In Heidelberg hat man durch CASSINIs Messdaten einen neuen Zusammenhang zwischen den Jets auf Enceladus und dem E-Ring nachgewiesen.
Bei Flügen durch den E-Ring hat man (im Mittel) eine Normalverteilung der Partikel entlang des vertikalen Profils festgestellt. Die dabei festgestellten Ausreißer, wo man außerhalb der Normalverteilung Partikel gefunden hat, korreliert überraschend mit dem Ausstoß aus den Jets auf Enceladus.
Durch Rückverfolgung der Trajektorien der gefundenen Teilchen, konnte man sie einzelnen Quellen auf Enceladus zuordnen. Nicht alle Quellen (Tigerstreifen) weißen dabei die selbe Aktivität und "Effektivität" auf, wenn es darum geht, Teilchen in den E-Ring zu befördern. Generell werden viele Teilchen nach wenigen Orbits durch Enceladus wieder eingefangen. Kleine Teilchen, die elektromagnetisch "sensitiver" sind, können zusätzliche Energie durch Saturns Magnetfeld gewinnen und so in größeren Mengen dauerhaft entfliehen.
Quelle:
http://saturn.jpl.nasa.gov/news/cassiniscienceleague/science20100323/