagte dazu:
...das  trotz der eisigen Temperaturen und dem spärlichen Sonnenlicht auf Titan die Gemeinsamkeit mit der Erde erstaunlich ist.

Der See Ontario Lacus hat eine Fläche von ca. 15.000 Quadratkilometer
und ist damit nur etwas kleiner als sein Namensvetter „Lake Ontario“ von der Erde.

Quelle:
http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2010-237


Gertrud
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Offline Schillrich

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #96 am: 14. Dezember 2010, 22:52:45 »
Evtl. hat man einen Eisvulkan auf Titan entdeckt:

http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2010-416


Bild: NASA/JPL-Caltech/USGS/University of Arizona
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rm39

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #97 am: 15. Dezember 2010, 15:51:29 »
Dazu hat das JPL auch einen Film veröffentlicht.

www.youtube.com/watch?v=a_t-1VrKBKg

Offline Schillrich

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #98 am: 09. April 2011, 13:49:00 »
Vielleicht ist Titan doch nicht geologisch aktiv?

Quelle: http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2011-111

Bisherige Ergebnisse zeigen nicht eindeutig, dass ob es eine große Wärmequelle im Inneren gibt. Zuletzt scheinen offenbar neue Zweifel aufgekommen zu sein. Ein anderer Ansatz ist die Erklärung rein durch äußere Einflüsse: Meteoriten, Regen, Wind. Offenbar ließen sich alle bisher identifizierten Oberflächenformen auch durch solche Ursachen erklären.
\\   //    Grüße
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Offline Gertrud

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #99 am: 18. April 2011, 21:49:40 »
Hallo Zusammen,

nach einer langen Beobachtung vermuten die Wissenschaftler einen riesigen unterirdischen Ozean auf Titan.
Ob er aus Wasser oder Methan besteht, müssen die Forschungen noch ergeben.

Sie haben die Umlaufbahn von Titan und seine Rotation sorgfältig beobachtet.
Sie haben festgestellt,
das die Umlaufbahn um Saturn ähnlich unseres Mondes ist.
Er  steht immer mit der gleichen Seite in Richtung Saturn
und seine Drehachse kippt um etwa 0,3Grad.

Die Astronomen erabeiteten den Trägheitsmoment von Titan.
Dieser  Trägheitsmoment kann nur erklärt werden,
wenn ein fester Körper dichter an der Oberfläche ist, als in seiner Mitte.

Aber es wird auch für möglich gehalten,
das Titan nicht fest ist.

Auch wird darauf hingewiesen,
das es noch andere Erklärungen für die stabile Mondbahn geben könnte.
So könnte sich die Titan -Umlaufbahn durch ein großes vorbeiziehendes  Objekt, ein Komet oder Asteroid, verschoben - verändert haben.

Quelle:

http://www.technologyreview.com/blog/arxiv/26662/ 

Gertrud
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Tags: Saturn titan Mond