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Autor Thema: Swing-by/Fly-by Manöver  (Gelesen 1284 mal)

Offline DerRecken

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Swing-by/Fly-by Manöver
« am: 12. Januar 2018, 20:08:48 »
Wenn ein Objekt vor dem Planeten seine Bahn kreuzt, so wird das Objekt abgebremst. Die Bewegungsenergie wird auf den Planeten übertragen. Der Planet wird entsprechend dem Massenverhältnis schneller.

Wenn ein Objekt nach dem Planeten seine Bahn kreuzt, so wird das Objekt beschleunigt. die Bewegungsenergie wird vom Planeten bezogen. Der Planet wird entsprechend dem Massenverhältnis langsamer.

Die Höhe des Periapsis und die Masse des Planeten und des Objekts bestimmen unter anderen den Geschwindigkeitsunterschied vor und nach dem Vorbeiflug.

Soweit richtig?

Mit zunehmender Geschwindigkeit des Objektes wird die Bahn des Objekts weniger gekrümmt. Bedeutet das, dass der Geschwindigkeitsunterschied geringer ist?

Hat der Anflugwinkel des Objektes einen Einfluss auf den Geschwindigkeitsunterschied? Wenn ja wie?

Gibt es eine Tabelle für die einzelnen Planeten oder eine "einfache" Formel womit man die Geschwindigkeiten berechnen kann?

MfG Stefan

Offline Stefan307

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Re: Swing-by/Fly-by Manöver
« Antwort #1 am: 14. Januar 2018, 18:36:28 »
Hallo,
das Thema interessiert mich auch immer wieder, in deutscher Sprache kenne ich nur die Aufsätze in der Wikipedia und von Bernd Leitenberger https://www.bernd-leitenberger.de/swingby.shtml https://www.bernd-leitenberger.de/venus-erde-swingby.shtml

MFG S

Offline Schillrich

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Re: Swing-by/Fly-by Manöver
« Antwort #2 am: 17. Januar 2018, 07:20:07 »
Hallo Stefan (der die Frage stellende Stefan),

grundsätzlich ist das richtig, was du sagst. Bei der Aussage "vor und hinter/nach dem Planeten" musst du aber vorsichtig sein. Das impliziert ein falsches, einfaches Bild im ruhenden, heliozentrischen Bezugssystem. Zum Beispiel wurde Messenger mehrfach an Venus und Merkur abgebremst, die Bahn ging trotzdem "hinter" dem Planeten an dessen Außenseite vorbei. "Hinter/davor" macht wohl am meisten Sinn noch im mitbewegten/mitrotierenden Bezugssystem des Planeten. Aber das ist dann nicht mehr anschlaulich.

Sehr wichtig ist letztlich der Winkel und die Umlenkung gegenüber der Sonne, also die Richtungsänderung des Geschwindigkeitsvektors im heliozentrischen System. Da kann ich auch "hinter dem Planeten" gegenüber der Sonne gebremst werden.
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

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