| InSpace Magazin #075 vom 03. Mai 2003
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» In Space Magazin « Raumfahrer.net
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Das Email-Magazin von Raumfahrer.net.
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"In Space" Magazin
Ausgabe #075
ISSN 1684-7407
> Updates:
Updates / Umfrage
> News:
Nachrichten der Woche
> HotSpot: GALEX: Das Universium in UV
> Space Focus: Hubble-Konstante und das Alter des Universums
> ISS Weekly Report: Siebte Stammbesatzung unterwegs zur Raumstation
> InDetail: Stern oder Planet?
> Impressum:
Disclaimer & Kontakt
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Verehrte Leserinnen und Leser,
wieder einmal begrüße ich Sie an dieser Stelle und hoffe natürlich, dass Ihnen unserer Magazin auch heute wieder viel Spaß und Freude bereitet. Es ist schon erstaunlich wie lange unserer Magazin nun schon besteht und vor allem ist erstaunlich, dass die Leserzahlen auch heute noch enorm steigen. Dafür wollte ich mich einmal persöhnlich bei Ihnen bedanken. Es ist wirklich ein gutes Gefühl zu wissen, dass es noch Menschen gibt die Interesse an der Raumfahrt und der Astronomie haben. Aber ich möchte Sie nicht weiter mit meinen langweiligen Dankesreden quälen und wünsche Ihnen deswegen viel Spaß beim lesen.
Mark Weimar
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Umfrage: Sollte Europa nach dem Columbia-Unglück mehr Verantwortung beim Ausbau der ISS übernehmen?
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» radio.raumfahrer.net
Sie können sich die aktuelle Sendung des Raumfahrer.net-Webradions InSound (Länge: 22.33 Minuten) noch immer direkt aus dem Internet anhören oder die Datei der Sendung downloaden.
» mars2003.raumfahrer.net
Raumfahrer.net hat eine Sonderseite zum neusten Marsprojekt der NASA gestartet: In wenigen Monaten sollen zwei baugleiche Rover zum Roten Planeten starten. Auf der Seite finden Sie neben Artikeln zu den Landern immer aktuelle Statusreports.
» mitarbeit.raumfahrer.net
Raumfahrer.net ist weiter auf der Suche nach neuen Mitarbeitern - hier erfahren Sie was Sie bei uns erwartet.
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• Saturnmond Titan im Eisgewand <mehr>
• Astronauten Zentrum in Köln bekommt ATV Trainingsmodell <mehr>
• Wissenschaftler suchen die Asche der ersten Sterne <mehr>
• GALEX erfolgreich gestartet <mehr>
• Erste Mars-Crew in Berlin gelandet <mehr>
• ISS: Neue Besatzung eingetroffen <mehr>
• Neue Roboter für die Planetenerkundung <mehr>
» Saturnmond Titan im Eisgewand 02. Mai 2003 - Ozeane aus flüssigem Methan? Landschaften aus organischen Ablagerungen? Wie es auf der Oberfläche des geheimnisumwitterten Saturnmonds Titan tatsächlich aussieht, werden erst die Aufnahmen und Messergebnisse der Huygens-Landesonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA zeigen, die im Januar 2005 auf dem Titan niedergeht. Huygens dürfte womöglich auf einer gigantischen Eisfläche aufsetzen, wie jüngste Beobachtungen ergeben haben Woraus die Oberfläche des mystischen Saturnmonds Titan besteht, darüber konnte bislang nur spekuliert werden. Eine undurchdringliche Atmosphäre aus orangefarbenem Smog verhüllt das Antlitz des Riesentrabanten. Einem Team amerikanischer und französischer Astronomen ist es nun erstmals gelungen, einen direkten Blick durch die mit organischen Verbindungen geschwängerte Stickstoffatmosphäre des Saturnmondes zu werfen. Im sichtbaren Bereich sind die orangefarbenen Dunstschleier, die den Titan verhüllen, undurchdringlich. Lediglich im Infrarot-Bereich lässt der blickdichte Smog bestimmte Wellenlängen passieren. Durch diese infraroten Fenster hat nun ein Team von Astronomen um Caitlin Griffith vom Lunar and Planetary Laboratory der University of Arizona in Tucson die Oberfläche des Titan beobachtet. Gewaltige Eisplateaus Die Wissenschaftler haben das Licht analysiert, das die Titanoberfläche im Infrarot-Bereich zurückwirft. Wie sie in der Fachzeitschrift Science berichten, weisen die Ergebnisse darauf hin, dass etwa ein Drittel der Oberfläche aus Wassereis besteht. Das Reflektionsverhalten von Titan ähnelt dem des Jupitermondes Ganymed, der von einem soliden Eismantel umschlossen ist. "Das ist ziemlich überraschend, denn bislang sind wir davon ausgegangen, dass die Oberfläche des Titan von organischen Ablagerungen bedeckt ist", erläutert Caitlin Griffith. Durch photochemische Aufspaltung und Reaktion des Methans in der dichten Smog-Atmosphäre, so die bisherige Annahme, entsteht ein organischer Fallout, der auf die Oberfläche des Saturntrabanten herabregnet. Das Festland und die auf dem Titan erwarteten Seen und Meere aus flüssigem Methan müssten also mit einer dicken Schicht aus organischen Verbindungen bedeckt sein. Wassereis würde sich dieser Theorie zufolge erst in mehreren hundert Metern Tiefe unter den organischen Sedimenten finden. Diese Vorstellung muss nun korrigiert werden. Möglicherweise werden die organischen Ablagerungen durch Wettereinflüsse bewegt und sammeln sich in bestimmten Gebieten. Dadurch wird das Eis der Titanoberfläche - vor allem in den höher liegenden Regionen - freigelegt. Frostige Urerde Endgültige Klarheit über die Beschaffenheit der Titanoberfläche wird erst das Huygens-Landemodul der ESA bringen, das huckepack auf der NASA-Sonde Cassini unterwegs zum Saturnsystem ist. Wenn das am 15. Oktober 1997 gestartete Sonden-Duo im Dezember 2004 in das System des Ringplaneten einfliegt, löst sich Huygens von der Muttersonde und nimmt Kurs auf den Titan, um dessen Atmosphäre und Oberfläche vor Ort zu erkunden. Der mehr als 5000 km durchmessende eiskalte Saturnmond ist im Sonnensystem einzigartig. Sein Gasmantel aus Stickstoff, Methan und anderen Kohlenwasserstoffen ähnelt in vielerlei Hinsicht der Atmosphäre unseres Heimatplaneten vor etwa vier Milliarden Jahren. Eine Beobachtung der Titan-Atmosphäre und ihrer Wechselwirkung mit der Oberfläche kann helfen, die präbiotische Chemie und damit die Anfänge der biologischen Evolution auf der Erde besser zu verstehen. Mitte Januar 2005 dringt Huygens dann in die Gashülle des Titan ein. Während eines zweieinhalbstündigen Sinkflugs am Fallschirm analysiert der ESA-Lander mit seinen wissenschaftlichen Instrumenten die genaue Zusammensetzung der Atmosphäre und sammelt Daten unter anderem über chemische Prozesse und elektrische Eigenschaften, über Luftdruck, Wolken und Winde. Und eine Bordkamera übermittelt die ersten Bilder von der Oberfläche des mysteriösen Mondes. Erst dann gibt der frostige Urahn der Erde den Menschen sein wahres Antlitz zu erkennen. (la - Quelle: ESA)
» Astronauten Zentrum in Köln bekommt ATV Trainingsmodell 02. Mai 2003 - Am 23. April ist das ATV Trainingsmodell für das Europäische Astronauten-Zentrum Köln im Bauch eines Airbus Beluga, eines speziellen Transportflugzeuges für große Flugzeugbauteile, auf dem Konrad-Adenauer Flughafen Köln-Bonn gelandet. Mit einem Durchmesser von 4,5 Metern ist das Modell zu groß, um auf der Strasse von Alenia Spazio in Turin nach Köln zum Europäischen Astronauten-Zentrum transportiert werden zu können. Über den militärischen Teil des Flughafens rollte es direkt zum Europäischen Astronauten-Zentrum, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Flughafen liegt. Das Automatische Transferfahrzeug (ATV) ist ein unbemanntes Raumfahrzeug, das von der europäischen Trägerrakete Ariane 5 von Kourou (Französisch Guayana) in eine Erdumlaufbahn geschossen wird. Es versorgt die Internationale Raumstation (ISS) mit Ausrüstung für wissenschaftliche und kommerzielle Zwecke, Treibstoff zur Anhebung ihrer Bahnhöhe, Ersatzteilen sowie Proviant, Sauerstoff- und Wasservorräten für die Mannschaft, die sich ständig auf der ISS aufhält. Außerdem ist es in der Lage, die gesamte Station auf eine höhere Umlaufbahn zu bringen, um den von der Erdatmosphäre verursachten stetigen Höhenverlust auszugleichen. Das erste ATV trägt den Namen Jules Verne und wird im September 2004 zur ISS starten. Das ATV Trainingsmodell ist eine Nachbildung im Maßstab 1:1 des Originals, das zur ISS fliegen wird. Es wurde von Alenia Spazio in Turin hergestellt. Das 'richtige' ATV wird von einem Konsortium unter der Leitung der französischen Firma EADS-LV hergestellt. An seinem Bau sind 1500 Ingenieure aus 30 Industriefirmen in 10 europäischen Ländern beteiligt, darunter auch Alenia Spazio. Mit Hilfe des ATV Trainingsmodells machen sich die Astronauten vertraut mit ihren zukünftigen Aufgaben an Bord der ISS im Zusammenhang mit dem ATV. Sie üben, das ATV zu be- und entladen und es an- und abzudocken. Das Training wird abgeschlossen durch eine Computersimulation des automatisierten Anfluges und des Andockens des ATV an die ISS. Später, an Bord der ISS, lautet eine der Aufgaben der Astronauten, die automatischen Flugmanöver zu überwachen. Im Simulationstraining lernen sie alles über diese Aufgabe. "Die erste internationale Astronauten-Crew wird im September mit dem ATV Training im Europäischen Astronauten-Zentrum in Köln beginnen. Diese dreiköpfige Crew wird im April/Mai 2004 mit einer russischen Sojuz-Rakete zur ISS fliegen. Sie besteht aus einem russischen Kosmonauten, einem amerikanischen Astronauten und dem europäischen ESA-Astronauten André Kuipers aus den Niederlanden", sagt Ernst Messerschmid, Leiter des Europäischen Astronauten-Zentrums. (la - Quelle: ESA)
» Wissenschaftler suchen die Asche der ersten Sterne 01. Mai 2003 - Aktuelle Beobachtungen mit dem "Hubble Space Telescope" (HST) zeigen, dass sich die ersten Sterne nur etwa 200 Millionen Jahre nach dem Urknall geformt haben könnten. Das ist wesentlich früher als zuvor angenommen. Astronomen haben große Mengen an Eisen mit Hilfe des Lichts von weit entfernten Quasaren entdeckt. Dieses Eisen ist die "Asche" von Supernovas aus frühen Generationen der Sterne.
Wir wissen noch nicht genau, wann und wie Galaxien, Sterne und Planeten sich im frühen Stadium unseres Universums geformt haben. Astronomen wagen einen Blick in frühe Zeiten, indem sie Objekte beobachten, die so weit entfernt sind, dass ihr Licht Millionen von Jahren braucht, um die Erde zu erreichen. Dieses Licht kann Spektralanalysen unterzogen werden, mit deren Hilfe die stoffliche Zusammensetzung der entfernten Objekte bestimmt werden kann.
Die neuen Untersuchungen mit dem "Hubble Space Telescope" der NASA/ESA zeigen massive Mengen an Eisen in diesen weit entfernten Gebieten. Dies legt nahe, dass die ersten Sterne viel früher - eben ungefähr 200 Millionen Jahre nach dem Urknall - existiert haben müssen. Vorhergehende Vermutungen besagten, dass sich die ersten Sterne wesentlich später bildeten. (rk - )
» GALEX erfolgreich gestartet 28. April 2003 - Das amerikanische Weltraumteleskop GALEX ist heute gegen 14:00 Uhr (MESZ) erfolgreich mit Hilfe einer Pegasus XL-Trägerrakete zu seiner mindestens zweieinhalbjährigen Forschungsmission gestartet worden. Die dreistufige Pegasus-Rakete wurde östlich vor der Küste von Florida in rund 12 Kilometern Höhe von dem Trägerflugzeug ausgeklinkt, wenige Sekunden später startete dann das Triebwerk der ersten Raketenstufe. Gut 11 Minuten nach dem Start trennte sich der Satellit von der dritten Stufe der Trägerrakete und trat in eine 690 Kilometer hohe Erdumlaufbahn ein. Um 14:45 Uhr fuhr GALEX schließlich seine beiden Solarpaneele aus, was den erfolgreichen Abschluss des Starts dieser Forschungsmission markierte. Das Weltraumteleskop wird nach Abschluss der für einen Monat veranschlagten Überprüfung aller Systeme im Erdorbit seine Arbeit aufnehmen und über 100.000 Galaxien im ultravioletten Licht beobachten. Vor allem junge und heiße Sterne strahlen einen großen Teil ihrer Energie in diesem Spektralbereich ab, so dass sich die Wissenschaftler durch die Beobachtung von im ultravioletten Spektrum aktiven Galaxien neue Erkenntnisse über die Entstehung von Sternen erhoffen. Mehr Informationen zu dieser Mission finden Sie in unserem Überblick über die GALEX-Mission. (ms - Quelle: NASA)
» Erste Mars-Crew in Berlin gelandet 28. April 2003 - Der erste Teil Studie über die Auswirkungen langer Bewegungslosigkeit, wie sie bei einem Flug zum Mars auftreten, geht zu Ende. Nach achtwöchigem Nonstop-Aufenthalt in der Horizontalen hat die erste virtuelle Mars-Crew der Berliner BedRest-Studie nun wieder festen Boden unter den Füßen. Die bis März 2004 andauernde Bettruhestudie wird vom Berliner Zentrum für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA durchgeführt. Untersucht wird, ob und wie sich Muskel- sowie Knochenschwund bei Langzeitaufenthalten im All verhindern lassen. Die Liege-Mission der vier terrestrischen Astronauten in simulierter Schwerelosigkeit war in jeder Hinsicht ein Erfolg. In Liegestudien wie der Berliner BedRest-Studie wird die fehlende körperliche Belastung in der Schwerelosigkeit durch strikte Bettruhe der Versuchspersonen simuliert. Die Auswirkungen auf Muskulatur und Knochen sind vergleichbar: Die Körperkraft schwindet. Die Muskeln, besonders in den Beinen, verkümmern. Die Knochen verlieren an Substanz und Festigkeit. Aber erst wenn Astronauten Langzeitmissionen ohne größere körperliche Einbußen überstehen können, sind monate- oder gar jahrelange Flüge beispielsweise zum Mars denkbar. Das internationale Team um Dieter Felsenberg vom ZMK erprobt in der Studie ein neues Trainingsgerät, das durch Vibrationen den Muskel- und Knochenaufbau anregen soll. „Die ersten vorläufigen Ergebnisse haben unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, so Studienleiter Felsenberg, „und das eingesetzte Trainingsgerät hat seine Funktion voll erfüllt“. Die Vierer-Crew, die seit Februar im Berliner Klinikum Benjamin Franklin streng das Bett hütete, war in zwei Gruppen unterteilt. Für die Kontrollgruppe standen acht Wochen Dauerliegen ohne körperliche Aktivität auf dem Programm. Die beiden anderen Testpersonen mussten täglich zwei Mal vier Minuten mit dem „Galileo-Space-Vibrationsgerät“ trainieren. Der speziell für den Einsatz in der Schwerelosigkeit entwickelte Space-Trainer simuliert im Prinzip das Stehen auf einem rasend schnell wippenden Brett. Die liegende Testperson wird durch straff gespanntes Gurtzeug, das die Schwerkraft ersetzt, mit den Füßen gegen das Gerät gedrückt. Die hochfrequent schwingende Wippe löst permanent reflexartige Muskelarbeit in den Beinen aus. Stärker als bei anderen Trainingsmethoden werden dabei auch speziell die Schnellkraft-Muskelfasern stimuliert. Diese regen den Knochenstoffwechsel an und sind damit wichtig für den Knochenaufbau. Ein weiteres Plus für Astronauten: Das schweißtreibende Vibrationstraining beansprucht wenig Zeit. Ein vierminütiges Training entspricht etwa der Muskelbelastung durch einen 10 000-Meter-Lauf.
Erste Ergebnisse Die vorläufigen Ergebnisse des achtwöchigen Trainings sind viel versprechend. „Der Muskel- und Kraftverlust in der Trainingsgruppe ist praktisch gleich null, weit geringer als in anderen Untersuchungen bislang beobachtet“, so Dieter Felsenberg. „Und auch der Knochen ist bei den Trainierten weitgehend erhalten. Bei den Untrainierten hingegen war ein Knochenabbau um drei bis vier Prozent zu beobachten“. Felsenberg hofft, dass die nächsten Teststaffeln diese Ergebnisse untermauern. Im Rahmen der Berliner Studie starten bis März 2004 noch vier weitere „Astronautenteams“ im Bett zum Mars. Wenn sich die Ergebnisse bestätigen, soll das in der BedRest-Studie optimierte Trainingsgerät unter Live-Bedingungen erprobt werden. Beim Einsatz in einem Marsraumschiff oder auf der Internationalen Raumstation ISS muss man den Trainer so installieren, dass alle Vibrationen geschluckt werden. „Wir haben uns schon für die Teilnahme an einem Parabelflug der ESA nach Abschluss dieses Experiments vorgemerkt“, erklärt Felsenberg. Die ESA veranstaltet in jedem Jahr durchschnittlich zwei Parabelflug-Kampagnen, bei denen wissenschaftliche Experimente und Geräte im freien Fall getestet werden können. Wenn der speziell zu diesem Zweck umgerüstete Airbus A300 in 6000 bis 8500 Metern Höhe eine Berg- und Talfahrt in Form einer Parabel mit hoher Präzision beschreibt, entsteht in der Sturzflugphase kurzzeitig Schwerelosigkeit. „In diesen 20 Sekunden der Schwerelosigkeit wollen wir eine Aufhängung testen. Der Galileo-Trainer soll mit einem System von Federn aufgehängt werden, das verhindert, dass er seine Schwingungen an das Raumfahrzeug weitergibt“, erklärt Felsenberg. Auf der Erde soll das in der BedRest-Studie erprobte Reflexmuskeltraining schon bald zur Kräftigung von Querschnittsgelähmten und Koma-Patienten eingesetzt werden. Astronauten müssen etwas länger warten. „Bis die Crews auf der Internationalen Raumstation von den Ergebnissen der Studie routinemäßig profitieren können, vergehen schätzungsweise noch etwa drei bis vier Jahre“, so Felsenberg. (ak - Quelle: ESA)
» ISS: Neue Besatzung eingetroffen 28. April 2003 - Um 07:56 Uhr (MESZ) hat heute morgen das russische Raumschiff Sojus TMA-2 mit der siebten Besatzung für die Internationale Raumstation (ISS) an Bord problemlos angedockt. An Bord des Sojus-Raumfahrzeugs befinden sich der neue ISS-Kommandant Juri Malenchenko sowie der NASA-Wissenschaftsoffizier Ed Lu. Die zweiköpfige Mannschaft wird die Expedition Six Crew ablösen, die sich seit dem 25. November vergangenen Jahres an Bord der ISS befinden. Aufgrund der Zerstörung des amerikanischen Space Shuttle Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre Anfang Februar und der daraufhin erfolgten vorläufigen Aussetzung sämtlicher Shuttle-Flüge verzögerte sich die ursprünglich bereits für Ende März vorgesehene Ablösung der Expedition Six Crew. Die derzeitige ISS-Besatzung wird noch bis zum kommenden Samstag an Bord der Raumstation verbleiben, um notwendige Übergabearbeiten gemeinsam mit der neuen Crew zu erledigen. Anschließend werden die amerikanischen Astronauten Ken Bowersox und Don Pettit sowie der russische Kosmonaut Nikolai Budarin mit der seit Oktober 2002 an der ISS angedockten und als "Rettungskapsel" fungierenden Sojus TMA-1 wieder zur Erde zurückkehren. Die Reduzierung der Mannschaftsstärke der neu eingetroffenen Expedition Seven Crew auf nur noch zwei Mann ist eine unmittelbare Folge des Columbia-Unglücks. Da die US-Raumfähren frühestens im nächsten Jahr wieder den Flugbetrieb aufnehmen werden fehlen zur Zeit die Möglichkeiten, die für eine dreiköpfige Besatzung erforderlichen Nahrungs- und vor allem Wasservorräte zur ISS zu transportieren. (ms - Quelle: NASA)
» Neue Roboter für die Planetenerkundung 27. April 2003 - Um neue Orte auf dem Mars zu erforschen, sowie die Atmosphäre und ganz besonders unterhalb der Oberfläche, braucht man eine neue Generation von Roboter. Roboter, die interessante, schwer zugängliche Standorte problemlos erreichen können, Roboter, die die Atmosphäre erforschen können usw. Aber wie kommen wir zu diesen interesaanten Standorten? "Diese wissenschaftliche wichtige Standorte stellen für Roboter eine hohe technologische Herausforderung dar und es müssen dafür Pläne konstruktiert werden, die fähig sind, dorthin zu gehen, wo noch kein Roboter war", so Brian Wilcox, Ingenieur und Manager des Sonnensystemerkundungsprogramm des JPL. Wissenschaftliche Arbeiten auf planetarischen Oberflächen wie dem Mars, der Venus, dem Merkur und dem Mond Titan auszuführen, kann für mobile Roboter schwierig werden. Um diese Arbeiten trotzdem durchführen zu können, benötigt man eine neue Flotte von Roboter, die dazu fähig sind, am Land, in der Atmosphäre und unterhalb der Oberfläche eines Planeten zu arbeiten. Die bisherigen Roboter, die auf dem Mars landeten, könnten nur kleine Steine untersuchen sowie leicht zugängliche Standorte untersuchen. Die neuen Roboter der nächsten Generation können dann schwer zugängliche Standorte erreichen sowie große, schwere Steine untersuchen. Die neuen Roboter werden als Paar zusammenarbeiten und sich gegenseitigt helfen. Außerdem wird es handgroße Roboter geben, die sich wie ein Frosch bewegen. Somit können diese handgroße Roboter schwierige Landformen problemlos untersuchen. (la - Quelle: JPL NASA)
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HotSpot: GALEX: Das Universium in UV
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von Michael Stein | |
Einleitung
Am 28. April startete der Galaxy Evolution Explorer (GALEX) mit Hilfe einer dreistufigen Pegasus XL-Rakete in eine 690 Kilometer hohe Erdumlaufbahn, von wo aus das Weltraumteleskop rund zweieinhalb Jahre lang das Weltall im ultravioletten Spektralbereich durchmustern wird. Da die Erdatmosphäre den Großteil der auf unseren Planeten niedergehenden ultravioletten Strahlung (UV-Strahlung) absorbiert müssen Astronomen, die kosmische Objekte in diesem Spektralbereich beobachten wollen, Beobachtungspositionen jenseits unserer irdischen Atmosphäre beziehen. GALEX ist mit einem 50 cm durchmessenden Teleskopspiegel ausgestattet, der die UV-Strahlung zu zwei Detektoren an Bord des Satelliten weiterleitet.
Der Satellit
GALEX ist ein vergleichsweise kleiner und leichter Forschungssatellit. Der nur 280 Kilogramm schwere zylinderförmige Flugkörper verfügt über kein eigenes Antriebssystem, statt dessen reguliert er seine Lage über ein System von Reaktionsrädern, die je nach Bedarf rotieren und dadurch entgegengesetzt wirkende Kräfte erzeugen, durch die der Satellit in die gewünschte Richtung gedreht werden kann. Sämtliche Systeme an Bord werden von zwei Solarpaneelen mit einer Fläche von rund drei Quadratmetern mit Energie versorgt.
Der wichtigste Bestandteil von GALEX ist natürlich das eigentliche UV-Teleskop. Der Hauptspiegel des Teleskops mit einem Durchmesser von 50 cm reflektiert die einfallende UV-Strahlung auf einen 70 cm entfernt angebrachten und 22 cm durchmessenden Sekundärspiegel, von dem aus die Strahlung durch ein Loch in der Mitte des Hauptspiegels zu den beiden UV-Detektoren geleitet wird.
Die beiden Detektoren sind die empfindlichsten UV-Empfänger, die bisher eingesetzt worden sind. Ein Detektor ist für die Registrierung der so genannten "Nahen UV-Strahlung" verantwortlich, während der andere Detektor auf die "Ferne UV-Strahlung" anspricht. Die Bezeichnungen "Nah" und "Fern" beziehen sich übrigens auf die Nähe zum Spektralbereich des sichtbaren Lichts, d.h. die "Nahe UV-Strahlung" schließt sich im elektromagnetischen Spektrum unmittelbar an das durch die Farbe Violett markierte Ende des sichtbaren Lichts an, gefolgt von der "Fernen UV-Strahlung", die energiereicher ist und sich durch eine höhere Frequenz und niedrigere Wellenlänge auszeichnet. Die beiden Detektoren sind extrem empfindlich, weshalb die Beobachtungen nur dann durchgeführt werden, wenn sich GALEX auf seiner Umlaufbahn im Erdschatten befindet. Aus dem gleichen Grund werden die Detektoren abgeschaltet, sobald sich ein Planet in das Sichtfeld des Teleskops schiebt.
Wissenschaftliche Ziele der Mission
Durch die Beobachtung der UV-Emissionen anderer Galaxien sollen diejenigen herausgefiltert werden, die vorwiegend junge, heiße und vergleichsweise kurzlebige Sterne enthalten. Solche Sterne strahlen anders als unsere Sonne einen großen Anteil ihrer Energie in Form von UV-Strahlung ab. In den durch dieses Merkmal gekennzeichneten Galaxien werden aktiv neue Sterne "geboren", so dass sie einen Blick in die Geschichte und auf die Ursachen galaktischer Sternenentstehungen geben.
GALEX wird durch seine Beobachtungen die Ergebnisse anderer Teleskope ergänzen, die das Weltall in anderen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums (wie z.B. im sichtbaren Licht oder im Bereich der Gammastrahlung) observiert haben. Unter anderem soll durch diese Mission herausgefunden werden, ob die Sternenentstehung in unserem Universum tatsächlich vor acht bis zehn Milliarden Jahren einen Höhepunkt erreichte, und was die Ursachen dafür waren. Die Auswertung der UV-Strahlung wird den Astronomen erlauben, die Sternenentstehungsrate in den untersuchten Galaxien zu bestimmen. So hoffen die Astronomen durch den Vergleich einer Vielzahl von Galaxien Merkmale herauszufinden, durch die sich Galaxien mit einer hohen "Geburtenrate" neuer Sterne auszeichnen. Aus den Daten, die durch GALEX gewonnen werden, können darüber hinaus auch Rückschlüsse auf den Entstehungszeitraum so genannter "schwerer Elemente" (also aller Elemente, die im Periodensystem auf Helium folgen) gezogen werden.
Indem uns nahe gelegene Galaxien mit ungefähr dem gleichen Alter wie unsere Milchstraße wie auch bis zu acht Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxien beobachtet werden können verschiedene Stadien der Galaxien- und Sternenentstehung miteinander verglichen werden, so dass sich letztendlich auch typische Entwicklungspfade herauskristallisieren lassen.
Eine andere wichtige Aufgabe dieser Mission ist die Kartierung kosmischer Himmelskörper, die UV-Strahlung aussenden. GALEX soll mehrer als 100.000 Galaxien kartieren, was durch ein vergleichsweise großes Sichtfeld erreicht wird. Das Sichtfeld dieses Teleskops ist im Vergleich zum Hubble Space Telescope 500-mal größer, so dass mit jeder Aufnahme ein vergleichsweise großer Himmelsausschnitt erfasst wird. Der dadurch entstehende Katalog von UV-Strahlungsquellen wird eine wichtige Basis für zukünftige wissenschaftliche Auswertungen und Arbeiten bilden.
Wenn diese Mission erfolgreich verlaufen sollte, dann werden wir sicher noch weit nach dem Ende der eigentlichen Forschungsmission von wissenschaftlichen Resultaten lesen können, die sich auf die durch GALEX gewonnenen Daten beziehen.
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Space Focus: Hubble-Konstante und das Alter des Universums
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von Tilman Kaiser | |
Das kosmologische Prinzip besagt, dass auf einer Skala, die größer ist als die Entfernung zwischen Clustern von Galaxien,
das Universum für jeden Beobachter in einer x-beliebigen Galaxie gleich aussehen würde.
Das Hubblegesetz stellt nun eine direkte Proportionalität zwischen der Relativgeschwindigkeit zweier in einem solchen Raster auflösbaren Galaxien und ihrer Entfernung voneinander zu einem gegebenen kosmischen Alter her.
Der Hubble-Faktor kann aber nur als räumliche Proportionalitätskonstante angesehen werden, da er sich mit der zeitlichen Entwicklung des Universums ändert.
Geht man nun davon aus, dass Galaxien am äußersten Rand unseres Universums sich nicht schneller als mit der Lichtgeschwindigkeit c fortbewegen können, so muss der Hubble-Faktor H bei einem expandierenden Universum
(mit wachsendem kosmischen Radius R) wegen des Hubble Gesetzes H = c/R in diesem Fall kleiner werden. Wenn sich eine Galaxie seit dem Urknall mit konstanter Relativgeschwindigkeit v von einer anderen entfernt hat und sich nun in einer Entfernung d von der anderen Galaxie befindet, so lässt sich mit t = d/v (time = distance / velocity) angeben, wieviel Zeit seit dem Zeitpunkt verstrichen ist, als sich beide Galaxien am selben Ort befanden.
Wenn das Hubble-Gesetz v = H(t)d unter diesen Bedingungen (konstante Relativgeschwindigkeit zwischen Rasterpunkten) auf das Universum angewendet wird, so kann der Zeitpunkt des Urknalls angegeben werden, in dem das Universum in einem Punkt vereinigt war.
v = d/t = H(t)d => t = 1/H(t)
oder in Worten:
Das Alter des Universums entspricht unter den genannten Bedingungen dem inversen Wert des gegenwärtigen Hubble-Faktors.
Die Expansion des Universums ist im Eindimensionalen vergleichbar mit dem Dehnen eines Gummibands, auf dem sich an bestimmten Markierungen "Galaxien" befinden. Wird das Gummiband an beiden Seiten mit gleicher Geschwindigkeit auseinandergezogen, so entspricht dies einer konstanten Expansionsrate des Universums. Die Fluchtbewegung der Galaxien ist in
diesem Sinne nicht eigenständig, sondern auf eine kosmische Maßstabsvergrößerung zurückzuführen. Der Hubble-Fakor gibt also eine Auskunft über das Entfernungsmaß des Universums zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Literatur
- J.W. Rohlf: "Modern Physics from alpha to Z" Brookline, Massachusetts 1994
- J. Gribbin: "In Search of the Big Bang", Penguin Books 1998
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ISS Weekly Report: Siebte Stammbesatzung unterwegs zur Raumstation
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von Michael Schumacher | |
Die siebte Stammbesatzung bestehend aus Kommandant Juri Malentschenko sowie Bordingenieur und National Aeronautics and Space Administration (NASA) International Space Station (ISS) Science Officer (SO) Edward Lu, starteten am Freitag, dem 25. April 2003 um 22.54 Uhr Eastern Standard Time (EST) beziehungsweise am Samstag, dem 26. April 2003 um 06.54 Uhr Moskauer Zeit an Bord von Sojus TMA-2 vom Baikonur Kosmodrom in Kasachstan. Sie sind nun unterwegs zur Raumstation und werden am Montag, dem 28. April 2003 um 12.58 Uhr EST beziehungsweise um 20.58 Uhr Moskauer Zeit am hinteren Kopplungsstutzen des Control Module Sarja ankoppeln. Nach der Übergabe der Verpflichtungen an Bord der Raumstation über eine Dauer von sechs Tagen, werden Malentschenko und Lu den Dienst der sechsten Stammbesatzung übernehmen, die aus Kommandant Kenneth Bowersox, Bordingenieur Nikolai Budarin und NASA ISS SO Donald Pettit besteht und sich gegenwärtig seit 154 Tagen in der Erdumlaufbahn befinden.
Bowersox, Budarin und Pettit werden am Samstag, dem 3. Mai 2003 um 17.40 Uhr EST beziehungsweise am Sonntag, dem 4. April 2003 um 01.40 Uhr Moskauer Zeit vom russischen Docking Compartment (DC) 1 Pirs abkoppeln und am selben Tag um 21.03 Uhr EST beziehungsweise um 05.03 Uhr Moskauer Zeit in Kasachstan landen. Sie werden an Bord von Sojus TMA-1 zur Erde zurückkehren, das seit sechs Monaten an die Raumstation angekoppelt ist. Malentschenko und Lu werden bis Oktober an Bord de Raumstation bleiben und eine Reihe wissenschaftlicher und pädagogischer Aktivitäten durchführen.
Am Freitag, dem 25. April 2003 beendete die sechste Stammbesatzung das erste von zwei geplanten On-Board Trainings (OBTs) in Sojus TMA-1 nach einer Dauer von drei Stunden. Während des OBT besetzte Bowersox den linken Sitz, Budarin den mittleren und Pettit den rechten Sitz im Descent Module (DM). Während dieser Simulation wurde Sojus TMA-1 aktiviert, die Übergangsluke geschlossen, die Dichtigkeit der Übergangsluke geprüft, die Abkopplung vorbereitet, die Dichtigkeit der Luke überwacht, eine automatische Abkopplung durchgeführt, die Einstellungen überprüft und das Abstiegsprogramm gestartet. Im Normalfall laufen Wiedereintritt und Landung vollkommen automatisch ab, wobei sich Budarin nur bei einem technischen Notfall manuell darüber hinwegsetzt. Das zweite OBT mit den beiden Stammbesatzungen soll am Freitag, dem 2. Mai 2003 stattfinden, wobei dann Malentschenko den Platz von Pettit einnehmen wird.
Als die sechste Stammbesatzung am 23. November 2002 an Bord des Space Shuttle Endeavour im Rahmen der Mission STS-113 zur Raumstation startete, sollte sie ursprünglich am 13. März 2002 an Bord des Space Shuttle Atlantis im Rahmen der Mission STS-114 zur Erde zurückkehren, aber nach dem Flugverbot für die Space Shuttles aufgrund des Verlustes des Space Shuttle Columbia am 1. Februar 2003 wurde ihr Aufenthalt verlängert. Vor dem Unglück bereitete sich die dreiköpfige siebte Stammbesatzung, die damals aus Kommandant Malentschenko, Bordingenieur Alexander Kaleri und NASA ISS SO Lu bestand, darauf vor, die sechste Stammbesatzung abzulösen. Während die achte Stammbesatzung noch nicht offiziell nominiert wurde, wird davon ausgegangen, dass die Ersatzmannschaft der siebten Stammbesatzung, Kaleri und Michael Foale, diese bilden wird. Der Start dieser Mission ist für den 18. Oktober 2003 geplant. Ein Rettungsraumschiff vom Typ Sojus befindet sich immer an die Raumstation angekoppelt, um der Stammbesatzung im Notfall eine Rückkehr zur Erde zu ermöglichen. Die Rettungsraumschiffe sind für sechs Monate im Weltraum zugelassen, so dass Besuchsbesatzungen regelmäßig ein neues Raumschiff zur Raumstation bringen und das alte zur Erde zurückführen. Kommandant Gennadi Padalka und Bordingenieur Pedro Duque bereiteten sich zum Zeitpunkt des Verlustes der Columbia auf den heutigen Austauschflug vor und wurden später durch Malentschenko und Lu ersetzt.
Mit dem Start an Bord von Sojus TMA-2 ist Lu der dritte Astronaut der NASA, der an Bord eines russischen Raumschiffes in die Erdumlaufbahn startete. Zuvor waren dies Norman Thagard am 14. März 1995 an Bord von Sojus TM-21 zur russischen Raumstation Mir und William Shepherd am 31. Oktober 2000 an Bord von Sojus TM-31. Zu Ehren seiner ums Leben gekommen Freunde an Bord der Columbia trug Lu beim Start am rechten Arm seines Raumanzuges das Missionsemblem der Mission STS-107.
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InDetail: Stern oder Planet?
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von Mark Weimar | |
Der grundlegende Unterschied zwischen Sternen und Planeten ist der, dass Sterne immer von alleine leuchten und nicht wie Planeten nur angestrahlt werden.
Ein zweiter Unterschied ist der, dass Sterne chemisch anders zusammengesetzt sind als Planeten. Planeten sind meistens von fester Form oder haben wenigstens einen festen Kern. Sterne im Gegensatz dazu, riesige Gaskugeln, in deren kernen Kernfusion betrieben wird.
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"In Space" Magazin #075 ISSN 1684-7407
Erscheinungsdatum:
03. Mai 2003
Auflage: 1082 Exemplare
Chefredaktion:
Karl Urban
Herausgeber:
TrekZone e.V.
Redaktionsleitung:
David Langkamp
Redaktion:
Birger Böning
Sven Flock
Jan Großmann
Britta Hermes
Tilman Kaiser
Raphael Kallensee
Andreas Kopp
Clemens Mach
Sebastian Mateja
Dominik Mayer
Thomas Pallmann
Dominik Puckert
Sabine Rossburg
Franz Schmied
Michael Schumacher
Michael Stein
Mark Weimar
Lorenz Zistler
Freie Mitarbeiter:
Lutz Growalt
Meik Lampmann - Space-Weltraum.de
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