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Autor Thema: Saturnmond Titan  (Gelesen 154111 mal)

Offline Gertrud

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Re: Saturnmond Titan
« Antwort #325 am: 14. September 2018, 18:35:20 »
Hallo Zusammen,

Die Mare auf Titan.

Die Bilder wurden bei der  letzten Begegnung von Cassini mit Titan am 11.09. 2017  aufgenommen. Vier Tage später wurde Cassini bewusst in die Atmosphäre von Saturn gelenkt.
Cassini nahm bei dem Vorbeiflug diese Ansicht der nordpolaren Landschaft des rätselhaften Mondes aus Seen und Mare auf, die mit flüssigem Methan und Ethan gefüllt sind.
Punga Mare (390 Kilometer breit) ist direkt über dem Zentrum des Mosaiks zu sehen, mit Ligeia Mare (500 Kilometer breit) unter dem Zentrum und der riesige Kraken Mare erstreckt sich 1.200 Kilometer nach die linke Seite des Mosaiks. Die zahlreichen kleineren Seen des Titans sind rund um die Mare zu sehen und sind auf der rechten Seite des Mosaiks verstreut. Es ist immer noch ein fortwährenden Geheimnissen von Titan, wie diese Mare geformt werden.
Ein anderes Geheimnis ist das Wetter bei Titan Mit seiner dichten Atmosphäre hat Titan einen Methankreislauf ähnlich dem Verdunstungskreislauf der Erde, Wolkenbildung, Niederschlag, Oberflächenabfluss in Flüsse und Sammlung in Seen und Mare. Während des sieben Jahre andauernden südlichen Sommers im Saturngebiet beobachtete Cassini auf Titan Wolkenaktivität über dem Südpol.

Typisch für Beobachtungen, die während des nördlichen Frühlings und Sommers gemacht wurden, zeigt der Blick hier nur ein paar kleine Wolken. Sie erscheinen als helle Merkmale direkt unter der Mitte des Mosaiks, darunter einige oberhalb von Ligeia Mare.
Die Bilder von diesem Mosaik wurden mit der ISS Narrow-Angle Camera (NAC) aufgenommen, wobei ein Spektralfilter verwendet wurde, der für Nahinfrarotwellenlängen von 938 Nanometer empfindlich ist.
Die Ansicht wurde in einer Entfernung von ungefähr 140.000 Kilometer von Titan aufgenommen. Der Bildmaßstab beträgt etwa 800 m pro Pixel. Das Bild ist eine orthographische Projektion, die auf 67,19 Grad nördlicher Breite, 212,67 Grad westlicher Länge zentriert ist. Eine orthographische Ansicht ist die Ansicht eines entfernten Beobachters, der durch ein Teleskop blickt, am ähnlichsten.

https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA22481

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
***
Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

Tags: Saturn titan Mond