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Autor Thema: NASA - Budget  (Gelesen 67323 mal)

Offline tomtom

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NASA - Budget
« am: 14. Februar 2011, 16:58:18 »
Das White House hat das Budget für 2012 veröffentlicht:
http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/omb/budget/fy2012/assets/nasa.pdf

Danach soll sich der Bereich
- Space Operation von 6.24 Mrd auf 4.34 Mrd $ reduzieren (vermutlich im wesentlichen Shuttle-Ausgaben). Dafür bekommt gegenüber dem aktuellen Budget
- Science 500 Mio $ mehr,
- Exploration 170 Mio. mehr und der neue Bereich
- Space Research & Technology 1.00 Mrd $.

Das wird wohl wieder eine längere Debatte auslösen.
« Letzte Änderung: 03. Februar 2016, 18:19:16 von tomtom »
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Offline tobi

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Re: NASA - Budget
« Antwort #1 am: 14. Februar 2011, 17:03:05 »
Um 18 Uhr ist eine Pressekonferenz dazu:
http://www.nasa.gov/home/hqnews/2011/feb/HQ_M11-034_Budget_Release.html

Wieviel bekommt der Crewtransport, das ist die spannende Frage.
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Offline Youronas

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Re: NASA - Budget
« Antwort #2 am: 14. Februar 2011, 17:26:58 »
2,8 Milliarden für SLS/MPCV und 0,85 Milliarden für Commercial Crew. Der letztjährige Dreijahresvorschlag des Senates hatte noch 4,05 Mrd. für Ersteres und 0,4 Mrd. für Letzteres in 2012 vorgesehen.

http://www.whitehouse.gov/omb/factsheet_department_nasa/



Zusätzlich gibt es auch noch eine Langfristprojektion für die Jahre 2012-2021.  Für die NASA sähe diese wiefolgt aus, was man darauf wirklich geben kann ist natürlich die andere Frage. Vergleich man Beispielsweise 2015 von letzten auf dieses Jahr hat es sich gleich mal um schlappe 3 Mrd. verändert. Letztes Jahr waren für FY15 noch 21 Milliarden angedacht. Inflationsbereinigt geht es wohl eher bergab bzw. verbleibt konstant.

FY12  18,7
FY13  18,0
FY14  18,0
FY15  18,1
FY16  18,5
FY17  19.0
FY18  19.4
FY19  19.9
FY20  20.4
FY21  20.9


18.7 18.0 18.0 18.1 18.5 19.0 19.4 19.9 20.4 20.9

http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/omb/budget/fy2012/assets/tables.pdf

Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #3 am: 14. Februar 2011, 17:48:47 »
Ich vergleiche mal den Obama-Vorschlag für das Jahr 2012 von vor einem Jahr vom 01. Feb 2010 mit dem aktuellen:

Science: damals 5,005 jetzt 5,017 Mrd $
Aeronautic Research: damals 579,6 jetzt 569
Space Technology: damals 572 jetzt 1,024
Exploration (incl. CCT): damals 4,263 (1,400) - jetzt 3,949 (850)
Space Operation: damals 4,887 jetzt 4,347

weitere Schwerpunktverschiebung liegt also klar im Bereich TechnologyResearch. Fragt sich nur, was das bringt.
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revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #4 am: 14. Februar 2011, 20:29:58 »
weitere Schwerpunktverschiebung liegt also klar im Bereich TechnologyResearch. Fragt sich nur, was das bring


Viele schlampige Power Point Präsentationen natürlich,  was sonst alles andre würde  den langfristigen Trend wiedersprechen. ;D

Nein in ernst, die NASA ist klar auf dem Absteigenden Ast, Geld wird immer weniger, relevante bemannte Projekte sind Tod viele Unbemannte Projekte über das Jahr 2016 hinaus verlegt worden z.b das James Webb Teleskop, heul. Und wie wenig Milliarden in Grundlagen Forschung bringen kann man an den Militär Budget am ehesten erahnen man gibt dort z.b über 70 Milliarden für Grundlagen Forschung aus,  kämpft aber biss heute mit Gerät aus den 80er Jahren weiter.  Man hat aber für die 70 Milliarden in Jahr viele schlampige Power Point Präsentationen von zukünftigen Waffen vorzuweisen, ah ja und viele Logos.

Daher sehe ich Mittelfristig nichts Berauschendes in Sachen NASA  auf uns zu kommen dafür viele Deprimierende Momente wenn der Haushalt weiter zusammengestrichen wird, vielleicht hat man ja Glück und hat nach 2012 einen neuen Präsidenten der die NASA wenigstens nicht aus dem Progressiven Blickwinkel heraus betrachtet.

Viel gibt es nicht, über was man sich  in NASA  Budget freuen kann, vielleicht über das Geld zur weiteren Entwicklung der Orion und des neuen HLVs (SLS) und darüber das man das James Webb nicht ganz getötet hat.

Offline tobi

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Re: NASA - Budget
« Antwort #5 am: 14. Februar 2011, 21:28:24 »
Hier ist das Budget aufgeplittet:
http://www.nasa.gov/pdf/516674main_FY12Budget_Estimates_Overview.pdf

Crewtransport bekommt 850 Millionen jedes Jahr. Aber das ist ja alles wieder nicht sicher, weil der Kongress das wieder umverteilt bzw. zusammenstreicht.
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Offline tul

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Re: NASA - Budget
« Antwort #6 am: 14. Februar 2011, 21:40:00 »
Was ist die Definition von "Berauschendes?" Bier? Sake? Abgesehen von NASA ist gegenwärtig niemand in der Lage eine Mission wie MSL zu entwickeln. JWST hatte massive  Probleme. Ein Kostenanstieg auf mindestens 6,5 Mrd. Dollar muss man sehr kritisch sehen. Jetzt einfach Geld hinterher zu schmeißen ist nicht gut.
Man sollte auch nicht vergessen, dass das NASA Budget im Jahre 2000 noch bei 13,428 Mrd. Dollar lag, bzw. bei 14,926 bezogen auf die Kaufkraft in 2007. (Die Inflation war seither nicht so hoch) Selbst wenn das Budget gekürzt wird, verfügt NASA immer noch über Möglichkeiten.
http://en.wikipedia.org/wiki/NASA_Budget

Was Grundlagenforschung im militärischen Bereich bringt oder nicht bringt wissen wir nicht. Das meiste dürfte geheim sein. Außerdem gibt es halt nun mal Bereiche in denen die Investitionszyklen sehr lang sind. Deswegen kann man nicht von dem einen auf das andere schließen.

Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #7 am: 14. Februar 2011, 21:47:01 »
ja, irgendwie ist im Gemischtwarenladen NASA alles drin: Commercial Crew, SLS, MPCV/Orion, Research, JWST und natürlich Science, Planetary, ISS, Erdbeobachtung und Klimawandel.

Die Liste der Kritikpunkte dürfte aber auch lang sein:
- Exploration enthält keine Terminziele
- Realisierbarkeit von Mehrfachlösungen im CommercialCrew-Bereich bei dem Budget weiter unklar
- Orbital Science Testflug 1 scheint in 2011 rausgeflogen zu sein
- Research enthält keine Flagship-Programme mehr, nur Kleinfirmensubventionen und Spin-off wie mir scheint
- Robotic zum Mond nicht mehr benannt
- ...
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revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #8 am: 15. Februar 2011, 01:02:50 »
Was ist die Definition von "Berauschendes?" Bier? Sake? Abgesehen von NASA ist gegenwärtig niemand in der Lage eine Mission wie MSL zu entwickeln. JWST hatte massive  Probleme. Ein Kostenanstieg auf mindestens 6,5 Mrd. Dollar muss man sehr kritisch sehen. Jetzt einfach Geld hinterher zu schmeißen ist nicht gut.
Man sollte auch nicht vergessen, dass das NASA Budget im Jahre 2000 noch bei 13,428 Mrd. Dollar lag, bzw. bei 14,926 bezogen auf die Kaufkraft in 2007. (Die Inflation war seither nicht so hoch) Selbst wenn das Budget gekürzt wird, verfügt NASA immer noch über Möglichkeiten.
http://en.wikipedia.org/wiki/NASA_Budget


Ich selbst sehe die NASA ebenfalls wie du als einzige Raumfahrt Agentur mit Potenzial etwas Berauschendes zu schaffen (einfach schon wegen des Geldes), nun was heißt aber berauschend? “Berauschend“  sind für mich  Projekte  wie das James Webb Teleskop, eine bemannte Reise zum Mond (sprich Constellation), ein HLV das über 100 Tonen tragen kann oder generell Missionen ins BEO oder Roboter/Sonden Expeditionen zum Mars und darüber hinaus.

Was ich nicht “berauschend“ finde sind dagegen sind Geo Missionen die nur den Vorwand dienen einen gewissen Präsidenten als ÖKO zu profilieren oder generell Projekte dies es nicht über Power Point Präsentationen hinaus schaffen usw. bzw. dessen Ende von vorherein klar ist. 

Aber um darauf einzugehen was mir an NASA Budget nicht gefehlt:

1. Viel zu wenig Geld für zu viele Projekte und das schon in der Anfrage.

2. Kein Termin Plan für Exploration überhaupt gibt es kein echtes Ziel nur ein großes  Bündel von allgemein Floskeln.

3. Viele der beeindrucktesten Programme werden weiter nach hinten verschoben so etwa das James Webb, während neue Missionen wie z.b das TFT werden nicht wieder aufgetaut usw.

4. Das SLS/MPCV Projekt erhalten viel zu wenig Geld und es gibt nun ebenfalls keinen Zeitplan mehr für das SLS.

5. Es gibt keine Beständigkeit (da es auch kein echtes Ziel gibt, bzw. keine Vision) sprich Programme die in FY2011 noch Priorität hatten werden nun beschnitten, überhaupt ist ein Plan erkennbar. 

6. Geowissenschaften sind Hauptsächlich auf Klima Forschung fixiert, was damit begründet ist das Herr Obama sich damit profilieren will, einen Wert haben die Erkenntnisse die man dadurch gewinnt aber kaum man bestätig höchstens zum x-mall das sich das Klima erwärmt, wirklich toll!

7. Die Beauftragung der NASA sich nun auch auf Luftfahrt Projekte zu konzentrieren ist ebenfalls eine Ablenkung von eigentlichen Auftrag und zwar der Raumfahrt. Den die Erforschung von Hyperschall Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen etc. sollte man der DARPA und der USAF überlassen den die haben mehr Erfahrung und bestehende Projekte man muss also nicht die NASA auch noch zu Doppelt Leistungen zwingen.

8. Die LEO Raumfahrt  hat keine Perspektive den man hat kein Konzept  für einen lebensfähigen Commercialen Markt, auch sind ca. 900 Millionen dafür einfach viel zu wenig. Überhaupt ist der Sinn des Projektes fraglich, den reisen zu ISS sind nur solange möglich wie  es diese eben in LEO gibt. Das dies nicht lange so sein wird ist auch schon klar, sprich 2020 plus vielleicht weitere 5 Jahre dann ist der Markt für die Leo Raumfahrt auch schon wieder Geschichte. Sprich wo ist das langfristige Ziel der ganzen Mühe? Es fehlt einfach ein klares Ziel/Vision unter Busch war wenigstens die Richtung klar sprich zum Mond, eine Mondbasis, zu einen Asteroiden und schließlich zum Mars und darüber hinaus. Die Hardware war klar definiert, der Zeitplan usw. und man machte jeden Tag vorschritte dahingehend! Nun aber macht man wieder Power Point Präsentationen während sich der Chef zu Gespött mit den irrsinnigsten Kommentaren bei Al Jazira macht!


9. Am schlimmsten ist aber die Gewissheit, dass der GOP Kongress mit dem Hackebeil auf das NASA Budget wartet getreu dem Moto was nicht meines ist kann weg. 
 

Was Grundlagenforschung im militärischen Bereich bringt oder nicht bringt wissen wir nicht. Das meiste dürfte geheim sein. Außerdem gibt es halt nun mal Bereiche in denen die Investitionszyklen sehr lang sind. Deswegen kann man nicht von dem einen auf das andere schließen.



Man kann an sich sehr wohl darauf schließen, ein Großteil der Forschungsgelder fließen z.b ja in Aeronautische Projekte dennoch sind keine Durchbrüche zu vermelden auch sind die wenigsten dieser Projekte Geheim. Daher selbst wenn Durchbrüche erzielt werden führt dies nicht zur Anwendung der Durchbrüche in neuen Projekten sprich man kämpft immer noch mit Hardware die über 25 Jahre alt ist.

Auch bei der NASA währe/ist es ähnlich z.b  stellt man zwar durch Grundlagen Forschung fest das dieses und jenes Antriebskonzept funktionieren könnte aber in der Praxis wird das ganze nicht umgesetzt weil die Feststoffbuster Mafia wieder zuschlägt oder einfach Geld für die Anwendung des Ansatzes nicht vorhanden ist.

Offline knt

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Re: NASA - Budget
« Antwort #9 am: 15. Februar 2011, 07:52:09 »
Das ganze NASA bashing fängt an langweilig und oberflächlich zu werden. Beschwehrt sich da wirklich jemand das Klimaforschung ein Schwerpunkt der Geowissenschaften ist oder sagt aus das trotz jährlich steigenden Budgets die NASA immer weniger Geld bekommt? *gähn*

Im übrigend bekommt "Commercial Spaceflight" nicht nur die 850mrd, sondern auch noch einen Großteil von der 1mrd für "ISS Crew and Cargo Transportation". So wie ich das verstehe sind das erste die "Awards", die Subvention das zweite die Zahlung der konkreten Leistung.

Das das "zu wenig ist" ist selbstverständlich, ist der Sinn eines kommerziellen Marktes doch gerade das er nicht zu 100% das NASA Budget belastet. Wenn die Kommerziellen diesen Markt wirklich wollen, ist es an ihnen - liegt es an Bigelow, SpaceX und all den anderen Großmäulern Business Cases abseits des NASA Budgets zu erfinden. Das haben sie versprochen und werden aufgrund dieses Versprechens subventioniert.

Frage ist: Können die ihr Verprechen halten? Finden sie einen Business Case? Wenn nicht, dann wären diese MRD in NASA Projekten wie SLS/MPCV oder Advanced Propulsion viel besser aufgehoben.

Was die Konzeptlosigkeit angeht - empfehle ich http://www.nasa.gov/pdf/516579main_NASA2011StrategicPlan.pdf zu lesen. Es gibt ein Konzept, einen langfristigen Plan. Man kann diesen Plan für gut oder schlecht halten, zu behaupten es gebe keinen ist aber falsch.

Zitat
Ich selbst sehe die NASA ebenfalls wie du als einzige Raumfahrt Agentur mit Potenzial etwas Berauschendes zu schaffen

Das ist wohl eher deiner Ignoranz ggü. anderen Agenturen, als der Realität geschuldet. ;)
« Letzte Änderung: 15. Februar 2011, 11:10:36 von knt »

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Re: NASA - Budget
« Antwort #10 am: 15. Februar 2011, 13:13:19 »
Zitat
ja, irgendwie ist im Gemischtwarenladen NASA alles drin: Commercial Crew, SLS, MPCV/Orion, Research, JWST und natürlich Science, Planetary, ISS, Erdbeobachtung und Klimawandel.


Zur besseren Übersicht sollte man sie vielleicht offiziell in Unteragenturen trennen... Unbemannt/bemannt, Erdbeobachtung/BEO, Transport in den Orbit/Satellitenargentur...  ::)
(über Musk) “He wants to make people a multi-planet species, and he’s not going to quit. He’ll change the model, or he’ll spend more of his own money—he’ll do something. He’s not in it to build the rockets; that’s a means to an end. It’s a religion for him.”

revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #11 am: 15. Februar 2011, 14:21:14 »
Das ganze NASA bashing fängt an langweilig und oberflächlich zu werden. Beschwehrt sich da wirklich jemand das Klimaforschung ein Schwerpunkt der Geowissenschaften ist oder sagt aus das trotz jährlich steigenden Budgets die NASA immer weniger Geld bekommt? *gähn*

Dieses mehr Geld von den du sprichst wird meist von eben diesen “Geowissenschaften“ verschwendet ich würde am liebsten diesen ganzen Klima Bereich daher der EPA zuschieben und das frei gewordene Geld für nützlicheres bei der NASA ausgeben z.b für den James Webb oder einen neuen TFT sind immerhin gut 1,2 Milliarden in Jahr. Außerdem bekommt die NASA auch so schon kaum die Inflation abgedeckt durch diese von dir sogenannten "Erhöhungen"! Wie du sehen kannst die das Budget sogar in nächsten Jahr rückläufig  und warte biss der Kongress erst damit erst fertig ist, dazu später mehr.

Desweiteren bringt Commercial sowieso nichts solange es Unterfinanziert ist und keine Perspektive über 2020 dafür vorhanden ist und bitte lass die Vollmundigen Versprechungen der Russen aller (neue Raumstation, H3 Abbau auf den Mond etc. und was hat man da nicht alles sonst gehört) beiseite. Auch die ISS wurde zum größten Teil von Amerikanischen Geld bezahlt und sie erwies sich aus meiner Sicht als eine Sackgasse. Die Russen sind meisterlich wenn es darum geht Versprechungen zu machen und sich zu inszenieren, geht es darum Dinge die man verspricht real umzusetzen stellen sie sich noch schlechter als NASA und ESA an was an den zu geringen Budget liegt.

So und nun zu meiner “ignoranten Aussage“  betreff der Führungsposition der NASA zu kommen, die NASA ist tatsächlich die einzige Raumfahrt Agentur die momentan zu großen Leistungen imstande  währe. Ich sage das nicht weil die NASA besonders Effektiv währe sondern einfach weil sie 5-20 mahl so viel Geld bekommt wie jede andere Konkurrierende Agentur. Sprich die Nr.2  Raumfahrtagentur (ESA) auf der Welt bekommt gerade mahl ca. 4,5 Milliarden Dollar, die JAXA, 2,7 Milliarden und die Russen geben ca. 2,5 Milliarden Dollar aus wobei man auch hier erst sehen muss was nicht eigentlich zum Militär gehört so z.b wird auch GLONASS über Roskosmos  finanziert. Sprich die NASA gibt mehr Geld in Jahr aus als die restliche Welt und 2X mahl so viel wie die nächsten 3 großen Raumfahrtagenturen zusammen.


Leider nützt all das Geld nichts wenn man keinen klaren Plan hat  und vor allem keine Beständigkeit, trotzdem wird nur die NASA auf Absehbare Zeit in der Lage sein  ein BEO Raumschiff und ein HLV zu entwickeln und ins BEO Bemannt zu fliegen oder einen Teleskopen wie das James Webb in den Weltraum  zu bringen, ein Roboter wie das  Mars Science Laboratory “Curiosity“ zum Mars und X weitere ähnliche Missionen  dazuführen. Daher ganz klar die NASA ist mit weiten Abstand die Führende Raumfahrorganisation dieser Welt und das voranschreiten der Raumforschung hängt maßgeblich von ihrer Gesundheit und ihren Erfolg ab!



Leider, ist es um eben diese nicht gut bestellt und das FY2012 zeigt klar die Probleme die man seit den Amtsantritt des selbsternannten Heilsbringer hat fortbestehen. Sprich es fehlt ein klares Ziel und es fehlt für all die vielen unterschiedlichen Ziele das nötige Geld. Die NASA hat sogar eine weitere Budget Reduktion in FY2012 erfahren und wurde gerade um ca. 350 Millionen in Fy2011 (Anhaltende Auflösung) beschnitten bzw. man will sie beschneiden. In FY2013 soll das NASA Budget darüber hinaus weiter zusammengestrichen werden, so viel zum Thema “mehr Geld“ für die NASA. Man könnte die NASA aber entlastet in dem man nicht primäre Aufgaben aus ihren Budget streicht und das Geld den primären zuweist, sprich Exploration und Deep Space Missionen.

Den die Frage ist die warum den Klima Forschung (explizit Erd Erwärmung, Klima Veränderung und Abschmelzen der Poole) Sache der NASA sein muss? Währe es nicht besser wenn man das Erforschen dieser Bereiche der EPA und den DOD zuschieben würde (den DOD  weil es die Klimaveränderung als Gefahr der nationalen Sicherheit benannte). Schon hätte man 1,2 Milliarden für James Webb und Exploration frei gemacht. Oder warum muss die NASA an Luftfahrzeugen arbeiten wen die DARPA gerade ähnliche Projekte im fortgeschrittenen Stadium hat und diese auch noch besser über den DOD finanziert werden? Und das waren nur einige Beispiele.

Offline Youronas

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Re: NASA - Budget
« Antwort #12 am: 15. Februar 2011, 16:42:25 »

7. Die Beauftragung der NASA sich nun auch auf Luftfahrt Projekte zu konzentrieren ist ebenfalls eine Ablenkung von eigentlichen Auftrag und zwar der Raumfahrt. Den die Erforschung von Hyperschall Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen etc. sollte man der DARPA und der USAF überlassen den die haben mehr Erfahrung und bestehende Projekte man muss also nicht die NASA auch noch zu Doppelt Leistungen zwingen.


Der ist schon bewusst, für was das erste "A" der NASA steht und schon immer stand?

Finde es irgendwie schade, dass immer wenn das Thema "NASA Budget" aufkommt, immer wieder die gleichen Grundsatzdiskussionen abgehalten werden, bei denen die Meinung der einzelnen Beteiligten von vornherein bekannt ist, und man es manchen wohl mit realistischen Dingen nie recht machen kann. Vor wenigen Tagen hattest du noch "gejammert", dass das Nasa Budget sicherlich um Milliarden gekürzt werden wird, weil im Hintergrund entsprechende Gespräche geführt werden. Nun bleibt es konstant aber entsprechend werden dann eben einfach die Sichtweisen angepasst...

Offline tul

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Re: NASA - Budget
« Antwort #13 am: 15. Februar 2011, 16:53:22 »
Das ganze NASA bashing fängt an langweilig und oberflächlich zu werden. Beschwehrt sich da wirklich jemand das Klimaforschung ein Schwerpunkt der Geowissenschaften ist oder sagt aus das trotz jährlich steigenden Budgets die NASA immer weniger Geld bekommt? *gähn*

Dieses mehr Geld von den du sprichst wird meist von eben diesen “Geowissenschaften“ verschwendet ich würde am liebsten diesen ganzen Klima Bereich daher der EPA zuschieben und das frei gewordene Geld für nützlicheres bei der NASA ausgeben z.b für den James Webb oder einen neuen TFT sind immerhin gut 1,2 Milliarden in Jahr. Außerdem bekommt die NASA auch so schon kaum die Inflation abgedeckt durch diese von dir sogenannten "Erhöhungen"! Wie du sehen kannst die das Budget sogar in nächsten Jahr rückläufig  und warte biss der Kongress erst damit erst fertig ist, dazu später mehr.
...
Den die Frage ist die warum den Klima Forschung (explizit Erd Erwärmung, Klima Veränderung und Abschmelzen der Poole) Sache der NASA sein muss? Währe es nicht besser wenn man das Erforschen dieser Bereiche der EPA und den DOD zuschieben würde (den DOD  weil es die Klimaveränderung als Gefahr der nationalen Sicherheit benannte)

Ganz einfach: keine Erdbeobachtung keine interplanetarische Forschung! Man erforscht die Venus oder den Mars ja nicht für sich genommen, sondern um über einen dann möglichen Vergleich die Erde besser zu verstehen.  Auch bei der Erforschung des Jupiters spielen Klimafragen eine wichtige Rolle.

Offline tul

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Re: NASA - Budget
« Antwort #14 am: 15. Februar 2011, 17:05:02 »
Zitat
Die Beauftragung der NASA sich nun auch auf Luftfahrt Projekte zu konzentrieren ist ebenfalls eine Ablenkung von eigentlichen Auftrag und zwar der Raumfahrt. Den die Erforschung von Hyperschall Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen etc. sollte man der DARPA und der USAF überlassen den die haben mehr Erfahrung und bestehende Projekte man muss also nicht die NASA auch noch zu Doppelt Leistungen zwingen.

NASA bedeutet: National Aeronautics and Space Administration. NASA war schon immer in der Luftfahrt Entwicklung tätig.

Speedator

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Re: NASA - Budget
« Antwort #15 am: 15. Februar 2011, 20:26:42 »
Zumal die alternativ genannten Organisationen für Luftfahrt, USAF und DARPA, ja rein militärisch sind.
Auch sehe ich nicht, dass die NASA in die Entwicklung von Marschflugkörpern oder militärischen Drohnen involviert ist...
Und so wie du, revan, gegen die Klimaforschung argumentierst, so könnte man das auch gegen die anderen Bereiche. Es ist ja nicht so, dass bestimmte Ziele gottgegeben sind, weil man sie persönlich ganz spannend findet, und die Welt sie nur nicht ausreichend würdigt.
Aber man könnte diese Forschung natürlich der EPA "zuschieben", aber dann natürlich auch einen entsprechenden Teil des Budgets um das umusetzen. Es kling ja so als hätte sich die Klimaforschung parasitär an die NASA angehängt, dem ist ja nun nicht so.

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Re: NASA - Budget
« Antwort #16 am: 16. Februar 2011, 11:11:18 »
Zitat
Aber man könnte diese Forschung natürlich der EPA "zuschieben", aber dann natürlich auch einen entsprechenden Teil des Budgets um das umusetzen. Es kling ja so als hätte sich die Klimaforschung parasitär an die NASA angehängt, dem ist ja nun nicht so.

Das würde aber für mehr Klarheit sorgen...
NASA ist doch ein Synonym für 'an die Grenze gehen'. Und einen Wettersatelliten zu entwickeln ist zwar sicher nicht einfach, aber an der Grenze des machbaren liegt der sicher nicht...

Dann wäre das 'NASA-Budget' zwar kleiner. Aber das, was man dann liest, das bleibt für Raumfahrt und nicht für 'routine-Satellitenbetrieb im LEO'
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Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #17 am: 19. Februar 2011, 13:26:47 »
SpaceRef listet weitere Budgetentwicklungen auf: Quelle

National Nuclear Security Administration, Weapons Activities: + 19.5 percent
National Nuclear Security Administration, Total: +19.3 percent
National Institute of Standards and Technology: +16.9%
National Science Foundation: +13.0%
NASA, Science: +11.5%
Department of Energy Office of Science: +9.1 percent
National Institute of Biomedical Imaging and Bioengineering: +1.8 percent
U.S. Geological Survey: +0.6 percent
NASA: no change
Department of Defense Science and Technology Programs (6.1, 6.2, 6.3): -8.0 percent


Hier nochmal die Übersicht über das Budget 2012 der Obama-Administration:


Quelle

Anhand der Entwicklung sieht man, wo die durch das Shuttle-Ende freiwerdenen Mittel eingesetzt werden und die NASA-Budgethöhe soll nicht ansteigen. (Steigende Ausgaben nur im Bereich Erdbeobachtung und ISS).

Floridaday berichtete, dass das
- Commercial Crew Office am KSC, Florida angesiedelt wird.
- HLV am Marshall Space Flight Center, Huntsville angesiedelt wird,
- Exploration am Johnson Space Center, Houston angesiedelt wird,

Im der Budgetpräsentation wurde noch angekündigt, dass
- die Direktorate SpaceOps und Exploration zusammengelegt werden und
- das Explorations Programm in den Bereich Space Technology transferiert werden soll !
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Offline tobi

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Re: NASA - Budget
« Antwort #18 am: 27. Februar 2011, 15:48:48 »
Wenn der amerikanische Kongress bis Freitag Mitternacht nicht neues Geld freigibt, dann müssen alle nicht-kritischen amerikanischen Behörden ihre Arbeit einstellen, auch die NASA. Beim letzten Mal waren nur 7% der NASA Angestellten bei der Arbeit. Die aktuelle Shuttlemission ist nicht Gefahr aber andere Missionen könnten weiter nach hinten rutschen. Mehr dazu hier:
http://www.spacepolitics.com/2011/02/26/how-would-a-government-shutdown-affect-nasa/
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Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #19 am: 02. März 2011, 20:39:17 »
Nasa-Chef Bolden wurde heute vom Committee Science, Space & Technology zum Budget-Entwurf 2012 befragt. Wer sich dies nachträglich antun will, hier der Webcast:
http://science.house.gov/hearing/full-committee-hearing-0

Ehrlich gesagt fällt mir dazu nix mehr ein. Seine Aussagen z.B. zum HLV waren völlig unverbindlich und belanglos, obwohl er das als Ziel der Exploration vertritt (im Gegensatz zu den Aussagen von letztem Jahr.)

Falls jemand irgendwann mal was Positives an den US-Raumfahrtplänen findet, sagt Bescheid.
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Re: NASA - Budget
« Antwort #20 am: 02. März 2011, 20:50:48 »
Falls jemand irgendwann mal was Positives an den US-Raumfahrtplänen findet, sagt Bescheid.

Also ich kann in dem "aktuellen Plan" einige gute Sachen finden. Es müsste nur auch mal das entsprechende Geld zugewiesen werden. :-\
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Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #21 am: 02. März 2011, 23:31:42 »
Nagut, der Weiterbetrieb der ISS ist sicher eine gute Sache.

Eine Stelle ist mE. noch bemerkenswert, (wobei ich mir nicht sicher bin, ob es neu ist).

Bolden sagte, dass er keinen Bedarf sieht, vor 2020 ein integriertes HLV/MPCV-System zu haben für BEO-Exploration (, selbst wenn es so ein System vorher geben sollte). (bei 1:19).

Mit anderen Worten, es ist eine klare Absage an eine BEO-Exploration vor 2020 (egal, ob Commercial Crew für Nasa Freiräume schafft oder nicht.)
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Re: NASA - Budget
« Antwort #22 am: 03. März 2011, 11:47:59 »
Ich fand das wieder mal ein sehr interesanten Einblick.

Folgende Punkte sind mir dabei aufgefallen:

- Die Aussage "Wir werden nie wieder eine Crew verlieren sonst, gefriert die Hölle" (oder so ähnlich) ist eine gravierende Fehleinschätzung. NASA WIRD Crew verlieren, hoffendlich nicht auf dem Weg zur ISS (aber selbst das ist nicht ausgeschlossen) ganz bestimmt aber auf dem Weg zu NEO und Mars (und darüber hinaus). Die Einstellung "Sicherheit um jeden Preis" kostet buchstäbdlich jeden Preis.

Ich hoffe die NASA findet den Weg zurück zu "einfachen und robusten Systenem", anstatt zu zu sehen wie die Komplexität des Riskmanagements mit der Komplexität der Systeme ansteigt. Das Shuttle ist ein, meiner Meinung nach unwiederlegbares Beispiel dafür das komplexe Technologie nicht der richtige Weg ist. Den der Aufwand der betrieben werden muss um diese Technologie "sicher zu beherrschen" ist enorm, Bolden erwähnte als Beispiel glaube ich sogar die Verzögerung bei STS-133. Die komerziellen Crew Systeme versprechen gerade in diesem Bereich einen wahren Fortschritt.

Ein Fortschritt der rein technologisch vielleicht wie ein Rückschritt aussehen mag - und viele von euch werden das wohl so sehen. Kein Wunder - ich kann das nachvollziehen. Das Shuttle ist eine beeindruckende Technologie, gerade durch seine Komplexität. Aber es ist denoch gerade darum eine Fehlentwicklung.

- Bolden hat einen NASA Teststand für Triebwerkstest erwähnt (Stanfield? - habe es akustisch nicht recht verstanden) - und erwähnt das er sich wünschen würde, das die Komerziellen diese Infrastruktur vermehrt nutzen. Das finde ich eine richtige und sehr wichtige Komponente. NASA hat eine sehr gute Infrastruktur - gerade was Test und Analyse angeht (und das haben wir auch dem Shuttle zu verdanken!) es wäre unsinnig, wenn die privaten eine paralele Infrastuktur aufbauen würden. Viel besser wäre es, wenn die NASA den Privaten diese Infrastruktur als Dienstleitung anbieten würde (gegen Bares natürlich)

- Bolden hat über die Import und Export Beschränkungen gesprochen, und wie sie die Raumfahrtindustrie behindert. Ein weiterer wichtiger Punkt, der vorallem deutlich macht wie tief das Thema "Mission zum Mars" in klassische Wirtschafts- und Kriegspolitik (das Wort "Verteidigungspolitik" finde ich im Falle der USA unpassend) hineinreicht.

Offline runner02

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Re: NASA - Budget
« Antwort #23 am: 03. März 2011, 19:50:12 »
Zitat
Die Einstellung "Sicherheit um jeden Preis" kostet buchstäblich jeden Preis.

 ;D

Perfekt ausgedrückt  ;)
(über Musk) “He wants to make people a multi-planet species, and he’s not going to quit. He’ll change the model, or he’ll spend more of his own money—he’ll do something. He’s not in it to build the rockets; that’s a means to an end. It’s a religion for him.”

Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #24 am: 04. März 2011, 11:18:38 »
Spätestens nach der Budget-Anhörung im Kongress dürfte auch dem Letzten klar sein, dass es zur US-Space Policy zwischen White House und Kongress völlig verschiedenen Ansichten gibt.
http://www.spacenews.com/civil/110303-lawmakers-question-nasa-budget-request.html

In einer Pressemitteilung heißt es:
Vorsitzender des Committee Hall sagt, Commercial Crew wird nicht ignoriert, aber es ist für den Kongress nicht die erste Priorität.
Man fragte, warum statt der im letzten Jahr ausgehandelten 4 Mrd jetzt nur 2,8 Mrd für SLS/MPCV im Budget beantragt werden.
Dagegen  wäre es bei den Privaten im COTS Programm trotz bestehender Verträge seit 2008 zu Verzögerungen gekommen.

Bolden:
SLS/MPCV wird zwar entwickelt, aber man hat es nicht eilig und braucht es auch nicht vor 2020.

"Bolden said NASA would have no use for a heavy-lift rocket and deep space capsule before the end of this decade. “There may be available systems before that time, but I don’t need one for beyond-low-Earth orbit until 2020,” he said.

Die Kommerziellen werden 2015/16 zur Verfügung stehen. Sie seien der sicherste und wirtschaftlichste Weg.

Das die Budgets in dieser Auseinandersetzung nicht genehmigt werden, ist dann keine große Überraschung.

ESA Wörner: "We can give information, communication, science and technology and we can also give inspiration – and Europe needs much more inspiration now.”
Mod-Beiträge in blaugrün; Meinungs-Beiträge in schwarz

Tags: NASA USA