| In Space - The Raumfahrer.net Newsletter #040 vom 31. August 2002
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Der Raumfahrtnewsletter des TrekZone Networks.
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"In Space Newsletter" Ausgabe #040
> Updates:
Updates / Umfrage
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Astronomie- und Raumfahrtnews
> Space Focus:
Die Reise durchs Wurmloch
> HotSpot:
Saturn und Titan erwarten Besuch
> ISS:
Weekly Report
> Surftipp:
Telepolis - Weltraum
> InDetail:
Geostationärer Transferorbit
> Impressum:
Disclaimer & Kontakt
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Verehrte Leserinnen und Leser,
ich weiß nicht, ob Sie es schon wissen: Lady Di, die Prinzessin von Wales, starb heute vor fünf Jahren bei einem ragischen Verkehrsunfall.
Nun, ich gehöre wohl mit am wenigsten zu den Leuten, die sich an solch tragischen Jahrestagen die Tränen aus den Augenlidern wischen. Aber es ist doch irgendwie seltsam, wie viele Leute in solch aufgeklärten Zeiten, in welchen wir leben, an Übersinnliches glauben. Täglich sterben hunderte Menschen bei Autounfällen. Man könnte sagen, Autounfälle sind das Normalste der Welt. Nun verstehen es aber die meisten Menschen nicht, wie ein promininentes Mitglied des englischen Königshauses, eine Prinzessin, bei der normalsten Sache der Welt ums Leben kommen kann. Und schon kramen alle Bereiche des Boulevardzeitung-Spektrums die wildesten Verschwörungstheorien aus ihren Archiven und versuchen sie mit Lady Di's Tod in Verbindung zu bringen. Und die Leser jener Blätter glauben es.
Da gelobt sich der Astronom doch seine wissenschaftliche Weltanschauung: Ohne Verschwörungstheorien sondern nur mit handfesten Tatsachen. Auch der Verlust der Raumsonde CONTOUR der NASA in der vergangenden Woche schreiben wir nicht einer Racheaktion von KGB-Killersatelliten gegen die NASA zu, sondern vermuten eher grobe Fehlplanungen bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde.
Mit einem scheinbar ebenso populärwissenschaftlichen Thema befasst sich in dieser Ausgabe Jan Großmann: Mit Wurmlöchern. Daneben scheinen die Götter auf dem hohen Olymp die Reise der Raumsonde Cassini zum Saturn gutzuheißen, da diese bisher auf ihrem Weg mehr als erfolgreich arbeitete...
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Karl Urban
Chefredakteur "Raumfahrer.net"
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• China erneut vor Weltraum-Testflug <mehr>
• Hochwasserhilfe aus dem All <mehr>
• Europäischer Wettersatellit MSG-1 gestartet <mehr>
• Start des Wettersatelliten MSG-1 verschoben <mehr>
• Weltraum-Teleskop für Planeten vor dem Start <mehr>
• Beeinflusst die Sonne das Erdklima? <mehr>
» China erneut vor Weltraum-Testflug 31. August 2002 - Bei der chinesischen Raumfahrtbehörde laufen die Vorbereitungen für einen neuen Start der Raumkapsel Shenzhou. Bei der chinesischen Raumfahrtbehörde laufen die Vorbereitungen für einen neuen Start der Raumkapsel Shenzhou. Trotz der sichtbaren Vorbereitungen wurde offiziell nicht bekanntgegeben, wann der Start stattfinden soll. Auch über die Crew-Zusammensetzung des ersten bemannten chinesischen Weltraumflugs schweigt sich die Volksrepublik aus. Dieser soll nach chinesischen Informationen im kommenden Jahr stattfinden. Damit wäre China das dritte Land der Welt, dass Menschen ins All transportieren kann - nach der Sowjetunion 1961 und den USA 1962. Es wird angenommen, dass derzeit etwa ein Dutzend Taikonauten-Anwärter, die chinesischen Raumfahrer, im Training für den ersten Flug sind. Alle Details der kommenden Flüge werden von den Raumfahrt-Verantwortlichen streng geheim gehalten. Jedoch planen sie nach dem ersten bemannten Flug weitere Projekte, wie der Konstruktion einer Raumstation. Derzeit wird die unbemannte Shenzhou 4-Kapsel auf den Start vorbereitet. Sie wird an ihrer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 2F am Jiuquan Satelliten-Startzentrum in der Gansu-Provinz montiert. Nach Informationen der chinesischen Regierung dürfte der Start im September stattfinden. (ku - Quelle: Space.com)
» Hochwasserhilfe aus dem All 30. August 2002 - Weltraumaufnahmen der Erdoberfläche, wie die der ESA-Umweltsatelliten ERS-2 und Envisat, geben einen großräumigen Überblick über die aktuelle Hochwassersituation, von der weite Teile Mitteleuropas seit August betroffen sind. Weltraumaufnahmen der Erdoberfläche, wie die der ESA-Umweltsatelliten ERS-2 und Envisat, geben einen großräumigen Überblick über die aktuelle Hochwassersituation, von der weite Teile Mitteleuropas seit August betroffen sind. Sie helfen den Krisenstäben in den Überschwemmungsgebieten bei der strategischen Planung und Bewältigung vielfältigster Maßnahmen des Katastrophenschutzes, von der Kontrolle und Stabilisierung der Dämme, über gezielte Flutungen von Rückhaltebecken bis zur Findung des richtigen Evakuierungszeitpunkt der von der Flut bedrohten Anwohner. Satelliten nehmen, im Gegensatz zu Luftbildern, die Erde großflächig auf. Darin liegt einer der wesentlichsten Vorteile. Erst der Blick aus dem Kosmos gibt einen realistischen Überblick über die tatsächlichen Flächen und damit über Ausmaß sowie Zusammenhänge der Katastrophe. Diesem Vorteil steht im Fall schnell wechselnder Naturerscheinungen ein gewaltiger Nachteil gegenüber: der Wiederholzyklus. Bei dem europäischen Umweltsatelliten Envisat sind es 35 Tage. Envisat umrundet die Erde in 800 km Höhe auf einer sonnensynchronen polaren, nahezu kreisförmigen, Umlaufbahn. Ein Umlauf des Satelliten dauert rund 100 Minuten. Da sich die Erde unter dem Satelliten hinwegdreht, können zwar die Instrumente nach und nach den gesamten Globus abtasten - und zwar innerhalb von einem bis drei Tagen, je nach Blickfeld der Sensoren. Wenn man aber exakt die gleichen Aufnahmeverhältnisse benötigt, muss man 35 Tage warten. Durch die großen Öffnungswinkel der meisten Instrumente können aber nahezu alle Gebiete der Erde innerhalb von drei Tagen wieder erfasst werden. Aus diesem Grund müssen zusätzlich zu den Weltraumaufnahmen auch Luftbilder gewonnen werden. Luft- und Satellitenbilder ergänzen sich so in hervorragender Weise. So kann die Fernerkundung der Erde sowohl bei der Kartierung von Risikogebieten als auch bei der Feststellung von Schäden helfen. Seit Beginn der Überflutung sammeln die ESA sowie das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Satellitendaten. Sie stellen sie den betroffenen Behörden und Lagezentren zum aktuellen Krisenmanagement zur Verfügung. Die Bilder dienen zugleich dem zukünftigen Krisenmanagement. Es gilt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten bauliche Konsequenzen zu treffen (Siedlungen, Fluss, Rückhaltebecken und so weiter), um die Schäden kommender Überschwemmungen wirkungsvoll zu begrenzen. (la - Quelle: ESA)
» Europäischer Wettersatellit MSG-1 gestartet 29. August 2002 - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist MSG-1 an Bord einer Ariane 5 erfolgreich gestartet. Am 29. August um 00:45 Uhr (MESZ) startete die europäische Trägerrakete Ariane 5 und transportierte neben MSG-1 als zweite Nutzlast den europäischen Kommunikationssatelliten Atlantic Bird 1 erfolgreich in eine geostationäre Umlaufbahn. Wie bereits beim ursprünglich angesetzten Starttermin 24 Stunden zuvor trat auch dieses Mal während des Countdowns ein bisher von Arianespace nicht näher benanntes Problem auf. Während jedoch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das Kommunikationsproblem zwischen einem Onboard- Computer der Ariane 5 und einem Rechner in der Startkontrollzentrale des europäischen Weltraumbahnhofs Kourou (Französisch Guayana) den Start der Rakete innerhalb des rund 45-minütigen Startfensters verhinderte, konnte dieses Mal das Problem rechtzeitig gelöst werden, so dass nach einer Verzögerung von etwa 15 Minuten der auf "T -7 Min." zurückgesetzte Countdown fortgeführt werden konnte.
Rund 2,5 Minuten nach dem Start wurden die beiden Feststoff-Booster abgeworfen, die während der Startphase 90 Prozent der Schubleistung geliefert hatten. Nach ca. 10 Minuten zündete die zweite Stufe der Ariane 5 planmäßig für 16 Minuten ihr Triebwerk, und 28 Minuten nach dem Start erfolgte das Aussetzen von Atlantic Bird 1. Anschließend erfolgte eine Lageänderung der Oberstufe, bevor rund 8 Minuten später auch MSG-1 ausgesetzt wurde.
Der zuerst ausgesetzte 2,7 t schwere Kommunikationssatellit Atlantic Bird 1 verfügt über 24 Ku-Band-Transponder und wird Kommunikationsdienste zwischen Europa und Nordamerika anbieten. Beim zwei Tonnen schweren Meteosat Second Generation-1 (MSG-1) handelt es sich um den ersten von drei Wettersatelliten einer neuen Generation, die zukünftig die Wetterbeobachtung und -vorhersage für Europa und weite Teile des afrikanischen Kontinents deutlich verbessern sollen.
Mit diesem Doppelerfolg kann Arianespace den neunten erfolgreichen Start in diesem Jahr feiern. Der nächste Start ist bereits für den 6. September geplant, dann soll eine Ariane 4 den amerikanischen Kommunikationssatelliten Intelsat 906 in eine geostationäre Umlaufbahn befördern. Einige Wochen später wird zum ersten Mal eine Ariane 5-Version starten, die Nutzlasten bis zu einem Gewicht von 10 t in einen geostationären Transferorbit wuchten kann. Bei diesem Jungfernflug werden der europäische Kommunikationssatellit Hot Bird 7 und der französische Technologieerprobungsflugkörper Stentor die Nutzlast der Rakete bilden.
(ms - Quelle: Arianespace)
» Start des Wettersatelliten MSG-1 verschoben 28. August 2002 - Aufgrund eines Problems bei der Datenkommunikation zwischen dem Kontrollzentrum und der Ariane 5 wurde der für die vergangene Nacht von Dienstag auf Mittwoch geplante Start von MSG-1 um 24 Stunden verschoben. Aufgrund eines Problems bei der Datenkommunikation zwischen dem Kontrollzentrum und der Ariane 5 wurde der für die vergangene Nacht von Dienstag auf Mittwoch geplante Start von MSG-1 um 24 Stunden verschoben. Der bereits laufende Countdown musste gestoppt werden, da Probleme bei der Datenkommunikation zwischen dem Onboard-Computer der Ariane 5 und Computern im Startkontrollzentrum des europäischen Weltraumbahnhofs Kourou (Französisch Guayana) aufgetreten waren. Obwohl sie relativ schnell beseitigt werden konnten war es nicht mehr möglich, den Start innerhalb des rund 45 Minuten langen Startfensters durchzuführen. Der Start wurde aus diesem Grund um 24 Stunden verschoben und ist nun innerhalb des nächsten Startfensters zwischen 00:30 und 01:15 Uhr (MESZ) am 29. August 2002 vorgesehen. Außer dem europäischen Kommunikationssatelliten ATLANTIC BIRD 1 soll die Ariane 5 auch den europäischen Wettersatelliten MSG-1 in einen geostationären Orbit transportieren. Dieses erste Exemplar einer neuen Generation von Meteosat-Wettersatelliten soll die Genauigkeit der Wettervorhersage für den europäischen Kontinent verbessern. Unter anderem wird MSG-1 doppelt so häufig wie seine Vorgänger Aufnahmen der Wolkenschichten zur Erde senden und den Meteorologen ein breiteres Datenspektrum zur Verfügung stellen. (ms - Quelle: Arianespace)
» Weltraum-Teleskop für Planeten vor dem Start 25. August 2002 - Anfang des nächsten Jahres startet SIRTF (Space Infrared Telescope Facility) zur Planetensuche ins All. Anfang des nächsten Jahres startet SIRTF (Space Infrared Telescope Facility) zur Planetensuche ins All. Der Start ist für Januar 2003 geplant. Das SIRTF wird Bilder und Spektren von unterschiedlichen astrophysikalischen Objekten aufnehmen und deren Infrarot-Strahlung analysieren. Der größte Teil der Infrarotstrahlung, oder Wärmestrahlung, wird von der Erdatmosphäre absorbiert, so dass sie nur von Weltraum-Teleskopen gemessen werden kann. Das neue Observatorium im All wird den größten Teil seiner Beobachtungszeit auf die Beobachtung von Objekten liefern, die Sterne umkreisen - wie Gas- und Staubwolken, die auch Schlüsseldaten über extrasolare Planetensysteme enthalten. Der Versuch, sogenannte protoplanetarische Wolken, den Vorläufer eines Planetensystems, im sichtbaren Spektralbereich zu fotografieren ist schwierig, da der Zentralstern eines solchen Systems sehr hell leuchtet und seine Umgebung "überstrahlt". Im infraroten Spektralbereich ist diese Strahlungs-Differenz geringer, so dass das SIRTF in diesem Bereich arbeiten wird. Im vergangenden Jahrzehnt wurden mehr als 100 Planeten außerhalb unseres Sonnensystem entdeckt. All diese Himmelskörper wurden aber mit erdgebundenen Teleskopen aufgespürt. SIRTF ist die erste Mission, die sie auch aus dem All aufspüren kann. Ein Interview mit Dr. Michelle Thaller, Manager des SIRTF-Programms, finden Sie hier. Related Links: HotSpot: Extrasolare Planeten HotSpot: Die Planetenjagd der ESA (ku - Quelle: ESA)
» Beeinflusst die Sonne das Erdklima? 24. August 2002 - Die Sonne hat großen Einfluss auf das irdische Wetter - die ESA hilft nun bei der Erforschung der Phänomene. Die Sonne hat großen Einfluss auf das irdische Wetter - die ESA hilft nun bei der Erforschung der Phänomene. Meteorologen sehen die Erde nicht mehr als nach außen isoliertes System. Sowohl langzeitliche Klimaveränderungen als auch das alltägliche Wetter zeigt Zusammenhänge mit der Sonnenaktivität. Wissenschaftler erforschen aus diesem Grund nun massiv die Natur dieser Verbindung. Mit Daten der ESA-Raumfahrzeuge SOHO, Cluster und Ulysses, existieren jetzt genügend Informationen, um den Einfluss der Sonne auf das irdische Wetter aufzudecken. Die Studie ist auch der erste Schritt zu einer neuen Art der Wetter-Vorhersage - dem Weltraumwetter. Um das Wetter der Erde zu beeinflussen, muss sich das Verhalten der Sonne in bestimmten Bereichen verändern. Im sichtbaren Spektralbereich scheint die Sonne konstant zu leuchten. Satelliten zeigten aber in der Vergangenheit, dass sich dahinter tatsächlich dramatische Veränderungen abspielen. Zum Beispiel strahlt die Sonne einen "Wind" von geladenen Teilchen ins All, dessen Intensität variiert. Die ultraviolette Strahlung variiert ebenfalls. Die Beobachtung der Wechselwirkungen von solaren Veränderungen und dem Klimasystem der Erde ist eine Wissenschaft für sich, die als Weltraumwetter ("space weather") bekannt ist. Die Veränderungen der Sonne lassen sich durch ihr sich ständig wandelndes Magnetfeld erklären. Alle 11 Jahre verändert sich dieses von einem "solaren Minimum" in ein "solares Maximum". Am Höhepunkt dieses Zyklus, der im vergangenden Jahr erreicht wurde, ist der Sonnenwind sehr stark, so dass die geladenen Teilchen explosionsartig ins all katapultiert werden. Die Energie, die bei einer Explosion von der Sonne abgegeben wird, kann bis zu einer Milliarde Megatonnen reichen. Das entspricht 6,6 Milliarden Hiroshima-Atombomben. Diese Ergeignisse sind auch die Urheber für die variierenden ultravioletten Strahlungsemissionen. Die "solare Flotte" der ESA beobachtet diese Phänomene sehr vorsichtig und von verschiedenen Punkten im All aus. Das NASA/ESA-Gemeinschaftsprojekt SOHO (Solar and Heliospheric Observatory) beobachtet die Sonne und zeichnet deren Aktivität auf. Die Veränderungen des Sonnenwinds wird vom Sonden-Quartett Cluster erforscht, während Ulysses die Sonne in einem entfernteren Orbit umkreist, um eine globalere Sicht des Sonnenwinds zu erhalten. Diese Beobachtungs-Ergebnisse werden zusammen mit meteorologischen und anderen Daten eine unschätzbare Quelle an Informationen zur Erforschung der Sonneneinflüsse auf die Erde bilden. "All die Daten werden archiviert und für die Wissenschaftsgemeinschaft verfügbar gemacht." sagt Alexi Glover aus dem Space-Weather-Team am ESTEC-Zentrum der ESA in den Niederlanden. SOHO wurde für den Betrieb von drei Jahren konstruiert. "Wenn SOHO weitere vier bis fünf Jahre funktioniert, haben wir einen vollständigen solaren Zyklus von 11 Jahren dokumentiert. Dies wäre von unschätzbarem Wert." Related Links: Mehr zur Sonne (ku - Quelle: ESA)
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Space Focus: Die Reise durchs Wurmloch |
von Jan Großmann | |
Wurmlöcher sind eines der größten Rätsel, die Einstein uns mit seiner Relativitätstheorie mitgegeben hat. Wie durch Einstein postuliert wurde, ist reisen mit Überlichtgeschwindigkeit nicht möglich. Jedoch könne man die Raumzeit "austricksen". Zu Anfang hat man die Existenz von Wurmlöchern nur in Zusammenhang mit den
Schwarzen Löchern angenommen. Das ein Schwarzes Loch ein Wurmloch zu einem anderen Schwarzen Loch erzeugt, durch dessen Verbindung man dann reisen könnte. Allerdings wurde diese Theorie bereits soweit eingeschränkt, dass das Wurmloch in unglaublicher Geschwindigkeit durch seine eigene Schwerkraft zusammenbrechen würde. Nicht einmal Licht hätte die Chance durch das Wurmloch zu gelangen.
Haben sich damit alle Chancen verabschiedet, jemals diese unglaubliche Chance des Reisens zu nutzen? Nicht ganz - es scheint möglich zu sein, sich sein eigenes Wurmloch zu erschaffen, allerdings benötigt man dafür Energie, negative Energie um genau zu sein. Um das zu verstehen muss man sich in der Reich der Quantenphysiker begeben, in den Bereich des subatomaren. In subatomaren Bereichen entstehen ständig Fluktuationen, in Gebieten mit Materie, aber auch im absoluten Vakuum. Die Physiker stellen sich die Beschaffenheit negativer Energie so vor, das sich sogenannte "virtuelle, entgegengesetzt geladene Teilchenpaare" die Energie aus dem Vakuum borgen, und sich fast sofort wieder gegenseitig vernichten. Würde man eine Möglichkeit finden, diese Fluktuationen zu unterdrücken, würde man das Vakuum, dessen Energie gleich null ist, unter diesen Energiepunkt bringen. Man hätte also "negative Energie". So verrückt das klingen mag, die Existens solcher Teilchen ist bewiesen. Zwar kann man sie nicht beobachten, aber man kann sie nachweisen, indem man ihre Wirkung auf andere reelle Teilchen beobachtet, so zum Beispiel auf Wasserstoffatome.
Auch wenn diese Auswirkungen minimalster Natur sind, lassen sie sich dennoch nicht ignorieren. Diese "virtuellen Teilchen" erzeugen also die negative Energie. Wir sind heute schon in der Lage diese Energie im Labor zu erzeugen. Allerdings ist dieser Energieanteil so klein, dass man an ein Wurmloch noch gar nicht denken könnte. Aber Tatsache ist, hätten wir eine Möglichkeit genug negative Energie zu erzeugen, wären wir in der Lage Wurmlöcher zu erschaffen.
Wurmlöcher wie sie in Science Fiction-Romanen und -Serien an der Tagesordnung sind, würden unvorstellbare Energiemengen erfordern. Normale Wurmlöcher, wie sie angeblich im Weltraum kurzzeitig entstehen, wären mikroskopisch klein. Wollte man auch nur ein Wurmloch von einem Meter Durchmesser erschaffen, bräuchte man die Energie, die 10 Milliarden Sterne in einem Jahr erzeugen. Diese Energie wäre für die heutige Technik unvorstellbar groß. Wären wir nur in der Lage einen kleinen Teil der Energie zu erzeugen, die unsere Sonne besitzt, wären wir für alle Zeiten mit Energie versorgt.
Man kann sich also vorstellen wie unwahrscheinlich und technisch unmöglich es ist, die Energie aufzubringen, um ein Wurmloch zu erschaffen. Wobei man gar nicht an die anderen Probleme denkt...
Es ist nach Einstein bekannt, das für ein Objekt, das sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt, die Zeit langsamer vergeht als für die Objekte außerhalb. Würde also ein Mensch mit Lichtgeschwindigkeit reisen, wäre nach seiner Rückkehr die Welt schon viel weiter in der Zeit. Ein Wurmloch jedoch, würde Zeitreisen erlauben. Der Mensch würde zur Erde zurückkehren, bevor er abgereist ist...
Man sieht also wie unwahrscheinlich das Erschaffen von Wurmlöchern ist. Allerdings sieht man auch deutlich, dass Wurmlöcher durchaus existent sein können, und zwar ohne unsere Naturgesetze zu verletzen oder gegen andere physische Gesetze zu verstoßen. Es bleibt also eine schöne Theorie, die Reise durch ein Wurmloch...
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HotSpot: Saturn und Titan erwarten Besuch |
von Karl Urban | |
Nach einer sieben Jahre langen Reise zwischen den Planeten wird die Doppel-Raumsonde Cassini-Huygens im Juli 2004 am Saturn eintreffen. Dort wird sich Huygens von seiner Muttersonde trennen und mit einem Fallschirm der Oberfläche des wolkenreichen Saturnmondes Titan entgegenfliegen. Dessen Atmosphäre entspricht in ihrer Zusammensetzung der frühen Erde. Noch bis 2004 sind beide Raumfahrzeuge auf dem Weg zum Ringplaneten - doch schon davor müssen sie voll einsatzbereit gemacht werden.
Bereits im vergangenden Jahr wurden die Instrumente an Bord von Cassini getestet, als diese am Jupiter vorüberflog. Dabei erforschte die Sonde die Magnetosphäre des größten Planeten unseres Sonnensystems. Daneben wurde der Gasriese zum ersten Mal in der Geschichte von zwei Raumsonden beobachtet: Von Cassini und der Jupiter-Sonde Galileo, die ihn bereits mehrere Jahre höchsterfolgreich erforscht.
Der Auftakt der Mission der sehr schweren Cassini-Huygens begann mit zahlreichen Protesten von Atomkraft-Gegnern. Denn um das Raumfahrzeug antreiben, wurde es mit einem Atomreaktor ausgestattet. Während des Missionverlaufs gab es zwei höchstkritische Momente: Beim Start 1998 und beim erneuten Vorbeiflug einige Monate später. Denn Cassini-Huygens fliegt auf einem sehr eigenwilligen Kurs zum Saturn. Nach dem Verlassen der Erde nahm sie zuerst Kurs auf Venus, umkreiste sie einmal und flog zur Erde zurück. Danach ging es über Jupiter weiter zum Saturn. Diese sogenannten Swingby-Manöver waren notwendig, um Cassini-Huygens möglichst stark für den langen Flug zu beschleunigen. Doch auch beim zweiten Vorbeiflug an der Erde bestand das Risiko, dass sie von ihrer berechneten Bahn abkommen, in der Atmosphäre verglühen und somit radioaktives Material in die Luft gelangen könnte.
Allerdings waren sowohl Start als auch die Swingby-Manöver an Venus, Erde und Jupiter erfolgreich und Cassini-Huygens fliegt nun Nonstop zum Saturn. Das erste wissenschaftliche Großereignis wird im November 2004 stattfinden, wenn sich Huygens von seiner Muttersonde löst und Kurs auf Titan nimmt. Nach 22 Tagen Flug wird das Raumfahrzeug schließlich mit über 20.000 km/h in die Atmosphäre des Saturnmondes eintreten, um innerhalb von zwei bis zweieinhalb Stunden seine Oberfläche zu erreichen. Der Hitzeschild beschützt Huygens vor über 12.000°C und agiert als Bremse. Wenn die Sonde auf 1.400 km/h gebremst wurde, sorgen einige Fallschirme für eine sanfte Landung.
Die sechs Instrumente von Huygens werden Messungen vornehmen und bereits während des rasanten Abstiegs Daten über die chemische Zusammensetzung der Titan-Atmosphäre, sein Wetter und seine Oberfläche sammeln. Spektakuläre Bilder werden in erster Linie vom Abstieg erwartet. Sollte Huygens unbeschädigt auf dem Boden aufsetzen, wird er so lange Daten senden, wie seine Batterien dies zulassen und die Muttersonde Cassini in Empfangsreichweite ist.
Die ESA veröffentlichte kürzlich ein Interview mit Jean-Pierre Lebreton, Wissenschaftler beim Huygens-Projekt:
"Dr. Lebreton, Sie scheinen sehr begeistert über das zu sein, was Cassini-Huygens bereits erreicht hat. Saturn, Titan und ihre Geheimnisse sind noch weit entfernt. Aber auf seinem Weg, ist das Raumfahrzeug auf andere Planeten gestoßen."
"Die Bahn von Cassini-Huygens "berührte" drei Planeten: Venus, Erde und Jupiter. Der Grund für die Vorbeiflüge war der zusätzliche Schub, den das Gravitationsfeld der Planeten für die Raumsonde bedeutete. Natürlich haben wir dabei jede Chance genutzt, Daten über die besuchten Planeten zu sammenln."
"Lassen Sie uns mit Venus beginnen, deren Gravitationskraft sie zweimal nutzten. Sie fanden etwas besonderes am Venus-Himmel..."
"Ja. Wir haben einige elektromagnetische Eigenschaften der Atmosphäre gemessen und wir waren überrascht, dass Venus keine Gewitter zu haben scheint! Wir denken, die Höhe der Wolken könnte der Grund dafür sein, die sich mehr als 40 Kilometer über dem Boden befinden: Dies erlaubt keine blitzähnlichen Entladungen wie auf der Erde. Blitze zwischen Wolken sind hingegen zu energieschwach, um sie entdecken zu können. Wir haben außerdem die Aufnahmen der Oberfläche auf der Nachtseite überprüft, die die Jupitersonde Galileo 1992 gemacht hat. Solche Überprüfungen sind hilfreich, während wir die Instrumente aktivieren, damit sie voll einsatzbereit sind, wenn wir Saturn erreichen."
"Und was war während des Erd-Vorbeiflugs? Haben Sie nur wieder das Gravitationsfeld ausgenutzt?"
"Nein, mehr als das. Wir haben mit dem Magnetometer an Bord von Cassini-Huygens das wohlbekannte Erdmagnetfeld ausgemessen, um die Funktionalität des Instruments zu testen. Wenn die Sonde am Saturn eintrifft, wissen wir, dass wir uns auf den Magnetometer verlassen können."
Im Jahr 2001 erreichte Cassini den "König der Planeten", Jupiter. Und etwas Außergewöhnliches passierte."
"Ja, es war verblüffend. Am Jupiter haben wir ein wirklich spektakuläres Experiment gemacht. Zehn Jahre früher hätte niemand daran geglaubt, dass die Sonde Galileo 2001 noch immer arbeiten wird. Stellen Sie sich vor, wie aufregend es war, zwei Beobachtungsposten am Jupiter kombinieren zu können! Mithilfe der beiden Raumfahrzeuge, dem Hubble Space Teleskop, dem Chandra Röntgen-Observatorium und Radioteleskopen in Kalifornien konnten wir ein wohl bis weit in die Zukunft einmalig bleibendes Beobachtungsereignis erleben.
Wir fanden Autoras, ausgelöst durch die geladenen Partikel des Sonnenwinds. Dieser durchfließt die Jupiter-Magnetosphäre und interargiert mit dieser. Obwohl wir erwartet hatten, dass dies passieren könnte, haben wir es nie vorher beobachten können. Ohne die Hilfe beider Raumsonden wäre es nie möglich gewesen nachzuweisen, dass die Magnetosphäre in dieser Form von Sonnenwind beeinflusst werden kann. Es zeigte uns ebenso, dass die Instrumente auch während Routine-Arbeiten fehlerfrei funktionieren. Die Beobachtungen am Jupiter brachten uns Ergebnisse, die dich dazu bringen dich aufrecht hinzusetzen und dein Team bei der Arbeit motiviert. Jetzt fühlen wir uns mehr als bereit für den Saturn."
Das komplette Interview finden Sie hier.
Related Links:
Cassini-Website des NASA JPL
Huygens-Website der ESA
Wo befindet sich Huygens-Cassini im Moment?
HotSpot-Archiv
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ISS Weekly Report |
von Michael Schumacher | |
Zweite Extravehicular Activity für die fünfte Stammbesatzung
Am Montag verließen Kommandant Waleri Korsun und Bordingenieur Sergej Trestschow die International Space Station (ISS) über das Docking Compartment Pirs um eine 5 Stunden und 21 Minuten dauernde Extravehicular Activtiy (EVA) durchzuführen. Hauptaufgabe war es, Materialproben eines japanischen Experimentes, das dem Weltraum ausgesetzt wurde, sowie ein russisches Experiment, das die Rückstände von Triebwerkszündungen der Steuertriebwerke mißt, an der Außenhülle des Servicemoduls Swjesda auszutauschen.
Es war der zweite Ausstieg für die fünfte Stammbesatzung, die vierte EVA in der Kosmonautenlaufbahn von Korsun und der erste Ausstieg in den freien Weltraum für Trestschow. Der Ausstieg am Montag markierte außerdem die 43. EVA im Rahmen des Raumstationsaufbaus und der Raumstationswartung sowie die 18. EVA, die von der ISS durchgeführt wurde. Während Korsun und Trestschow im freien Weltraum arbeiteten, beobachtete Bordingenieurin Peggy Whitson die Systeme der Raumstation und unterstützte den Ausstieg vom Servicemodul Swjesda aus. Bereits am 16. August führten Korsun und Whitson eine 4 Stunden und 25 Minuten dauernde EVA aus um sechs Schutzabdeckungen gegen Mikrometeoriten und Weltraumtrümmer an Swjesda zu installieren.
Um 00.27 Uhr Eastern Standard Time (EST) öffneten Korsun und Trestschow die Luke, als sich die ISS gerade 378 km über Rußland befand. Zuerst installierten ein Gestell am Kontrollmodul Sarja. Es dient als Ablegeplatz für Ausrüstungen, die dort während zukünftigen EVAs im Rahmen des Raumstationsaufbaus vorübergehend verstaut werden können. Außerdem brachten sie eine Vorrichtung am Kontrollmodul Sarja an, die Sicherungsleinen während den EVAs in der Umgebung des russischen Segmentes besser führen soll.
Danach tauschten beide Experimentplatten für die National Space Development Agency (NASDA) an Swjesda aus, die die Auswirkung des Weltraums auf Materialproben untersucht. Nachdem sie diese Aufgabe abgeschlossen hatten, holten sie einen Punkt des vorherigen Ausstieges vor 10 Tagen nach. Sie ersetzten das Experiment Kromka an der Außenhülle von Swjesda. Es mißt die Menge an Rückständen, die nach Triebwerkszündungen der Steuertriebwerke ausgestoßen werden. Zuvor an Swjesda angebrachte Deflektoren haben bereits die Ablagerung dieser Rückstände an der Außenhülle bedeutend verringert. Zum Abschluß der EVA installierten Korsun und Trestschow zwei zusätzliche Amateurfunkantennen um damit in Zukunft Funkkontakte mit Funkamateuren auf der Erde zu steigern.
Nachdem sie ihre Werkzeuge eingesammelt haben begaben sich die beiden zurück ins Docking Compartment Pirs und schlossen um 05.48 Uhr EST die Luke. Die nächsten EVAs sollen erst im Oktober stattfinden, wenn die Astronauten Piers Sellers und David Wolf drei Ausstiege aus der Luftschleuse Quest im Rahmen der Space Shuttle-Mission STS-112 durchführen werden.
Dann widmete sich die fünfte Stammbesatzung den Rest der Woche wieder den wissenschaftlichen Arbeiten. Whitson reinigte die Microgravity Science Glovebox (MSG) und richtete sie für die Wiederaufnahme von Experimenten, die die Entwicklung von Halbleitern im Weltraum untersuchen, her. Nachdem kürzlich bei einem Experimentierdurchgang eine Röhre innerhalb der Anlage zerbrach, bediente sie sich einem System aus Ansaugröhre und Ventilator um jegliche Partikel innerhalb der MSG zu entfernen.
Am Freitag arbeitete Whitson in Quest um die amerikanischen Raumanzüge zu warten und ihre Batterien für in der nächsten Woche anstehende Überprüfungen aufzuladen. Außerdem baute sie ein Experimentiergestell teilweise aus um zu einem defekten Rauchmelder gelangen und ihn auszutauschen. Anschließend begann für die fünfte Stammbesatzung eine dreitägige Auszeit.
Related Links:
Internationale Raumstation
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Unser Surftipp führt Sie in dieser Woche ausnahmsweise einmal nicht zu einer monothematisch auf Raumfahrt oder Astronomie spezialisierten Internetsite, sondern hat mit Telepolis ein Netzmagazin zum Ziel, dessen Artikelspektrum weit gefächert ist.
Die Rubrik Weltraum von Telepolis reflektiert aktuelle Raumfahrt- und Forschungsmissionen und neue astronomische Erkenntnisse, teilweise auch in Interviewform. Eine lückenlose Verfolgung aller Ereignisse aus Raumfahrt und Astronomie leistet Telepolis - Weltraum zwar nicht, aber diesen Anspruch hat das Magazin auch gar nicht. Dafür sind die Artikel fundiert und verständlich geschrieben und überdies meistens mit interessanten Links durchsetzt, so dass sie sich als Basis für weitere Recherchen anbieten. Gerne werden ab und an auch Artikel zu etwas abseitigen - um nicht zu sagen: ins Skurrile abgleitende - Themen wie "Die Sonne ist mein Eigentum" veröffentlicht, wie überhaupt auf Telepolis - Weltraum der Blick über die rein technisch-naturwissenschaftliche Seite von Raumfahrt und Astronomie immer wieder hinaus geht.
Last, but not least sollte noch erwähnt werden, dass in einem Forum zu jedem Artikel über die Inhalte diskutiert werden kann. Wenn Sie auf Telepolis - Weltraum neugierig geworden sind, dann folgen Sie einfach dem Link in diesem Absatz - und versäumen Sie es am Ziel nicht, auch einen Blick über den Tellerrand hinaus in die anderen Rubriken dieses Internetmagazins zu werfen: Sie werden mit engagierten und interessanten Artikeln für Ihre Mühe belohnt.
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InDetail: Geostationärer Transferorbit (GTO) |
von Michael Stein | |
Als geostationärer Transferorbit (GTO) wird der Orbit bezeichnet, in den ein geostationärer Satellit nach dem Start von der Trägerrakete zunächst transportiert wird. Dieser elliptische Orbit ist noch nicht mit der endgültigen geostationären (und mehr oder minder kreisförmigen) Umlaufbahn in rund 36.000 km Höhe identisch, den ein geostationärer Satellit erreichen soll, erreicht aber in seinem erdfernsten Punkt schon beinahe (bzw. tatsächlich) die Höhe der geplanten Umlaufbahn. Den Übergang von diesem nur zeitweilig eingenommenen Transferorbit zum endgültigen geostationären Orbit bewältigen Satelliten in der Regel mit eigenen Triebwerken, indem mehrmals durch Triebwerkszündung im erdfernsten Punkt der Umlaufbahn (dem so genannten Apogäum) der erdnächste Punkt des Transferorbit (das so genannte Perigäum) immer weiter angehoben wird.
Je nach der genauen Gestalt des GTO sind weitere Triebwerkszündungen im Apogäum und Perigäum der Umlaufbahn notwendig, um die gewünschte geostationäre Umlaufbahn zu erreichen.
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"In Space Newsletter" #040
Erscheinungsdatum:
31. August 2002
Auflage: 662 Exemplare
Chefredaktion:
Karl Urban
Michael Stein
Supervising:
Lorenz Ulrich
Schlussredaktion:
Karl Urban
Redaktionsleitung:
David Langkamp
Redaktion:
Jan Großmann
Tilman Kaiser
Raphael Kallensee
Clemens Mach
Dominik Mayer
Sabine Rossburg
Franz Schmied
Michael Schumacher
Lu Shi
Mark Weimar
Lorenz Zistler
Meik Lampmann (Space-Weltraum.de)
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Kontakt / Impressum / Disclaimer |
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