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"In Space Newsletter" Ausgabe #028
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Verehrte Leserinnen und Leser,
"Das deutsche Raumfahrtprogramm wurde am 16. Mai 2001 von der Bundesregierung verabschiedet. Es ist das erste Raumfahrtprogramm seit fast 20 Jahren und soll einen verlässlichen Rahmen sowie Planungssicherheit für Wissenschaft und Industrie schaffen." heißt es in einer Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die mir in der vergangen Woche in die Hände fiel. Deutsche Raumfahrt - so ist leider die allgemeine Auffassung - beteiligt sich zu wenig an Raumfahrtprojekten. Fakt ist jedoch: Das jährliche Raumfahrtbudget beträgt immerhin 970 Mio. Euro, wovon 530 Mio. Euro in den ESA-Etat fließen. Damit ist Deutschland neben Frankreich der zweitgrößte Geldgeber der ESA. Die Broschüre des BMBF (im A4-Format, 20 Seiten) kann übrigens kostenlos bestellt werden (bmbf.de). Passend zu diesem Problem können Sie auch weiterhin an unserer Umfrage teilnehmen.
Um ein großes europäisches Raumfahrtprojekt geht es in dieser Woche auch in unserem Hotspot: Die erste Marssonde der ESA, Mars Express. Unser neuer Redakteur Michael Schumacher (nicht zu verwechseln mit dem Formel1-Piloten) stellt Ihnen ab sofort die wichtigsten Geschehnisse auf der ISS im Weekly Report vor.
Viel Spaß beim Lesen dieser und aller anderen Artikel wünscht Ihnen
Karl Urban
Chefredakteur "Raumfahrer.net"
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Space Focus: Herbig-Haro-Objekte |
von Mark Weimar | |
Ende der 40er-Jahre entdeckten die Astronomen George H. Herbig und Guillermo Haro, dass in den Dunkelwolken des Orionnebels ungewöhnliche Emissionslinien auftreten. Am Anfang schrieb man diese Emissionslinien den T-Tauri Sternen zu doch später entdeckte man, dass sich die Herbig-Haro-Objekte von den T-Tauri Sternen in mancher Hinsicht unterscheiden.
Doch die wirkliche Erklärung des Phänomens der Herbig-Haro-Objekte wurde erst in den späten 70er Jahren gefunden als die zwei Astronomen Schwartz und Raymond herausfanden, dass es sich bei den Herbig-Haro-Objekten um Interstellare Gasnebel handelt, die durch Materieausflüsse neu entstehender Steren ionisiert werden.
Heute ist bekannt , dass Sterne in ihrer Entstehungsphase Gasströme aussenden, die sich mit Überschallgeschwindigkeit im Raum ausbreiten. Wenn diese Gasströme auf die kalte Materie einer relativ dichten interstellaren Wolke treffen werden sie abrupt abgebremst, wobei eine Art Schockwelle entsteht. Das bedeutet, dass die kinetische Energie wird bei der Kollision in Wärmeenergie umgewandelt, das heißt das Gas wird erwärmt und in Form von Herbig-Haro-Objekten für uns sichtbar. Wir wissen heute von etwa 300 Herbig-Haro-Objekten.
Herbig-Haro-Objekte treten als Sternenähnliche knotenförmige Nebel auf, die sich im inneren oder am Rand von Sternentstehungsgebieten befinden. Bisweilen treten sie auch in bogenförmiger Gestalt auf. In ihren Spektren findet man Emissionslinien von neutralen Elementen wie Wasserstoff, Stickstoff oder Sauerstoff oder von ionisierten Elementen wie Schwefel, Eisen, Kalzium oder Sauerstoff. Die meisten Herbig-Haro-Objekte befinden sich in der Nähe des Sonnensystems also 500 bis 3000 Lichtjahre entfernt. Ihre Masse bewegt sich etwa im Bereich von zehn Erdmassen. Früher glaubte man, dass die Sterne, die für die Entstehung der Herbig-Haro-Objekte verantwortlich sind, keine große Masse aufweisen, das heißt, dass sie unter zwei Sonnenmassen liegen. Da aber viele dieser Objekte keinen jungen Stern in ihrer Nähe hatten, der sich optisch hätte beobachten lassen, verlegte man sich auf die Infrarotsuche, da diese Strahlung nicht vom Staub und Gas absorbiert wird und deshalb auch Objekte zu enthüllen vermag, die noch in ihre primordiale Wolke gehüllt sind. Bei dieser Forschungsarbeit traten oftmals Körper zutage, die man zu den so genannten Young Stellar Objects zählt. Diese Gruppe umfasst verschiedene Kategorien von Körpern, die sich in unterschiedlichen Stadien der Vor-Hauptreihen-Entwicklung befinden.
Related Links:
Astronomie
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HotSpot: Europas Countdown zum Mars |
von Michael Stein | |
Anfang Juni 2003 - also in ziemlich genau einem Jahr - wird sich mit Mars Express zum ersten Mal ein europäisches Raumfahrzeug auf dem Weg zu unserem Nachbarplaneten machen. Außer verschiedenen Messinstrumenten wird mit Beagle 2 auch ein Lander an Bord sein, der ganz nach dem Vorbild der 1997 erfolgreich auf dem Mars gelandeten
NASA-Mission Pathfinder in überdimensionale Airbags eingehüllt auf dem Marsboden auftreffen wird und anschließend für einige Monate verschiedene Messdaten von der Marsoberfläche zur Erde übermitteln soll.
Ziele der Mission
Mars Express wichtigste Aufgabe ist die Suche nach Wasservorkommen im Marsboden. Daneben dient die Raumsonde auch zum Transport des britischen Mars-Landers Beagle 2, der sich kurz vor Ankunft beim Planeten von seinem Mutterschiff trennen und fünf Tage später auf dem Mars landen wird. Insgesamt sind sieben Messinstrumente und Kameras an Bord von Mars Express untergebracht. Außer der Suche nach Wasser soll die Marssonde Informationen über die Struktur und Zusammensetzung der Marsoberfläche liefern, die extrem dünne Marsatmosphäre untersuchen und Aufschluss über die Wechselwirkung der oberen Atmosphärenschichten mit dem so genannten "Sonnenwind" geben.
Schon während seiner auf zunächst ein Marsjahr (= etwa zwei Erdenjahre) angesetzten wissenschaftlichen Beobachtungsmission und darüber hinaus bis mindestens 2007 soll Mars Express in seiner Umlaufbahn auch als Relaisstation zur Datenübermittlung für auf der Oberfläche operierende Mars-Lander dienen. Zu Beginn seiner Mission wird sein wichtigster "Kunde" natürlich Beagle 2 sein, aber bei Bedarf kann er auch Daten der beiden ungefähr zur selben Zeit wie Mars Express beim "Roten Planeten" eintreffenden amerikanischen Mars-Rover zur Erde weiterleiten. (Umgekehrt ist übrigens die seit Oktober 2001 im Marsorbit befindliche amerikanische Raumsonde 2001 Mars Odyssey auch in der Lage, Beagle 2-Daten zu empfangen.)
Der von Mars Express quasi "huckepack" transportierte Lander Beagle 2 soll vor allem nach Spuren von Leben und Wasser in den obersten Bodenschichten suchen. Dazu wird er mit Hilfe einer kleinen, "Maulwurf" genannten Sonde Bodenproben aus bis zu 1,5 m Tiefe untersuchen. Daneben wird Beagle 2 Aufnahmen seiner Umgebung machen sowie mit Hilfe eines Mikroskops auch detaillierte geochemische Untersuchungen an Gesteinsproben durchführen.
Der Reiseverlauf
Das Startfenster für die Mars Express-Mission öffnet sich am 1. Juni 2003 für elf Tage. Nachdem die Raumsonde von einer russischen Sojus-Rakete in einen niedrigen Erdorbit transportiert worden ist, zündet zu einem bestimmten Zeitpunkt die Fregat-Oberstufe und bringt das Raumfahrzeug auf den Weg zum Mars. Während der interplanetaren Reise wird für mehrere Monate bis auf regelmäßige Systemüberprüfungen und einzelne Kursanpassungen wenig passieren.
Etwa einen Monat vor Ankunft beim Mars jedoch beginnen die Vorbereitungen für die Abtrennung von Beagle 2 von seinem Mutterschiff. Zu diesem Zweck wird der Kurs von Mars Express geringfügig verändert, so dass der antriebslose Lander fünf Tage vor Ankunft beim Mars nach seiner Abtrennung zielsicher auf das anvisierte Landegebiet in Äquatornähe zusteuert: In dieser Zeit ist der Mars-Lander taub und stumm, da sein Kommunikationssystem erst nach der Landung in Betrieb genommen werden kann und auch dann nur unter Nutzung von Mars Express als Relaystation eine Verbindung zur Erde aufbauen kann. Die Abbremsung des Landers erfolgt beim Eintritt in die Marsatmosphäre, weswegen Beagle 2 auch mit einem Hitzeschild ausgestattet ist. Den letzten Teil seiner Reise wird der Lander an einem Fallschirm hängend zurücklegen, bevor sich kurz vor dem Aufprall auf die Oberfläche überdimensionale "Airbags" entfalten, die die kleine, austernförmige Sonde (mit nur ca. 1 m Durchmesser und 65 kg Gewicht!) vor Beschädigungen bei der Landung schützen sollen. Danach werden die Solarpaneele ausgeklappt, und anschließend wird Beagle 2 automatisch versuchen, eine Verbindung mit der Kontrollstation auf der Erde herzustellen. Die vorgesehene Landezone Isidis Planitia, ein flaches Sedimentbecken rund 10° nördlich des Marsäquators, wurde gewählt, weil sie einerseits wissenschaftlich interessant ist und andererseits den technischen Randbedingungen des Landers genügt: Sie liegt tief genug, um dem Fallschirm Zeit für eine ausreichende Abbremsung zu geben, und ist so äquatornah, dass die Solarzellen genug Strom für die Instrumente produzieren können.
Mars Express wird nach der erfolgten Abtrennung des Landers wieder seinen ursprünglichen Kurs aufnehmen und nach fünf Tagen durch Zündung seines Haupttriebwerkes die Geschwindigkeit soweit reduzieren, dass er von der Gravitation des Planeten "eingefangen" und auf eine - zunächst stark elliptische - Umlaufbahn gezwungen werden kann. Die Ankunft beim Mars ist um den 26. Dezember 2003 geplant: für alle am Projekt beteiligten wäre der Empfang einer Erfolgsmeldung im kommenden Jahr sicher das schönste Weihnachtsgeschenk.
Nach der Ankunft
In den auf das Einschwenken in einen Marsorbit folgenden Tagen werden noch verschiedene Kurskorrekturen mit Hilfe der Mars Express-Triebwerke vorgenommen werden, bis die endgültige Umlaufbahn erreicht ist. Dabei handelt es sich um einen quasi-polaren elliptischen Orbit mit einer Umlaufdauer von 7,5 Stunden. Der höchste Punkt wird etwa 11.500 km über der Marsoberfläche liegen, während die Raumsonde im niedrigsten Punkt des Orbits nur 250 km von ihr entfernt sein wird. Bei jedem Umlauf wird rund eine Stunde für wissenschaftliche Beobachtungen und Messungen zur Verfügung stehen, während die verbleibende Zeit für die Übermittlung von Beobachtungsdaten zur Erde genutzt werden wird. Der Empfang von Daten des Landers Beagle 2 wird ebenfalls dann stattfinden, wenn Mars Express der Oberfläche am nächsten ist.
Beagle 2 wird nach der Landung automatisch seine vier Solarpaneele aufklappen, um Energie produzieren zu können. Der nächste Schritt wird das Ausfahren des kleinen Roboterarms sein, um mit Hilfe der am Armende neben anderen Instrumenten befestigten Panoramakamera ein erstes Foto aufzunehmen. Für die folgenden wissenschaftlichen Aufgaben des Landers - der sich im Gegensatz zu den amerikanischen Mars-Rovern nicht von der Stelle bewegen können wird - sind sechs Monate veranschlagt. Wie lange Beagle 2 tatsächlich Daten liefern wird hängt davon ab, wie lange seine Solarzellen ausreichenden Strom erzeugen können (durch den Staub in der Marsatmosphäre wird die Leistung der Solarpaneele kontinuierlich schwächer werden) und wie lange seine Instrumente und auch seine Akkus der kalten Marsumgebung mit Temperaturen von bis zu -100°C widerstehen werden.
Wenn die Beobachtungsmission von Mars Express endgültig abgeschlossen sein sollte, wird der Orbiter noch einige Jahre lang als Relaisstation für zukünftige Mars-Lander zur Verfügung stehen. Sollte die Mission wie geplant ablaufen, dann wäre Europa ein gelungener Einstand in die Marsforschung mit Hilfe von Raumsonden gelungen - und wir dürften uns auf spannende Neuigkeiten und spektakuläre Bilder freuen.
Related Links:
Projekt-Homepage Mars Express
HotSpot-Archiv
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History Special: Sowjetische Raketen ab 1945 |
von Karl Urban | |
Unsere History Special-Reihe zur Geschichte der Raumfahrt beginnt in der nächsten Ausgabe mit den ersten Satelliten. In dieser Woche geht es noch einmal, an das Thema im letzten Newsletter anknüpfend, und die ersten Großraketen, diesmal in der Sowjetunion nach 1945.
Wie alle Siegermächte beginnt auch für die Sowjetunion nach Kriegsende ein Beutezug durch deutsche Industrie- und Wissenschaftseinrichtungen - soweit diese noch nach mehrjähriger Bomardierung erhalten sind. Die amerikanischen Truppen unternahmen sogar riskante Geheimunternehmen in der UdSSR zugesprochenen Gebieten, wie Peenemünde und das KZ Mittelbau-Dora, um an die begehrte Raketentechnologie zu gelangen. Allerdings bleiben gerade in den unterirdischen V2-Montagehallen sehr viele Produktionseinrichtungen bis zum Einrücken der Roten Armee erhalten. Die USA haben viele leitende Entwickler und Konstrukteure bereits zu sich ins Land geholt, allerdings bleiben besonders "kleine" Ingenieure, die einzelne Raketenteile fertigen im sowjetischen Sektor. Die sowjetische Führung lässt sogleich die Raketenproduktion wieder aufnehmen und die fertigen Exemplare abtransportieren. Im Jahr 1946 wird das Konstruktions-Kontingent aber in die Sowjetunion geschafft, damit sie die Arbeit nahe Moskau fortsetzen können. Unter den leitenden Personen gehört auch Sergej Pawlowitsch Koroljow, dem "Vater der sowjetischen Raumfahrt".
Anders als in den Vereinigten Staaten, wo man der Entwicklung von Großraketen zu militärischen Zwecken lange Zeit wenig Beachtung schenkt, erkennt Stalin schnell ihren Nutzen für die Verteidigung. Beunruhigt über die Atombombe in den USA und geschürt durch das Aufkommen des Kalten Kriegs mit dem Westen setzt er die Entwicklung von Interkontinental-Raketen ganz oben auf die Prioritätsliste. Er möchte das Gleichgewicht mit den Amerikanern wieder herstellen, indem die Sowjetunion mit Großraketen den amerikanischen Kontinent erreichen können.
Bereits 1947 erreichte die sowjetische Raketenentwicklung den technischen Stand der Deutschen vor Kriegsende. Man setzte jedoch vermehrt einheimische Techniker ein, die deutsche V2 in ihrer Leistung zu verbessern. Das erste Modell einer aus der V2 entwickelten Rakete ist die M-1 oder Pobeda, die ab 1949 in Serienproduktion geht.
Bereits ein Jahr später werden die ersten Raketeneinheiten des Landes aufgestellt. 1949 bringt die Sowjetunion ihre erste Atombombe zur Zündung. Ein entscheidender Unterschied zum amerikanischen Modell von 1945 ist die Masse: Die sowjetische Atombombe ist sehr viel schwerer, was sich zukünftig auch auf die Nutzlast-Kapazitäten von Interkontinantalraketen auswirkt. Diese im Prinzip ineffizientere Atombombe hat zur Folge, dass sowjetische Raketen mehr Nutzlast transportieren können. Dies verbessert die Ausgangsposition für die unbemannte und bemannte Raumfahrt der UdSSR gegenüber den USA in den ersten Jahren des "Wettlaufs ins All".
Die Konstruktion immer stärkerer Triebwerke geschieht in der Sowjetunion unter einer vollständig anderen Strategie als in den USA: Dort konzentriert man sich auf die Entwicklung neuer kostenintensiver Triebwerke, wohingegen die sowjetischen Ingenieure auf ein gut erprobtes, der V2 ähnliches, Aggregat setzen, dass mehrfach gebündelt wird, um größeren Schub zu erreichen.
Auch die erste Weltraumrakete der UdSSR Wostok entsteht nach diesem Prinzip. Diese ist 47 Meter hoch und wiegt betankt knapp 270 Tonnen. Sie ist bereits in der Lage 5,3 Tonnen Nutzlast zu transportieren. Bekannt wird die Rakete eher unter dem Namen R-7, der Interkontinentalrakete, die als Vorbild diente. Am 12. April 1957 beginnt schließlich die Raumfahrt-Ära mit dem Start des ersten künstlichen Erdsatelliten Sputnik. Selbst Juri Gagarin fliegt 1961 mit einem fast identischen Modell als erster Mensch ins All.
Related Links:
Russische Trägerraketen
Wostok-Programm
In der nächsten Ausgabe berichten wir über den ersten künstlichen Erdsatelliten Sputnik.
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ISS Weekly Report |
von Michael Schumacher | |
Ablösung an Bord der Station
Die erste Hälfte der nunmehr 26. Woche für die vierte Stammbesatzung an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) war geprägt von Arbeiten, die zur Vorbereitung auf die Ankunft von STS-111 dienten. Dazu zählte, dass Carl Walz die Luken im amerikanischen Segment auf undichte Stellen überprüfte. Dies stellt eine regelmäßige Wartungsaufgabe vor jedem Andocken eines Raumfahrzeuges und des Multi-Purpose Logistics Module (MPLM) an die ISS dar. Außerdem wurde die Notfallausrüstung in der Luftschleuse, dem Labormodul und im Kopplungsknoten überprüft. Des weiteren war die Besatzung damit beschäftigt, die Batterien der Raumanzüge aufzuladen und die Kommunikationssysteme der Raumstation zu warten und zu testen.
Carl Walz und Daniel Bursch bauten weiterhin hin das Internal Wireless Instrumentation System (IWIS) auf. IWIS dient dazu, Vibrationen in den Modulen Unity und Destiny zu messen, die während der körperlichen Ertüchtigung der Besatzung auf dem Fahrradergometer entstehen.
Nachdem die Endeavour am Mittwoch ins All gestartet ist, dockte sie am Freitag an die ISS an. An Bord der Endeavour befindet sich das MPLM Leonardo mit Versorgungsgütern und wissenschaftlicher Ausrüstung sowie das Mobile Base System (MBS), eine Arbeitsplattform die sich auf Schienen entlang der Integrated Truss Structure (ITS) bewegt und dem Roboterarm Mobilität verleiht. Außerdem brachte sie die fünfte Stammbesatzung zur ISS. Kommandant Waleri Korsun und die Bordingenieure Sergej Trestschow und Peggy Whitson lösten die vierte Stammbesatzung bestehend aus Juri Onufrijenko, Carl Walz und Daniel Bursch nach 182 Tagen an Bord der Raumstation ab.
Related Links:
Internationale Raumstation
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InDetail: Planet X |
von Clemens Mach | |
Planet X, oder auch Transpluto genannt, ist ein Himmelskörper, der wahrscheinlich hinter dem Pluto zu finden ist. Durch Bahnunregelmäßigkeiten bei den benachbarten Planeten Uranus und Neptun hat man den Pluto entdeckt. Die Masse Plutos reicht aber nicht, um diese Anomalie zu erklären. Deshalb wird angenommen, dass es hinter Pluto einen weiteren Planeten geben könnte. Dieser müsste ungefähr 0,5 Lichtjahre entfernt sein und fünf Millionen Jahre für die Umrundung der Sonne benötigen.
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"In Space Newsletter" #028
Erscheinungsdatum:
8. Juni 2002
Auflage: 556 Exemplare
Chefredaktion:
Karl Urban
Michael Stein
Schlussredaktion:
Karl Urban
Redaktionsleitung:
David Langkamp
Redaktion:
Günter Fischer
Lutz Growalt
Raphael Kallensee
Clemens Mach
Dominik Mayer
Sabine Rossburg
Franz Schmied
Michael Schumacher
Mark Weimar
Meik Lampmann (Space-Weltraum.de)
Sven Piper (Astris.de)
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