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Raumcon
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Autor Thema: Planet Saturn  (Gelesen 171175 mal)

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Re: Planet Saturn
« Antwort #400 am: 09. April 2017, 21:19:22 »
Absolut sehenswertes Video. Eigentlich wie gute Science Fiction, nur eben in echt! Freu mich auf die nächsten Monate!

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #401 am: 10. April 2017, 19:21:32 »
Neue Rohaufnahmen zeigen die Saturnringe







Die Aufnahmen wurden unter Verwendung der Filter CL1 und CL2 am 8. April 2017 gemacht und am 9. April 2017 zur Erde gefunkt.

CL1 und CL2 sind Dämpfungsfilter, die dazu eingesetzt werden um die Helligkeit herabzusetzen.

Die hier gezeigten Aufnahmen der Saturnringe wurden aus einer Entfernung von etwas mehr als 1,2 Millionen km gemacht.

Die Aufnahmen sind vorerst nicht validiert oder kalibriert

Quellen:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=382847
https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=382885
https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=382920

Alle Rohaufnahmen:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/index.cfm

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #402 am: 11. April 2017, 20:43:58 »
Neue Rohaufnahmen von Saturns Ringsystem

Die hier gezeigte Aufnahme wurde am 10. April 2017 aus einer Entfernung von rund 1,19 Millionen km gemacht und am gleichen Tag zur Erde gefunkt.



Quelle:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=383080

Alle Rohaufnahmen:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/index.cfm

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #403 am: 14. April 2017, 11:15:32 »
Neue Rohaufnahmen zeigen Saturn und sein Ringsystem

Die Aufnahmen wurden am 13. April 2017 gemacht und am gleichen Tag zur Erde gefunkt.









Die Aufnahme von Saturn wurde aus einer Distanz von 695.393 km gemacht, die Aufnahmen von den Saturnringen aus einer Entfernung von 656.608 km, 663,206 km und 650,276 km.

Quellen:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=383475
https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=383588
https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=383598
https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=383538

Alle Rohaufnahmen:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/index.cfm

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #404 am: 14. April 2017, 13:00:10 »
Blick auf die oberste Wolkenschicht von Saturn

Dieses Bild (die dazugehörigen Rohaufnahmen stammen vom 13. April 2017) wurde aus den rot-, grün- und blau-gefilterten Kameradaten gewonnen und von Kevin M. Gill zusammengesetzt.

Quelle:

https://www.flickr.com/photos/kevinmgill/33640062400/

Image Credit:

NASA/JPL-Caltech/SSI/Kevin M. Gill

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #405 am: 15. April 2017, 12:36:33 »
Cassini erspäht die Erde

Auf dieser Rohaufnahme vom 13. April 2017 blickt die NASA-Sonde Cassini durch die Roche-Teilung.

Die helle Struktur, welche nahe der Außenkante des A-Rings zu sehen ist, ist kein Stern oder einer der kleinen Saturnmonde. Es ist die Erde, aufgenommen aus einer Entfernung von rund 1,43 Milliarden km.

https://twitter.com/JPMajor/status/852954423785553923

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #406 am: 15. April 2017, 12:43:33 »
Cassini: Wolkenstrukturen

Dieses Farbkompositbild vom 13. April 2017 zeigt Wolkenstrukturen in vermutlich Saturns südlichen Hemisphäre.

https://twitter.com/JPMajor/status/852962726322339842/photo/1

Offline Gertrud

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Re: Planet Saturn
« Antwort #407 am: 15. April 2017, 15:50:56 »
Hallo Zusammen,

Cassini erspäht die Erde

Auf dieser Rohaufnahme vom 13. April 2017 blickt die NASA-Sonde Cassini durch die Roche-Teilung.

Die helle Struktur, welche nahe der Außenkante des A-Rings zu sehen ist, ist kein Stern oder einer der kleinen Saturnmonde. Es ist die Erde, aufgenommen aus einer Entfernung von rund 1,43 Milliarden km.

https://twitter.com/JPMajor/status/852954423785553923
Da bin ich sehr unsicher, ob es wirklich die Erde ist, die dort als heller Punkt zu sehen ist.
Diese Aufnahme ist unter den Raw-Bilder als Image of Tethys gekennzeichnet.
Die Kennzeichnung kann ja auch falsch sein...
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411410/

Unter den neuen vier Raw-Aufnahmen von 13.04.2017, die die Erde enthalten sollen,
ist kein vergleichbares Bild zu finden.
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411433/
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411416/
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411414/
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411413/

Aus diesem Grund habe ich eine Mail an Cassini geschrieben und hoffe sehr auf eine klärende Antwort.

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
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Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #408 am: 16. April 2017, 09:41:31 »
Saturnsichel

Dieses Bild (die dazugehörigen Rohaufnahmen stammen vom 14. April 2017) wurde aus den rot-, grün- und blau-gefilterten Kameradaten der Cassini-Sonde gewonnen und von Kevin M. Gill zusammengesetzt.

Quelle:

https://www.flickr.com/photos/kevinmgill/33679371280/

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #409 am: 17. April 2017, 17:53:12 »
Bildveröffentlichung PIA20528: Aquarell-Welt



Dieses Bild von Saturn in den Wellenlängen des Infrarot-Lichts zeigt die wunderschönen Bänder des Gasplaneten, die etwas der Aquarell-Maltechnik ähneln.

Saturns fehlende feste Oberfläche bedeutet, dass die Atmosphäre im Wesentlichen ohne Behinderung frei um den Planeten fließen kann - ein Faktor, welcher Muster von sich ändernden Bändern und Zonen erzeugt.

Die Winde in den Bändern haben eine andere Geschwindigkeit als die Winde in benachbarten Zonen.
Sie können eine Geschwindigkeit von mehr als 1800 km/h erreichen und gehören zu den schnellsten Winden im gesamten Sonnensystem.

Die Aufnahme wurde am 2. Dezember 2016 aus einer Perspektive von etwa 28 Grad oberhalb des Saturnäquators mit der Weitwinkelkamera gemacht und am 17. April 2017 veröffentlicht.

Cassini nutzte dazu eine Kombination von Spektralfiltern, die insbesondere Infrarot-Licht mit Wellenlängen von 728 nm durchlässt.

Die Entfernung zu Saturn beträgt in dieser Ansicht etwa 953.000 km und der Abbildungsmaßstab 57 km/Pixel.

Quelle: https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA20528

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #410 am: 21. April 2017, 07:50:07 »
Hallo Zusammen,

Cassini erspäht die Erde

Auf dieser Rohaufnahme vom 13. April 2017 blickt die NASA-Sonde Cassini durch die Roche-Teilung.

Die helle Struktur, welche nahe der Außenkante des A-Rings zu sehen ist, ist kein Stern oder einer der kleinen Saturnmonde. Es ist die Erde, aufgenommen aus einer Entfernung von rund 1,43 Milliarden km.

https://twitter.com/JPMajor/status/852954423785553923
Da bin ich sehr unsicher, ob es wirklich die Erde ist, die dort als heller Punkt zu sehen ist.
Diese Aufnahme ist unter den Raw-Bilder als Image of Tethys gekennzeichnet.
Die Kennzeichnung kann ja auch falsch sein...
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411410/

Unter den neuen vier Raw-Aufnahmen von 13.04.2017, die die Erde enthalten sollen,
ist kein vergleichbares Bild zu finden.
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411433/
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411416/
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411414/
https://saturn.jpl.nasa.gov/raw_images/411413/

Aus diesem Grund habe ich eine Mail an Cassini geschrieben und hoffe sehr auf eine klärende Antwort.

Mit den besten Grüßen
Gertrud

Hallo Gertrud!

Das ist definitiv die Erde, wie auch die CICLOPS-Seite bestätigt: http://ciclops.org/view/8531/Earth-Between-the-Rings-of-Saturn

Auch unser Mond ist zu sehen. :)

LG

Henning

Offline Gertrud

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Re: Planet Saturn
« Antwort #411 am: 21. April 2017, 08:37:53 »
Hallo @AeitschTi,

... ich winke Dir zu...

gerade habe ich noch etwas Zeit bevor ich wieder weg muß und habe es auch gesehen.
Ich bin sehr begeistert. Da war die Beschriftung bei den Raw-Aufnahmen wohl nicht korrekt. ;)

Die Erde und der Mond zwischen den Ringen von Saturn.
Diese Ansicht von Cassini zeigt den Planeten Erde als Lichtpunkt zwischen den eisigen Ringen des Saturns. Die Aufnahme wurde am 12.04.2017  aus der Entfernung von 1,4 Milliarden Kilometer zur Erde aufgenommen.
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21445

Ein  an Euch alle, Gertrud
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Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #412 am: 21. April 2017, 21:29:23 »
Cassini blickt auf Details in den Saturnringen

Die erste Aufnahme (ein Ausschnitt, welcher um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht wurde) zeigt die Saturnringe, aufgenommen am 19. April 2017 aus einer Entfernung von 94.367 km.



Das zweite Bild stammt von heute (21. April 2017) und zeigt die Ringe aus einer Distanz von 333.450 km. Im rechten Bildbereich ist die Nachtseite von Saturn zu sehen.



Quellen:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=384097 (Bild 1)
https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/rawimagedetails/index.cfm?imageID=384254 (Bild 2)

Alle Rohaufnahmen:

https://saturn-archive.jpl.nasa.gov/photos/raw/index.cfm

Offline Gertrud

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Re: Planet Saturn
« Antwort #413 am: 02. Mai 2017, 21:43:21 »
Hallo zusammen,

Der Klang der Wissenschaft: Vergleich der Ring Kreuzungen von  Cassini.


Die Klänge und Spektrogramme in diesen beiden Videos repräsentieren Daten, die von dem Radio and Plasma Wave Science (RPWS) auf  Cassini gesammelt wurden, als er die Ebene der Saturn-Ringe auf zwei verschieden Bahnen und Zeiten überquerte.

Als winzige, staubförmige Partikel treffen die Partikel in winzige Wolken des Plasmas auf Cassini und den drei 10 Meter langen RPWS-Antennen. Diese kleinen Explosionen erzeugen ein kleines elektrisches Signal (ein Spannungsimpuls), den RPWS erkennen kann. Forscher auf dem RPWS-Team konvertieren die Daten für die Analyse in sichtbare und Audio-Formate. Ringpartikel erzeugen Klänge wie Pops und Risse im Audio.

Das erste Video wurde mit RPWS-Daten aus einer Ringebene am 18. 12. 2016 aufgenommen, als Cassini durch den schwachen, staubigen Janus-Epimetheus-Ring  kreuzte. Dies erfolgte während Cassinis 253. Umlaufbahn bei Saturn (Rev 253). Wie es bei dieser Art von Ringkreuzung typisch ist, steigt die Anzahl der hörbaren Pops und Risse bis zu einem Maximum um die Zeit eines Ringübergangs und geht danach weiter. Die Spitze der Ringdichte zeigt sich in der farbigen Anzeige an der roten Spitze.

Das zweite Video wurde mit Daten vom  RPWS gesammelt als Cassini den ersten Tauchgang durch die Lücke zwischen Saturn und seine Ringe als Teil der Mission Grand Finale, am 26. April 2017 machte. Sehr wenige Pops und Risse sind hörbar in diesen Daten.

Beim Vergleich der beiden Datensätze ist es offensichtlich, dass Cassini bei dem Passieren des Janus-Epimetheus-Ringes viele Ringpartikel messen konnte. Dazu war der erste Grand-Finale-Crossing, in krassem Kontrast,  nahezu partikelfrei. Es ist eine unerwartete Feststellung, dass die Lücke so leer ist, ein neues Mysterium, das die Wissenschaftler verstehen wollen.

Am 26. April 2017 tauchte Cassini durch die bisher unerforschte Ring-Planeten-Lücke mit Geschwindigkeiten, die sich nahe bei 121.000 km pro Stunde befanden, ein.
Die  großen, schalenförmigen Hochleistungsantenne (HGA) wurde als Schild benutzt um Cassini vor den vermuteten potenziellen Stößen durch kleine, eisige Ringpartikel zu schützen. Zwei Instrumente von Cassini, der Magnetometer und RPWS, erstrecken sich über die Schutzantennenschale hinaus und wurden während des Tauchgangs der Partikelumgebung ausgesetzt.

Das Cassini-Team nutzte diese Daten von RPWS, zusammen mit Daten von anderen Komponenten auf dem Raumfahrzeug, um die Entscheidung zu treffen, ob die HGA als Schild für die meisten zukünftigen Grand Finale Tauchgänge durch die Planeten-Ring-Lücke benötigt würde. Basierend auf diesen Daten stellte das Team fest, dass diese Schutzmaßnahme nicht erforderlich wäre, so dass die bevorzugte Art der wissenschaftlichen Operationen des Teams fortgesetzt werden konnte, wobei Cassini in der Lage war, die wissenschaftlichen Instrumente in jede Richtung zu bringen, die notwendig war, um die gewünschten Beobachtungen der Wissenschaftler zu erhalten. (Vier der 21 verbleibenden Tauchgänge gehen durch den inneren D-Ring. Die Mission hatte bereits geplant, die HGA als Schild für diese Pässe zu benutzen.)

Image Credit: NASA/JPL-Caltech/University of Iowa


https://www.youtube.com/watch?v=MXmAuaomZQQ


https://www.youtube.com/watch?v=XITah0sxFFQ

Quelle:
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21446

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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AeitschTi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #414 am: 29. Mai 2017, 18:12:36 »
Bildveröffentlichung PIA21329



Diese heute (29. Mai 2017) von der NASA veröffentlichte Aufnahme zeigt die Keeler-Lücke.

Gut zu erkennen sind die Auswirkungen, die der Saturnmond "Daphnis" auf die Kanten der Lücke hat.

Daphnis hat einen mittleren Durchmesser von 8 km und ist der Schäfermond der Keeler-Lücke (der Mond ist auf dieser Aufnahme zu sehen: https://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up058839.jpg).

Die Aufnahme zeigt, dass Daphnis' Schwerkraft Unregelmäßigeiten bzw. Wellen und Wellenberge im A-Ring verursacht. Zudem sind einige verklumpte Ringpartikel zu erkennen.

Cassini blickt in dieser Ansicht aus einer Perspektive von etwa 3 Grad oberhalb der Ringebene in Richtung der von der Sonne beleuchteten Seite der Saturnringe.

Die Aufnahme wurde am 16. Januar 2017 unter einem Winkel von 69 Grad zwischen der Sonne, Daphnis und der Cassini-Sonde im sichtbaren Lichtspektrum mit der Telekamera aufgenommen.

Die Entfernung zu Daphnis beträgt etwa 30.000 km und der Abbildungsmaßstab 177 Meter/Pixel.

Quelle:

https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21329

Offline Gertrud

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Re: Planet Saturn
« Antwort #415 am: 25. Juli 2017, 12:03:39 »
Hallo Zusammen,

Die Klänge beim Durchflug im D-Ring

Die Klänge und das bunte Spektrogramm in diesem Standbild und Video repräsentieren Daten, die von dem Radio and Plasma Wave Science (RPWS) auf Cassini gesammelt wurden, als Cassini am 28. Mai 2017 durch den Saturn-D-Ring flog.

Dies war der erste von vier Pässen durch den inneren Rand des D-Ringes während der 22 Bahnen von Cassinis letzter Missionsphase, dem Grand Finale.  Während dieses Ringebenen kreuzen wurde das Raumfahrzeug so orientiert, dass die große Antenne mit hohem Verstärkungsfaktor als Schild verwendet wurde, um empfindlichere Komponenten vor möglichen Ringpartikel-Stößen zu schützen. Die drei 10 Meter langen RPWS-Antennen wurden während des Passes der Partikelumgebung ausgesetzt.

Als winzige, staubförmige Partikel auf  die RPWS-Antennen und Cassini einschlagen, werden die Partikel in winzige Wolkenplasma oder elektrisch angeregtes Gas verdampft. Diese kleinen Explosionen machen ein kleines elektrisches Signal (ein Spannungsimpuls), den RPWS erkennen kann. Die Forscher auf dem RPWS-Team konvertieren die Daten in sichtbare und Audio-Formate für die Analyse. Ringpartikel erzeugen einen Klang wie Pops und Risse im Audio.
Die Partikel-Stöße werden in der Frequenz im Spektrogramm und in den hörbaren Pops um die Zeit des Ringkreuzes, wie durch die rot-orange-Spitze kurz vor 14:23 Uhr auf der x-Achse angezeigt, erhöht. Die Bezeichnungen auf der x-Achse zeigen die Zeit (obere Linie), Abstand vom Planetenzentrum in Saturnradien (Rs) (Mitte) und Breitengrad auf Saturn unter dem Raumfahrzeug (unten).

Diese Daten können mit denen verglichen werden, die während des ersten Tauchgangs von Cassini durch die Lücke zwischen Saturn und dem D-Ring am 26. April aufgezeichnet wurden. (Der Beitrag dazu befindet sich im zweiten darüber).
Während es aus diesen früheren Daten hervorgeht, dass es im Wesentlichen keine Partikel in der Lücke gab, setzten die Wissenschaftler später die Partikel ein, die nur zu klein sind, um eine von RPWS detektierbare Spannung zu erzeugen, aber sie konnten mit dem Cassini-Staubanalyseinstrument erkannt werden.

Nach dem Ringflugübergang (ca. bei 14:23 Uhr) ist eine Reihe von hohen Pfeifen zu hören. Das RPWS-Instrument erkennt solche Töne bei jedem der Grand Finale-Umlaufbahnen und das Team arbeitet daran, ihre Quelle zu verstehen.
Der D-Ring enthielt große Ringpartikel, wie es erwartet und aufgezeichnet wurde, sie sind relativ gutartig, mit weniger Staub als andere schwache Saturnringe, die Cassini durchgeflogen hat.
Kredit: NASA/JPL-Caltech/University of Iowa
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21620


https://www.youtube.com/watch?v=R56v_M10GJg

Die Klänge sind beeindruckend.
Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Planet Saturn
« Antwort #416 am: 25. Juli 2017, 15:03:31 »
Hallo Zusammen,

zum besseren Erkennen und der Zuordnung der Ringe um Saturn zeige ich die künstlerische Darstellung und Beschriftung der Ringe mit den Monden.
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA03550

Die Textur des A-Ringes wird in den folgenden Berichten immer erwähnt. So habe ich diesen Beitrag dazu genommen.
Dieses Cassini-Bild kennzeichnet eine dichte Welle im Saturn A Ring (links), der ungefähr 134.500 Kilometer vom Saturn liegt. Die  dichte Wellen sind Ansammlungen von Teilchen in bestimmten Abständen vom Planeten. Diese Funktion ist mit klumpigen Störungen gefüllt, die Forscher informell als "Stroh" bezeichnen. Die Welle selbst entsteht durch die Schwerkraft der Monde Janus und Epimetheus, die sich dieselbe Umlaufbahn um Saturn teilen. Ansonsten dominiert die Szene von einem letzten Pass des Ringmondes Pan.
Zwei Versionen dieses Bildes sind verfügbar. Dies ist eine leicht verarbeitete Version mit minimaler Erweiterung, die alle im Bild vorhandenen Originaldetails bewahrt. Diese von mir gezeigte Abbildung 1 wurde verarbeitet, um die kleinen hellen Verunstaltungen zu vermeiden, die durch kosmische Strahlen und geladene Teilchenstrahlung in der Nähe des Planeten verursacht wurden, ein ästhetisch ansprechenderes Bild, aber mit einer leichten Abschwächung der feinsten Details.
Das Bild wurde am 18. Dezember 2016 mit der Wide-Angle Camera (WAC)  auf Cassini  aufgenommen. Die Ansicht wurde in einer Entfernung von etwa 56.000 Kilometern von den Ringen erhalten und blickt auf die unbeleuchtete Seite der Ringe. Bildmaßstab ist ungefähr 340 Meter pro Pixel.
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21060

Die Texturen des C-Ringes.

Aktuelle Bilder von dem C- Ring,  mit dem Namen "Plateaus", haben das Geheimnis um ihn herum vertieft. Es stellt sich heraus, dass diese hellen Bänder eine streifenförmige Textur haben, die sich sehr von den Texturen der Regionen um sie unterscheiden.
Das zentrale Merkmal in diesem Bild, genannt Plateau P1, befindet sich etwa 76.200 Kilometer von Saturns Zentrum entfernt. Es befindet sich in einer gewellten Struktur, die diese Region des C-Ringes charakterisiert. Keiner dieser Strukturen ist gut verstanden.
Die erweiterte Version (Abbildung 1), zeigt drei verschiedene Texturen mit verschiedenen Arten von Strukturen. Das Plateau selbst ist mit langgestreckten Streifen zu sehen, während die helleren Teile der wellenförmigen Struktur mehr klumpige Struktur haben, die dem "Stroh" ("Straw")  ähnlich ist, der zuvor im A-Ring gesehen wurde (siehe PIA21060), und die dunklere Teile der wellenförmigen Struktur haben. Diese Texturen geben Auskunft über verschiedene Wege, in denen die Ringpartikel miteinander interagieren, obwohl die Wissenschaftler noch nicht ausgearbeitet haben, was das alles bedeutet.

Die Plateau-Regionen sind heller als ihre Umgebung und haben scharfe Kanten. Der jüngste Beweis deutet darauf hin, dass die Plateaus nicht wirklich mehr Material enthalten als ihre Umgebung, noch unterscheiden sie sich in ihrer chemischen Zusammensetzung, was bedeutet, dass ihre größere Helligkeit wahrscheinlich auf kleinere Partikelgrößen zurückzuführen ist. (Wenn eine gegebene Menge an Masse in kleinere Teilchen gebrochen wird, breitet sie sich mehr aus [dh. sie wird mehr Fläche haben.) Diese Texturunterschiede können einen Hinweis auf Prozesse auf der Teilchenebene geben, die die größeren Strukturen erzeugen, die Cassini von größerer Distanz während seiner ganzen Mission bei Saturn beobachtet hat.

Diese Bilder wurden mit der Kamera mit der Umlaufbahn der einzelnen Ringpartikel synchronisiert. Daher sind irgendwelche langgestreckten Strukturen wirklich dort in den Ringen und sind kein Artefakt von Teilchen, die sich während der Belichtung bewegen.
Um das verbesserte Bild von Abbildung 1 zu erzeugen, wurde die großformatige Helligkeitsstruktur des ersten Bildes gemittelt und dann subtrahiert. Was bleibt, sind kompakte oder lokale Strukturen, einschließlich der oben diskutierten Texturen. Auch sichtbarer in der verbesserten Bild sind kleine Makel, einschließlich lange, dünne vertikale Linien, die von Defekten in der Kamera und kurze schräge Linien, die von Sternen kommen.
Dieses Bild wurde am 4. Juni 2017 mit der Narrow-Angle Camera (NAC) aufgenommen. Das Bild wurde auf der sonnenbeschienenen Seite der Ringe aus einer Entfernung von 51.830 Kilometern entfernt von der dargestellten Fläche erworben. Die Bildskala beträgt 325 Meter pro Pixel. Der Phasenwinkel beträgt 80 Grad.
Credit: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21618

Andere Texturen im C-Ring.

Aktuelle Bilder von dem C Ring mit der Bezeichnung "Plateaus" haben das Geheimnis um sie herum vertieft. Es stellt sich heraus, dass diese hellen Bänder eine streifenförmige Textur haben, die sich sehr von den Texturen der Regionen um sie unterscheidet.
Das zentrale Merkmal in diesem Bild, das Plateau P5, befindet sich etwa 84.800 Kilometer von Saturns Zentrum entfernt. Es befindet sich in einer gewellten Struktur, die diese Region des C-Ringes charakterisiert. Keiner dieser Struktur ist gut verstanden.

Die verbesserte Version (Abbildung 1), zeigt, dass das Plateau selbst mit langgestreckten Streifen abgebildet wird. Hier finden sich Informationen darüber, wie die Ringpartikel miteinander interagieren, obwohl die Wissenschaftler noch nicht ausgearbeitet haben, was das alles bedeutet. Eine klumpige  Textur, ähnlich dem "Stroh" ("Straw") die zuvor im A-Ring gesehen wurde, kann in der umgebenden Struktur wahrgenommen werden, wenn auch nicht so klar wie in PIA21619.
Die Plateau-Regionen sind heller als ihre Umgebung und haben scharfe Kanten. Der jüngste Beweis deutet darauf hin, dass die Plateaus nicht wirklich mehr Material enthalten als ihre Umgebung, noch unterscheiden sie sich in ihrer chemischen Zusammensetzung, was bedeutet, dass ihre größere Helligkeit wahrscheinlich auf kleinere Partikelgrößen zurückzuführen ist. 
Diese Bilder wurden mit der Kamera mit der Umlaufbahn der einzelnen Ringpartikel synchronisiert. Daher sind irgendwelche langgestreckten Strukturen wirklich dort in den Ringen und sind kein Artefakt von Teilchen, die sich während der Belichtung bewegen.

Um das verbesserte Bild zu erzeugen (Abbildung 1), wurde die großformatige Helligkeitsstruktur des ersten Bildes gemittelt und dann subtrahiert. Was bleibt, sind kompakte oder lokale Strukturen, einschließlich der oben diskutierten Texturen. Auch sichtbarer in der verbesserten Bild sind kleine Makel, einschließlich lange, dünne vertikale Linien, die von Defekten in der Kamera und kurze schräge Linien, die von Sterne kommen.
Dieses Bild wurde auf der unbeleuchteten Seite der Ringe aufgenommen, wobei das Sonnenlicht durch die Ringe gefiltert wurde, wie es durch ein lichtdurchlässiges Badezimmerfenster geschieht. Härtere Bereiche im Bild zeigen mehr Materialstreulicht zur Kamera hin.
Dieses Bild wurde am 29. Mai 2017 mit der Narrow-Angle Camera (NAC)  auf  Cassini aufgenommen. Das Bild wurde auf der sonnenbeschienenen Seite der Ringe aus einer Entfernung von etwa 64.100 Kilometer entfernt von der dargestellten Fläche erworben. Die Bildskala ist 445 Meter pro Pixel. Der Phasenwinkel beträgt 137 Grad.
Credit: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21619

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Re: Planet Saturn
« Antwort #417 am: 28. Juli 2017, 21:21:05 »
Veröffentlichung PIA21623: Südliche Auroren über Saturn


https://www.youtube.com/watch?v=vonWHtWdYUY

Cassini blickt in dieser Animation in Richtung der südlichen Breiten, in die Nähe von Saturns Südpol.

An den Polen des Planeten werden die Auroren von elektrisch geladenen Teilchen erzeugt, die auf die obere Atmosphäre treffen und dort die Gase zum Glühen bringen.

Die Auroren drehen sich von links nach rechts um den Planeten herum, während in dieser Animation Saturn mehr als 70 Minuten lang rotiert. Die Animation ist auf etwa 5 Sekunden komprimiert.

Der dunkle Bereich im oberen Teil des Bildes ist Saturns Nachtseite.

Es sind Hintergrundsterne zu sehen, die hinter Saturn "gleiten".
Während der Beobachtungskampagne flog Cassini um Saturn herum, den Blick immer auf die gleiche Stelle auf dem Planeten, was die Verschiebung im fernen Hintergrund erklärt.

Einige der Sterne scheinen kurz vor dem Verschwinden eine leichte Drehung nach rechts zu machen. Dieser Effekt ist auf die Lichtbrechung zurückzuführen - das Sternenlicht wird gekrümmt, wenn es die Atmosphäre, welche als Linse wirkt, passiert.

Die chaotischen hellen Flecken und Streifen die von Bild zu Bild zu sehen sind, werden von geladenen Teilchen und durch die kosmische Strahlung verursacht, welche auf den Detektor der Kamera treffen.

Weitere Auroren, die Cassini im Laufe ihrer Mission beobachtet hat, sind hier https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA13402 und hier zu sehen https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA11681.

Das Ziel dieser Beobachtungskampagne war, saisonale Veränderungen in der Helligkeit der Saturn-Auroren zu beobachten und diese mit den gleichzeitigen Beobachtungen von Cassinis Infrarot- und Ultraviolett-Spektrometern zu vergleichen.

Cassini blickt in dieser Ansicht in Richtung 74 Grad südlicher Breite auf Saturn.
Die Bilder zu dieser Animation wurden am 20. Juli 2017 im sichtbaren Lichtspektrum mit der Telekamera gemacht.

Die Entfernung zu Saturn beträgt etwa eine Millionen km und der Abbildungsmaßstab 1,4 km/Pixel.

Quelle:

https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21623

Offline Gertrud

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Re: Planet Saturn
« Antwort #418 am: 14. August 2017, 18:43:48 »
Hallo Zusammen,

Wolkenwellen auf Saturn

Die Wolken auf  Saturn nehmen das Aussehen von Strichen mit einem kosmischen Pinsel an, dank der wellenförmigen Weise, die Flüssigkeiten in der Saturn-Atmosphäre zusammenwirken.
Die benachbarten Wolkenbögen bewegen sich in verschiedenen Geschwindigkeiten und Richtungen in Abhängigkeit von ihren Breiten. Dies erzeugt Turbulenzen, in denen sich Bänder treffen und zu den wellenförmigen Strukturen entlang der Verbindungen führen. Die obere Atmosphäre auf Saturn erzeugt den schwachen Dunst, der in diesem Bild am dem  Rand des Planeten zu sehen ist.
Diese False -Coloransicht ist auf 46 Grad nördlicher Breite auf Saturn zentriert. Die Bilder wurden mit der Narrow-Angle Camera (NAC) auf Cassini  am 18. Mai 2017 unter Verwendung einer Kombination von Spektralfiltern aufgenommen, die vorzugsweise auf  Wellenlängen von Nah-Infrarot-Licht Bilder aufnehmen. Der Bildfilter, der bei 727 Nanometern zentriert war, wurde in diesem Bild für Rot verwendet. Der Filter mit 750 Nanometern wurde für Blau verwendet. (Der grüne Farbkanal wurde mit einem Durchschnitt der beiden Filter simuliert.)
Die Ansicht wurde in einer Entfernung von etwa 1,2 Millionen Kilometer von Saturn erhalten. Bildmaßstab ist ungefähr 7 Kilometer pro Pixel.
Credit: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21341

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
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Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

Offline MoreInput

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Re: Planet Saturn
« Antwort #419 am: 14. August 2017, 21:52:50 »
Wow, sehr schönes Foto. Ein Kandidat für das Bild des Jahres.

Durch Juno bei Jupiter und jetzt Cassini sieht man zum ersten Mal echte Details in den Wolken, incl. Schattenwurf.

Offline Lumpi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #420 am: 15. August 2017, 17:31:22 »
Wirklich geniales Foto, in der Beziehung kann Juno bei Jupiter leider nicht mithalten.
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Offline Prodatron

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Re: Planet Saturn
« Antwort #421 am: 15. August 2017, 17:54:09 »
Eine Laienfrage:
Auf dem Foto ist ja ein blaues Band zu erkennen zwischen dem Schwarz des Weltalls und der Saturn-Oberfläche. Ist dies quasi die "dünne" äußere Athmosphäre mit Drücken unterhalb von 1 bar (oder was auch immer), was man da sieht?
Oder andersrum:
Da es bei Gas-Planeten ja keine Abgrenzung zwischen "Lufthülle" und "Oberfläche" wie bei Gesteinsplaneten gibt, gibt es ja die Definition, daß die Oberfläche bei einem Druck von einem Bar beginnt. Ist das jetzt genau das, was man mit diesem blauen Band sieht?

Offline Lumpi

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Re: Planet Saturn
« Antwort #422 am: 15. August 2017, 19:04:09 »
Gertrud hat das doch schon geschrieben:

Die obere Atmosphäre auf Saturn erzeugt den schwachen Dunst, der in diesem Bild am dem  Rand des Planeten zu sehen ist.

Zitat
Saturn's upper atmosphere generates the faint haze seen along the limb of the planet in this image.
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21341

Da hier von oberer Atmosphäre und Dunst geschrieben wird, dürfte der Druck dort weniger als 1 Bar betragen.
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Offline Prodatron

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Re: Planet Saturn
« Antwort #423 am: 15. August 2017, 23:36:02 »
Weiß man denn, bei wieviel Bar genau der Übergang von dem blauen Streifen ("Dunst") zu der markanten Gasplaneten"oberfläche" stattfindet? Fände ich irre, wenn das genau 1 Bar sind.

Offline Terminus

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Re: Planet Saturn
« Antwort #424 am: 16. August 2017, 07:31:02 »
Weiß man denn, bei wieviel Bar genau der Übergang von dem blauen Streifen ("Dunst") zu der markanten Gasplaneten"oberfläche" stattfindet? Fände ich irre, wenn das genau 1 Bar sind.

Puh, das finde ich sehr unwahrscheinlich. Was kümmert den Saturn und allgemein die Physik unsere willkürlich gewählte Marke von 1 Bar ??? ? Vermutlich wählen die Autor/innen dieser Artikel bzw. oben Lumpi diese Formulierung nur, um einfach "niedriger Druck" anzudeuten.

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