Moin,
Wissenschaftlern ist aufgefallen, dass die Oberfläche vom Planeten *Venus* eigentlich sehr jugendlich aussieht. Eigentlich hätte das Synthetic Aperture Radar (
SAR) der Magellan-Mission viel mehr Krater auffinden müssen, ein Ergebnis eines Milliarden Jahre dauernden Bombardements mit Meteoriten und Asteroiden. Irgendein geologischer Prozess muss die alten Kraternarben der Venusoberfläche ausgebügelt haben, vermuteten die Forscher.
Die Wissenschaftler vom
JPL meinen jetzt, diese Einschlagkrater sind durch eine sehr starke Vulkantätigkeit, die bis vor kurzen noch aktiv war, überschwemmt.
Dieser starke Vulkanismus könnte auch die Frage klären, warum der so erdähnliche Planet – 80 % der M
E, fast identische chemisch-mineralogische Zusammensetzung und eine ähnliche innere Wärmeproduktion – sich in der Atmosphärenzusammensetzung so grundlegend unterscheidet. Venus ist von einer dichten Gashülle umgeben, die zu 97 % aus CO
2 besteht, der daraus resultierende Treibhauseffekt heizt die mittlere Temperatur auf ~ 460 ° auf.
Fred Taylor, ein Atmosphärenforscher der University of Oxford, ist sich sicher, dass der Vulkanismus der Venus einen entscheidenden Anteil hat.
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Venus is alive – geologically speakingJerry