In Space - The Raumfahrer.net Newsletter #059 vom 12. Januar 2003

» In Space Newsletter «
In Space - The Raumfahrer.net

Inhalt

Der Raumfahrtnewsletter des TrekZone Networks.   

 

"In Space Newsletter"

Ausgabe #059
ISSN 1684-7407


> Updates:
Updates / Umfrage

> News:
Nachrichten der Woche

> History Special:
Die Vogelfänger (4)

> HotSpot:
Hubble beendet dunkles Zeitalter des Universums

> ISS:
Weekly Report

> Surftipp:
Lexikon der Astronomie

> InDetail:
Das Lichtjahr

> Impressum:
Disclaimer & Kontakt
 

      Intro von Karl Urban

Verehrte Leserinnen und Leser,
 
vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Raumfahrer.net war in den letzten zwei Wochen unpünktlich - die heutige Ausgabe des InSpace Newsletters und die der letzten Woche erscheinen einen Tag zu spät. Zudem finden auf unserer Website im gleichen Zeitraum keine Updates mehr statt. Diese Nachlässigkeiten sind jedoch nicht auf einen Rückgang unserer Arbeit zurückzuführen sondern eher auf deren Zunahme: Raumfahrer.net wird vollkommen neu gestaltet und strukturiert. Es wird multimedialer und vielseitiger. Die Vorbereitungen den Relaunches von Raumfahrer.net sind fast abgeschlossen. Wenn es soweit ist, werden Sie natürlich spätestens mit der nächsten Ausgabe des InSpace Newsletters ausführlich darüber informiert.

Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen der heutigen Ausgabe: Hier finden Sie wie immer aktuelle News und Artikel.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
 

            Karl Urban
            Chefredakteur Raumfahrer.net

              

 
 

^ Nach oben  

 


Umfrage: Glauben Sie an eine erfolgreiche Zukunft von Arianespace nach dem Fehlstart der Ariane 5 am 11. Dezember?

Ja
Nein
 
      Updates / Umfrage

» mitarbeit.raumfahrer.net
Raumfahrer.net ist weiter auf der Suche nach neuen Mitarbeitern - hier erfahren Sie was Sie bei uns erwartet.
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      News

Untersuchungsbericht zu Ariane-5 ECA <mehr>
Russische Ärzte enthüllen medizinischen Zustand eines Kosmonauten <mehr>
Rosetta - ein Kometenritt zur Lösung planetarer Rätsel <mehr>
Flugzeugentführung zu Ehren von Challenger Astronautin <mehr>



» Untersuchungsbericht zu Ariane-5 ECA
10. Januar 2003 - Noch steckt der Fehlschlag des Ariane-5 ECA-Starts in der Nacht vom 11. auf dem 12.Dezember allen Verantwortlichen in den Knochen. Und noch ist nicht sicher, wann der im Rosetta-Start erfolgen kann.
Inwischen legte die Untersuchungskommission ihren ersten Bericht am 6.Januar 2003 mit der Analyse der Anomalie vor. Die Kommission wurde am 13.Dezember berufen, um den Ursachen der Triebwerksanomalie während des Starts auf den Grund zu gehen.

Sie stellte auftragsmäßig die Ursache, die mit höchster Wahrscheinlichkeit zu dem Fehlschlag der Mission führte, fest, prüfte im Anschluss mögliche Auswirkungen auf die Basisversion der Ariane-5 und erstellte Empfehlungen zur Lösung der Probleme während des letzten Ariane-5 ECA Flugs. Die Empfehlungen wurden von Arianespace, der für den Flug verantwortlichen Betreibergesellschaft der Ariane, übernommen. Bis zum 20.Januar wird sie einen Aktionsplan erstellen, der die Wiederaufnahme der Ariane-5 ECA Flüge in der zweiten Hälfte des Jahres 2003 gewährleisten soll.

Die Ursache: Ein Leck im Kühlsystem
Es wurde eine eingehende Analyse aller Daten des Fluges 157 sowie eine nochmalige Prüfung sämtlicher mit der Produktion, den technischen und qualitiven Aspekten verbundenen Dokumenten zum Träger Ariane-5 ECA selbst und allen bislang durchgeführten Ariane-5 Flügen vorgenommen. Zudem hat die Kommission auch die Arbeit der Produktions- und Entwicklerteams in Europa geprüft.
Die Recherchen ergaben, dass alle Prozeduren bis zum Start einschließlich des Countdowns nach Plan verliefen; auch die Flugsequenzen bis zur Trennung der Feststoffbooster zeigten keine Anomalien.
Dem Bericht der Untersuchungskommission zufolge trat während dieser ersten Flugphase ein Leck am Kühlkreis der Düse des Triebwerks Vulcain 2 auf. Dies führte zu ihrer Überhitzung und Beschädigung. Dadurch enstanden starke Schwankungen im Schub, das dazu führte, dass die Kontrolle über die Flugbahn des Trägers nicht mehr gewährleistet war.

Zusammenfassend ist die Ursache für das Scheitern der Mission 157 auf folgende zwei gravierende Faktoren zurückzuführen:

Thermischer Defekt mit Beschädigung der Düse aufgrund von Rissen in den Kühlungsrohren und es lag keine umfassende Definition der Belastung, denen das Triebwerk Vulcain 2 während des Fluges unterworfen ist, vor.

Die Untersuchungskommission wies darauf hin, dass die Simulation dieser Belastungen anhand von Bodentests schwierig würde.

Auswirkungen auf die Basisversion der Ariane-5
Die Konstruktion der Düse vom Vulcain 1-Triebwerk der Ariane-5-Basisversion und dem leistungsstärkere Vulcain 2 der Ariane-5 ECA unterscheiden sich in zwei essentiellen Punkten:
- Form der Kühlungsleitungen, die die Struktur der Düse bestimmen - Technologie der Düsenstreben

Die Kommission hat nach Auswertung der 12 erfolgreichen Flüge mit dem Triebwerk Vulcain 1 keine Mängel hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit und Resistenz der Düse festgestellt. Trotzdem empfiehlt die Untersuchungskommission einen umfassenden Nachweis der reibungslosen Funktion der Düse für das Triebwerk Vulcain 1 einhergehend mit präziser Modellierung, um das tadellose Funktionieren dieser Kompomente während des Flugs sicherzustellen. Diese Verifikationen werden zurzeit vorgenommen.

Auswirkungen auf die Ariane-5 ECA
Die Untersuchungskommission hat für die neue Version folgende Maßnahmen empfohlen:

- Modifikation der Düse des Triebwerks Vulcain 2 unter Berücksichtigung der Erfahrungen mit der Düse von Vulcain 1 - Die Erkundung von Möglichkeiten, anhand von Bodentests die Belastungen des Triebwerks Vulcain 2 unter Flugbedingungen zu simulieren - Sicherstellung einer verbesserten Qualität der Flughardware

Auswirkungen auf die Rosetta-Mission
Aufgrund der speziellen Erfordernisse, die mit diesem Start zusammen hängen, hat Arianespace eine Prüfungskommission aufgestellt, die am 14.Januar eine Entscheidung zum neuen Starttermin fällen wird.

Nächste Flüge
Als nächste Ariane-Flüge nach dem Rosetta-Start sind geplant:
- 11.Februar: Ariane-4 - Zweite Hälfte Februar: Basisversion Ariane-5
(la - Quelle: ESA)


» Russische Ärzte enthüllen medizinischen Zustand eines Kosmonauten
08. Januar 2003 - Medizinische Standards sind trotz der gemeinsamen Projekte mit Russland noch immer nicht gleich.
Russische Behörden gaben am Mittwoch bekannt, dass ein Kosmonaut, der von der NASA, wegen medizinischer Gründe, von einem Weltraumspaziergang abgehalten wurde gesund sei, obwohl sich die Amerikaner Sorgen wegen der "Eigenheiten" seiner Herz- und Blutgefäße machten. Nikolai Budarin, 49, ein durch acht Weltraumspaziergänge, die er während zweier Arbeitsaufenthalte auf der ehemaligen russischen Weltraumstation Mir absolvierte, die insgesamt 44 Stunden dauerten, erfahrener Mann sollte U.S. Astronaut Kenneth Bowersox bei einem sechsstündigen Weltraumspaziergang außerhalb der Internationalen Weltraumstation am 15. Januar begleiten. "Er ist nicht krank," sagte Valery Bogomolov, stellvertretender Direktor des Instituts für medizinische und biologische Probleme, welches den medizinischen Teil des russischen Weltraumprogramms beträut. Sein Kommentar wurde vom russischen Fernsehen TVS gesendet. "Die Eigenheiten seines Blutgefäßsystems sind uns bekannt, er hatte sie bei früheren Flügen genauso," sagte Bogomolov. Aber er sagte, dass die Verantwortung für Weltraumspaziergänge in amerikanischen Weltraumanzügen bei der NASA liegt. Ein Sprecher des russischen Weltraumbüros, Sergei Gorbinov, sagte, dass Budarin daran scheiterte amerikanische Standards bei Tests auf einem Fahrrad der Station zu erreichen. "Aber auf jeden Fall, dies wird nicht als Gesundheitsproblem angesehen," berichtete er dem Fernsehsender NTV. Gorbunov sagte, dass russische Weltraumbeamte die Entscheidung der U.S.A nicht beanstanden würden. Jedoch sagte Igor Goncharov, ein medizinischer Beamter des Programms, dass Budarin für einen Weltraumspaziergang fit sei, wenn man sich auf die Nachrichtenorganisation ITAR-Tass bezieht. "Budarin hat keine weiteren gesundheitlichen Probleme, er arbeitet mit voller Kraft" zitiert die ITAR-Tass Goncharov. Er sagte, dass Budarin ähnliche Testergebnisse während früherer Missionen hatte, bei denen er im Weltraum spazieren ging.
Der Ausflug war ursprünglich für das vorherige Monat geplant, aber U.S Flugärzte waren sich nicht einig über die Beteiligung Budarins wegen geheimer medizinischer Angelegenheiten und so wurde der Weltraumspaziergang auf nächste Woche verschoben. Die NASA sagte am Dienstag, dass der Rekrut Donald Pettit Budarin ersetzen wird, welcher laut Plan bis März zusammen mit Pettit und Bowersox an Bord bleiben soll. Sie sind die sechste Mannschaft, die den kreisenden Komplex bewohnt. Der Weltraumspaziergang nächste Woche wird durchgeführt von der U.S. Luftschleuse aus und es werden amerikanische Weltraumanzüge verwendet, was der Grund dafür ist, dass Budarin die medizinischen Standards für Weltraumspaziergänge der NASA erfüllen musste. Budarin war das letzte Mal im Frühling 1998 im Weltraum, als er und ein anderer Kosmonaut drei Weltraumspaziergänge in nur einem Monat machten um ein Korrekturtriebwerk zu ersetzen.
(lz - Quelle: Space.com)


» Rosetta - ein Kometenritt zur Lösung planetarer Rätsel
07. Januar 2003 - Die ESA-Raumsonde Rosetta steht kurz vor dem Start - und sie hat einen weiten Weg vor sich.
Die ESA-Mission Rosetta sieht erstmals die Landung auf einem Kometen vor, einem jener eisigen Himmelskörper, die durch das Sonnensystem wandern und bei der Annäherung an unser Zentralgestirn einen charakteristischen Schweif entfalten. Nach der jetzigen Planung soll Rosetta im Januar 2003 mit einer Trägerrakete des Typs Ariane-5 von Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet werden und den Zielkometen Wirtanen im Jahr 2011 erreichen. Über das genaue Startdatum wird am Dienstag, den 14. Januar entschieden. Die Kometensonde wurde nach dem berühmten Stein von Rosette benannt, der vor nahezu 200 Jahren die Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen ermöglicht hat. In Anlehnung daran hoffen die Wissenschaftler, daß Rosetta helfen wird, die Geheimnisse des Sonnensystems zu enträtseln.
Für die Wissenschaftler sind Kometen deshalb interessant, weil ihre Zusammensetzung Aufschluß über den Zustand des Sonnensystems gibt, als es noch sehr jung und "unfertig" war. In den seither vergangenen 4,6 Milliarden Jahren haben sich Kometen nur wenig verändert. Rosetta soll bei der Umrundung des Kometen Wirtanen und nach der Landung auf seinem Kern Informationen sammeln, die für das Verständnis des Ursprungs und der Entwicklung unseres Sonnensystems von entscheidender Bedeutung sind. Die Sonde soll auch die Frage beantworten helfen, ob Kometen zu den Anfängen des Lebens auf der Erde beigetragen haben. Kometen sind Träger komplexer organischer Moleküle, die möglicherweise bei Einschlägen auf die Erde gelangt sind und so vielleicht eine Rolle bei der Entstehung von Lebensformen gespielt haben.
Denkbar wäre auch, daß von Kometen transportierte "flüchtige" Elemente einen bedeutenden Beitrag zur Bildung der Atmosphäre und Ozeane der Erde leisteten.
"Rosetta ist eine der anspruchsvollsten Missionen, die je unternommen worden sind", meint Professor David Southwood, der Wissenschaftsdirektor der ESA. "Niemand hat bisher ein ähnliches Vorhaben gewagt, das wegen seiner wissenschaftlichen Bedeutung, aber auch wegen seiner komplexen und spektakulären Raumflugmanöver einzigartig ist". Vor der Ankunft bei Wirtanen im Jahr 2011 wird Rosetta die Sonne fast vier Mal auf weiten Schleifen im inneren Sonnensystem umkreisen, wobei sie zum Teil extremen Temperaturen ausgesetzt sein wird. Bei der Annäherung an den Kometen Wirtanen werden die Wissenschaftler die Sonde behutsam abbremsen und auf eine niedrige Bahn um den Kometen lenken, von wo aus ein Landegerät sanft auf dem Kern des Kometen abgesetzt werden soll. Dies ist mit der Landung auf einer kleinen kosmischen Kugel vergleichbar, deren "Geographie" - zumindest jetzt noch - nahezu unbekannt ist.
Mühseliger achtjähriger Anflug
Rosetta ist eine 3 Tonnen schwere, rund 3 m hohe kastenförmige Sonde mit zwei 14 m langen Solarzellenauslegern. Die Sonde besteht aus einem Orbiter und einem Landegerät. Das Landegerät hat einen Durchmesser von rund 1 m und ist 80 cm hoch. Während der Reise zum Kometen Wirtanen ist es seitlich am Rosetta-Orbiter befestigt. Rosetta führt insgesamt 21 Instrumente mit, davon 10 auf dem Landegerät. Sie bleiben während des achtjährigen Anflugs fast ständig abgeschaltet.
Warum dauert der Anflug so lange? Um zum Kometen Wirtanen zu gelangen, muß die Sonde weit in den Weltraum hinausfliegen, bis sie etwa dieselbe Entfernung wie Jupiter von der Sonne erreicht. Keine Trägerrakete der Welt könnte sie auf direktem Wege dorthin befördern. Deshalb muß die ESA-Sonde dreimal durch Vorbeiflüge an Planeten Schwung holen: einmal am Mars im Jahr 2005 und zweimal an der Erde in den Jahren 2005 und 2007. Auf ihrem Flug wird Rosetta zwei Asteroiden besuchen: Otawara (2006) und Siwa (2008). Während dieser Begegnungen werden die Wissenschaftler die Bordinstrumente zu Eichzwecken und für wissenschaftliche Untersuchungen einschalten.
Lange Reisen durch den Weltraum bringen viele Beschwernisse wie z.B. extreme Temperaturschwankungen mit sich. Rosetta wird aus den milden Umgebungsbedingungen des erdnahen Weltraums in die dunklen, eiskalten Regionen jenseits des Asteroidengürtels eintauchen. Um sich zu vergewissern, daß die Sonde diesen schweren thermischen Belastungen standhält, haben die Ingenieure sie vor dem Start harten Tests unterworfen. So haben sie ihre Außenflächen beispielsweise auf über 150° C erhitzt und sie dann rasch wieder auf -180° C abgekühlt.
Vor dem Rendezvous mit dem Kometen im Jahr 2011 wird die Sonde voll reaktiviert. Rosetta wird den Kometen - ein nur 1,2 km breites Objekt - dann ständig umrunden, während er sich mit einer Geschwindigkeit von 135 000 km/h durch das innere Sonnensystem bewegt. Im Zeitpunkt des Rendezvous - in etwa 675 Millionen km Entfernung von der Sonne - dürfte Wirtanen noch wenig Oberflächenaktivität aufweisen, d.h. die charakteristische Koma (die Gashülle des Kometen) und der Schweif dürften sich wegen der großen Entfernung von der Sonne noch nicht gebildet haben. Der Kometenschweif entsteht ja aus Staubkörnern und gefrorenen Gasen an der Oberfläche des Kometenkerns, die unter dem Einfluß der Sonnenwärme verdampfen. Sechs Monate lang wird Rosetta die Oberfläche des Kometenkerns genau kartieren, worauf ein Landeplatz ausgewählt wird. Im Juli 2012 wird das Landegerät automatisch aus einer Höhe von nur 1 km abgeworfen. Das Aufsetzen wird bei Gehgeschwindigkeit - weniger als 1 m/s - erfolgen. Unmittelbar danach wird das Landegerät eine Harpune in den Boden schießen, um ein Zurückprallen in den Weltraum zu verhindern, da die Schwerkraft des Kometenkerns nicht ausreichen würde, um das Landegerät festzuhalten. Die wissenschaftlichen Untersuchungen und Beobachtungen auf der Oberfläche des Kometenkerns sollen mindestens 65 Stunden dauern, können sich eventuell aber über mehrere Monate erstrecken.
Während und nach dem Betrieb des Landegeräts wird der Rosetta-Orbiter den Kometen weiter umkreisen und beobachten. Rosetta wird damit das erste Raumfluggerät sein, das aus nächster Nähe die an einem Kometen eintretenden Veränderungen erfaßt, wenn dieser sich der Sonne nähert und seine Koma und seinen Schweif bildet. Die Mission wird nach einem zehneinhalb Jahre währenden Abenteuer im Juli 2013 enden, wenn der Komet seinen sonnennächsten Punkt erreicht.
Untersuchung eines Kometen vor Ort
Rosetta soll den Kometen gründlichst unter die Lupe nehmen. Zu diesem Zweck ist der Rosetta-Orbiter mit mehreren Kameras und Spektrometern unterschiedlicher Wellenlängenbereiche - Infrarot, Ultraviolett, Mikro- und Radiowellen - sowie einer Reihe von Sensoren ausgestattet. Diese Instrumente werden unter anderem hochauflösende Aufnahmen sowie Informationen über die Form, Dichte, Temperatur und chemische Zusammensetzung des Kometenkerns liefern. Sie werden auch die Gase und Staubkörner in der sogenannten "Koma", die sich bei der Annäherung an die Sonne bildet, analysieren und die Wechselwirkung mit dem Sonnenwind untersuchen.
Die 10 Instrumente auf dem Landegerät werden die Zusammensetzung und Struktur der Kometenoberfläche sowie Material unterhalb der Oberfläche analysieren. Eine Bohrvorrichtung wird Bodenproben bis in 30 cm Tiefe entnehmen und den Analysegeräten zuführen. Andere Instrumente werden Eigenschaften wie die oberflächennahe Festigkeit, Dichte, Porosität, Eisphasen und thermische Eigenschaften messen. Mikroskopische Untersuchungen von Einzelkörnern werden Auskunft über die Textur geben.
Mit den Instrumenten auf dem Landegerät soll auch beobachtet werden, wie sich der Komet während des Tag/Nacht-Zyklus und bei der Annäherung an die Sonne verändert.
Bodenbetrieb
Die Daten des Landegeräts werden an den Orbiter weitergeleitet, der sie zwischenspeichert und beim nächsten Kontakt mit der Bodenstation zur Erde überträgt. Die ESA hat in New Norcia nahe Perth in Westaustralien eine neue Antenne für interplanetare Missionen errichtet, die die Hauptverbindung zwischen der Kometensonde und dem Missionskontrollzentrum ESOC der ESA in Darmstadt (Deutschland) wahrnimmt. Mit dieser 35 m durchmessenden Parabolantenne können Funksignale bis in 1 Million km Entfernung von der Erde gesandt werden. Die sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegenden Funksignale legen die Entfernung zwischen der Sonde und der Erde in maximal 50 Minuten zurück.
Das Rosetta-Wissenschaftsbetriebszentrum, das für die Sammlung und Verteilung der wissenschaftlichen Daten verantwortlich ist, ist auf das ESOC und die ESA-Niederlassung ESTEC in Noordwijk (Niederlande) aufgeteilt. Das Kontrollzentrum für das Landegerät befindet sich beim DLR in Köln (Deutschland), während das Wissenschaftszentrum für das Landegerät beim CNES in Toulouse (Frankreich) angesiedelt ist.
Bau von Rosetta
Die Mission Rosetta wurde 1993 ausgewählt. Die Raumsonde wurde von Astrium Deutschland als Hauptauftragnehmer unter Beteiligung von über 50 Auftragnehmern aus 14 europäischen Ländern, Kanada und den Vereinigten Staaten - darunter Astrium UK (Plattform der Sonde), Astrium Frankreich (Avionik) und Alenia Spazio (Zusammenbau, Integration und Erprobung) - gebaut.
Die Instrumente für den Rosetta-Orbiter wurden von wissenschaftlichen Konsortien aus Instituten in Europa und den USA bereitgestellt. Ein europäisches Konsortium unter der Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuerte das Landegerät bei. Rosetta kostet die ESA 701 Millionen Euro zum Preisstand von 2000. In diesem Betrag sind der Start, die Entwicklungsarbeiten ab 1996 und der Missionsbetrieb bis 2013 eingeschlossen. Das Landegerät und die Instrumente, die sogenannte "Nutzlast", sind nicht eingerechnet, da sie von den Mitgliedstaaten über wissenschaftliche Institute finanziert werden.
(ku - Quelle: ESA)


» Flugzeugentführung zu Ehren von Challenger Astronautin
06. Januar 2003 - Ein geistig verwirrter Mann brachte ein Kleinflugzeug in seine Gewalt, um auf die Astronautin Judith Resnik aufmerksam zu machen, die 1986, bei der Challenger-Katastrophe, ums Leben kam.
Als er das Flugzeug am Sonntagmorgen, 5. Januar 2003, in seine Gewalt brachte und damit drohte, es in das Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt zu steuern, löste er Furcht in der Finanzmetropole aus. Nach ungefähr zwei Stunden landete er und wurde verhaftet. Gegenüber einem Fernsehsender erklärte der Mann, er habe auf Judith Resnik, eine US-Astronautin, die 1986 bei der Explosion des Shuttles Challenger getötet wurde, aufmerksam machen wollen. Militärjets überflogen das Gebiet, als der zweisitzige Motorgleiter langsam über den Hochhäusern von Frankfurts Bankenviertel kreiste. Die Behörden ordneten die Evakuierung tausender Personen aus dem Hauptbahnhof, zwei Opernhäusern und einigen Wolkenkratzern an, welche an dem Sonntag Nachmittag gegen Ende der Weihnachtsferien fast leer standen.
Die Polizei identifizierte den Täger lediglich als 31 Jahre alten Mann aus Darmstadt, 40 Kilometer von Frankfurt entfernt, doch einige Fernsehsender berichteten er hieße Franz-Stephan Strambach und sei Student. "Ich möchte mein großes Idol Judith Resnik berühmt machen dadurch. Sie verdient mehr Aufmerksamkeit, sie war die erste jüdische Astronautin, möglicherweise deswegen wird sie gar nicht richtig beachtet," sagte er während er aus dem Flugzeug beim Nachrichtensender n-tv anrief. Per Funk stellte er seine Forderungen an die Luftraumkontrolle: Ein Fernsehinterview sowie ein Ferngespräch nach Baltimore in den Vereinigten Staaten. Später gestand er, er habe vorgehabt Selbstmord zu begehen, indem er das Flugzeug in den Main stürzen wollte. Die Polizei entsandte einen Hubschrauber um das Flugzeug von der Stadt wegzutreiben, während zwei Jagdflugzeuge der Deutschen Luftwaffe vom Typ Phantom über der Stadt kreisten. Die Sprecherin der Europäischen Zentralbank, Regina Schüller sagte, es wären 10 Mitarbeiter aus ihren Büros evakuiert worden. EZB-Präsident Wim Duisenberg habe sich nicht in dem Gebäude aufgehalten. Gegenüber n-tv erklärte der Mann, er wolle niemanden verletzen. Um 17:11 Uhr landete er schließlich am Frankfurter Flughafen, wo alle Flüge bis zu seiner Landung aus Sicherheitsgründen unterbrochen wurden.
Das Flugzeug war am Sonntag Nachmittag von einem Flugplatz in Babenhausen, südwestlich von Frankfurt, gestohlen worden. Der Mann drohte dem Piloten mit einer Pistole, übernahm dann die Kontrolle und hob ab. Laut Polizeiangaben war es zu dieser Zeit unklar ob die Waffe echt und geladen war. Ein Sprecher des Flugclubs Babenhausen gab an, dass es sich bei dem Flugzeug um einen einmotorigen, australischen Motorsegler "Super Diamond" handelte, der den Club gehörte. Mit ausgeschaltetem Motor kann es als Segelflieger benutzt werden. Der Sprecher, der nicht namentlich genannt werden möchte, erklärte, der Mann sei nicht Mitglied des Clubs und hab um einen kurzen Flug gebeten bevor er den Gleiter entwendete.
Resnik war unter den sieben Astronauten, die starben, als das Shuttle Challenger am 28. Januar 1986, Sekunden nach dem Start von Cape Canaveral in Florida, explodierte. Strambachs Name erscheint als Webmaster einer Resnik gewidmeten Internetseite, auf der ihre Karriere, ihr Tod, und die Versuche an sie zu erinnern, dokumentiert sind. Hier findet sich auch die Position eines Kometen, der ihren Namen trägt. Anrufe an einen unter seinem Namen angemeldeten Telefonanschluss blieben unbeantwortet. Resniks Bruder Charles ist Radiologe an der University of Maryland in Baltimore und hat dazu beigetragen, eine Organisation zu leiten, die der Challenger-Crew gedenkt.
Die Frankfurter Polizei gab nicht bekannt mit wem der Pilot in Baltimore sprechen wollte. "Wir können nicht ausschließen, dass diese Person Kontakt zu dem Täter hate," erklärte der Frankfurter Polizeipräsident Harald Weiss-Bollandt auf einer Pressekonferenz. "Wir untersuchen das."
Related Links:
Homepage der Europäischen Zentralbank
Raumfahrer.net-Artikel zum Shuttle Challenger
(dm - Quelle: Space.com)



 
 

^ Nach oben  

 

 

      History Special: Die Vogelfänger (5) von Tilman Kaiser 

Die Vogelfänger oder der lange Weg zur "Ornithologia Nova"
Die Hintergründe des ornithologischen Märchens V


Wie sich die ganze Geschichte in Wirklichkeit zugetragen hat, könnte im Prinzip ein ander Mal erzählt werden - ein Märchen ist und bleibt ein Märchen. Ein altes Sprichwort sagt bekanntlich, daß die Wahrheit ein so kostbares Gut ist, daß man mit ihr beim Geschichtenerzählen sehr sparsam umgehen sollte. Meine Urgroßmutter soll in dieser Angelegenheit immer gesagt haben : " Wer nicht lügen kann, kann nicht vertellen.". Im nachhinein betrachtet, handelt es sich vielleicht nicht so sehr um ein Märchen; sonst wäre ständig der moralische Zeigefinger erhoben; sondern um eine Legende. Da aber bei jeder Legende auch ein wahrer Kern vorhanden ist , werden im Anhang für den interessierten Leserkreis ein paar wichtige Personen vorgestellt und Begriffe erklärt.

Jegliche Assoziation mit lebenden Personen ist rein zufällig, jedoch sind die Personen und die Handlung nicht ganz frei erfunden. So haben Teile der Handlung doch eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Libretto von Schikaneder, das von W.A. Mozart 1791 vertont wurde und ein glückliches Ende besitzt (Papageno-Papagena-Duett etc.)
Ganze Völker, Philosophen und Wissenschaftler könnten sich auf den Schlips getreten fühlen (Sorry - aber ein bisschen Spaß muss sein).

Die Babylonier: Sie führten seit dem 8. Jh v. Chr. genaue astronomische Beobachtungen durch und konnten sogar Finsternisse vorausberechnen. Verbreitet war die Vorstellung einer scheibenförmigen Erde, die per Schattenwurf eine Mondfinsternis hervorrufen konnte. Sterne wurden in den Kulturen des Zweistromlandes als Untergötter verehrt. Dieser babylonische Gestirnkult war Nährboden für die Astrologie, die sich auch in der griechisch-römischen Kulturlandschaft ausbreiten sollte. Es wird angenommen, dass das erste astronomische Wissen um die Wende des 7. zum 6. Jh v. Chr. von Ägypten und Babylon nach Griechenland kam. Hier war es aber nicht die Astrologie, die Priester zu astronomischen Beobachtungen motivierte, sondern die in Schulen vorangetriebene Philosophie, die das aus den anderen Kulturen übertragene astronomische Wissen auf eine höhere Erkenntnisebene bringen wollte.

Hesiod (ca. 700 v. Chr): griechischer Dichter, der in seiner "Theogonie" an den Anfang der Welt das "Chaos" setzt, worauf dann Generationen von autoritären Göttern folgen. Den Griechen galt Hesiod zusammen mit Homer als Schöpfer ihrer Götterwelt. Weitere obligatorische Autoren der griechischen Kultur einer H-Reihe im Bücherregal wären wohl der "dunkle" Heraklit (um 540 - 480 v. Chr.), der u.a. über die Unbeständigkeit des Universums philosophierte und der älteste griechische Geschichtsschreiber, Herodot (um 490 bis ca. 420).

Platon (427-347): Platons Harmonielehre sieht in der Kugel einen göttlichen Körper und prägt so die Vorstellung von kreisförmigen Planetenbahnen als entsprechendes zweidimensionales Pendant. Außerdem bevorzugt Platon die gleichförmige Bewegung. Platons Harmonie- und Ideenlehre wurde in der Neuzeit wiederentdeckt. Platons Frauenbild ist viel positiver als das seines Schülers Aristoteles. Mamagenos Sehnsucht nach den Sternen und einer verwandten Seele ist platonischer Natur.

Aristoteles (384-322): Schüler Platons und Erzieher Alexander des Großen. Er wurde nach seinem Geburtsort Stagira in Makedonien auch Stagirit genannt. Mit der Physik des Aristoteles war nur eine im Bewegungszentrum ruhende Erde vereinbar. Sowohl Mond, Sonne, Planeten als auch Fixsterne kreisen um die Erde mittels sich bewegenden kristallinen konzentrischen Sphären. Die Bewegung wird von außen durch den ersten Beweger ("Primum Mobile") auf die Fixsternsphäre und von dort etwas langsamer auf die Planetensphären übertragen. Veränderungen (z.B. Kometen) treten nur innerhalb der sublunaren Sphäre und nicht in den höheren ätherischen Sphären auf, in denen die Planeten und die Fixsterne kreisen. Aristoteles vertrat u.a. eine für Frauen unvorteilhafte Lehre. Aristoteles befasste sich mit allen Gebieten der Naturforschung. So schrieb er z.B. auch mit "Historia Animalium" ein umfangreiches Werk über die Tierwelt. Seine Naturphilosophie wurde im Mittelalter von Thomas von Aquin (1226-74) für das Christentum verträglich gemacht und dogmatisch in der Scholastik gelehrt.

Aristarch von Samos (280 v. Chr.): erster bekannter Vertreter des Heliozentrismus Die Germanen: römische Truppen unter Varus scheiterten in ihrem Versuch, Teile Norddeutschlands zu besetzen, als sie 9 n.Chr. von einem germanischen Landesfürsten, genannt "Hermann der Verschleimte", in die Sümpfe des Teuteburger Walds gelockt und dort niedergemetzelt wurden.

Ptolelmäus (85 - 160 n.Chr. in Alexandria): Astronom, der aufbauend auf früheren Arbeiten von Appolonius und Hipparch mit Erweiterung der einfachen Kreisbahn durch Exzenter, Äquanten und Epizykel die griechischen Erkenntnisse über die Planetenbewegungen zusammenfasst und mit seinem geozentrischen Modell eine für die damalige Beobachtungsgenauigkeit relativ exakte Beschreibung erreicht. Der Äquant oder Ausgleichspunkt ist der Punkt auf der Apsidenlinie, bei dem die Winkelgeschwindigkeit des umlaufenden Körpers konstant ist. Liegt dieser Punkt nicht im Zentrum, so ist die Bahngeschwindigkeit nicht konstant, sondern erreicht Extrema in Perihel und Aphel. Für einen göttlichen Betrachter der im Äquanten sitzt, ist die gleichförmige Kreisbewegung nicht aufgehoben. Beim Epizykel handelt es sich um den ominösen Kreis, dessen Mittelpunkt wiederum auf einem anderen Kreis, dem Deferent kreist. Die Charakteristik der Bahnform des Planeten ist vollständig durch das Verhältnis der beiden Kreisradien und die beiden Umlaufgeschwindigkeiten festgelegt.

Bei den Modellen des Ptolemäus ging es um die genaue Vorhersage der Himmelsbewegung ohne Verletzung der anerkannten Prinzipien der gleichförmigen Kreisbewegung oder der aristotelischen Physik bzw. des Geozentrismus. Trotzdem ist das Ptolemäische System durch seine komplexen Bewegungsabläufe sehr weit vom platonischen Grundsatz der einfachen Kreisbewegungen entfernt. Hier deutet sich der Beginn einer Tradition der Trennung von Physik und Astronomie an, die noch im 16. Jh zu erkennen ist. Erst Johannes Kepler rüttelt im 17. Jh. an den physikalischen Prinzipien der gleichförmigen und kreisförmigen Bewegung

Ptolemäus' Werk ist meiner Kenntnis nach keine Frauenfeindlichkeit vorzuwerfen, aber als ein Anhänger von Aristoteles wäre eine gewisse herablassende Einstellung gegenüber Frauen durchaus denkbar. Falls dem nicht so war, möge er mir diese schlechten Scherz verzeihen. Außerdem war Ptolemäus kein Gegner der Astrologie, denn er verfasste mit "Tetrabiblos" ein Werk über astrologische Themen. Des weiteren ist mir nicht bekannt, dass Ptolomäos eine Haltung zum Heliozentrismus des Aristarch von Samos eingenommen hat.

Die Alexandrinische Bibliothek: die beiden von Ptolemäus II (283 - 246 v. Chr) gegründeten Büchereien waren für die Entwicklung des griech. Geistes und die Entwicklung der antiken Wissenschaft entscheidend. Die große A.B. mit etwa 700.000 Buchrollen ging 47 v. Chr. im Alexandrinischen Krieg durch Brand zugrunde. Die kleinere Alexandrinische Biobliothek mit über 40.000 Buchrollen wird 391 n.Chr zerstört. Arabische Einflüsse (11 - 13. Jh):

Die aristotelische Physik und die Ptolemäische Astronomie gelangen über den Umweg arabischer Schriften (z.B. Ibn Sina - latinisiert Avicenna (980-1037) persischer Aristoteliker ) in die mittelalterliche Kultur. Das in die arabische Kultur eingeführte Hauptwerk des Ptolemäus, der "Almagest", wird 1175 durch Gerhard von Cremona ins Lateinische übersetzt. Viele Sterne tragen heute noch arabische Namen. So heißt der hellste Stern im Sternbild Adler "Atair", was "der Fliegende" bedeutet.

Kaiser Friedrich II. (1194-1250) wurde mit "Stupor Mundi" als Herrscher, der die Welt in Staunen versetzte, bezeichnet. Er war ein passionierter Falkner und neugieriger Wissenschaftler, der Aristoteles Tierwerk in seinem Falkenbuch ("De arte venandi cum avibus") in manchen Details korrigierte: "Beim Schreiben sind Wir, wo es zweckdienlich war, auch Aristoteles gefolgt. In vielem haben Wir allerdings gesehen, dass er, so wie Wir es aus der Erfahrung gelernt haben, vor allem bei der Natur gewisser Vögel, von der Wahrheit abweicht. Deshalb sind Wir dem Fürst der Philosophen nicht in allem gefolgt, denn selten oder nie hat er die Jagd mit Vögeln ausgeübt." Copernicus (1473-1543) beabsichtigt eine Verbesserung bzw. Vereinfachung der Rechenvorgänge. Durch den Heliozentrismus ergibt sich eine einfache Erklärung der Rückläufigkeit der Planeten. Da die Umlaufzeit der Erde auf ihrer Bahn kürzer ist als die Umlaufzeit der äußeren Planeten, scheint ein Planet bei diesem Überholvorgang eine Schleifenbewegung am Himmel zu durchlaufen, die die auf die Fixsternsphäre projizierte Erdbewegung darstellt.

Bei der genauen Berechnung der Kinematik muss Copernicus allerdings Epizykel verwenden, um das aristotelische Prinzip der gleichförmigen Kreisbewegung zu retten. Copernicus kann in diesem Sinne als typischer Vertreter der antiken Astronomie gesehen werden.

Der copernikanische Heliozentrismus wird anfänglich von den traditionellen Astronomen als mathematischer Trick aufgefasst. Die Berechnungen sind nicht einfacher als bei Ptolemäus und führen zu keinen genaueren Ephemeridentafeln. Der Däne Tycho Brahe (1546-1601) ist einer der wichtigsten beobachtenden Astronomen im 16. Jh. Er besitzt ein eigenes Observatorium auf der Insel Hven und arbeitet mit bloßem Auge ohne vergrößernde Optik. Ein erstes Zusammentreffen von Johannes Kepler und Brahe, dem Hofmathematicus des katholischen Kaisers Rudolph II. in Prag, findet im Februar 1600 statt. Brahe verfügt über einen großen Fundus an bis zu 2 Bogenminuten genauen Messungen von Gestirnspositionen.

Erkenntnisse aus Keplers "Astronomia Nova" (Das Werk "Neue Astronomie" erscheint 1609) :
- Die Erde ist wie jeder andere Planet zu betrachten. Sie bewegt sich um die mit einer bestimmten Exzentrizität positionierte Sonne.
- Der Mars bewegt sich auf einer elliptischen Bahn mit einer Neigung von 1°50' zur Erdbahn. Die Sonne sitzt in einem der zwei Brennpunkte
- Der Fahrstrahl von Sonne zum Planeten überstreicht in gleichen Zeiten gleiche Flächen.
- Johannes Kepler erkennt die zentrale Rolle der Sonne für die Planetenbewegung, auch wenn er die Dynamik der Bewegung noch nicht korrekt erfasst. Er benötigt für die Erklärung der Bewegung auf der gekrümmten Bahn eine treibende Kraft und eine stabilisierende Kraft, die abstoßend und anziehend wirkt, während Newton nur eine radial wirkende Kraft benötigt. Angeregt durch W. Gilberts Schrift "De Magnete ..." (1600) zieht Kepler magnetische Kräfte als Ursache für die Planetenbewegung in Erwägung.

Beitrag der Keplerschen Gesetze zur Entdeckung des Gravitationsgesetzes im 17. Jh Isaac Newton leitete die Abnahme der Gravitationskraft proportional zum Abstandsquadrat aus dem dritten Keplerschen Gesetz her. Dieses Gesetz beschreibt eine Beziehung zwischen den Umlaufzeiten der Planeten und den großen Halbachsen ihrer Ellipsenbahnen mit der Potenz 3/2. Dieser Satz findet sich in Keplers Lebenswerk "Weltharmonik", das 1619 erscheint. Die Entstehung dieses Satzes ist sehr mysteriös und ist vielleicht noch am ehesten durch Keplers Beschäftigung mit der Musiktheorie (3/2 - Quinte) erklärbar. Kepler versuchte in diesem Werk, die Geschwindigkeitsunterschiede der Planeten auf harmonische Tonfolgen zurückzuführen, was uns vom heutigen modernen naturwissenschaftlichen Standpunkt sicherlich sonderbar erscheinen muß. In jedem Fall wäre für Newtons Dynamik, welche er in seinem berühmtesten Werk "Principia" in den 1680-ern ausarbeitet, die Inkompatibilität mit den drei empirisch überprüften Keplerschen Gesetzen ein Ausschlusskriterium gewesen.
IBIS ist sowohl ein Vogel, der von der alten Ägyptern verehrt wurde, als auch der Name eines bildgebenden Gammastrahlen-Detektors an Bord des Forschungssatelliten INTEGRAL, der im Oktober 2002 erfolgreich ins All geschickt wurde.

Dafür dass der/die tapfere Leser/in bis an diese Stelle durchgehalten hat, möchte ich ihr/ihm nun die Möglichkeit geben, bei meinem Orni-Quiz etwas zu gewinnen. Ich will mich dem allgemeinen Trend der Interaktivität unterordnen und eine Frage zum Text stellen (PISA - Textverständnistest!), die keine historischen Vorkenntnisse verlangt. Hier also die Preisfrage: Wer war Mamagenos Mutter?

Da mir bewusst ist, daß die Frustrationstoleranz beim rätselnden Volk dank Quizfragen wie der folgenden - "Brasilien gewann im Endspiel der Fußball-WM 2002 gegen Deutschland. Wer wurde Weltmeister?" - relativ gering ist, werde ich mir erlauben, einen bescheidenen Hinweis zu geben. Des Rätsels Lösung steckt im vorderen relativ unhistorischen Teil der Geschichte. Die kreativste Einsendung an tilmankaiser@web.de bekommt mein erstes graues Haar!

Bibliographie
- B.L. Van der Waerden: "Die Anfänge der Astronomie", Basel 1968
- O.C.Crombie: "Augustine to Galileo", 1959
- F. Hund: "Geschichte der physikalischen Begriffe", Göttingen 1978
- J. Hamel: "Astronomiegeschichte in Quellentexten", Berlin 1996
- H. Borth u. A. Zwölfer: "Friedrich II. und die wissenschaftliche Spurensuche", Bari 1996
- G. Strohmaier: "Arabische Astronomie, Ex Oriente Lux", In: Spektr. D. Wissenschaft - Forschung und Technik im Mittelalter 2/2002
- A.M. Lombardi: "Johannes Kepler - Einsichten in die himmlische Harmonie", In: Spektr. d. Wissenschaft - Biografie 4/2000
- K. Gaulke: "Das Kepler Museum in Weil der Stadt", Weil der Stadt 1999
- R.S. Westfall: "The life of Isaac Newton", New York 1994 allgemeinVerständliches zu griechischer Philosophie und allerlei Wissenswertem:
- D. Schwanitz: "Bildung", Hamburg 2000
- J. Gaarder: "Sofies Welt: Roman über die Geschichte der Philosophie", Oslo 1991
 
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      HotSpot: Hubble beendet dunkles Zeitalter des Universums von Sabine Rossburg 

Die Forscher, die das Raum-Teleskop Hubble der NASA verwenden, berichteten heute, dass sie die Zusammenfassung der kosmisch benannten Epoche "dunkles Zeitalter" sehen, eine Zeit von über einer Milliarden Jahre nach dem großen Knall, als neugeformte Sterne und Galaxien gerade Begonnen hatten, sichtbar zu werden.

"Mit dem Hubble Teleskop, können wir jetzt zurück zu der Epoche sehen, als Sterne in den jungen Galaxien anfingen, in bedeutenden Zahlen zu glänzen und auch die kosmischen "dunklen Jahre" vor 13 Milliarden Jahren,", sagte Haojing Yan, ein Ph.D. Schulabgänger an der Arizona-Landesuniversität (ASU). Die Resultate werden bei der Sitzung der amerikanischen astronomischen Gesellschaft in Seattle, WA vorgestellt.
Die derzeitige Theorie impliziert, dass1 es nach dem Urknall, welcher das Universum entstehen ließ, eine Zeit der Ausdehnung des Universums gab. Und eine Abkühlung des Universums zu dem führte, was wir "das dunkle Zeitalter" in den kosmischen Betrachtungen nennen. Das Universum kühlte ausreichend ab, um es Protonen und Elektronen zu erlauben, sich zu neutralen Wasserstoffatomen zu verbinden, welche die Strahlung des Lichts auffangen konnten.

Diese Epoche begann ungefähr 300000 Jahre nach dem Urknall, und könnte einige Milliarden Jahre später bereits wieder aufgehört haben. Sterne und Galaxien begannen sich vereinzelt zu diesem Zeitpunkt bilden, aber das im Universum allgegenwärtige Wasserstoffmolekül absorbierte das ultraviolette Licht, welches von den Sternen ausgesandt wird, und kann daher nicht von Teleskopen registriert werden.

Die ASU Mannschaft berichtet, dass Hubbles erweitere Kamera für Übersichten (ACS) zahlreiche schwache Gegenstände zeigt, die junge entstehende Sterngalaxien gewesen sein könnten, als das Universum siebenmal kleiner war, als es heute ist und jünger als eine Milliarden Jahre.
Dieses war ein wichtiger Übergang in der Geschichte des Universums. Weil ionisierter Wasserstoff UV-Licht nicht so leicht wie neutralen Wasserstoff aufsaugt, kam das dunkle Zeitalter zu seinem Ende, als sich genügende heiße Sterne gebildet hatten, deren UV-Licht das Universum durchdrang und den neutralen Wasserstoff re-ionisierte. Die scheinenden Sterne öffneten ein Fenster, durch das die Astronomen sehr weit zurück in die Zeit schauen können.
"Die Gegenstände, die wir fanden, sind aus der Epoche, als das Universum begann, Sterne in bedeutenden Zahlen zu produzieren - die hart-zu-findenden jungen Galaxien,", sagt Rogier Windhorst, Astronomieprofessor an der ASU. "diese Galaxien sind an der Grenze des direkt wahrnehmbaren Universums."

Die ASU Mannschaft fand die Gegenstände beim Überprüfen eines kleinen Teils des Himmels im Frühjahr im Tierkreiszeichen Jungfrau. Dieser bestimmte Bereich des Himmels enthält keine bekannten hellen Galaxien und das hilft Lichtverschmutzung bei den Beobachtungen zu reduzieren. Das gesamte ACS Gesichtsfeld zeigt ungefähr dreißig solcher schwachen roten Gegenstände. Man glaubt, dass die Entfernungen zu den vermuteten jungen Galaxien ziemlich groß sind, begründet darauf, wie Rot die beobachteten Gegenstände sind im Vergleich zu nahe gelegenen Galaxien.

Von dieser Probe des Hubble-Bildes ausgehend, schätzen die ASU Forscher, dass derzeit mindestens 400 Millionen derartiger Objekte im ganzen Universum verteilt sind. Weiterhin vermuten sie, dass sie bisher mit derzeit verfügbaren Teleskopen wie z.B. Hubble, lediglich in der Lage sind, die Spitze des Eisberges erkennen zu können. Von dem 7 Meter großem, von der NASA geplanten James Webb Weltraumteleskop erwartet man, dass man damit die gesamte Dichte der Photonen-galaktischen Objekte sehen können wird, wenn es 2010 in den Orbit gebracht wird.
 
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      ISS Weekly Report von Michael Schumacher 

Vorbereitung auf ersten Ausstieg
Die sechste Stammbesatzung bestehend aus Kommandant Kenneth Bowersox, Bordingenieur Nikolai Budarin und National Aeronautics and Space Administration (NASA) International Space Station (ISS) Science Officer (SO) Donald Pettit bereitete sich in der Erdumlaufbahn auf die 50. Extravehicular Activity (EVA) zum Aufbau und zur Wartung der Raumstation vor. Sie verbrachte die Woche damit, den Zeitplan und die Vorgehensweise zu besprechen, Werkzeuge zu organisieren sowie die Raumanzüge und die Luftschleuse vorzubereiten. Während dem Aussteig werden Bowersox und Pettit die für den Start mit einem Space Shuttle montierten Halterungen lösen, um das Entfalten eines Radiators der Integrated Truss Structure (ITS) Port 1 (P1) zu ermöglichen sowie den Kopplungsmechanismus des Node 1 "Unity" für Logistikmodule zu reinigen. Außerdem werden sie ein Arbeitslicht und eine Fußhalterung an einem Handkarren für Astronauten montieren, die in Zukunft Außenarbeiten durchführen werden. Budarin wird dabei Bowersox und Budarin vom Inneren der Raumstation aus unterstützen.

Bowersox stellte den Wissenschaftlern im Rahmen des Experimentes Foot/Ground Reaction Forces During Spaceflight (FOOT), das zeigt, wie sich die Gelenke in den Armen, Hüften, Knien, Beinen und Füßen bei fehlender Schwerkraft bewegen und welche Veränderungen in ihren Knochen und Muskeln während eines Raumfluges stattfinden, Daten zur Verfügung. Dazu trug Bowersox eine spezielle Strumpfhose mit 20 Sensoren an seinen Beinen und zusätzliche Sensoren an seinen Armen, die elektrische Impulsmessungen während seiner Arbeit am Dienstag vornahmen.

Alle drei Besatzungsmitglieder nahmen an einer monatlichen Überprüfung der Lungenfunktion teil, um die Auswirkungen der Schwerelosigkeit zu untersuchen. Die Besatzungsmitglieder atmeten kraftvoll in eine Vorrichtung aus, die die Messungen der Lungenkapazität in einem Computer speichert. Die Meßreihe diente als Stand vor dem Ausstieg für Bowersox und Pettit während das Experiment auch untersucht, inwiefern das Tragen von Raumanzügen mit niedrigerem Druck die Leistungsfähigkeit der Lunge beeinflußt. Deshalb werden sie nach ihrer EVA an einer weiteren Meßreihe teilnehmen.

Am Donnerstag bewegten Bowersox und Pettit den Roboterarm der Raumstation um mit Hilfe seiner Kameras einen Überblick über die Hardware des Temperaturregelungssystem außerhalb der Raumstation zu gewinnen. Sie manövrierten Canadarm2 in verschiedene Position um die Anbringung der Wärmeschutzhüllen an den Kühlleitungen der ITS Starboard 1 (S1) und S0 zu inspizieren. Zudem überprüften sie den Zustand des Radiators an der ITS P6.

Am Dienstag, dem 07. Januar gab die NASA bekannt, dass Pettit Budarin bei der sechseinhalb Stunden dauernden EVA mit Bowersox am 15. Januar ersetzten wird. Budarin kam für den Ausstieg aufgrund einer nicht bekannt gegebenen medizinischen Angelegenheit nicht mehr in Frage. Die NASA bespricht die Krankengeschichte eines Astronauten solange nicht, bis sie einen größeren Einfluss auf das Fortschreiten der Mission verursacht. In diesem Fall hat das Problem keinen Einfluss auf die Fortführung der Mission der sechsten Stammbesatzung. Es verhindert lediglich, dass Budarin an der geplante EVA teilnehmen kann. Der Ausstieg war ursprünglich für den 12. Dezember des vergangenen Jahres vorgesehen, wurde aber zwei Tage vorher wegen einer nicht bekannt gegebenen medizinischen Angelegenheit eines der Besatzungsmitglieder abgesagt. Dieses Besatzungsmitglied war offensichtlich Budarin. Was auch immer das Problem war, es trat während oder kurz nach der routinemäßigen Überprüfung der Werkzeuge und Raumanzüge für den Ausstieg auf.

Die Besatzung der Raumstation wird am 15. Januar um 01.00 Uhr Eastern Standard Time (EST) geweckt. Fünf Minuten später wird dem Mobile Transporter (MT) vom Boden aus das Kommando erteilt, sich von seiner äußeren linken Position zu einer zentralen Position nahe der Mitte der ITS zu bewegen. Der MT blieb im Dezember an seiner momentanen Position hängen, nachdem er während seiner Fahrt entlang der linken ITS auf eine verstaute Antenne auflief. Während das Hindernis von den Astronauten Michael Lopez-Alegria und John Herrington während ihres Ausstieges im Rahmen der Mission STS-113 entfernt wurde, blieb während des Ausstieges nicht mehr genug Zeit die Fahrt des MT zurück zu seiner zentralen Basisposition zu verfolgen, so dass er einfach an seiner Position belassen wurde. Angenommen, in der kommenden Woche verläuft alles planmäßig, werden Bowersox und Budarin um 02.05 Uhr EST mit den Vorbereitungen für den Ausstieg beginnen. Die beiden Astronauten werden das Joint Airlock Module (JAM) "Quest" um 07.00 Uhr EST verlassen und ihren sechs Stunden und 30 Minuten dauernden Ausstieg beginnen. Der Wiedereinstieg in die Luftschleuse ist für 13.20 Uhr EST angesetzt gefolgt vom Unterdrucksetzen um 13.35 Uhr EST. Danach soll sich die Besatzung um 16.30 Uhr schlafen legen. Der ursprüngliche Zeitplan für den Ausstieg musste überarbeitet werden, da Budarin nicht für die Bedienung des Canadarm2 qualifiziert ist. Ursprünglich war geplant, dass Pettit den Roboterarm während der EVA bedient, um so Bowersox und Budarin zu unterstützen. Da dies nun mehr nicht möglich ist, werden Bowersox und Pettit ihre Aufgaben manuell ausführen.
 
Related Links:
Internationale Raumstation
 
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      Surftipp: Lexikon der Astronomie von Britta Hermes 

Das Lexikon der Astronomie der "Amateurastronomischen Vereinigung Göttingen e.V. (AVG) erläutert detailliert und wissenschaftlich fundiert viele Grundlagen der Astronomie.
Dabei handelt es sich nicht nur um ein reines Nachschlagewerk, dass nach Buchstaben sortiert knappe Erklärungen liefert, sondern bietet ebenso die Möglichkeit leicht verständlich aufgearbeitete Informationen aus zusammenhängenden Texten zu gewinnen.

Bisher umfasst das Lexikon der Astronomie von Hans-Peter Jäger 6 Teile, die unter anderem diverse astronomische Tabellen und Zahlen, sowie Informationen zu allen Planeten und deren Trabanten in unserem Sonnensystem beinhalten. Abhandlungen über das Weltall und die Raumfahrt finden sich ebenso, wie eine detailgenaue Beschreibung der Geschichte der Astronomie. Auch wer weitere Daten und Fakten zu den genannten Themenkomplexen benötigt, wird in den meisten Fällen auf diesen Seiten fündig. So kann häufig direkt auf weiterführende Links in englischer oder deutscher Sprache (z.B. zu Galilei's Weltanschauung) oder aber auf den entsprechenden Eintrag im Glossar zugegriffen werden. Die Beiträge im Lexikon der Astronomie sind zudem anschaulich illustriert oder mit Fotos bestückt.
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      InDetail: Das Lichtjahr von Mark Weimar 

Ein Lichtjahr ist nicht etwa eine Zeitangabe. Ein Lichtjahr beschreibt die Entfernung, die ein Lichtstrahl innerhalb eines Jahres zurücklegt.
Licht reist mit einer Geschwindigkeit von 300 000 Kilometer pro Sekunde was auf ein Jahr gerechnet 9,4 Billionen Kilometer macht.
 

 
 

^ Nach oben  

 


"In Space Newsletter" #059
ISSN 1684-7407


Erscheinungsdatum:
12. Januar 2003
Auflage: 767 Exemplare
 
 
Chefredaktion:
Karl Urban

Supervising:
Lorenz Ulrich
 
Redaktionsleitung:
David Langkamp
 
Redaktion:
Jan Großmann
Britta Hermes
Tilman Kaiser
Raphael Kallensee
Clemens Mach
Sebastian Mateja
Dominik Mayer
Dominik Puckert
Sabine Rossburg
Franz Schmied
Michael Schumacher
Michael Stein
Mark Weimar
Lorenz Zistler
 
Meik Lampmann
(Space-Weltraum.de)

      Kontakt / Impressum / Disclaimer

Kontaktformular

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:

Ihre Nachricht:

Bitte vor dem Absenden online gehen.


TrekZone Network - Europäische Organisation
Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Lorenz Ulrich, Steinhofweg 20, CH-6005 Luzern.
In Space - The Raumfahrer.net ist die Raumfahrtrubrik des TrekZone Networks.

Herausgeber
Herausgeber ist Mark Ralf Thomson, Schwedt (Oder).
 
Newsletter-Archiv
Sämtliche bisher erschienenen Ausgaben des InSpace-Newsletter können Sie - neben vielen anderen Newslettern - auf der Internet-Site derarchivar.de einsehen und herunterladen.
 
Copyrights
Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

Newsübernahme
Die Übernahme von Newsmeldungen - sowohl in ganzer Form wie auch sinngemäß - ist nur für gedruckte Publikationen erlaubt. Wir bitten dabei ausdrücklich um die Nennung unseres Namens (Quellenangabe), "Raumfahrer.net", und einen Verweis auf unsere Webseiten unter http://www.raumfahrer.net.

Betreibern von Internet-Seiten ist die Übernahme von Newsmeldungen ohne schriftliche Genehmigung des Redaktionsleiters (E-Mail an david.langkamp@trekzone.de) streng untersagt. Das Umschreiben von Newsmeldungen stellt - wie die ganzheitliche Übernahme einer Meldung - eine Verletzung unserer Rechte dar. Wir behalten uns vor, gegen derartige Fälle rechtlich vorzugehen.

Links
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 02. Juni 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanzieren sich die Redaktion des TrekZone Networks sowie sämtliche an der Produktion Beteiligte hiermit von Aussagen und Inhalten gelinkter Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.

Weiterverwendung persönlicher Daten
Hiermit wird gemäß § 28 Abs. 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
 
Abmeldung
Eine sofortige Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit unter Raumfahrer.net möglich. Bei Problemen hierbei können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an webmaster@raumfahrer.net wenden.
 

 
© 2002 by TZN - Raumfahrer.net.