Navigation

Raumcon-Seiten

Benutzer im Chat: 10

23. September 2017, 11:13:50
Raumcon
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Neuigkeiten: Unser Unterforum für Rezensionen zu Büchern aus der Astronomie und Raumfahrt
   Erweiterte Suche

Autor Thema: Klimawandel  (Gelesen 95709 mal)

Offline Avatar

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 166
Re: Klimawandel
« Antwort #550 am: 10. September 2017, 12:05:05 »
Der Autor scheint von der Automobilindustrie bezahlt zu werden.

Feinstaub hat nichts mit Verkehr zu tun? Was da wohl die Anwohner von der Stuttgarter Innenstadt dazu sagen? Hmmm.... ::)

Lustig ist das hochgezüchtete Benziner die gleichen Probleme verursachen aber das wird sicher erst nach der nächsten Wahl thematisiert, vorhin geisterte durchs Radio das Benziner mit Direkteinspritzung Filtersysteme brauchen.

Micha

Offline Wilga35

  • Senior Member
  • ****
  • Beiträge: 402
Re: Klimawandel
« Antwort #551 am: 11. September 2017, 12:29:41 »
Der Autor scheint von der Automobilindustrie bezahlt zu werden.

Feinstaub hat nichts mit Verkehr zu tun? Was da wohl die Anwohner von der Stuttgarter Innenstadt dazu sagen? Hmmm.... ::)

Nur weil jemand Realitätssinn beweißt und die Dinge beim Namen nennt, muss er doch nicht gleich von der Autoindustrie bezahlt worden sein!  ???

Offline Andras1768

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 20
Re: Klimawandel
« Antwort #552 am: 11. September 2017, 13:09:41 »
Für jede Studie gibts ne Gegenstudie. In dieser hier ,
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21870-2017-09-11.html
hat vermehrter Feinstaub eine direkte Wirkung. Von Menschenhand gemacht. Aus eigener Erfahrung weiss ich, was es bedeutet an einer viel befahrenen Straße zu wohnen. Der Staub auf den Fensterbänken unterscheidet sich stark von dem auf einer Fensterbank in einer weniger frequentierten Wohngegend. Das konnte ich bei unserem Umzug vor 3 Jahren feststellen.
Während in der alten Wohnung der Staub beinahe schwarz war und man gut einmal die Woche wischen konnte, ist er in der neuen Wohnung hauptsächlich natürlichen Ursprungs, primär Pflanzenfasern und Pollen. Ich denke man sollte diese Feinstaubdiskussion differenzieren. Einfacher gesagt, was ist guter, was ist schlechter Staub. Das ständig und überall Feinstaub oder Partikel durch die Luft fliegen ist normal, die Frage ist , wie belastet ist dieser Staub.

Offline MpunktApunkt

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 954
Re: Klimawandel
« Antwort #553 am: 13. September 2017, 21:50:11 »
Für jede Studie gibts ne Gegenstudie. In dieser hier ,
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21870-2017-09-11.html
hat vermehrter Feinstaub eine direkte Wirkung. Von Menschenhand gemacht. Aus eigener Erfahrung weiss ich, was es bedeutet an einer viel befahrenen Straße zu wohnen. Der Staub auf den Fensterbänken unterscheidet sich stark von dem auf einer Fensterbank in einer weniger frequentierten Wohngegend. Das konnte ich bei unserem Umzug vor 3 Jahren feststellen.
Während in der alten Wohnung der Staub beinahe schwarz war und man gut einmal die Woche wischen konnte, ist er in der neuen Wohnung hauptsächlich natürlichen Ursprungs, primär Pflanzenfasern und Pollen. Ich denke man sollte diese Feinstaubdiskussion differenzieren. Einfacher gesagt, was ist guter, was ist schlechter Staub. Das ständig und überall Feinstaub oder Partikel durch die Luft fliegen ist normal, die Frage ist , wie belastet ist dieser Staub.

Hallo,

das ist korrekt.
Ich kann dies aus der Sicht des Arbeitsschutz bestätigen. Der deutsche Grenzwert an Arbeitsplätzen (AGW) für den "Feinstaub" (korrekt alveolengängige Staubfraktion (A-Fraktion), aber das versteht ja kein Schw... ;) ) beträgt im Moment 1,25 mg/m³. In naher Zukunft soll für Dieselmotoremissionen (DME) - das ist der "Dieselruß" und die Gase der Verbrennung - ein deutlich niedriger AGW festgelegt werden. Und wenn die DME stärker reguliert werden als der normale "Feinstaub" bedeutet dies auch, dass die DME als schädlicher erachtet werden, als die allgemeine A-Fraktion.

Für Umweltfeinstaub gilt dann auf jeden Fall dasselbe. Ich kenne jetzt die Grenzwerte nicht, aber eigentlich müsste man auch für die Bevölkerung zwischen allgemeinem A-Staub und dem Feinstaub der Innenstädte, der bestimmt extrem viel DME enthält, unterscheiden.

Viele Grüße

Mario
(der gerade die Staubbelastung an deutschen Arbeitsplätzen statistisch untersucht, und sich deshalb auf diesem Gebiet als "Experte" versteht) ;)
Wenn Du heute morgen schon sechs unmögliche Dinge getan hast, warum dann nicht als siebentes zum Frühstück ins Milliways, das Restaurant am Ende des Universums?

Tags: