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  • 20:00 MEZ: Vorstellung NASA Budget 2013: 13. Februar 2012
  • 20:00 MEZ - Vorstellung NASA Budget 2015 auf NASA TV: 04. März 2014

Autor Thema: NASA - Budget  (Gelesen 36133 mal)

Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #30 am: 04. März 2011, 18:37:48 »
Hallo knt,

mit dem HLV/MPCV hast du natürlich Recht, aber...
es steckt eine andere Logik dahinter. In der Tat dürfte es dem Kongress um die vorhandene Industrie gehen und im Prinzip um die Frage, ob man alles vorhandene erst zerschlagen will (Shuttle-Technik), um ganz von vorne zu beginnen. Bzgl. der LEO-Taxi-Alternative hätte wohl Orion+Irgendwas mehr Sinn gemacht, aber auch viel stärker in Konkurrenz zu den Privaten gestanden, was wohl nicht durchsetzbar gewesen wäre. So kann man ein HLV/Orion für Exploration viel besser als Ergänzung verkaufen. Nur bringt das nichts, wenn es auf die lange Bank geschoben wird.

Es ist eher die Erfindung der Obama-Adminstration, zunächst Fähigkeiten zu schaffen und dann zu überlegen, was man damit machen kann ("capability-driven").

Keine Frage, die Privaten können Hardware bauen, (wenn sie Geld dafür bekommen). Ich frage mich nur, warum die Nasa es mit den Privaten eher schaffen soll, sogar mehrere Systeme zu realisieren, wenn die Nasa es bisher schon nicht für ein System erreichen konnte. Die jetzigen Vorschläge basiseren zum größten Teil auf vorhandene Arbeiten (CST-100 aus der Orion-Ausschreibung, DreamChaser auf HL-20; Prometheus auf Orbital Space Plane). Das ist soweit auch in Ordnung, nur die wahren Fortschritte sehe ich da jetzt noch nicht.

Ich sehe auch nicht, dass die Industrie ein Interesse am Astronautentransport hätte (Der BusinessCase wäre heute schon berechenbar, er existiert jedoch nicht). Interesse besteht nur an Entwicklungsaufträgen. Auf dem Weg zum fertigen Service-Angebot kann jede Firma sagen, sorry, kein Interesse mehr. Vielleicht tut es heute schon die SpaceX, wenn sie jetzt lieber eine Falcon Heavy für die Air Force bauen wollen.

BTW: Private sind nicht per se in der Lage, einfache/robuste Geräte zu bauen statt komplizierte (Die Sojus ist auch nicht durch Wettbewerb entstanden). Das ist zum größten Teil abhängig von den Anforderungen und die kommen ja von der Nasa. Ich sehe also eher die Tendenz, weg vom Universalsystem (Shuttle) hin zu Spezialsystemen (Taxi, Station, ...), mit allen Vor- und Nachteilen.

LG tomtom
ESA Dordain: "The station is more than a laboratory for science, it is a laboratory for cooperation."

Offline tobi

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Re: NASA - Budget
« Antwort #31 am: 04. März 2011, 18:43:52 »
Hier der neuste GAO Bericht zur den NASA Kostenüberschreitungen:
http://www.gao.gov/new.items/d11239sp.pdf

Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #32 am: 10. April 2011, 22:46:03 »
Am Montag 21:00 MESZ gibts wieder ein Hearing mit Nasa-Chef Bolden zum Budget 2012:
http://appropriations.senate.gov/events.cfm?date=4/11/2011
ESA Dordain: "The station is more than a laboratory for science, it is a laboratory for cooperation."

Offline Flint

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Re: NASA - Budget
« Antwort #33 am: 13. April 2011, 22:38:20 »
Die Presse meldet heute Abend, dass die USA in den nächsten 12 Jahren 4 Billionen Dollar einsparen möchten. Alleine dieses Jahr 2011 beträgt das erwartete Budget-Defizit 1.6 Billionen Dollar. :o Quelle

Ich bin mal gespannt was das für die Nasa heisst. Ich denke, dass auch die Raumfahrt einem gewissen Sparprogramm unterzogen werden wird.  :(
Greetz

Alex

Offline revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #34 am: 24. April 2011, 13:35:40 »
Eine Politische Analyse von mir zum Thema NASA Budget und Defizit Reduktion:

Hängt maßgeblich von Präsidenten ab, unterstützt der Präsident die Raumfahrt wie es z.b Bush Jr. tat wird das NASA Budget mehr oder weniger geschont werden tut er das nicht,  wie etwa der jetzige Heilsbringer Obama dann wird das NASA Budget weiter geschoren werden (wenn auch nichtmehr viel).

Es ist aber eben auch festzuhalten das die NASA viele Freunde in Kongress hat z.b Senatoren Nelson, Kay Bailey Hutchison und Barbara Mikulski und noch viele andere in Kongress. Daher mal zuerst eine gute Nachricht die hier in Forum wohl noch nicht gemeldet wurde.  :)

Zitat

Spending bill funds NASA mission to the moon

Among the budget cuts that President Obama had to agree to in order to avert a government shutdown, Republicans re-gifted him one that he willingly made long ago: $3.8 billion to further NASA's space explorations.

The money will fund NASA' s Constellation Program, which was cut entirely under the president's initial fiscal year 2011 budget proposal. The pride of the Constellation Program is the Orion capsule, NASA's most innovative spacecraft, for sending men to the moon. The Orion was a priority of former President George W. Bush's, but plans for construction were halted by the current administration in 2009.

Bipartisan pressure from senators from states with a heavy NASA presence revived funding in fiscal year 2010. Sens. Kay Bailey Hutchison, R-Texas, Bill Nelson, D-Fla., and Barbara Mikulski, D-Md., championed the reauthorization of the Constellation Program on October 11, 2010, which led to the unveiling of the first Orion space capsule in March of this year………….



In wesentlichen hat der Senat/Kongress damit zum zweiten Mal die Finanzierung für Constellation (heißt zwar nicht mehr so wegen Obama, ist aber mehr oder weniger dasselbe) bestätigt. In wesentlichen bedeutet das, dass die Orion Kapsel weiter entwickelt wird und dass man bei der NASA an einen HLV arbeiten muss  der ca. 130 Tonnen hieven soll, was sogar explizit in der Gesetztes Sprache festgelegt wurde, dazu auch.

http://www.spacenews.com/policy/110331-lawmakers-press-nasa.html

Zitat
U.S. Lawmakers Press NASA on Heavy-lift Rocket, Crew Capsule



SAN FRANCISCO — As the congressional hearing season on U.S. President Barack Obama’s 2012 budget gets under way in earnest, lawmakers continue to hammer NASA for what they say is its noncompliance with the law that directs the space agency to field a government-owned crew capsule and heavy-lift rocket by 2016.

 “Congress has given clear direction” via the 2010 NASA Authorization Act, Rep. Ralph Hall (R-Texas), chairman of the House Science, Space and Technology Committee, said during a March 30 hearing of the panel’s space and aeronautics subcommittee. “The administration needs to acknowledge this and act accordingly.”......


Dies ist besonders Seltsam weil, es schon darauf hindeutet das die NASA Administration unter Bolden gezielt versucht, die Kongress Bestimmungen zu unterlaufen (wohl in Interesse seines Bosses).  Nun das sagt aber auch wiederum einiges über die Politische Unterstützung die die NSA von Kongress erfährt aus, denn  dieser Gesetzes  Entwurf wurde von GOP und den Demokraten gleichermaßen unterstützt obgleich es gegen den Willen der Obama Administration ging, was darauf hindeutet das man kein Appetit darauf hat hier weiter zu streichen, die NASA ist daher allein schon deswegen sicher vor der Budget Axt. 

Zumal auch alle momentanen Defizit Produktionspläne sich auf  die Supermassiven Schwarzen Löcher Medicare und Sozial Security konzertieren den die machen 2/3 aller US Ausgaben aus. Wobei Obamas Plan auch das DOD angreifen will,  der DOD macht übrigens von den restlichen 1/3 aller US Ausgaben ca.  1/2 aus aber Obama blieb auch da sehr vage mit seinen Plänen, während Paul Ryan (GOP) Budget Plan die NASA wie auch das DOD gänzlich schont. 

Natürlich ist die Lage aber unberechenbar, da es leider noch andere Defizit Falken gibt die ihre Pläne nicht vorgestellt haben z.b die Gang of Six, aber das NASA Budget ist so klein das es schlicht unter den Radar dieser Leute hinweg fliegt. ;D

Aber hier endet es nicht, es stehen nemmlich 2012 auch noch Wahlen an und Florida ist ein Battleground State was wiederum bedeutet,  dass man die zahlreiche NASA  Belegschaft nicht weiter verärgern sollte (Obama hat es ja schon getan) die GOPler dagegen noch nicht und die werden daher sicherlich auch  die NASA Belegschaft für sich zu gewinnen versuchen (die werden also irgend eine Vision auflegen z.b etwa doch wieder zum Mond). Sollte ab 2012 dann der Präsident nicht mehr Obama heißen dürfte die NASA von klar profitieren, denn anders als Obama ist keiner der GOP Kandidaten mit guten Sieges Chancen (Mitt Romney,  Mike Huckabee oder sogar Bachmann) NASA Feindlich eingestellt (ja ganz in Gegenteil, wen auch aus den wohl Flaschen Gründen).

Kurz gefasst, anders als für andere Abteilugen schaut es für die NASA relativ gut aus mit dem Budget, wobei ich einige Gefahren für spezielle Programme sehe.

So z.b für die Kommerziellen diese könnten unter einen anderen also einen GOP Präsidenten zugunsten von Orion und HLV abgesägt werden. Die Kommerzielle Idee hat nämlich wenig Zuspruch in Haus wobei sich SpaceX mit seiner Falcon Heavy gut und Weise zu positionieren scheint (sprich über LEO hinaus  plant). In wesentlichen würde  ein neuer Präsident aber mehr oder weniger ein braches Feld vorfinden womit große Änderungen in NASA Programm sowieso unwahrscheinlich währen, einfach weil nichts mehr da ist. Na ja so viel zu Politischen Sachlage von mir.

PS: Ich weiß zwar das dies Politik ist (daher unerwünscht), aber wenn man von NASA Budget spricht,  dann geht es dabei wirklich  nur um Politik und zwar bis tief ins Detail.




« Letzte Änderung: 24. April 2011, 15:04:25 von revan »

Offline aero

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Re: NASA - Budget
« Antwort #35 am: 24. April 2011, 13:52:23 »
@revan, jetzt mal nichts zum Inhaltlichen, weil ich es nicht gelesen habe, aber BITTE hör doch auf nach jedem Absatz 2-5 >>völlig unnötige<< Zeilenumsprünge reinzuhauen! Ich kann erstmal ewig scrollen um an deinem Post vorbeizukommen und so geht es sicher nicht nur mir! Zudem wird ein Thread dadurch auch nicht übersichtlicher. Ich kann mich auch erinnern, dass du da schonmal von einem Mod drauf hingewiesen wurdest.

Sorry jetzt für OT, aber das is echt nicht schön, wenn man hier im Forum stöbert.

Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #36 am: 24. April 2011, 14:10:40 »
@revan, ich bin an Politik sehr interessiert und das hat hier im Forum auch seinen Platz, weil wohl jedes Projekt zunächst auf einer politischen "Willens"-"bildung" basiert, ABER...

sinnvoll ist, die sachlichen Verhältnisse aufzuklären, um das Verständnis darüber zu gewinnen und ich habe dabei viel über das System in USA gelernt. Nicht sinnvoll ist aber jede Form von Polimisierung oder Fortsetzung des politischen Disputes hier im Forum.

Ich versuche jedenfalls, erstmal die Sachlage neutral zu beschreiben und erst dann persönliche Meinung zu äußern.
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Offline revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #37 am: 24. April 2011, 15:03:23 »
Zuerst einmal war ein Post als Reaktion auf Flint Sorge das die NASA weiter geschnitten werden könnte gedacht, dabei habe ich alle mir bekannten Hintergründe (wen auch nur sehr Oberflächlich) etwas ausgeläuchtet. Natürlich stimmt es das ich dabei nicht neutral bin, ich bin wie sich wohl jeder denken kann gegen Obama und überhaupt gegen jeden Politiker der eine Antti NASA oder übermäßige Antti DOD Politik betreibt. Aber auf der anderen Seite sind wir hier alle in einen Forum der sich mit der Raumfahrt beschäftigt und dürften wohl alle schon daher keine Raumfahrt Gegner sein, aus diesem Grund habe ich auf eine aufgesetzte Neutralität gegenüber Obamas NASA Politik verzichtet und das Problem beim Namen genannt.

Den das Traurige an der jetzigen Situation ist nun mahl die das mehr denn jäh nicht technische Hindernisse oder sogar die lästige Frage des Geldes  das größte Problem der NASA ist, sondern der Präsident selbst so was hat es seit langem,  ich glaub gar seit Nixon, nicht mehr in dieser  Form gegeben. Dass Schicksaal aller Interessanten und spanenden NASA Projekte wird daher momentan buchstäblich im schmutzigen Hinterzimmer Kämpfen zwischen Kongress, Senat und den Weißen Haus  entschieden während die NASA selbst, mehr oder weniger brach daliegt und der jetzige Administrator durch peinliche Skandale und Antti NASA Handlungen vor sich reden macht, das  ich daran schlicht nichts Gutes finden kann ist wohl verständlich. Das ich von dieser Situation und gerade von deren Verursacher  mehr als angewidert bin ist sogar dabei noch eine glatte Untertreibung und alleine bin ich da nicht, es gibt viele NASA Angestellte und KSC Member die  Minuten und Stunden von Obamas Amtszeit runterzählen und das meine ich nicht als Schertz. :'(

Offline revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #38 am: 24. April 2011, 15:10:56 »
Neue schlechte Nachrichten.

http://news.astronomie.info/ai.php/201104130

Zitat

NASA-Sparkurs wirkt sich auch auf ESA aus


Aufgrund erhöhter Kosten für das James Webb-Teleskop, dem Nachfolger des Hubbleteleskops, muss die NASA Kosten sparen und hat daher angekündigt, sich nicht mehr als gleichwertiger Partner der europäischen Weltraumorganisation ESA bei geplanten Missionen beteiligen zu können. Die ESA muss nun ihr Budget neu überdenken.....

Offline Ruhri

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Re: NASA - Budget
« Antwort #39 am: 25. April 2011, 14:21:19 »
Revan, dass du ein überzeugter Anhänger der Repulikaner bist, kann niemandem wirklich entgehen. Willst du aber wirklich behaupten, die aktuellen Probleme der USA würden nicht bestehen? Deine heißgeliebten Republikaner mit ihrem idiotischen Motto "Privat vor Staat" haben die Finanzen ruiniert, und damit muss die heutige US-Politik jetzt zurecht kommen. Die großen Konzerne und da vor allem ihre überbezahlten und unterqualifizierten Manager haben sich selbst die Taschen vollgestopft und die US-Wirtschaft zugrunde gerichtet. Die einfache Bevölkerung leidet darunter, und da besteht mit Sicherheit größerer Handlungsbedarf als in der Raumfahrt. Niemand fordert, die Raumfahrt in den USA einzustellen, um alles Geld ins Soziale umzuleiten. Es kann aber auch nicht sein, dass man das Soziale zu kurz kommen lässt, um alles in die Raumfahrt zu stecken.

Abgesehen davon bedeutet eine gute Sozialvorsorge wie etwa eine staatliche Krankenversicherung keineswegs Kommunismus. Oder siehst du uns Deutsche etwa alle als Anhänger von Marx, Lenin und Stalin?

So, und können wir jetzt endlich zum eigentlichen Thema zurück kommen, also dem "NASA - Budget"? Die Grausamkeiten der US-Politik interessieren hier nämlich im Grunde niemanden.

Offline revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #40 am: 25. April 2011, 17:29:46 »
Revan, dass du ein überzeugter Anhänger der Repulikaner bist, kann niemandem wirklich entgehen. Willst du aber wirklich behaupten, die aktuellen Probleme der USA würden nicht bestehen? Deine heißgeliebten Republikaner mit ihrem idiotischen Motto "Privat vor Staat" haben die Finanzen ruiniert, und damit muss die heutige US-Politik jetzt zurecht kommen. Die großen Konzerne und da vor allem ihre überbezahlten und unterqualifizierten Manager haben sich selbst die Taschen vollgestopft und die US-Wirtschaft zugrunde gerichtet. Die einfache Bevölkerung leidet darunter, und da besteht mit Sicherheit größerer Handlungsbedarf als in der Raumfahrt.

Halo Ruhri, nun zuerst einmal muss ich dich auf einige simple Tatsachen hinweisen, betreff deines bzw. der deutschen so heißgeliebten Obamas. Zuerst einmal wer hat nun die Finanzen ruiniert?  Nun darüber kann man sich natürlich streiten, ganz neutral betrachtet muss man auch Bush Jr. aber auch eben jeden anderen Präsidenten seit Jimmy Charter eine Teilschuld einräumen, doch Hauptverursacher war weder Busch noch irgend ein anderer Präsident sondern eine Blase auf dem Immobilien Markt.  Nun diese Krise  führte zum Wegfall von Steuern, Arbeitslosigkeit und Armut so wie es bei einer Wirtschaftskriese üblich ist, daher nennt man es ja auch Kriese.

Aber wer hat nun die Finanzen ruiniert? Nun da kann man in Prinzip leicht den Schuldigen ausmachen  und zwar durch folgende Fakten.
Bush JR. und der republikanische Kongress der biss 2006 regiert häufte in Folge von zwei Kriegen und einer massiven Steuersenkung ca. 2400 Milliarden US Dollar an Schulden an, ab 2006 regierten die Demokraten hier kamen weitere 900 Milliarden US Dollar hinzu (auch gerade wegen der Finanzkrise 2008)dies ergibt  ca. 3,4 Billionen US Dollar in 8 Jahren  Busch Regierung  (von denen 2 Jahre Demokratisch waren) an Schulden.

Obama und der Demokratische Kongress haben dagegen momentan ca. 4.000 Milliarden an Schulden aufgehäuft  und Obamas Haushaltprojektion siecht  bis zum Ende seiner ersten Amtszeit eine gesamt Defizit von insgesamt über 6.000 Milliarden US Dollar vor. Anders gesagt Obama übertraf Bushs 8 Jährige Schulden Orgie in nur 2 Jahren und wird sie zum Ende seiner Amtszeit um das Doppelte übertroffen haben und das in der halben Zeit!

Und nun zum Argument wir haben kein Geld für die Raumfahrt.  So bitte bedenke das Mr. Obamas Administration  pro Jahr alleine das 76 fache des für Constellation nötigen Gesamt NASA Budgets (21 Milliarden Dollar) an Schulden macht! Alleine in Bürokratischen System des Pentagons  fanden sich 178 Milliarden an Overhead Ausgaben bzw. das Äquivalent zum gesamten Konstellation Programm würde man das Overhead Ausgaben durch ineffizient in Gesundheitssystem ermitteln so käme man leicht über 800 Milliarden. Also tut mir Leid das Argument es ist kein Geld für die NASA da ist echt gewagt und zeugt von den Idiotischen Prioritäten der jetzigen Obama Administration!

PS: Darüber hinaus, ist es doch schon erstaunlich das eine Person die sich zum zweiten JFK stilisierte also unser “falscher“ Prophet Obama, weniger Vision hatte und zeigte  als ein von machen (mich eingeschlossen) als unterbemittelt und Analphabeten wie Religiöser Fanatiker Namens Bush Jr.! ;)

Obamas NASA Politik und nur bei der will ich hier bleiben , zeugt sprichwörtlich von einer unmissverständlich NASA Feindlichen Haltung, die man in der Form seit Nixon nicht mehr gesehen hat und Nixon war eine nationale Schande! Außerdem wirst du lachen,  ich kenne viele in Florida ansässige  Leute die früher überzeugte Demokraten waren und die sich Busch grad zurück wünschen und  auf ihren PC die Zeit biss Obamas Amtszeit zu Ende ist runterzählt wird.

Sprich hier geht es eben gar nicht um einen  Politischen Kampf zwischen GOPler oder Demokraten sondern es ist in der NASA Frage definitiv ein überparteilicher Kampf gegen die Obama Administration im Weißen Haus! Denn wenn du dir die Politische Debatte der letzten 2 Jahre ausschaust so siehst du, dass gerade Demokraten wie etwa Senator Nelson (D) es waren die Obama auf schärfste Bekämpften und eben nicht die GOP Senatoren. Den Obama hat mit Constellation eben nicht Busch Projekt zum Mond getötet sondern ein gemeinsames Projekt von Demokraten und Republikaner das eine klare wie breite Überparteiische Unterstützung genoss (alleine der Extreme rechte Flügel um Ron Paul und Obamas extremer progressiver Flügel um Barney Frank herum war gegen Constellation).

Daher so viel zum Thema Polarisierung. Ich bin übrigens auch lange gar kein parteiischer gewesen, z.b bin ich auch jetzt noch  für Steuererhöhungen für Reiche und einen starken Staat, ja ich bin sogar bekennender Atheist (all das für sich allein genommen,  sind alles Todsünden für einen wahren Republikaner oder Tea Party Aktivisten) aber ich bin eben nicht für die Vision des Herren Obamas und der progressiven Bande um Barney Frank herum und damit spreche ich für die Mehrheit der Leute.

Abgesehen davon bedeutet eine gute Sozialvorsorge wie etwa eine staatliche Krankenversicherung keineswegs Kommunismus. Oder siehst du uns Deutsche etwa alle als Anhänger von Marx, Lenin und Stalin?

Nein das nicht, aber hier kann man in Prinzip sehen durch welche Klitsches du das Problem grad betrachtest, es geht vielen in den USA bei dieser Gesundheitsdebatte gar nicht um Sozialismus,  ja oder nein, sondern es geht hier um ein kaputtes System dass plötzlich laut Obamas eigenen Worten (von 13 April 2011) unfinanzierbar ist. Der Staat steht in den USA für Ineffizienz und Bevormundung und man muss schon zugeben, dass man in Europa nicht so frei ist wie in den USA.  Darüber hinaus ist das Europäische Modell nun wirklich so gut? Ich sage nicht, dass das Amerikanische besser wäre aber auch das Europäische Modell hat gewaltige Probleme und ist eben auch nicht Nachhaltig.

Niemand fordert, die Raumfahrt in den USA einzustellen, um alles Geld ins Soziale umzuleiten. Es kann aber auch nicht sein, dass man das Soziale zu kurz kommen lässt, um alles in die Raumfahrt zu stecken.

Nein das fordert keiner, das versuchen einige dafür seit nun 2 Jahren in der Obama Administration dafür aktiv umzusetzen. ::)

So, und können wir jetzt endlich zum eigentlichen Thema zurück kommen, also dem "NASA - Budget"? Die Grausamkeiten der US-Politik interessieren hier nämlich im Grunde niemanden.

Wenn dies so ist dann kann man das Thema ja gleich Schließen, den das NASA Budget ist die Grausamkeit und Dummheit der US Budget Politik in seiner Reinform.


Offline revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #41 am: 25. April 2011, 17:46:05 »
So und nun kann man ganz real sehen wie eben diese ja so uninteressante "Grausamkeit" die NASA gegen die Wand fährt.

http://www.aviationweek.com/aw/generic/story_channel.jsp?channel=space&id=news/awst/2011/04/18/AW_04_18_2011_p46-307321.xml&headline=Rocketdyne%20Worries%20About%20Retaining%20Workforce

Zitat
Rocketdyne Worries About Retaining Workforce

Pratt & Whitney Rocketdyne needs answers fast from NASA on the agency’s direction in space exploration as it continues to consolidate facilities and staff in the wake of the Constellation and space shuttle terminations.

“We’re really concerned about this lack of a decision,” says PWR President Jim Maser, speaking to Aviation Week here at its rocket test headquarters recently. Earlier, he testified to Congress on the potentially damaging impact of the slow transition from Constellation to the planned follow-on Space Launch System (SLS).

“I don’t know if it did any good, but at least being asked to testify shows we may be gaining a bit of traction,” he says of his appearance before the House Science Committee’s subcommittee on space and aeronautics (AW&ST April 4, p. 31). Maser testified in his capacity as chairman of the American Institute of Aeronautics and Astronautics’ Corporate Membership Committee.....


In wesentlichen hat man es hier mit den Nebenkriegsschauplatz Obama, Bolden  vs. NASA, Kongress und Senat zu tuchen, denn der Senat besteht auf die Fortführung von Constellation wen auch unter anderen Namen also SLS, CEV. Aber  die Administration Bolden aber interessiert sich natürlich für wichtigeres z.b dafür ob pensionierte ehemalige Astronauten (wie etwa Bolden selbst)  die Zahnersatzkosten von Staate bezahlt werden sollte. Oder man verkündet bei Al Jazzira mahl ganz nebenbei das es die Hauptmission der NASA ist die Arabisch amerikanischen Beziehungen zu verbessern und X-weitere Skandale.
 



Offline tomtom

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Re: NASA - Budget
« Antwort #42 am: 25. April 2011, 17:56:04 »
@Ruhri, revan, bitte bleibt beim Thema!

Finanzkrise, deren Ursachen und allgemeine politische Verhältnisse sind Offtopic. Löscht doch einfach, was nicht Nasa-spezifisch ist.

Auch der PWR-Beitrag hat eigentlich nichts mit dem Budget zu tun, sondern mit der Unentschlossenheit der NASA (die sicherlich ihre politische Ursache hat). Die Entwicklung von PWR thematisieren wir in einem anderen Thread.
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Offline revan

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Re: NASA - Budget
« Antwort #43 am: 25. April 2011, 18:01:46 »
Ok,  ich werde es unterlassen. In welchen Thread wird das PWR thematisieren, bitte um Link sofern möglich?

Offline Ruhri

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Re: NASA - Budget
« Antwort #44 am: 25. April 2011, 18:03:34 »
Es mag dich verwundern, revan, aber deine Begeisterung für US-Politik wird hier wirklich nicht von jedem geteilt.

Was das NASA-Budget angeht, so meine ich mich erinnern zu können, dass es sogar ein wenig steigen soll. Das mag falsch sein, da es bei dem ganzen Hin und Her wirklich etwas schwierig ist, den Überblick zu behalten.

Tatsache ist aber, dass das NASA-Budget aus Steuermitteln bestritten werden muss, und die sind nun einmal begrenzt und müssen auf verschiedene Bereiche verteilt werden. Die Raumfahrt ist aber eben nun einmal nicht der Hauptzweck eines Staatswesens, sondern nur ein "Nebenkriegsschauplatz".

Tags: NASA USA