InSpace Magazin #073 vom 19. April 2003

» In Space Magazin «
Raumfahrer.net

Inhalt

Das Email-Magazin von Raumfahrer.net.   

 

"In Space" Magazin

Ausgabe #073
ISSN 1684-7407


> Updates:
Updates / Umfrage

> News:
Nachrichten der Woche

> HotSpot:
SMART-1: Auf leisen Pfoten zum Mond

> Special:
Besuch des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums

> Space Focus:
Space Focus: Dunkle Materie in unserer Galaxie

> ISS Weekly Report:
Sechste Stammbesatzung bereit sich auf Rückkehr zur Erde vor

> InDetail:
Sternhaufen

> Impressum:
Disclaimer & Kontakt
 

      Intro von Mark Weimar

Verehrte Leserinnen und Leser,
 
unser Mond gehört wohl zu den Objekten am Nachthimmel, die jeder Mensch schon einmal gesehen hat. Die Landung der Amerikaner auf dem Mond im Jahre 1969 war ein Meilenstein für die Raumfahrt, und auch heute noch werden Sonden zum Mond geschickt. Jetzt folgt ein weiterer Meilenstein in der Raumfahrt. Allerdings nicht für die NASA sondern für die Europäische Raumfahrtagentur ESA. SMART-1, die erste europäische Mondsonde, soll in naher Zukunft zum Mond fliegen.

In diesem Sinn wünsche ich ihnen Frohe Ostern und viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters.
 

            Mark Weimar

 
 

^ Nach oben  

 



Umfrage: Sollte Europa nach dem Columbia-Unglück mehr Verantwortung beim Ausbau der ISS übernehmen?

Ja
Nein
 
      Updates / Umfrage

» radio.raumfahrer.net
Eine neue Ausgabe unseres Webradio InSounds ist erschienen. Sie können sich die Sendung (Länge: 22.33 Minuten) entweder direkt aus dem Internet anhören oder die Datei der Sendung downloaden.

» mars2003.raumfahrer.net
Raumfahrer.net hat eine Sonderseite zum neusten Marsprojekt der NASA gestartet: In wenigen Monaten sollen zwei baugleiche Rover zum Roten Planeten starten. Auf der Seite finden Sie neben Artikeln zu den Landern immer aktuelle Statusreports.

» mitarbeit.raumfahrer.net
Raumfahrer.net ist weiter auf der Suche nach neuen Mitarbeitern - hier erfahren Sie was Sie bei uns erwartet.
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      News

Interstellare Nebel sind zu heiß <mehr>
ISS-Crew bereitet Heimreise vor <mehr>
2003 Mars Rover: Neues Problem verzögert Start <mehr>
2003 Mars Rover: Landestellen festgelegt <mehr>
Integral: Auf der Jagd nach den Gammablitzen <mehr>

» Interstellare Nebel sind zu heiß
19. April 2003 - Einige der schönsten Objekte im Universum sind gleichzeitig noch immer sehr mysteriös.
Obwohl die meisten Nebel aus Gas und Staub in unserer näheren Umgebung mittlerweile sehr gut verstanden worden sind, gibt auch solche, welche die Astronomen noch immer beschäftigen.
Dies ist der Fall bei einer kleinen Zahl von äußerst ungewöhnlichen Nebeln, die eine sehr hohe Temperatur besitzen. Aus diesem Grund ist ein beachtlicher Anteil von ihrer Materie ionisiert, das heißt die Atome haben eines oder mehrere ihrer Elektronen verloren. Je nachdem, wie viele Elektronen "verloren gehen", wird eine große Strahlungsmenge bzw. energetische Partikel abgegeben.
Doch was ist der Grund für diese Ionisierung? Können es Sterne nahe den Gaswolken sein oder vielleicht andere exotischere Objekte? Wie passen diese merkwürdigen Objekte in das aktuelle Bild der Evolution des Universums?
Neue Aufnahmen einer größeren Zahl dieser ungewöhnlichen Nebel wurden kürzlich mit dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile aufgenommen. In einer groß angelegten Suche nach dem Urheber dieser sehr individuellen Charakteristika der Objekte hat ein Astronomenteam, größtenteils vom Institut für Astro- und Geophysik in Liège (Belgien), die ersten Details gesichert. Sie machten dafür Aufnahmen der vier ionisierten Nebel in den Magellan’schen Wolken, zwei kleinen Begleitgalaxien unserer Milchstraße, die einige hunderttausend Lichtjahre von uns entfernt sind.
In drei dieser Nebel konnten sie erfolgreich die Quellen für die energetische Strahlung feststellen, die ihre außergewöhnlichen Eigenschaften erklären können: Einige der heißesten, größten Sterne, die jemals beobachtet wurden.
Ihre Masse ist etwa 20-mal so hoch wie die unserer Sonne und ihre Oberflächentemperatur übersteigt 90.000 Kelvin (unsere Sonne 5.000 Kelvin).
Related Links
    Artikel: Interstellare Nebel
    Artikel: Die Sonne
    Originalmeldung der Europäischen Südsternwarte (engl.)

(ku - Quelle: ESO)


» ISS-Crew bereitet Heimreise vor
18. April 2003 - Zehn Wochen nach dem Unglück der Raumfähre Columbia bereitet die derzeitige Besatzung auf der ISS ihre Heimreise zur Erde vor.
Der US-Astronaut Edward Lu und der russische Kosmonaut Yuri Malenchenko werden voraussichtlich am 26. April mit Hilfer einer Soyuz-Rakete vom Cosmodrome Baikonur in Kasachastan zur ISS starten. Die russischen Raketen sind derzeit die einzigen Transportmöglichkeiten zur ISS nach dem Unglück der Raumfähre Columbia.

Die gegenwärtige Manschaft auf der ISS, die beiden US-Astronauten Kenneth Bowersox und Donald Pettit und der Kosmonaut Nikolai Budarin werden mit der angedockten Sojus-Kapsel zur Erde zurückkehren. Die Raumfahrer bringen unter anderem Proben aus medizinisch-biologischen Versuchen in der Schwerelosigkeit sowie Foto- und Videoaufnahmen aus Ökologischen Krisengebieten mit. Derzeit räumen sie ihre Sachen in die angedockte Raumkapsel, so das Flugleitzentrum bei Moskau am Dienstag.
(la - Quelle: CNN)


» 2003 Mars Rover: Neues Problem verzögert Start
15. April 2003 - Aufgrund eines Problems, das während Startvorbereitungstests am vergangenen Wochenende neu aufgetreten ist, wird der erste der beiden amerikanischen Mars Exploration Rover frühestens am 6. Juni starten können.
Das neu aufgetauchte Problem betrifft Kabelverbindungen, die die Hauptcomputer der Mars-Rover mit Komponenten in den Landern sowie in den so genannten Cruise Stages verbinden. Die Verbindung zur Cruise Stage (die alle für den eigentlichen Flug zwischen Erde und Mars notwendigen Komponenten wie Steuerdüsen, Kommunikationsantennen für den Kontakt mit der Erde etc. enthält) wird kurz vor der Ankunft beim Mars getrennt, während die Verbindung zwischen Rover und Lander nach der Landung unmittelbar bevor der Rover vom Lander herunterfährt getrennt wird. Während eines Tests, der im Rahmen der laufenden Startvorbereitungen in Cape Canaveral durchgeführt worden ist, wurde festgestellt, dass die Rover unter bestimmten Umständen das Signal, mit dem die erfolgte Trennung der Verbindung bestätigt wird, fehlerhaft interpretieren. Dieser potentielle Fehler muss bei beiden Rovern beseitigt werden, wozu die Rover teilweise auseinander genommen werden müssen.
 
Aufgrund dieser notwendig gewordenen Arbeiten ist der ursprünglich für den 30. Mai vorgesehene Start des ersten Rovers (MER-1) zu diesem Termin nicht mehr möglich, stattdessen wird nun der 6. Juni als neuer Starttermin angestrebt. Das Startfenster für den ersten der beiden Mars-Rover läuft bis zum 19. Juni und beinhaltet zwei mögliche Startzeitpunkte pro Tag, so dass für den Start des ersten Rovers immer noch eine Sicherheitsmarge zur Verfügung steht. Der für den 25. Juni geplante Start des zweiten Rovers (MER-2) ist zur Zeit trotz der zusätzlich notwendigen Arbeiten nicht gefährdet. Da jedoch aus verschiedenen Gründen zwischen den Starts der beiden Rover mindestens zehn Tage liegen müssen würde eine weitere Verschiebung des Start von MER-1 auch zu einer Verschiebung des zweiten Rover-Starts führen. Das Startfenster für MER-2 schließt sich am 15. Juli, so dass aber auch in diesem Fall noch Spielraum für einen späteren Start vorhanden ist.
 
Weitere Probleme dieser Art sollten nun jedoch nicht mehr auftauchen, da in einem solchen Fall tatsächlich die Mission der beiden Mars-Rover gefährdet sein könnte.
(ms - Quelle: NASA)


» 2003 Mars Rover: Landestellen festgelegt
15. April 2003 - Die Landestellen für die beiden amerikanischen 2003 Mars Exploration Rover sind nach einem langen Auswahlverfahren nun von der NASA festgelegt worden.
Bei den beiden Landestellen handelt es sich um den gigantischen Gusev-Krater, der früher einmal einen See beherbergt haben könnte, sowie um eine Gegend die mit Mineralien übersät ist, wie sie sich üblicherweise bei Vorhandensein von flüssigem Wasser bilden. Jeder der beiden Mars-Rover wird an seiner Landestelle nach geologischen Spuren von früher einmal vielleicht vorhandenem Wasser sowie nach Spuren von lebensbegünstigenden Umweltbedingungen in der Vergangenheit suchen.

"Auf dem Mars zu landen ist schwierig, und an einigen Stellen des Planeten ist es schwieriger als an anderen", so Dr. Ed Weiler, stellvertretender NASA-Administrator für Weltraumforschung. "Bei der Suche nach unseren Landeplätzen müssen wir den möglichen wissenschaftlichen Ertrag gegen ingenieurtechnische Sicherheitsüberlegungen abwägen. Die von uns gewählten Gegenden versprechen eine solche Ausgewogenheit."

Der erste der beiden noch namenlosen Mars Exploration Rover (MER-1) wird im 15° südlich des Mars-Äquators gelegenen Gusev-Krater landen. Der zweite Rover (MER-2) soll in einem Meridiani Planum genannten Gebiet landen, das 2° südlich des Äquators (und fast genau auf der der ersten Landestelle entgegengesetzten Seite des Planeten) liegt und Vorkommen eines Eisenoxidminerals enthält. Bis einen Monat nach dem Start des ersten Rovers kann sich die Zuordnung der Landestellen zu den beiden Rovern allerdings noch ändern. Die Landung des ersten Rovers ist für den 4. Januar und die seines Zwillingsbruders für den 25. Januar 2004 vorgesehen.

Bei der Auswahl der Landeplätze haben über 100 Wissenschaftler mitgewirkt und während mehrerer Treffen den Kreis der möglichen Landestellen nach und nach immer weiter eingeengt, bis zuletzt vier Kandidaten übrig geblieben sind. Alle möglichen Landestellen (von denen zu Beginn 155 im Rennen waren!) mussten verschiedene Kriterien erfüllen: Unter anderem mussten sie nahe beim Äquator liegen (um eine ausreichende Energieversorgung der mit Solarzellen betriebenen Rover zu gewährleisten), sie durften nicht zu hoch liegen (da ansonsten die notwendige Bremswirkung des Landefallschirms nicht gegeben wäre), sie mussten relativ eben und nicht zu felsig sein (um die Bewegungsmöglichkeit der Rover zu gewährleisten) und sie durften nicht zu staubig sein (damit die Leistung der Solarzellen nicht zu schnell abfällt).

Glücklicherweise standen den Wissenschaftlern nicht nur die Aufnahmen der beiden Viking-Orbiter aus den 1970er Jahren für ihre Aufgabe zur Verfügung: Die beiden aktiven amerikanischen Raumsonden Mars Global Surveyor und 2001 Mars Odyssey konnten vom Mars-Orbit aus die interessantesten potentiellen Landestellen näher ins Visier nehmen und detaillierte Informationen beispielsweise über die Geländebeschaffenheit oder den geologischen Kontext der in die engere Auswahl gelangten Gebiete liefern.

"Diese beiden Landestellen sind intensiver als irgendein anderes Gebiet auf dem Mars studiert worden. Über beide Gebiete gibt es spezifische wissenschaftliche Hypothesen, die mit den Instrumenten an Bord der Rover getestet werden können", so Dr. Cathy Weitz, Programmwissenschaftlerin für die Mars Exploration Rover in der NASA-Zentrale.

"Meridiani and Gusev zeigen beide starke Anzeichen früherer Vorkommen flüssigen Wassers, doch beide in verschiedener Art und Weise", sagt Dr. Steve Squyres, verantwortlich für die wissenschaftlichen Geräte der beiden Mars-Rover. "Meridiani verfügt über chemische Anzeichen früherer Wasservorkommen. Das dort vorhandene Mineral wird üblicherweise - aber nicht immer - in Umgebungen erzeugt, in denen flüssiges Wasser vorhanden ist. Im Gusev-Krater gibt es ein großes Loch im Kratergrund mit einem ausgetrockneten Flussbett, das genau hineinführt. Es muss zu einer bestimmten Zeit einmal einen See im Gusev-Krater gegeben haben. Es sind fabelhafte Gebiete, und sie ergänzen sich gegenseitig, da sie so verschieden sind."

Nach dem Erreichen ihrer Landestellen wird die Primärmission jedes Rovers mindestens 90 Marstage (entsprechend 92 Erdentagen) andauern. Durch den Staub, der sich auf den Solarpaneelen der Rover ansammeln wird, ist danach wahrscheinlich keine ausreichende Energieversorgung der Rover mehr gewährleistet.
 
Mehr zur Mission der beiden Rover können Sie auf unserer Raumfahrer.net-Sonderseite zu den 2003 Mars Rovern der NASA lesen.
(ms - Quelle: NASA)


» Integral: Auf der Jagd nach den Gammablitzen
14. April 2003 - Intergral beobachtet die Gammastrahlen im All und liefert wichtige Informationen zur Erforschung des Weltraums.
Integral, das Gammastrahlenobservatorium der Europäischen Weltraumorganisation ESA, funktioniert perfekt. Es registriert nahezu täglich einen Gammastrahlenausbruch in den Tiefen des Universums. Seit seinem Start am 17. Oktober 2002 vom Kosmodrom Baikonur hat es sich bei der Jagd nach diesen mysteriösen Himmelserscheinungen eine Schlüsselstellung erkämpft.
Im Focus von Integral befinden sich gammastrahlenaussende Objekte des Hochenergie-Universums, zu denen Schwarze Löcher sowie Neutronensterne gehören. Derart ungewöhnliche Objekte sind für die Wissenschaft von besonderem Interesse, läst sich doch an ihnen das Verhalten von Materie unter extremen Bedingungen hervorragend untersuchen. In den vergangenen vier Monaten gelang Integral sogar die Aufzeichnung von vier Gammablitzen, die im direkten Sichtfeld seiner Hightech-Instrumente aufgeflackert sind. Ultrapräzise Beobachtungen dieser Art vermitteln wertvolle Einblicke in die Natur der noch immer weitgehend rätselhaften Strahlenausbrüche. Die hochenergetischen Blitze leuchten unvermittelt und oft nur für wenige Sekunden auf. Sie überstrahlen dabei alle anderen Energiequellen im Universum.
„Wir haben Integral gebaut, um Supernovae, Schwarze Löcher und Neutronensterne zu beobachten. Aber schon jetzt ist klar, dass der äußerst vielseitige Satellit auch einen großen Beitrag zur weiteren Erforschung der Gammastrahlenausbrüche leisten kann“, so Chris Winkler, der für das Integral Projekt zuständige ESA-Wissenschaftler.
Gammablitze sind nach dem Urknall die heftigsten kosmischen Explosionen, die das Weltall erschüttern. Die Ursache dieser gewaltigen Energieausbrüche am Rande des Universums, die intensiver strahlen als Milliarden Sonnen, ist nach wie vor unbekannt. Wissenschaftler sehen in Gammablitzen den Geburtsschrei eines neuen Schwarzen Loches, das entweder durch den Kollaps eines ausgebrannten Riesensterns, durch die Verschmelzung zweier Neutronensterne oder die Verschmelzung kleinerer Schwarzer Löcher entsteht. Die Kurzlebigkeit der Ausbrüche stellt die Wissenschaftler vor immense Herausforderungen: Wenn sie einen Gammablitz eingehend untersuchen wollen, müssen sie extrem schnell reagieren.
Dank des so genannten Antikoinzidenzsystems (ACS) ist Integral aber auch in der Lage, Gammastrahlenausbrüche in Himmelsregionen zu registrieren, die seine Instrumente nicht direkt beobachten können. Das ACS-System wurde unter Federführung des Max-Planck-Institutes für extraterrestrische Physik in Garching (MPE) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt. Es dient vor allem dazu, den Gamma-Detektor des SPI-Spektrometers gegen seitlich einfallende Störstrahlung des so genannten kosmischen Hintergrundrauschens abzuschirmen.
Die durch das ACS-System gewonnenen Informationen werden mit den Messungen einfacherer Detektoren verglichen, die an Bord diverser anderer Satelliten und Sonden in unserem Sonnensystem unterwegs sind. Durch Triangulation, d.h. durch die Einpeilung des Gammablitzes von mindestens zwei verschiedenen Orten aus, kann dann das Ursprungsgebiet des Strahlungsausbruchs sehr genau bestimmt werden. Binnen weniger Tage können die Wissenschaftler so den Gammablitz lokalisieren und sein oft wochenlanges Nachleuchten beispielsweise mit terrestrischen Teleskopen beobachten.
Related Links
    Integral-Sonderseite

(ak - Quelle: ESA)



 
 

^ Nach oben  

 

 

      HotSpot: SMART-1: Auf leisen Pfoten zum Mond von Lutz Growalt 

Mitte April legte die ESA sich fest: es geht zum Mond. Nun gut, so originell ist die Idee zugegebenermaßen nicht, spätestens seit Chinese und Inder, mehr lautstark als technologisch fundiert, gleiches ankündigten. Nein, was die Zielsetzung anbelangt, geht es bei der ESA bescheidener, leiser zu. Smart-1 heißt das unbemannte Vehikel, das sich - so die Planungen - im Herbst 2003 als Beipack auf einer Ariane 5 auf den Weg zum Mond machen soll.

Smart-1 (für "Small Missions for Advanced Research in Technology"; etwa: "Kleine Missionen für fortgeschrittene Technologiestudien"), kaum größer als ein Pappkarton für einen Großmonitor und 350 kg leicht, hat es in sich: HighTech made in Europe. Nicht nur, dass Smart-1 die erste Mission der ESA zum Mond überhaupt ist, wo andere mit Feuer und Flamme als Antrieb fliegen, kommt Smart-1 mit Ionenantrieb daher. Das Prinzip: statt Unmengen chemischen Gebräus mitzuschleppen, das bei Kontakt oder Entzündung explodiert, reicht eine bescheidene Menge Edelgas (bei Smart-1 Xenon), das, ionisiert, in einem dünnen, stetigen Strom aus dem Triebwerk strömt. Dass das hervorragend funktioniert, stellte die JPL-Sonde Deep Space 1 1999 unter Beweis. Der Schub, der bei chemischen Antrieben mit Urgewalt einsetzt, wenn das Triebwerk gezündet wird, entspricht bei Smart-1 dem Druck, den ein Blatt Papier auf einen Handteller ausübt. Dafür - und dass ist der große Vorteil des Ionenantriebs - tuckert das Edelgastriebwerk monatelang vor sich hin, wo bei einem chemischen Triebwerk der Feuerzauber nach höchstens zwei Minuten beendet ist.

Es ist natürlich kein rauschender Ritt zum Mond, den Smart-1 vor sich hat. Im Gegenteil: für den Flug zu unserem Nachbarn setzten die Missionsväter eine Dauer von 15 bis 17 Monaten an - Lunar Prospector brauchte auf den Flügeln des chemischen Antriebs im Januar 1998 für die gleiche Strecke drei Tage. Was macht Smart-1 während dieser Zeit? Er schaukelt sich gewissermaßen zum Mond. Aus dem Parkorbit um die Erde hangelt er sich, mit stetig laufendem Triebwerk, bei jedem Umlauf ein wenig höher - so lange, bis die richtige Konstellation zum Mond erreicht ist. Nach den Berechnungen der ESA ist dies sechs Monate nach dem Start zu erwarten. Ist das Gravitationsfeld des Mondes erreicht, läuft die Geschichte umgekehrt: mit stetig laufendem Triebwerk wird die Flugbahn langsam abgesenkt und einer Kreisbahn angenähert.

Am Mond angekommen, beginnt das wissenschaftliche Programm für Smart-1: die Suche nach Wasser in den tiefen Kratern der polaren Mondregionen. Im nahen Infrarot- und im Röntgenbereich soll nach Wassersignaturen in den ständig im Schatten liegenden Kraterböden am Nord- und (vor allem) Südpol des Mondes gesucht werden. Das Röntgeninstrument auf Smart-1 eignet sich aber noch für eine weitere Aufgabe: die hochauflösende Kartografierung der Zusammensetzung der Mondoberfläche. Dies dient der Suche nach neuen Beweisen für eine nicht mehr ganz so neue Theorie: dass der Mond seine Entstehung einer gewaltigen Kollision der Erde mit einem marsgroßen Planeten in der wilden Kinderstube des Sonnensystems verdankt. Wenn dies zutrifft (was die Mehrheit annimmt), dann müsste die Mondoberfläche im Durchschnitt gegenüber der Erde über einen Überhang an leichten Elementen (wie Magnesium) verfügen, während schwerere Elemente (wie Eisen) unterrepräsentiert sind. Dies wäre darauf zurückzuführen, dass bei dem erwähnten Einschlag vor allem leichteres Material des Erdmantels aus der jungen Erde herausgeschleudert wurde, während das schwerere Kernmaterial weniger stark vertreten war. Zwar weisen die Ergebnisse früherer Mondmissionen - und auch die Apollo-Mondproben - genau darauf hin, aber ein weiterer Blick lohnt immer. Vor allem, wenn man ein so scharfes Auge wie Smart-1 hat.

Zwar steht der Starttermin noch nicht genau fest, nach Auskunft der ESA soll der Termin im Juli oder August 2003 liegen, aber eines ist sicher: wenn Smart-1 startet und die Schleichfahrt zum Mond gelingt, hat die ESA gegenüber der Übermacht der NASA auf dem Gebiet der planetaren Erforschung einen wichtigen Schritt getan. Wichtigster Nutznießer einer gelungen Smart-Mission könnte die Großmission BepiColombo, der für 2009 geplante ESA-Orbiter zum Planeten Merkur, sein. Für dieses ambitionierte Projekt sind viele der auf Smart-1 fliegenden Systeme, darunter der Antrieb, vorgesehen. Und dies könnte der größte Erfolg von Smart-1 werden: nicht mit dem Megaphon, sondern auf leisen Pfoten.

Smart-1 Steckbrief: Erste europäische Mondmission
Typ: Technologieträger, lunare Forschungssonde; 3-achsenstabilisiert.
Start: Juli/August 2003
Fluggewicht: 350 kg (ca.)
Antrieb: Ionenantrieb (Stationary Plasma Hall-effect Thruster, PPS-1350)
Treibstoff: Xenon (70 kg; gut für DV von 3.500 m/s)
Stromversorgung: 2 Solarpanel, effektiv 1.975 Watt; 5 Li-Ionenbatterien (je 44 Ah);
Schub: 70 mN
Hersteller: SNECMA, Frankreich.
Lageregelung: 8 Hydrazin-Thruster (Schub je 1N); 4 Trägheits-Schwungräder.
Lebensdauer (erwartet): 2 Jahre, mindestens 500 Orbits; Bordvorräte für 6 Monate erweiterte Mission

Wissenschaftliche Instrumentierung (15 kg):
- SPEDE (ingenieurstechnisches Instrument zur Überwachung des Antriebs)
- EPDP (ingenieurstechnisches Instrument zur Überwachung des Antriebs)
- AMIE (hochauflösende Kamera, lunare Kalibrationsbeobachtungen)
- SIR (Spektrometer, Nah-Infrarot; PI: U. Keller, MPI für Aeronomie)
- D-CIXS (Röntgenspektrometer, Fluoreszenzspektroskopie)
- XSM (automatische Kalibrierungseinrichtung für D-CIXS)
- KaTE (radiowissenschaftliches Experiment im X- und Ka-Band; PI: D. Heuer, Astrium GmbH)
- RSIS (radiowissenschaftliches Experiment zur Überwachung des Antriebs durch Bahnverfolgung mit Hilfe von KaTE)

Stab:
Projekt Manager: Guiseppe Racca
Projektwissenschaftler: Bernard Foing
Generalunternehmer: SSE (Swedish Space Corporation), Solna, Schweden dazu 15 Subontraktoren aus 6 europäischen Ländern für Smart und Teams aus 9 Ländern für wissenschaftliche Instrumentierung.
Mission Control: ESOC, Darmstadt.

Gesamtkosten: ?100 Mio. (ca.)

 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      Special: Besuch des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums von Hans-Georg Urbin 

Hermann Oberth, der oft als Vater der Raumfahrt bezeichnet wird, wurde 1894 in Hermannstadt, Siebenbürgen geboren und starb 1989 in Feucht bei Nürnberg. Er war der erste, der die Durchführbarkeit von Weltraumflügen wissenschaftlich untersuchte und realistische Konzepte entwarf. Im Jahre 1923 wurde sein Buch "Die Rakete zu den Planetenräumen" veröffentlicht, das bis heute ein Standardwerk der Raumfahrt ist. Der junge Wernher von Braun war fasziniert von diesem Buch und Oberth´s Theorien.

Im April 1945 kam Hermann Oberth nach Feucht. Dort hatte sich seine Familie ein Anwesen gekauft. Nachdem dort 1971 das Hermann-Oberth-Museum gegründet wurde, stellte die Marktgemeinde Feucht 1989 ein neues Gebäude zur Verfügung. Dort wird mit viel Liebe sein Lebenswerk präsentiert und mit vielen einmaligen Exponaten veranschaulicht. Ein besonders Augenmerk gilt dabei den kleinen Besuchern. In praktischen Beispielen wird z. B. das Rückstoßprinzip und die Funktionsweise eines Kreisels erläutert.

Das Museum ist samstags und sonntags jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

Wie immer haben wir auf unserer Website (Urbin.de) unter dem Punkt "On Tour" einige Fotos zusammengestellt. Das Museum selbst ist im Internet unter Oberth-museum.org zu erreichen.


Die Redaktion von Raumfahrer.net bedankt sich für die freundliche Bereitstellung dieses Artikels von unserer Partnerseite Urbin.de.
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      Space Focus: Space Focus: Dunkle Materie in unserer Galaxie von Sven Flock 

Das Rätsel mit der Strukturbildung im Universum, wie es zu Superhaufen und Leerräumen kam, konnte man ganz gut mit dem Modell der Dunklen Materie lösen. Dies soll nun ein weiteres Mal geschehen, diesmal in Bezug auf unsere eigene  Galaxie.

  Bei unserer Galaxie handelt es sich um einen typischen Spiralnebel. Zwar ist es nicht möglich, unsere Galaxie von oben zu beobachten, allerdings kann man aber von anderen Galaxien desselben Typs auf unsere Rückschlüsse ziehen. Für die Existenz der Spiralarme gibt es zwei Erklärungen: Galaxien rotieren und die Helligkeit der Spiralarme deutet nicht unbedingt auf die Anwesenheit von mehr Materie in dieser Region hin. Die letzte Aussage steht ganz eng mit den Tatsachen in Verbindung, die bereits in den letzten beiden Artikeln angesprochen wurden: ?Die Emission von Licht oder anderer Strahlung aus einer bestimmten Region steht in keinem notwendigen Zusammenhang mit der Anwesenheit von Materie in dieser Region und umgekehrt!?

  Das Hauptaugenmahl richtet sich auf die Rotationskurve unserer Galaxie. Sie gibt darüber Aufschluss, dass die klassische Vorstellung vom Aufbau unserer Galaxie falsch sein muss. Die Rotationskurve mathematisch betrachtet ist nichts weiter als eine Funktion, bei der der Abstand eines Objektes vom Zentrum der Galaxie auf die Geschwindigkeit des Objektes in der Galaxie zugeordnet wird (Die Geschwindigkeit ist eine Funktion des Radius) Davon kommen drei verschiedene Rotationen in Frage:

1.) Die starre Rotation
2.) Die differentielle Rotation
3.) Die Kepler-Rotation

  Bei der starren Rotation gilt folgende Beziehung: Die Geschwindigkeit ist direkt proportional zum Abstand. Als Beispiel dient die Vorstellung eines Karussells. Figuren, die sich weiter außen befinden, drehen sich schneller, als welche, die sich nahe des Zentrums aufhalten.
Unter einer differentiellen Rotation versteht man eine Rotation, bei der die Geschwindigkeit unabhängig vom Radius konstant bleibt. Als Analogie dient eine Tasse Kaffee. Rührt man diesen langsam um, so kann beobachten, dass sich die kleinen Blasen leicht verdrehen und sich zu Spiralen herauskristallisieren. Dies hängt damit zusammen, dass die Flüssigkeit am Tassenrand aufgrund der Reibung langer rotiert als die in der Mitte, die sich ungehindert bewegen kann. Die Keplerrotation ist ein rein astrophysikalisches Phänomen. So eine Rotation beobachtet man in unserem eigenen Sonnensystem. Planeten nahe der Sonne (Merkur, Venus, Erde) haben eine viel höhere Umlaufgeschwindigkeit als der Planet Pluto. So ein Rotationsverhalten stellt sich genau dann immer ein, wenn praktisch die gesamte Masse des Sonnensystems im Zentralgestirn vorhanden ist (v ist umgekehrt proportional zu r).

  Die Theorie sagt folgendes über den Zusammenhang und den Zusammenbau der 3 Rotationskurven voraus: nahe des Zentrums unserer Galaxie, in dem die Materiedichte hoch ist, herrscht starre Rotation. Bei weiterer Entfernung pendelt sich die Funktion auf eine differentielle Rotation ein ? der Spiralcharakter kommt zu Tage. Entfernt man sich weit über die 100000 Lichtjahregrenze, kann man näherungsweise behaupten, dass die gesamte Masse der Galaxie im Zentrum und in der näheren Region versammelt ist. Objekte weit über dieser Grenze müssten sich also nach der Keplerrotation verhalten.

Mit Hilfe des Dopplereffektes ist man in der Lage auch weit über die 100000 Lichtjahregrenze hinaus zu messen. Aber auch nach 200000 bis 300000 Lichtjahren kann man immer noch eine differentielle Rotation feststellen. Bis jetzt wurde noch keine Galaxie beobachtet, die am Ende in eine Keplerrotation übergeht. Dies führt zu dem Schluss, dass die Materiedichte außerhalb unserer Galaxie nicht abnimmt, sondern konstant bleibt. Zwar beobachtet man keinerlei Materie, aber allein durch die Bewegung kann man darauf schließen, dass dort Masse vorhanden sein muss ? nämlich DUNKLE MATERIE ? inmitten diesem See aus Dunkler Materie gibt es Inseln aus sichtbarer und leuchtender Materie ? unsere Galaxien und die größeren Strukturen?
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      ISS Weekly Report: Sechste Stammbesatzung bereit sich auf Rückkehr zur Erde vor von Michael Schumacher 

Die Mitglieder der sechsten Stammbesatzung an Bord der International Space Station (ISS) verstärkten diese Woche ihre Vorbereitungen auf die Rückkehr zur Erde, während die siebte Stammbesatzung ihre abschließende Zulassung für einen Ende nächster Woche geplanten Start erhielt.

Am Montag, dem 14. April 2003 legten Kommandant Kenneth Bowersox, Bordingenieur Nikolai Budarin und National Aeronautics and Space Administration (NASA) ISS Science Officer (SO) Donal Pettit ihre Sokol Raumanzüge an, um zu überprüfen, ob sie in die Stöße dämpfenden Sitze in der Wiedereintrittssektion von Sojus TMA-1 passen, das an das russische Docking Compartment (DC) 1 "Pirs" angekoppelt ist. Am Mittwoch, dem 16. April 2003 verbrachten die Mitglieder der sechsten Stammbesatzung eine Stunde damit, Fragen von Mitgliedern der Flugkontrollmannschaft in Houston über die Details mehrerer Wartungs- und Reparaturaufgaben, die in den letzten Monaten abgeschlossen wurden, zu beantworten, wobei sie den Vorteil nutzen, dass in der Lage waren, die tatsächliche Hardware in der Erdumlaufbahn zu betrachten. Das Zusammenpacken persönlicher Gegenstände und andere Vorbereitungen für die Abkopplung und die Landung dauerten die gesamte Woche über an.

Die Pläne für den Start der siebten Stammbesatzung zur ISS schritten diese Woche ebenfalls voran. Am Montag, dem 14. April 2003 bestätigten Raumfahrtoffizielle auf der Besprechung des Generalkonstrukteurs in Moskau, dass Sojus TMA-2 für den Start bereit ist. Am Freitag, dem 18. April 2003 ließen Raumfahrtoffizielle am Gagarin Kosmonautentrainingszentrum im Sternenstädtchen in Russland die Mitglieder der siebten Stammbesatzung für den Flug zu.

Kommandant Juri Malentschenko und NASA ISS SO Edward Lu sollen das Sternenstädtchen in Richtung Baikonur Kosmodrom in Kasachstan am Sonntag, dem 20. April 2003 verlassen, um die letzten Vorbereitungen für ihren Start am Samstag, dem 26 April 2003 um 09.54 Uhr Ortszeit beziehungsweise am Freitag, dem 25. April 2003 um 22.54 Uhr Eastern Standard Time (EST) durchzuführen. Die siebte Stammbesatzung soll am Montag, dem 28. April 2003 die ISS erreichen, um sechs Tage dauernde Übergabebesprechungen mit der sechsten Stammbesatzung zu beginnen. Bowersox, Budarin und Pettit sollen am Sonntag, dem 04. Mai an Bord von Sojus TMA-1 auf der Erde landen. Bowersox und Pettit sind die ersten amerikanischen Astronauten, die in einem Sojus Raumschiff landen werden.

Während die sechste Stammbesatzung diese Woche mehr Zeit mit den Vorbereitungen für die Rückkehr zur Erde verbrachte, führte sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten fort. Alle drei Besatzungsmitglieder nahmen an einem biomedizinischen Experiment teil, das die Lungenfunktion und die Bildung von Nierensteinen in der Mikrogravitation untersucht. Außerdem überwachte Pettit jeden Tag Experimentdurchläufe des Experimentes Investigating the Structure of Paramagnetic Aggregates from Colloidal Emulsions (INSPACE) in der Microgravity Sciences Glovebox (MSG) im amerikanischen Laboratory Module "Destiny". Pettit erzeugte und entfernte Magnetfelder in der näheren Umgebung von Partikeln und Partikelklumpen, die sich in paramagnetischen Flüssigkeiten befinden, zugunsten der Forscher, die bessere Flüssigkeiten für Brems- und Vibrationsdämpfungssysteme zu entwickeln suchen.

Alle drei Besatzungsmitglieder nahmen außerdem an mehreren Forschungsprotokollen teil, um mehr darüber zu erfahren, wie der menschliche Körper auf lang andauernde Aufenthalte in einer schwerelosen Umgebung reagiert.
 

 
 

^ Nach oben  

 

 

      InDetail: Sternhaufen von Sebastian Mateja 

Sternhaufen bestehen aus Sternen, die in einem begrenzen Raumbereich eng beisammen liegen und physikalisch zusammen gehören; also eine gleiche stoffliche Zusammensetzung aufweisen. Die Sterne in einem Sternhaufen sind alle ungefähr gleich alt, was auf die gemeinsame Entstehung aus einer Gaswolke zurückzuführen ist.
Sternhaufen werden nach ihrer Form und Größe in verschiedene Klassen unterteilt. Die bekanntesten sind:

Kugelsternhaufen
Kugelsternhaufen sind eine Ansammlung von 100.000 bis eine Million Sternen, die im Raum eine Kugel bilden. Die stoffliche Zusammensetzung deutet auf ein sehr hohes Alter hin. Leider sind die Angaben mit 12-20 Milliarden Jahren sehr ungenau.

Offene Sternhaufen/ galaktische Sternhaufen
Offene Sternhaufen sind physikalisch miteinander verbundene Sterngruppen. Man vermutet, dass sie sich aus den großen kosmischen Gas- und Staubwolken in der Galaxis bilden und dann weiterhin die Galaxis innerhalb der Scheibe umrunden. In vielen Wolken, die man als diffuse Nebel sehen kann, findet die Sternentstehung noch immer statt, so dass man hier die Entstehung neuer junger Sternhaufen beobachten kann.

Die Gemeinsamkeit beider Sternhaufentypen liegt darin, dass sie sich vorwiegend im galaktischen Halo (=Kranz) bewegen und im Laufe von 100 Milliarden Jahre die Galaxie durchwandern.
 

 
 

^ Nach oben  

 


"In Space" Magazin #073
ISSN 1684-7407


Erscheinungsdatum:
19. April 2003
Auflage: 1070 Exemplare
 
 
Chefredaktion:
Karl Urban

Herausgeber:
TrekZone e.V.
 
Redaktionsleitung:
David Langkamp
 
Redaktion:
Sven Flock
Jan Großmann
Britta Hermes
Birger Böning
Tilman Kaiser
Raphael Kallensee
Andreas Kopp
Clemens Mach
Sebastian Mateja
Dominik Mayer
Thomas Pallmann
Dominik Puckert
Sabine Rossburg
Franz Schmied
Michael Schumacher
Michael Stein
Mark Weimar
Lorenz Zistler
 
Freie Mitarbeiter:
Lutz Growalt
Meik Lampmann -
Space-Weltraum.de

      Kontakt / Impressum / Disclaimer

Kontaktformular

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:

Ihre Nachricht:

Bitte vor dem Absenden online gehen.


TrekZone Network - Europäische Organisation
Raumfahrer.net ist die Raumfahrtrubrik des TrekZone Networks.

Herausgeber
Das "InSpace"-Magazin ist eine Publikation des TrekZone e.V., Postfach 110426, D-19004 Schwerin.

Newsletter-Archiv
Sämtliche bisher erschienenen Ausgaben des "InSpace" Magazins können Sie auf dessen Seite unter http://magazin.raumfahrer.net nachlesen.
 
Copyrights
Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

Newsübernahme
Die Übernahme von Newsmeldungen - sowohl in ganzer Form wie auch sinngemäß - ist nur für gedruckte Publikationen erlaubt. Wir bitten dabei ausdrücklich um die Nennung unseres Namens (Quellenangabe), "Raumfahrer.net", und einen Verweis auf unsere Webseiten unter http://www.raumfahrer.net.

Betreibern von Internet-Seiten ist die Übernahme von Newsmeldungen ohne schriftliche Genehmigung des Redaktionsleiters (E-Mail an david.langkamp@raumfahrer.net) streng untersagt. Das Umschreiben von Newsmeldungen stellt - wie die ganzheitliche Übernahme einer Meldung - eine Verletzung unserer Rechte dar. Wir behalten uns vor, gegen derartige Fälle rechtlich vorzugehen.

Links
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 02. Juni 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanzieren sich die Redaktion des TrekZone Networks sowie sämtliche an der Produktion Beteiligte hiermit von Aussagen und Inhalten gelinkter Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.

Weiterverwendung persönlicher Daten
Hiermit wird gemäß § 28 Abs. 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
 
Abmeldung
Eine sofortige Abmeldung vom Magazin ist jederzeit unter Raumfahrer.net möglich. Bei Problemen hierbei können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an webmaster@raumfahrer.net wenden.
 

 
© 2003 by Raumfahrer.net.