In Space - The Raumfahrer.net Newsletter #048 vom 26. Oktober 2002

» In Space Newsletter «
In Space - The Raumfahrer.net

Inhalt

Der Raumfahrtnewsletter des TrekZone Networks.   

 

"In Space Newsletter"

Ausgabe #048
ISSN 1684-7407


> Updates:
Updates / Umfrage

> News:
Astronomie- und Raumfahrtnews

> Special:
Raumfahrt-hautnah

> History Special:
Johannes Kepler (5)

> HotSpot:
Wie wahrscheinlich ist außerirdisches Leben?

> ISS:
Weekly Report

> Surftipp:
Heavens-above

> InDetail:
X-38

> Impressum:
Disclaimer & Kontakt
 

      Intro von Mark Weimar

Verehrte Leserinnen und Leser,
 
nach dem Rücktritt von Michael Stein, vor vier Wochen, übernehme nun ich alle zwei Wochen die Abschlussredaktion.

Diese Woche haben wir für sie anstelle eines Space Focus ein Special zum Thema Raumfahrt, das sie weiter unten im Newsletter finden. Außerdem können sie im heutigen HotSpot erfahren, warum Leben im Universum vielleicht doch nicht so wahrscheinlich ist, wie es viele annehmen.
 
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
 

            Mark Weimar

 
 

^ Nach oben  

 


Umfrage: Wird die Mission Integral Ihrer Meinung nach die Erwartungen zu vielen neuen Erkenntnissen über das Universum erfüllen?

Ja
Nein
 
      Updates / Umfrage

» mitarbeit.raumfahrer.net
Raumfahrer.net ist weiter auf der Suche nach neuen Mitarbeitern - hier erfahren Sie was Sie bei uns erwartet.
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      News

Neuer Mond am Uranus entdeckt <mehr>
Explodierter Stern sorgt für Überraschungen <mehr>
Erfolgreicher Test des neuen Beagle 2-Fallschirms <mehr>
Hinter den Kulissen - Training für Odissea-Mission <mehr>
Ein erfolgreiches Jahr für Proba <mehr>
Karte vom Space Shuttle hilft Zentralamerika <mehr>
NASA drückt sich weiter um Shuttle-Nachfolger <mehr>
Rosetta fährt nach Südamerika <mehr>
Envisat: Riesiger Eisberg bricht ab <mehr>
Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße <mehr>



» Neuer Mond am Uranus entdeckt
26. Oktober 2002 - Ein Team um Dr. Christophe Dumas vom NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) entdeckte den neuen Trabanten des Uranus.
Diese neuste Entdeckung eines natürlich Satelliten, der den poetischen Namen S/2001 U 1 erhielt, erhöht die Anzahl der bekannten Monde des Uranus auf 21. S/2001 U 1 und fünf weitere davon haben sehr irreguläre, exzentrische Umlaufbahnen, die nicht auf der Bahnebene der größeren Monde des Planeten liegen. Die Größe dieser kleinen Monde liegt zwischen 10 und 20 Kilometern. Es wird angenommen, dass diese Überreste von Kollisionen in der frühen Geschichte des Planetensystems sind.
"Die irregulären Satelliten wie S/2001 U 1 sind sehr schwer zu finden, da sie klein sind und in der Regel auch weit vom Planeten entfernt kreisen," sagt Dumas. "Es ist nicht leicht, sie vom Sternenhintergrund zu unterscheiden, und dies erfordert spezielle Beobachtungstechniken. Da sich diese Objekte in einer großen Entfernung von der Sonne gebildet haben, sind sie in ihrer Zusammensetzung den primitivsten im Sonnensystem sehr ähnlich."
Die Identifizierung vonS/2001 U 1 als einen Mond und die Kartografierung seiner Umlaufbahn forderte größte Anstrengungen von mehreren Teleskopen in Nord- und Südamerika. Der Uranus-Trabant wurde gemeinsam von 11 Astronomen entdeckt.
(ku - Quelle: NASA JPL)


» Explodierter Stern sorgt für Überraschungen
25. Oktober 2002 - Neue Daten des Röntgensatelliten XMM-Newton der Europäischen Weltraumagentur ESA offenbaren Verblüffendes: Ein 1998 expoldierter Stern hat sich wesentlich schneller erholt als angenommen.
Nur vier Jahre nach einem Novaausbruch zeigt sich der Weiße Zwerg wieder so, als sei nie etwas vorgefallen.

Wenn ein Stern von der Größe unserer Sonne seinem Ende entgegengeht, schrumpft er zu einem extrem massereichen Winzling zusammen. Sein Kernbrennstoff ist nahezu aufgebraucht und seine starke Anziehungskraft sorgt dafür, dass er unter dem eigenen Gewicht zusammenbricht. Die sterbende Sonne wird bei gleichbleibender Masse immer stärker komprimiert, bis sie schließlich nur noch etwa so groß wie die Erde ist. Ein superdichter so genannter Weißer Zwerg entsteht.

Führen Weiße Zwerge im Universum ein Singledasein, dann glühen diese Winzlinge über Jahrmilliarden langsam aus. Stehen sie jedoch sehr dicht bei einem anderen, jüngeren Stern, so kann sich zwischen den beiden ungleichen Partnern eine verhängnisvolle Affäre anbahnen: Der Weiße Zwerg entzieht seinem Nachbarstern Materie, saugt Wasserstoff und Helium ab. Wegen der hohen Gravitation bildet sich dabei um den Zwerg eine sehr dichte Gashülle, die sich durch Reibung und den hohen Druck extrem aufheizt. Ist schließlich ein kritischer Punkt erreicht, dann zündet das Gas in gewaltigen thermonuklearen Explosionen. Das Doppelsternsystem flammt in einer so genannten Nova auf. Der Weiße Zwerg wird dabei nicht zerstört, aber der Zufluss von Materie vom großen Partnerstern wird unterbrochen.

Zwei spanische Astronominnen haben mit dem ESA-Röntgenobservatorium XMM-Newton einen Weißen Zwerg unter die Lupe genommen, dessen Aufflammen als Nova V2487 Ophiuchi 1998 beobachtet wurde. Im renommierten Fachmagazin "Science" berichten Margarita Hernanz und Gloria Sala vom Institut d'Estudis d'Espaciales de Catalunya in Barcelona von einer überraschenden Entdeckung: Der sterbende Zwerg hat sich wesentlich schneller erholt, als aufgrund wissenschaftlicher Modelle zu erwarten gewesen wäre. "Wahrscheinlich verstehen wir noch immer nicht genau, wie die Sterne ihre Masse verlieren und sich das auf Nova-Explosionen auswirkt", schreibt die Forscherin.
Bereits knapp drei Jahre nach der Explosion hat der weiße Zwerg wieder angefangen, seinem Partnerstern Materie zu entziehen und sich erneut eine Hülle aus geraubtem Gas zuzulegen. Damit ist höchstwahrscheinlich der Grundstein für einen weiteren Novauasbruch gelegt.

Mit Hilfe von XMM-Newton beobachteten Hernanz und Sala die von der Ophiuchi-Nova nach 1998 emittierte weiche Röntgenstrahlung, die durch nukleare Verbrennung von Wasserstoff entsteht. So konnten sie feststellen, dass der Verbrennungsprozess schon 2,7 Jahre nach dem Ausbruch der Nova zum Erliegen kam. Gleichzeitigt registrierte das ESA-Observatorium harte Röntgenstrahlung, die entsteht, wenn Materie angezogen wird. "Wir haben zweifelsfrei das Wiedereinsetzen des Materiezuflusses zu einem Weißen Zwerg beobachtet, nur 1000 Tage, nachdem dieser als Nova aufgeflammt ist", so Hernanz.

Bei ihrer Arbeit kamm den Forscherinnen ein glücklicher Zufall zu Hilfe: Bei der Auswertung von Himmelskörpern des Röntgensatelliten ROSAT aus den 90er Jahren stellten sie fest, dass der Weiße Zwerg und sein Begleitstern bereits 1990 aufgenommen wurden, lange vor dem Ausbruch. Damit ist V2487 Ophiuchi die erste Nova, die vor und nach dem Ausbruch im Röntgenlicht beobachtet wurde.
Wissenschaftler hoffen nun, anhand der Daten den Zyklus besser verstehen zu können, den Weiße Zwerge in Doppelsternsystemen durchlaufen, bis sie in einer Nova explodieren.

Derzeit wertet Hernanz Datenmaterial von XMM-Newton über eine weitere Nova aus. Neue Erkenntnisse über Novae können beispielweise helfen, genauer zu verstehen, wie es zur heutigen chemischen Zusammensetzung unserer Galaxie kam. "Zwar haben Novae keinen so wesentlichen Einfluss auf den chemischen Entwicklungsprozess unserer Galaxie wie die Supernovae, sie sind aber wichtig, weil sie bestimmte chemische Elemente produzieren, die andere Himmelskörper nicht erzeugen können", so Hernanz. Ihre Arbeit bedeutet auch für das ESA-Röntgenobservatorium einen Erfolg. "Eine hochwertige Arbeit wie diese belegt, dass XMM-Newton genau das leistet, was es zu leisten soll, die Grenzen der Röntgenastronomie neu zu definieren und die Tür zu neuen Entdeckungen aufstossen", so Fred Jansen, der als Projektwissenschaftler für XMM-Newton zuständig ist.

Aber Fernanda Hernanz ist schon längst unterwegs in die Zukunft. Sie hat bereits das nächste Werkzeug im Auge, mit dem sie den Rätseln der Novae auf den Grund gehen will, diesmal im Licht der Gammastrahlung: "Einige der radioaktiven Elemente, die offenbar durch Novae produziert werden, strahlen im Gamma-Bereich. Es wäre toll, wenn wir diese Elemente mit INTEGRAL aufspüren und so unsere Annahmen überprüfen könnten."
(la - Quelle: ESA)


» Erfolgreicher Test des neuen Beagle 2-Fallschirms
25. Oktober 2002 - Am 18. Oktober ist ein erfolgreicher letzter Test des neuen Fallschirms für den britischen Mars-Lander Beagle 2 durchgeführt worden. Die Neuentwicklung des Landefallschirms war notwendig geworden nachdem Tests im Mai gezeigt hatten, dass der ursprünglich vorgesehene Fallschirm den Mars-Lander nicht stark genug abbremsen würde.
Wenn der britische Mars-Lander Beagle 2 Ende 2003 auf der Oberfläche des Roten Planeten auftreffen wird muss die Geschwindigkeit des kleinen Landers soweit reduziert worden sein, dass die kurz vor dem Auftreffen aufgeblasenen "Airbags" den Aufprall überstehen und für Beagle 2 die dabei entstehenden Belastungen auf ein erträgliches Maß reduzieren können - keine einfache Aufgabe bei einer Eintrittsgeschwindigkeit in die Mars-Atmosphäre von mehr als 22.000 km/h!
 
Die Hauptlast des Bremsvorgangs liegt dabei auf dem Hitzeschild, der sich beim Sturz durch die Mars-Atmosphäre aufgrund des Luftwiderstands erhitzt, wodurch Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt wird. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des Landers bis auf etwa 1.600 km/h reduziert, bevor sich der Bremsfallschirm öffnet. Seine Aufgabe ist nun die weitere Absenkung der Fallgeschwindigkeit bis kurz vor dem Auftreffen von Beagle 2 auf der Marsoberfläche, das von den bereits genannten Airbags abgefedert werden soll. Diese Art des Landevorgangs ist erstmals erfolgreich durch die amerikanische Marssonde Pathfinder im Jahr 1997 getestet worden und soll auch bei den beiden amerikanischen Mars-Rovern zum Einsatz kommen, die zeitgleich mit Mars Express und Beagle 2 im nächsten Jahr zu unserem äußeren Nachbarplaneten aufbrechen werden.
 
Die amerikanischen Systeme verfügen über Bremsraketen, die einige Sekunden vor dem Erreichen der Planetenoberfläche gezündet werden und dadurch die Lander noch einmal stark abbremsen. Beagle 2 jedoch muss sich aus Kosten- und Gewichtsgründen alleine auf seinen Landefallschirm und die Airbags verlassen. Bei Tests im Mai dieses Jahres hatte sich jedoch herausgestellt, dass die mit Hilfe des ursprünglich vorgesehenen Fallschirms erreichbare Endgeschwindigkeit immer noch zu hoch war: Die Airbags von Beagle 2 hatten der Belastung durch den Aufprall mit knapp 400 km/h nicht standgehalten und waren geplatzt - die gesamte Mission des ersten europäischen Mars-Landers war plötzlich gefährdet.
 
Innerhalb eines Monats stellte der Hauptauftragnehmer der Beagle 2-Mission, Astrium, ein Entwicklerteam zusammen, dass in der rekordverdächtigen Zeit von nur vier Wochen einen neuen Landefallschirm entwickelte, der eine um 56 Prozent größere Schirmfläche als der ursprünglich für die Mission vorgesehene Fallschirm aufwies - und das bei gleichem Gewicht und gleichem Stauvolumen! Die Firma des bekannten Ballonfahrers Per Lindstrand (der unter anderem mit Richard Branson verschiedene Ballonflug-Weltrekordversuche absolviert hat) wurde mit dem Bau des Fallschirms betraut, der aus einem speziellen Nylon besteht und deutlich leichter als herkömmliche Fallschirme gleicher Größe ist. Bereits am 30. August wurde dann der erste "Flugtest" erfolgreich durchgeführt, und am 12. September wurde bei einem weiteren Test das Entfalten des gepackten Fallschirms wiederum mit Erfolg erstmalig durchgeführt.
 
Am 18. Oktober schließlich wurde der neue Beagle 2-Landefallschirm über einem englischen Luftwaffenstützpunkt in Oswestry an der Grenze zu Wales abschließend getestet: Aus rund 90 m Höhe wurde ein Dummy-Gewicht fallen gelassen, an dem der neu entwickelte Fallschirm hing. Auch dieser letzte Test verlief zufriedenstellend, so dass nun ab Mitte November der Landefallschirm in den Beagle 2-Lander integriert werden kann. Damit sind die Chancen für den Start des Mars-Landers im nächsten Jahr wieder deutlich gestiegen, und wenn alles gut geht werden wir Ende nächsten Jahres die ersten Bilder eines europäischen Mars-Landers über die Fernsehbildschirme flimmern sehen.
 

(ms - Quelle: Astrium)


» Hinter den Kulissen - Training für Odissea-Mission
24. Oktober 2002 - Eine Multimediageschichte über die Astronautenausbildung.
Der Odissea-Missionsstart steht in wenigen Tagen bevor. Die Mannschaft, einschließlich des ESA-Astronauten Frank De Winne, war monatelang in Ausbildung gewesen, um sicherzustellen, dass sie völlig vorbereitet ist auf dass, was sie bei ihrem Besuch bei der Internationalen Raumstation erwarten könnte. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen in der ESA-Multimediageschichte, um zu sehen, was ihr Training beinhaltete.
Zur ESA-Multimediageschichte.
(sr - Quelle: ESA)


» Ein erfolgreiches Jahr für Proba
23. Oktober 2002 - Gestern vor einem Jahr ist Proba, der erste autonome Kleinsatellit der ESA, erfolgreich als Nutzlast einer indischen Trägerrakete in eine polare Erdumlaufbahn befördert worden. Seitdem sind alle Tests und Aufgaben, die vor Missionsbeginn geplant waren, erfolgreich absolviert worden.
"Die Verantwortlichen hier bei der ESA sind mit den bisherigen Ergebnisse von Proba (= "Project for On-Board Autonomy") so sehr zufrieden, dass die Verlängerung der Mission um ein weiteres Jahr beschlossen wurde", so Projektmanager Frederic Teston. Im zweiten Jahr der Mission wird der Satellit vorwiegend Aufgaben der Erdbeobachtung wahrnehmen, gleichzeitig wird Proba durch Softwareupdates noch leistungsfähiger und damit wertvoller für seine Nutzer gemacht werden.
 
Das wichtigste Ergebnis von Proba ist die erfolgreiche Demonstration des kleinen Satelliten - seine Maße betragen bei knapp 100 kg Gewicht nur 60 × 60 × 80 cm -, dass er viele Funktionen autonom ausführen kann. Durch seine Fähigkeit, Aufgaben wie Navigation, Ressourcenmanagement der Nutzlasten und Lagekontrolle größtenteils selbständig lösen zu können, hat sich die Notwendigkeit der Steuerung und Überwachung vom Boden aus erheblich reduziert.
 
Daneben nutzte die ESA Proba, um verschiedene neue Technologien erstmalig zu testen. So konnte der Satellit ohne Gyroskope, die sonst üblicherweise für diesen Zweck eingesetzt werden, nur durch Nutzung bordeigener "Star Tracker" eine hohe Genauigkeit bei der Lagebestimmung erreichen. Auch der eingesetzte SPARC-Prozessor vom Typ ERC-32 - die für den Einsatz im Weltraum gehärtete Version eines kommerziellen Prozessors - wie die erstmals auf einer niedrigen Erdumlaufbahn zum Einsatz gekommenen Lithium-Ionen-Akkus haben fehlerfrei im Rahmen ihrer Spezifikationen funktioniert.
 
Doch Proba ist nicht nur ein Technologieträger und -tester, sondern ist auch mit sechs wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, deren Daten mittlerweile von rund 60 Forschungsteams weltweit genutzt werden. Bei den Geräten handelt es sich um zwei Kameras (eine davon zur Aufnahme hochauflösender Erdaufnahmen), einen Detektor für "Weltraummüll" im Millimeterbereich sowie drei verschiedene Messgeräte für verschiedene Strahlungsarten. Alle sechs Geräte arbeiten bisher ebenfalls wie geplant.
 
Aufgrund des umfassenden Erfolgs der ersten Proba-Mission hat die ESA eine Nachfolgeversion für das Jahr 2005 beschlossen, die noch stärker miniaturisierte Komponenten testen und mit einem Antriebssystem ausgestattet werden soll. Ausführlichere Informationen zu Proba und den Ergebnissen der Mission sind auf der neuen Proba-Internetsite zu finden.
(ms - Quelle: ESA)


» Karte vom Space Shuttle hilft Zentralamerika
23. Oktober 2002 - Einen neuen Beweis dafür, wie sehr Weltraum-Techologie unseren Heimatplaneten beschützen kann, lieferte das NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) mit der ersten hochaufgelösten topografischen Karte Zentralamerikas. Dies ist eine Region, in der unaufhörlich dicke Wolkendecken hochqualitative Satellitenbilder verhindern.
Die Karte wurde während der Radar-Topografie-Mission des Space Shuttles im Jahr 2000 gemacht. Sie wurde aus vielen Mosaik-Bildern zusammengestellt und ist hier abrufbar.
Die Aufnahme zeigt gesamt Zentralamerika: Amerikanisch-Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama sowie Teile von Südmexiko, Kuba und Jamaika. Zentralamerika ist die Heimat von 37 Millionen Menschen, macht aber nur etwa ein halbes Prozent der Landmasse der Erde aus. Sieben Prozent aller Tierarten leben in dieser Region.
"Zentralamerika ist ein einzigartiges geografisches Gebiet, das von Bergen, starker Vegetation dominiert und von zwei Weltmeeren beeinflusst wird," sagt Dr. Michael Kobrick, Wissenschaftler für die Shuttle Topography Mission am JPL. "Es ist die Äquatorlage sowie die Einflüsse von Pazifik und karibischem Meer, die eine große Wolkendecke unterstützen, die wiederum traditionelle Satellitenbilder schwierig macht. Das Radar der Shuttle Topographic Mission war in der Lage, diese Wolkendecke zu durchleuchten, um die Region genauer zu kartografieren als jemals zuvor. Die Einwohner Zentralamerikas profitieren stark von der neuen Karte, um die Naturgewalten wie Fluten besser bekämpfen zu können. Außerdem können jetzt kritische Infrastruktur-Projekte wie Straßen, Reservoirs, Wasserleitungen und Kommunikationseinrichtungen besser geplant werden."
Die Shuttle Radar Topographic Mission flog vom 11. bis zum 22. Februar 2000 und fertigte eine dreidimensionale Karte von 80 Prozent der Erdoberfläche an, die von 95 Prozent der Weltbevölkerung bewohnt wird. Die Mission war ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der Kartografie-Agentur des US Verteidigungsministeriums sowie der deutschen und italienischen Weltraum-Organisation.
(ku - Quelle: NASA JPL)


» NASA drückt sich weiter um Shuttle-Nachfolger
23. Oktober 2002 - Es ist weiter völlig offen, wie der Nachfolger des Shuttles aussieht und wann die konkreten Arbeiten an ihm beginnen.
Wie die NASA am vergangenden Dienstag mitteilte, verschob sie den nächsten bedeutenden Schritt ihrer Space Launch Initiative über die Möglichkeiten eines wiederverwendbaren "Startvehikels der zweiten Generation".
Scheinbar hat die NASA das Programm SLI zur Konstruktion eines neuen Space Shuttle, für das 4,8 Milliarden Dollar veranschlagt wurden, noch einmal überdacht und will es nun nicht so wie geplant durchführen. Eine genaue Auflistung der Bedürfnisse der NASA beim Weltraumtransport wird noch erstellt. Jedoch befindet sie sich bereits in Verhandlungen mit dem US-Verteidigungs-Ministerium über neue wiederverwendbare Start-Technologien. Wie dieses Verhältnis genau aussieht - und ob es überhaupt zustande kommt - könnte weitreichende Auswirkungen auf die Pläne der NASA bezüglich des neuen Shuttles haben.
NASA-Sprecher Michael Braukus sagt, dass die Weltraum-Organisation bis heute noch keinen Zeitplan über die Komplettierung der Space Transportation Plan review hätte, die bereits im April diesen Jahres auf den Weg gebracht wurde. Die NASA hat weder ein Datum für die Festlegung der Rolle des Verteidigungsministeriums noch für die zukünftigen Start-Anforderungen.
"Die Antwort auf alle Anfragen ist dieselbe," sagt Braukus. "Wir wissen es nicht."
(ku - Quelle: Space.com)


» Rosetta fährt nach Südamerika
22. Oktober 2002 - Die große Kometensonde der ESA macht sich auf dem Weg zum Weltraum-Bahnhof Kourou.
Rosetta soll vom Weltraumbahnhof Kourou im Französisch-Guyana abheben - in einem 19tägigen Startfenster, das am 13. Januar 2003 beginnt. Die Verschiffung der Sonde vom ESTEC-Zentrum der ESA in den Niederlanden folgte einer intensiven zehnmonatigen Testphase.
"Mit dem Schritt von Europa nach Kourou haben wir die aufregendste Phase des bisherigen Rosetta-Programms erreicht - die Startprozedur," sagt Claude Berner, Manager am Rosetta-Projekt.
Die Planung, Konstruktion und Start der Sonde wird größtenteils von der ESA übernommen. Doch auch die NASA steuert drei Forschungsinstrumente an Bord Rosettas bei. Zudem unterstützt sie personell die Forschungsarbeiten der Europäer sowie die Kommunikation durch ihr Deep Space Network. "Rosetta ist eine ambitionierte Mission mit hervorragender internationaler Zusammenarbeit," meint auch Dr. Claudia Alexander vom NASA JPL, Projektwissenschaftlerin beim US-Anteil der Mission. "Wir können es kaum erwarten, sie starten zu sehen."
< Rosetta wird nahezu neun Jahre lang fliegen und dabei zwei Asteroiden passieren, dann erneut auf die Erde treffen und schließlich nach einer Zusammenkunft mit Mars auf den Kometen Wirtanen. In einer Entfernung von etwa einem Kilometer soll sie ihn umkreisen und beobachten, wie er sich bei seiner Annäherung an die Sonne verändert. Internationale Wissenschaftler-Teams erwarten dramatisch Veränderungen. So sollten Gase und Staub von der Oberfläche entweichen und ihn in einem "Coma" umgeben, bis sich der Kern von Wirtanen wieder von der Sonne entfernt.
Rosetta trägt mehr wissenschaftliche Instrumente als jede andere Raumsonde der Geschichte. Zur Nutzlast des Orbiters gehören eine Kamera zum Studium der Oberfläche, ein Mikroskop zur Analyse von Staubkörnern aus dem Kometenkern, Spektrometer, um Oberfläche und "Coma" in verschiedenen Wellenlängen zu analysieren und ein Experiment, mit dem man den Kern des Kometen mit Radiowellen erforschen möchte.
Mehr zu Rosetta können Sie auf der Missionsseite der ESA sowie auf der ensprechenden Webseite der NASA nachlesen.
(ku - Quelle: ESA / NASA JPL)


» Envisat: Riesiger Eisberg bricht ab
22. Oktober 2002 - Der größte ESA-Satellit beobachtet in der Antarktis ein Naturschauspiel.
In den Küstengewässern der Antarktis machte der neuste, massereichste und teuerste Umweltsatellit der ESA Envisat Bilder eines 200 mal 32 Kilometer großen Eisbergs, der sich von der Küste trennte und nach Norden abdriftete.
Die Bilder der nebenstehenden Animation wurden vom Advanced Synthetic Aperture Radar (ASAR) Envisats zwischen dem 3. Mai und 17. Oktober 2002 aufgenommen. Der Eisberg, der vom US-Eisbergzentrum in Maryland den Namen C-19 erhielt, verdrängt einen älteren "Kollegen", B-15a, der ebenso an der Küste der Ross-Inseln liegt.
Envistas Sensor ASAR besitzt mehrere Vorteile gegenüber optischen Sensoren: Er kann Wolkendecken durchdringen, was besonders beim Studium von Polarregionen von Vorteil ist, und kann Bilder auch bei Nacht in gleichbleibender Qualität aufnehmen. Die von dem Instrument gemachten Bilder werden innerhalb des Satelliten gespeichert und dann zur Erde übertragen, so dass sie nur wenige Stunden nach der Aufnahme bereits verfügbar sind.
Mehr Informationen zu Envisat finden Sie im Special zu dem Satelliten.
(ku - Quelle: ESA)


» Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße
19. Oktober 2002 - Forscher beobachten einen rasenden Stern, der in unmittelbarer Nähe um das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxis läuft.
Dass im Zentrum unseres Milchstraßensystems ein supermassives Schwarzes Loch lauert, vermuten die Astronomen schon seit längerem. Jetzt ist einem internationalem Team unter der Leitung von Prof. Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, ein überzeugender Beweis für diese Annahme gelungen: Die Forscher beobachteten einen Stern, der das galaktische Schwerkraftzentrum innerhalb von nur 15 Jahren umkreist, sich ihm bis zu 17 Lichtstunden annähert - das entspricht lediglich der dreifachen Distanz zwischen Sonne und Pluto - und dabei eine Geschwindigkeit von 18 Millionen Kilometern pro Stunde erreicht (Nature, 17. Oktober 2002). Diese neuen Messungen am "Very Large Telescope" der Europäischen Südsternwarte (ESO) schließen damit mehrere andere Erklärungen für die zentrale Masse in der Milchstraße aus.
Die Milchstraße ist eine Spiralgalaxie und enthält mindestens 100 Milliarden Sonnen sowie Staub- und Gaswolken. Der Mittelpunkt dieses diskusförmigen Gebildes liegt - von der Erde aus gesehen - etwa 26.000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schütze (lat. Sagittarius, abgekürzt Sgr). Aus diesem Gebiet entspringt eine starke Radio- und Röntgenstrahlung. Die Quelle trägt die Bezeichnung SgrA* (sprich: "Sagittarius A Stern"). Optische Teleskope enthüllen in diesem Bereich Tausende Sterne, die sich in einem Volumen von nur einem Lichtjahr drängen - also innerhalb von rund 9,46 Billionen Kilometern. Doch stehen die Sterne dort nicht still: So, wie die Planeten die Sonne umrunden, laufen sie auf mehr oder weniger elliptischen Bahnen um ein unsichtbares Gravitationszentrum. Aus der Beobachtung dieser turbulenten Bewegungen haben die Astronomen schon vor einigen Jahren auf die Masse des zentralen Objekts geschlossen: Danach sollten innerhalb eines Raums von nur zehn Lichttagen Durchmesser rund drei Millionen Sonnenmassen konzentriert sein.
Die meisten Astronomen halten SgrA* für ein Schwarzes Loch - ein Objekt also, das auf engem Raum so dicht gepackt ist, dass nicht einmal Licht seinen Schwerkraftfesseln entkommt. Schwarze Löcher dienen auch zur Erklärung der Energieproduktion von Quasaren: Diese leuchtkräftigsten Objekte im Universum erzeugen bis zu über eine Billiarde (1015) Mal mehr Energie als unsere Sonne. Der Theorie zufolge speist sich die Strahlung eines Quasars aus dem "Absturz" von Materie in ein gigantisches Schwarzes Loch mit einer Million bis zu mehreren Milliarden Sonnenmassen. Dabei erhitzt sich das gasförmige Material stark und sendet intensive Strahlung aus - quasi als "letzten Hilfeschrei", bevor es hinter dem "Ereignishorizont" aus der Raumzeit verschwindet.
Mehr über Schwarze Löcher können Sie in unserem entsprechenden Artikel nachlesen. Die vollständige Presseinformation zu den Entdeckungen des Max Planck Instituts finden Sie hier.
(ku - Quelle: Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching)



 
 

^ Nach oben  

 

 

      Special: Raumfahrt-hautnah von Hans-Georg Urbin 

Ein langersehnter Traum sollte dieses Jahr Wirklichkeit werden: Ein Besuch des Kennedy-Space-Center in Florida/USA.
Wir entschieden uns, wegen des Klimas, als Reisezeit für die Herbstferien. Insgesamt zwei Wochen wollten wir in Florida bleiben. Die erste Woche an der Space-Coast im Osten, die zweite als Badeurlaub am Golf von Mexiko im Westen Floridas.
Die Freude war groß, als wir erfuhren, dass gerade in unserer ersten Urlaubswoche die Raumfähre "Atlantis" von Cape Canaveral aus zur ISS starten sollte. Dieser Flug sollte ursprünglich im August 2002 stattfinden. Wegen technischer Probleme wurden damals aber alle Shuttle-Starts bis auf weiteres gestoppt. Nun sollte es uns vergönnt sein, diesen Start eventuell live mitzuerleben. Ich hatte schon vor Urlaubsbeginn immer die Betonung auf "eventuell" gelegt, denn wer sich einigermaßen auskennt, weiß, dass Starts schon in letzter Minute abgebrochen wurden. Das war auch gut so, denn der Hurrikan "Lilli" machte uns einen Strich durch die Rechnung. Der ursprünglich für Montag festgesetzte Starttermin wurde zunächst auf Mittwoch verschoben. Man befürchtete, dass "Lilli" das Kontrollzentrum in Houston/Texas heimsuchen könnte. Es war das erste Mal, dass ein Shuttle-Start nicht wegen einer Hurrikangefahr für Florida, sondern für Houston verschoben wurde. Groß war die Enttäuschung, als der Start ein zweites Mal auf die darauffolgende Woche verschoben wurde. Da waren wir leider nicht mehr an der Ostküste. Wir haben den Start dann live am Fernseher miterlebt. Es sollte nicht die einzige Enttäuschung bleiben. Aber der Reihe nach!

Da es fast keine Direktverbindungen von Deutschland nach Florida gibt, flogen wir sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug über New York. Dies war besonders beim Hinflug etwas problematisch. Denn bei der Einreise in die USA müssen die Gepäckeinführung und die Zollformalitäten am ersten Flughafen in den USA, also in New York erfolgen. Das heißt, dass das komplette Reisegepäck abgeholt und anschließend wieder abgegeben werden muss. Im Hintergrund immer der Blick auf die Uhr, um ja nicht den Anschlussflug zu verpassen. Endlich in Orlando angekommen, konnten wir es kaum erwarten, mit dem Mietwagen unser Hotel in Cocoa-Beach zu erreichen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, am Horizont das riesige NASA-Gebäude und einige Startanlagen zu erkennen. Cocoa-Beach liegt nur wenige Meilen vom Kennedy-Space-Center entfernt und bietet sich als Urlaubsort, nicht zuletzt wegen des wunderschönen Strandes geradezu an. Am nächsten Tag stand natürlich zunächst der Besuch des Kennedy-Space-Center an. Gleich beim Eingang entschieden wir uns, eine Bustour, bei der man durch das großräumige Gelände gefahren wird, zu buchen. Die etwa zweistündige Tour führte uns an verschiedenen Gebäuden und Startrampen vorbei. Ein Höhepunkt war sicherlich die Raumfähre Atlantis im Startturm, wobei wir aber einen gebührenden Sicherheitsabstand einhalten mussten. Danach ging es zur Apollo-Ausstellungshalle. Zunächst erlebten wir den Apollo 8-Start in dem originalgetreu nachgebauten Mission-Control-Center. Eindrucksvolle Video- und Soundeffekte verstärkten die tolle Atmosphäre. Überwältigt waren wir vom anschließenden Anblick der riesigen Saturn V-Mondrakete, die in der Ausstellungshalle zu bewundern ist. Daneben dürfen natürlich so bedeutende Exponate wie das Kommando- und Servicemodul, die Mondlandefähre und das Mondauto nicht fehlen. Ein absolutes Highlight ist natürlich die Original-ASTP-Kapsel, mit der Thomas Stafford, Vance Brand und Donald Slayton im Juli 1975 zum historischen Treffen mit der sowjetischen Sojus 19 flogen.
Mit dem Bus fuhren wir anschließend zum eigentlichen Visitor-Komplex zurück. Nach einem kurzen Verweilen an der Gedenkstätte für die ums Leben gekommen Astronauten bestaunten wir die ausgestellten Trägerraketen im Rocket-Garden. Natürlich sind alle Raketen der bemannten Projekte vertreten. Neben den IMAX-Kinos mit ihren 3D-Filmen ist noch der Space-Shop erwähnenswert, in dem es fast alles gibt, was man sich als Raumfahrt-Souvenir vorstellen kann. Müde und erschöpft kehrten wir ins Hotel zurück.
Die nächste Unternehmung in Sachen Raumfahrt sollte der Besuch des "Astronaut Hall Of Fame" in Titusville sein. Auf dieses Museum hatte ich mich ganz besonders gefreut, da dort zwei Original-Kapseln (Mercury 8 und Apollo 14) ausgestellt sein sollten. Schon von weitem wunderten wir uns über den leeren, abgesperrten Parkplatz. Als ich dann zum Haupteingang ging, wurde die schreckliche Ahnung Gewissheit: Das Museum war geschlossen. Ein Schock!
Später erfuhr ich, dass das Museum wohl seit einiger Zeit bankrott ist und deshalb seine Pforten geschlossen hat. Angeblich hat die Nähe zum Kennedy-Space-Center verbunden mit den doch sehr hohen Eintrittspreisen nicht mehr genügend Besucher angelockt. Wie es mit dem Museum weitergeht, konnte mir niemand sagen. Ein kleiner Trost war ein Space Shuttle-1:1-Modell und eine Redstone-Rakete im Außenbereich.

Die zweite Urlaubswoche verbrachten wir in Clearwater-Beach am Golf von Mexiko. Der feine, weiße Sandstrand entschädigte uns voll und ganz für die Enttäuschungen der Vorwoche.

Wir haben uns vorgenommen, in ein paar Jahren Florida noch einmal zu besuchen. Vielleicht können wir ja dann auch den Start eines Space Shuttle live miterleben. Vielleicht aber auch schon vorher den Start einer bemannten Sojus-Rakete von Baikonour aus. Wer weiß ...

Einige Fotos von unserer Florida-Reise haben wir auf unserer Homepage (www.urbin.de) unter dem Punkt "On Tour" ins Netz gestellt.
 
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      History Special: Johannes Kepler (5) von Tilam Kaiser 

Langfristiger Beitrag von Keplers Astronomischer Arbeit
Newton leitete die Abnahme der Gravitationskraft proportional zum Abstandsquadrat aus dem dritten Keplerschen Gesetz her. Die Herleitung für Kreisbahnen mit Hilfe dieses Gesetzes und der Formel für die Zentrifugalkraft des Holländers Christian Huygens gelang auch anderen Mitgliedern der Royal Society (u.a. Robert Hooke, Christopher Wren). Die Schwierigkeit bestand darin, diese Form der Gravitationskraft für die elliptische Bahnform zu bestätigen, was ausschließlich Newton gelang. In jedem Fall wäre für Newtons Dynamik, welche er in seinem berühmtesten Werk "Principia" in den 1680ern ausarbeitet, die Inkompatibilität mit den drei empirisch überprüften Keplerschen Gesetzen ein Ausschlusskriterium gewesen. Bruce Stevenson, der sich eingehend mit Keplers "Astronomia Nova" beschäftigt hat, formulierte es folgendermaßen:

"... Kepler [spielte] auf zwei Arten eine Schlüsselrolle bei der Entstehung einer modernen Astronomie: Zum einen lieferten seine drei Gesetze der Planetenbewegung eine solide empirische Grundlage für Newtons "Principia" (1687), das Werk, mit dem die moderne Astronomie beginnt. Newton gelang es, aus seinen mathematischen und physikalischen Prinzipien die drei Keplerschen Gesetze herzuleiten, was er als einen Beweis seiner Theorie darstellte." (Stephenson, S.1)

Stephenson schätzt aber auch Keplers Bemühungen um eine physikalische Astronomie ausserordentlich hoch ein:
"...Zum anderen trug Kepler zur modernen Astronomie bei, indem er der Erste war, der sie tatsächlich als Teil der Physik verstand. Kepler war der erste Astronom, der gezwungen war, die Planetenbewegung als physikalisches Problem zu behandeln." (Stephenson, S.1)

An Keplers eigenen Worten wurde schon deutlich gemacht, wie wichtig für ihn selbst die physikalische Argumentation bei der Suche nach einer heliozentrischen Theorie war.

Fazit
Die spätmittelalterliche Astronomie ist von dogmatischem Festhalten am aristotelischen Geozentrismus geprägt. Das erste heliozentrische Modell der Neuzeit von Copernicus erlaubt keine genaueren Vorhersagen als das anerkannte ptolemäische System und hält an Prinzipien aristotelischer Physik fest. Eine neue Physik des Himmels scheint Anfang des 17. Jhdts nicht zwingend erforderlich, da die empirische Untermauerung des Heliozentrismus noch aussteht. Die Astronomie wurde zu dieser Zeit noch von den meisten Gelehrten als rein mathematische Wissenschaft verstanden. Ihr Ziel war die Bewegung der Himmelskörper möglichst exakt zu beschreiben und nicht, nach den Ursachen für diese Bewegungen zu fragen.
Copernicus kam der Vereinigung von Physik und Astronomie durch die Entwicklung seines heliozentrischen Systems zwar nahe, jedoch ist sein Werk gekennzeichnet durch rigoroses Festhalten am Prinzip der gleichförmigen Kreisbahnbewegung. Dieses Prinzip aufzugeben, war Johannes Kepler vorbehalten, der auf Grundlage einer erheblich gesteigerten empirischen Genauigkeit die Kinematik der Planetenbewegung erfaßt.
Kepler arbeitet zwar noch stark mit den Methoden der antiken Astronomie und treibt diese zur Perfektion, gleichzeitig stößt er aber bei der Lösung des Planetenproblems an die Grenzen dieser Wissenschaft. Er kann sich nicht mit der kinematischen Beschreibung zufrieden geben und wird Wegbereiter einer neuen Form der Astronomie - der Astrophysik, indem er der Sonne eine die Planeten treibende Kraft zuschreibt, auch wenn die gravitative Ursache erst mit der Newtonschen Dynamik beschrieben wird. Der Prüfstein für eine korrekte Dynamik ist für Newton die Übereinstimmung mit Keplers empirischen Ellipsen- und Flächengesetzen.

Johannes Kepler kann also für die Entwicklungsgeschichte der Astronomie als zentrale Übergangsfigur zwischen einer durch die antike Philosophie geprägten Astronomie und einer neuzeitlichen Astrophysik angesehen werden.


Bibliographie
· B.L. Van der Waerden: "Die Anfänge der Astronomie", Basel 1968
· O.C.Crombie: "Augustine to Galileo", 1959
· F. Hund: "Geschichte der physikalischen Begriffe", Göttingen 1978
· A Koyre: "Astronomical Revolutions. Copernicus, Kepler, Borelli", Dover Publications 1992
· J. Hamel: "Astronomiegeschichte in Quellentexten", Berlin 1996
· J. Kepler: "Neue Astronomie", übers. und eingel. v. M.Caspar, München 1929
· B. Stephenson: "Kepler's Physical Astronomy", Princeton 1994
· J. Kozhamthadam: "The discovery of Kepler´s Laws: The interaction of science, philosophy and religion", Notre-Dame (Indiana) 1994
· A.M. Lombardi: "Johannes Kepler - Einsichten in die himmlische Harmonie", In: Spektr. d. Wissenschaft - Biografie 4/2000
· K. Gaulke: "Das Kepler Museum in Weil der Stadt", Weil der Stadt 1999
· R.S. Westfall: "The life of Isaac Newton", New York 1994
· S. Drake: Galileo At Work - His Scientific Biography", Chicago 1978
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      HotSpot: Wie wahrscheinlich ist außerirdisches Leben? von Karl Urban 

Die Frage ist so alt wie die Menschheit und trotz voranschreitender Wissenschaft und Technik bleibt sie ungeklärt oder lässt sich nur sehr unzureichend beantworten. Nach wie vor ist die Frage nach außerirdischem intelligentem Leben im Universum, bzw. greifbar in unserer Milchstraße, mit sehr viel Spekulation verbunden. Trotzdem gibt es wissenschaftliche Ansätze, die Frage zu klären.

"Leben" ist ein recht weiträumiger Begriff. Er beinhaltet den gesamten Facettenreichtum der Evolution, vom Einzeller zum Säugetier. Wenn wir von "intelligentem Leben" sprechen, ist es trotzdem nicht gesichert, dass wir mit ihm auch in Kontakt treten können. Denn hätte zur Zeit Karls des Großen eine außerirdische Zivilisation Signale zur Erde gesendet, hätte sie die Menschheit wohl kaum empfangen oder gar eine Antwort zurücksenden können. Es muss also nach intelligentem kommunikationsbereiten Lebensformen gesucht werden.
Es ist heute keine schnellere Kommunikationsmöglichkeit als die über elektromagnetische Strahlung bekannt. Sie breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Ein Signal vom einen zum anderen Ende unserer Milchstraße bräuchte 100.000 Jahre, da sie 100.000 Lichtjahre breit ist. Um Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation aufzunehmen, sollte sich diese maximal mehrere 100 Lichtjahre von unserer Sonne entfernt befinden, da ansonsten die Verständigung nur sehr schleppend verlaufen würde. Doch auch an die Strahlung sind Anforderungen geknüpft. So muss sie stark genug sein, die des Zentralsterns, der ebenso in allen Spektralbereichen leuchtet, zu überstrahlen.

Seit den 1950er und 1960er Jahren gibt es verstärkt ein öffentliches Interesse für die Frage nach außerirdischem Leben. So gab es denn auch viele Spekulationen zur Frage der Anzahl von anderen Lebensformen im Universum. Eine bekannte Arbeit zu diesem Thema ist die Greenbank-Formel. Sie versucht mithilfe mehrerer bekannter und unbekannter Größen eine ungefähre Abschätzung einer Zahl anzugeben. Jedoch sind Punkte wie "durchschnittliche Lebensdauer einer intelligenten kommunikationsbereiten Zivilisation" nicht abschätzbar, da wir lediglich ein Beispiel dazu kennen, nämlich uns.

Faktoren des Lebens
Je mehr wissenschaftliche Studien sich mit der Frage der Entstehung des Lebens auf der Erde beschäftigen, desto mehr entsteht der Eindruck, als sei es nur durch eine Vielzahl von Zufällen entstanden. Es gibt unheimlich viele Faktoren die Leben begünstigen und die es verhindern können:

• Zum einen ist die Klasse des Zentralsterns entscheidend. So darf er nicht zu heiß sein. Denn er würde dann innerhalb weniger hundert Millionen Jahre seinen Brennstoffvorrat aufbrauchen und in einer Supernova explodieren. Das Leben auf der Erde benötigte jedoch mehr als vier Milliarden Jahre zur Entwicklung. Doch auch zu kalt darf der Stern nicht sein, da sonst seine Leuchtkraft nicht ausreichen würde, den Planeten zu erwärmen.
• Nach dem Urknall existierten im Universum nur die Elemente Wasserstoff und Helium. Erst die Sterne brüteten in ihrem Innern im Laufe der Zeit die schwereren Elemente. So kann kein Stern der 1. Generation Planeten mit Leben besitzen. Erst einer der 2. oder 3. Generation wäre dazu in der Lage.
• Bei den schon erwähnten Supernova-Explosionen wird in hoher Intensität die lebensfeindliche Gammastrahlung mehrere Lichtjahre weit emittiert. Aus diesem Grund wäre Leben in den Kernregionen von Galaxien und direkt in den Spiralarmen stark bedroht, da es wegen der hohen Sterndichte sehr häufig solchen Ereignissen ausgesetzt wäre.
• Es ist ein physikalisches Gesetz, dass der Drehimpuls, die Eigendrehung eines Körpers, nicht verloren gehen kann. Unsere Sonne ist im Vergleich zu anderen ein "Langsamdreher", da sie ihre Eigendrehung an die Planeten abgab. Eine schneller rotierende Sonne hätte katastrophale Auswirkungen auf den Jahreszeiten-Rhythmus der Planeten und somit auf die Entwicklung von Leben.
• Es ist zudem bekannt, dass die nächsten Nachbarn der Erde - Venus und Mars - kein Leben beherbergen. Venus ist zu heiß, Mars zu kalt. Zwar werden auf Mars mikrobenartige Lebensformen vermutet. Jedoch ist auf ihm wegen den niedrigen Temperaturen keine Entwicklung einer intelligenten Zivilisation denkbar. Es gibt also innerhalb eines Sonnensystems eine Habitat-Zone, die die Erdbahn einschließt. Sie ist aber sehr dünn, da sowohl auf Mars als auch auf der Venus kein Leben existiert.
• Neuste Forschungen zeigen, dass auch der Erdmond eine entscheidende Rolle gespielt hat. Denn wie bei der Beziehung Sonne-Planet gilt auch bei der Beziehung Planet-Mond, dass der Planet eine ausgeglichene Eigenrotation haben sollte: Zum einen um die Tageslänge nicht in Extrema zu bringen, zum anderen um die Neigung der Rotationsachse des Planeten konstant zu halten.

Es gibt etliche weitere Faktoren für die Entwicklungen von Leben. So sind ein jupiterähnlicher Planet, eine Ozonschicht oder die Planetenmasse ebenso wichtig.

Die Menschheit ist heute bereits in der Lage, Planeten in fernen Sonnensystemen aufzuspüren. Jedoch reicht unsere Technik noch lange nicht aus, auch erdähnliche Planeten zu finden. Nur die massereichen Gasriesen, die Jupiter und Saturn ähneln, sind bis dato auffindbar. Fakt ist jedoch, dass es Leben im Universum gibt. Es ist sogar kommunikationsbereit. Ob es intelligent ist, ist wohl aus unserer Sicht kaum beurteilbar.
Die oben genannten unzähligen Faktoren zeigen, dass trotz allgemeiner Durchschnittlichkeit in allen Bereichen, das intelligente irdische Leben ganz und gar nichts Durchschnittliches zu sein scheint. So ist es wohl zu erwarten, dass DIE FRAGE die Menschheit noch sehr lange Zeit beschäftigen wird.

Dieser Artikel entstand nach einem brillianten Vortrag von Professor Harald Lesch an der Berliner TU zum Thema "Sind wir allein im Universum?". Herr Lesch ist bekannt für astronomische Sendungen im Bayrischen Rundfunk.
 
Related Links:
HotSpot-Archiv
 
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      ISS Weekly Report von Michael Schumacher 

Weiterer Besuch für fünfte Stammbesatzung
Nachdem sie letzte Woche ihrem Besuch, den Mitgliedern der Space Shuttle-Besatzung von Mission STS-112, Lebewohl gesagt hat, begann die fünfte Stammbesatzung mit den Vorbereitungen für ihre nächsten beiden Besuchsbesatzungen auf der internationalen Raumstation. Dabei handelt es sich um die Besatzungen von Sojus TMA-1 und STS-113.

In der kommenden Woche wird die Besatzung von Sojus TMA-1 eine neue Rückkehrkapsel zur Raumstation bringen und sich acht Tage an Bord aufhalten. Der Start vom Baikonur Kosmodrom in Kasachstan ist für den 29. Oktober um 22.11 Uhr Eastern Standard Time (EST) geplant. Das Andocken an die Raumstation ist für den 01. November gegen 00.00 Uhr EST geplant. Das Abdocken und die Landung an Bord von Sojus TM-34 sollen am 09. November erfolgen. Die Besatzung, bestehend aus dem russischen Kommandanten Sergej Saljotin, dem belgischen Bordingenieur Frank de Winne sowie dem russischen Bordingenieur Juri Lontschakow wird während ihres Aufenthaltes an Bord der Raumstation wissenschaftliche Experimente durchführen.

Der Space Shuttle Endeavour soll am 10. November zwischen 00.00 Uhr EST und 04.00 Uhr EST vom Kennedy Space Center (KSC) abheben. Im Rahmen der Mission STS-113 wird die Endeavour die P1 Integrated Truss Structure (ITS) sowie die sechste Stammbesatzung zur internationalen Raumstation bringen. Die Space Shuttle-Besatzung der Mission STS-113 setzt sich aus dem Kommandanten James D. Wetherbee, dem Piloten Paul Lockhart sowie den beiden Missionsspezialisten Michael Lopez-Alegria und John Herrington zusammen. Die sechste Stammbesatzung bilden Kommandant Kenneth Bowersox sowie die Bordingenieure Donald Pettit und Nikolai Budarin.

Die fünfte Stammbesatzung, bestehend aus Kommandant Waleri Korsun, Bordingenieur Sergej Trestschow und National Aeronautics and Space Administration (NASA) International Space Station (ISS) Science Officer (SO) Peggy Whitson, hat bereits damit begonnen für ihre Rückkehr zur Erde an Bord der Endeavour zu packen.

Am Donnerstag manövrierten Korsun und Whitson von der Kontrollstation des Roboterarms im Labor Destiny aus den Roboterarm der Raumstation erfolgreich durch die Bewegungsabläufe, wie sie bei der Montage der P1 ITS vorkommen werden. Zudem begab sich Whitson in die Luftschleuse Quest um die Batterien und das Lufterneuerungssystem der Raumanzüge vorzubereiten, die Lopez-Alegria und Herrington während ihrer drei Extravehicular Activities (EVAs) tragen werden, um bei der Installation und Aktivierung der P1 ITS zu helfen.

Die eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen von Whitson an Bord der Raumstation wurden diese Woche mit einem letzten Sammeln an Daten abgeschlossen. Das Experiment erprobt eine Medizin, die die Bildung von Nierensteinen während Langzeitraumflügen vielleicht verhindern könnte.

Diese Woche übertrugen die Flugkontrolleure im Mission Control CenteR (MCC) in Houston neue Dateien an die drei Computeranlagen im Labor Destiny. Die Computer regeln die Lebenserhaltungs-, Temperaturregelungs- und Energiesysteme in dem Modul. Die neuen Dateien rüsteten das Betriebssystem in Destiny zum ersten Mal auf, seitdem es mit der Raumstation im Februar 2001 verbunden wurde.
 
Related Links:
Internationale Raumstation
 
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      Surftipp: Heavens-above von Karl Urban 

Die Seite Heavens above erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Hobby-Astronomen. Denn die Seite bietet, nach kostenloser Registrierung und nach der Eingabe des eigenen Standorts, eine Auswahl vieler Erdsatelliten sowie der Internationalen Raumstation. Hat man ein Objekt aus dieser Liste gewählt, zeigt Heavens-above die genauen Überflugzeiten und die -höhe an. Somit ist die Webseite ein unersetzbarer Partner für eine erfolgreiche Beobachtungsnacht.
Der Dienst wird vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.


 
Related Links:
Link-Archiv
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      InDetail: X-38 von Dominik Mayer  

Um die Astronauten im Falle eines Defekts an der ISS wieder zur Erde zurückzuholen ist ständig eine "Sojuz" Kapsel angedockt. Diese hat jedoch den Nachteil das sie veraltet ist und nur 3 Personen aufnehmen kann. Um mehreren Forschern die Arbeit im All zu ermöglichen startete die NASA das Projekt X-38, mit dem ein neues CRV ("Crew Return Vehicle") entworfen wurde. Das 10 Meter lange X-38 könnte außerdem mit einer Ariane-Rakete bis zu 5 Personen kostengünstig ins All befördern.
Da das CRV nur für den Notfall gedacht ist, arbeiten die Lebenserhaltungssysteme nur 9 Stunden, genug um sicher auf der Erde zu landen. Die Landung wird vollständig automatisiert erfolgen, obwohl die Crew im Notfall eingreifen könnte. Der Hitzeschild, der zum Eintritt in die Erdatmosphäre benötigt wird, soll langlebiger als der der Space Shuttles sein. Genau wie diese gleitet das X-38 ohne Antrieb in die Erdatmosphäre und kann mittels eines speziellen Fallschirms punktgenau aufsetzen.Aufgrund der aktuellen Sparpolitik der NASA ist die Fertigstellung des Projekts stark gefährdet.
Weitere Informationen und Bilder finden Sie hier.
 

 
 

^ Nach oben  

 


"In Space Newsletter" #048
ISSN 1684-7407


Erscheinungsdatum:
26. Oktober 2002
Auflage: 714 Exemplare
 
 
Chefredaktion:
Karl Urban

Supervising:
Lorenz Ulrich
 
Redaktionsleitung:
David Langkamp
 
Redaktion:
Jan Großmann
Tilman Kaiser
Raphael Kallensee
Clemens Mach
Sebastian Mateja
Dominik Mayer
Dominik Puckert
Sabine Rossburg
Franz Schmied
Michael Schumacher
Michael Stein
Lu Shi
Mark Weimar
Lorenz Zistler
 
Meik Lampmann
(Space-Weltraum.de)

      Kontakt / Impressum / Disclaimer

Kontaktformular

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:

Ihre Nachricht:

Bitte vor dem Absenden online gehen.


TrekZone Network - Europäische Organisation
Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Lorenz Ulrich, Steinhofweg 20, CH-6005 Luzern.
In Space - The Raumfahrer.net ist die Raumfahrtrubrik des TrekZone Networks.

Herausgeber
Herausgeber ist Mark Ralf Thomson, Schwedt (Oder).
 
Newsletter-Archiv
Sämtliche bisher erschienenen Ausgaben des InSpace-Newsletter können Sie - neben vielen anderen Newslettern - auf der Internet-Site derarchivar.de einsehen und herunterladen.
 
Copyrights
Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

Newsübernahme
Die Übernahme von Newsmeldungen - sowohl in ganzer Form wie auch sinngemäß - ist nur für gedruckte Publikationen erlaubt. Wir bitten dabei ausdrücklich um die Nennung unseres Namens (Quellenangabe), "Raumfahrer.net", und einen Verweis auf unsere Webseiten unter http://www.raumfahrer.net.

Betreibern von Internet-Seiten ist die Übernahme von Newsmeldungen ohne schriftliche Genehmigung des Redaktionsleiters (E-Mail an david.langkamp@trekzone.de) streng untersagt. Das Umschreiben von Newsmeldungen stellt - wie die ganzheitliche Übernahme einer Meldung - eine Verletzung unserer Rechte dar. Wir behalten uns vor, gegen derartige Fälle rechtlich vorzugehen.

Links
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 02. Juni 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanzieren sich die Redaktion des TrekZone Networks sowie sämtliche an der Produktion Beteiligte hiermit von Aussagen und Inhalten gelinkter Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.

Weiterverwendung persönlicher Daten
Hiermit wird gemäß § 28 Abs. 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
 
Abmeldung
Eine sofortige Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit unter Raumfahrer.net möglich. Bei Problemen hierbei können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an webmaster@raumfahrer.net wenden.
 

 
© 2002 by TZN - Raumfahrer.net.