|
|
• Deutsche Mondmission gestrichen «mehr» «online»
• Drei neue Super-Erden «mehr» «online»
• Ursprung der häufigsten Meteoritenspezies «mehr» «online»
• Wasser auf dem Mond «mehr» «online»
• ARIANE - ProtoStar I und BADR-6 gestartet «mehr» «online»
• Der Erdkern ist aktiver als gedacht «mehr» «online»
» Deutsche Mondmission gestrichen 13.07.2008 - Für den Lunaren Erkundungsorbiter LEO, der die erste deutsche Mission zum Mond gewesen wäre, wurden keine Forschungsmittel bereit gestellt. Die für 350 Millionen Euro veranschlagte Mission, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) planen und durchführen wollte, sollte im Jahr 2012 zum Mond fliegen und ihn vier Jahre lang umkreisen. Insgesamt 12 Instrumente, darunter eine HRSC-Stereokamera ähnlich der auf Mars Express, sollten in einen nur 50 Kilometer hohen Orbit um den Mond gebracht werden. Selbst ein kleiner Subsatellit nach dem Vorbild von STEREO war vorgesehen.
Wie aber jetzt bekannt wurde, kann die Mission nicht durchgeführt werden, da die Bundesregierung die dafür nötigen Gelder im Haushalt für 2009 nicht eingeplant hat. "Leo wurde vor dem Hintergrund der Haushaltskonsolidierung zurückgestellt", sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums zu SPIEGEL ONLINE am Samstag. Auch das DLR bestätigte das Aus. Zwar wurden die Budgets für das deutsche Weltraumprogramm insgesamt etwas angehoben, doch sollen die zusätzlichen Mittel für andere Zwecke eingeplant worden sein, darunter etwa ein Robotik-Zentrum am DLR-Standort Oberpfaffenhofen in Bayern.
LEO war als rein deutsche Prestigemission ohne internationale Beteiligung vorgesehen. Die Planung für die Mission war bereits recht weit gediehen, bevor jetzt das finanzpolitische Aus kam. Die Wissenschaftler Gerhard Neukum (Berlin) und Harald Hiesinger (Münster) zeigten sich von der Entscheidung tief enttäuscht. Eine Möglichkeit, die Mission doch noch durchzuführen, wäre nun die nachträgliche Beteiligung internationaler Partner, ähnlich wie bei der schon seit Jahrzehnten geplanten russischen Probenrückführungsmission Phobos-Grunt, die erst vor einigen Jahren durch die finanzielle und wissenschaftliche Beteiligung der Chinesen frischen Wind erhielt.
Frühere News zu LEO:
Deutschlands Beitrag zur Monderforschung
(Autor: Axel Orth - Quelle: Spiegel Online)
» Drei neue Super-Erden 13.07.2008 - Ein internationales Forscherteam findet drei Planeten mit nur wenigen Erdmassen. Die Hoffnungen auf die Entdeckung noch kleinerer Exoplaneten in Zukunft sind weiterhin groß. Die erste Entdeckung von Planeten um ferne Sterne gelang 1992 mit modernen Präzisionsteleskopen. Verschiedene Entdeckungsmethoden wurden seitdem erprobt, das Grundproblem stellen jedoch nach wie vor die Relationen dar. Egal ob die Sterne auf ihre Leuchtkraft, Spektren oder Bewegungsmuster hin untersucht werden, verursachen die gesuchten Planeten nur minimalste Schwankungen dieser Parameter. Erst nach der Beobachtung vieler Umlaufperioden gelingt es, einzelne Planeten zu isolieren - und dies gelang bisher auch nur dann, wenn die Perioden gering und die Massen der Planeten groß waren. So konnten seit 1992 stattliche 307 Exoplaneten gefunden werden - eine winzige Zahl gegenüber der untersuchter Sterne.
Kürzlich fand an der Universität von Nantes in Frankreich eine internationale Konferenz über sogenannte Super-Erden statt. Der Titel benennt bereits das Problem, denn der Löwenanteil der gefundenen Planeten bewegt sich im Bereich zwischen Neptun, Jupiter und noch massereicheren Körpern, die ihre Zentralgestirne in wenigen Wochen umlaufen. Super-Erden bezeichnen Planeten, die zwar massereicher als die Erde aber leichter als Uranus und Neptun sind, den masseärmsten Gasriesen unseres Sonnensystems. Die Entdeckung wirklich erdähnlicher Planeten gelang eher selten - und war in diesen Fällen in der Wissenschaftsgemeinschaft eher umstritten, sind doch die Signale so massearmer Körper kaum von denen größerer Objekte und der Sterne selbst zu unterscheiden (Raumfahrer.net berichtete).
Ein Forscherteam um Michel Mayor vom schweizer Observatorium von Genf vermeldet auf der genannten Konferenz nun erneut die Entdeckung dreier Exoplaneten, die gemeinsam den sonnenähnlichen Stern HD 40307 umkreisen. Sie verwendeten dazu das 3,6 Meter-Teleskop HARPS der Europäischen Südsternwarte (ESO) in La Silla, Chile. Mit diesem Instrument ist es möglich, Objekte zu finden, deren Masse zwischen der von zwei und zehn Erden liegt, ein großer Fortschritt in der Exoplanetenforschung. Das beobachtete Sonnensystem ist etwa 42 Lichtjahre von uns entfernt zwischen den südlichen Sternbildern Schwertfisch und Maler.
Die drei Planeten besitzen 4,2, 6,7 und 9,4 Erdmassen und umlaufen ihr Zentralgestirn in nur 4,3, 9,6 und 20,4 Tagen. Die beteiligten Forscher weisen darauf hin, dass ihre Entdeckung in Masse- und Bahneigenschaften zu den bisher gefundenen passt, was auf den Stand der Beobachtungstechnik zurückzuführen sei. Jedoch zeigen die Planeten von HD 40307, dass wir bisher lediglich einen sehr kleinen Teil der existierenden Planeten sehen können. Alle anderen, deutlich kleineren entziehen sich noch unserer Technik, müssen aber da sein.
"Offensichtlich sind diese Planeten nur die Spitze des Eisbergs", sagte Mayor. "Die Analyse der Beobachtungsdaten von HARPS zeigt, dass ein Drittel aller sonnenähnlichen Sterne entweder von Super-Erden oder von neptun-großen Planeten umkreist wird, die allesamt eine kurze Umlaufperiode von weniger als 50 Tagen besitzen."
So kurze Umlaufperioden besitzt jedoch kein einziger Planet unseres eigenen Sonnensystems. Es besteht also Hoffnung, mit neuer Technik nicht nur weitere Super-Erden, sondern auch Normal-Erden zu finden. (Autor: Karl Urban - Quelle: ESO)
» Ursprung der häufigsten Meteoritenspezies 11.07.2008 - Ein Forscherteam findet eine kleine Region des Asteroidengürtels, der ein Großteil der Geschosse entstammen kann, die bisher die Erde trafen. Vermutlich gibt es noch mehr dieser Regionen. Sie sind jedoch maskiert. Für Astronomen sind Meteoriten Segen und Fluch gleichermaßen. Die auf die Erde gefallenen Brocken von Materie helfen uns dabei, die Geschichte unseres eigenen Planeten und die Entstehung des Sonnensystems besser zu verstehen. Immerhin entstand die Erde aus demselben Material, das bis heute durch das Sonnensystem fliegt und ab und zu der Erde in die Quere kommt.
In frühen Erdzeitaltern wurde jedoch alles Material durch chemische Prozesse umgearbeitet und hat heute als differenziertes Material nicht mehr viel mit den Urbestandteilen gemein. Im Zuge dieser Differenzierung kam es zu einem Elementtransport im Erdinnern: Während sich Eisen und Nickel im Kern anreicherten, wanderten Magnesium und andere Materialien in den Mantel, wogegen sich Aluminium, Kalium und leicht flüchtige Elemente auch dort nicht in Minerale einbauen ließen und daher in die Erdkruste wanderten. Da diese Prozesse im gesamten Sonnensystem auf unterschiedlich großen Himmelskörpern - Planeten wie Asteroiden - passierte, die regelmäßig auch miteinander kollidierten, gelangte unterschiedlich stark differenziertes Material in allen Größen in den interplantetaren Raum. Ist der gefundene Brocken auf der Erde also kaum differenziert, kann er uns direkt Aufschluss über das Urmaterial der Erde und aller anderen Objekte des Sonnensystems geben.
Doch es gibt ein Problem, einen Fluch. Der größte Teil aller Meteoriten - etwa 75% - sind undifferenzierte Stein-Meteoriten, scheinen also aus unveränderter interstellarer Materie zu bestehen. Die Forscher untersuchten die Spektren der gefundenen Brocken und versuchten, deren Ursprungsorte im Sonnensystem ausfindig zu machen. Ein großer Teil der differenzierten Fundstücke entstammt dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Undifferenzierte Oberflächen hatte man dort bisher kaum gefunden.
Nun gelang es Thais Mothé-Diniz vom Observatório Nacional in Rio de Janeiro, Brasilien und David Nesvorný vom US-amerikanischen Southwest Research Institute in Boulder, Colorado, eine mögliche Ursprungsregion undifferenzierter Meteorite auszumachen. Das berichten sie in den Astronomy & Astrophysics Letters. Sie datierten die Oberflächen der undifferenzierten Körper in einem kleinen Feld im Asteroidengürtel auf 50.000 bis 100.000 Jahre, ein geologisch blutjunges Alter also. Die Forscher hatten mit Hilfe des Gemini-Observatoriums in Hawaii und Chile verschiedenste Asteroidenspektren untersucht und fanden damit die jüngsten bisher entdeckten Asteroidenoberflächen.
Die beiden Wissenschaftler vermuten zudem, dass es deutlich mehr undifferenzierte Körper im Sonnensystem gibt. Jedoch verursacht die sogenannte Weltraumverwitterung durch ein ständiges Bombardement von Sonnenwind und Mikrometeoriten ein in geologischen Zeiträumen schnelles Altern exponierter Oberflächen, die so ihr spektroskopisch charakteristisches Antlitz verlieren.
Zuletzt können die Funde der Forscher auch dabei helfen, den Zeitrahmen der Weltraumverwitterung besser abzuschätzen. Denn bisher waren Zeiträume zwischen 50.000 und 100 Millionen Jahren diskutiert worden, die eine wirksame Verwitterung einer Oberfläche braucht. Die gefundenen Körper bewegen sich eher im unteren Bereich dieser Vermutungen und legen nahe, dass es nicht lange dauert, bis kosmisches Bombardement eine Asteroidenoberfläche zu feinem Staub verarbeitet hat. (Autor: Karl Urban - Quelle: Astronomy & Astrophysics)
» Wasser auf dem Mond 10.07.2008 - Mithilfe neuer Untersuchungsmethoden haben Wissenschaftler der Brown-Universität Spuren von Wasser in Mondgesteins-Proben nachgewiesen. Dies ist eine wissenschaftliche Sensation, da der Mond immer für absolut trocken gehalten wurde. In weiteren Missionen will die NASA nun die Suche nach Wasser auf dem Mond fortsetzen. Alte Proben von Mondgestein Die untersuchten Proben sind vulkanischen Ursprungs und erinnern an Glasperlen. Das Material entstand aus Magma, welches durch vulkanische Aktivität aus den Tiefen des Mondmantels an die Mondoberfläche gebracht wurde. Die Proben wurden bereits in den späten 60er und frühen 70er Jahren durch die Apollo-Missionen der NASA gesammelt. Seitdem versuchen Wissenschaftler, die flüchtigen Bestandteile dieses Vulkangesteins sowie deren Ursprünge herauszufinden. Vor allem suchten sie dabei nach Spuren von Wasser. Da aber kein Wasser nachgewiesen werde konnte, galt seitdem die generelle Übereinkunft, dass der Mond knochentrocken sei. Dies führte man auf die Entstehungsgeschichte zurück. Der Mond entstand vermutlich durch einen katastrophalen Zusammenstoß der frühen Erde mit einem Objekt der Größe des Mars vor ca. 4,5 Milliarden Jahren. Glühende Trümmer wurden in den Erd-Orbit geschleudert und formten dort schließlich den Mond. Durch die gewaltige Hitze der Trümmer sollten schon beim Entstehungsprozess alle leichten Elemente wie auch Wasser komplett verdampft sein.
Neue Untersuchungsmethoden Mit der neu entwickelten sekundären Ionen-Massen-Spektrometrie (Secondary ion mass spectrometry SIMS) ist es nun möglich geworden, weitaus kleinere Spuren von Wasser nachzuweisen. Die letzten vier Jahrzehnte lag die Nachweisgrenze bei ca. 50 parts per million (ppm), mit der SIMS-Methode kann man Wasser bis zu 5 ppm nachweisen. In den untersuchten Proben wurden so Wasserspuren bis zu einer Größe von 46 ppm entdeckt. Mit Hilfe von numerischen Modellen, welche die Verdunstung während der vulkanischen Vorgänge beschreiben, berechnete man, dass das Magma in der Tiefe des Mondes 750 ppm Wasser enthielt. Somit war der Mond lange nicht so trocken, wie man früher angenommen hat. Er hatte sogar ungefähr den gleichen Wasseranteil wie der obere Erdmantel. 95 % dieses Wasser verdunstete dann beim Ausbruch der Mondvulkane an der Oberfläche in den Weltraum.
Wasser an den Mondpolen Doch eventuell ist nicht alles Wasser in den Weltraum verdampft. Spuren von Wasserdampf könnten sich in Form von Eis in dauerhaft im Schatten liegenden Mondkratern an den Mondpolen niedergeschlagen haben. Die NASA plant, den Monderkundungs-Satelliten Lunar Reconnaissance Orbiter dieses Jahr zum Auffinden von Wasser am Südpol des Mondes einzusetzen. Auch der für 2009 geplante Mondkrater-Forschungssatellit Lunar Crater Observation and Sensing Satellite soll bei der Suche unterstützen. Findet man an den Polen Wasser, beweist dies die Theorie der Wissenschaftler.
Herkunft des Wassers unklar Wie das Wasser auf den Mond kam, ist bisher noch unklar. Da das Magma aus der Tiefe des Mondes stammt, kann zumindest ausgeschlossen werden, dass es mit Sonnenwinden oder durch Meteoriten eingebracht wurde. Eventuell wurde es, im Gegensatz zur bisher vorherrschenden Meinung, bei der Entstehung des Mondes doch nicht komplett verdampft oder wasserreiche Meteoriten brachten es kurz nach der Entstehung auf den noch glühend heißen Mond. Andere Forscher sehen nun auch die althergebrachte Theorie der Mondentstehung in Frage gestellt.
Wie auch immer das Wasser auf den Mond kam, es würde doch die Durchführung von bemannten Mondmissionen und die Einrichtung von dauerhaft bewohnten Mondstationen wesentlich erleichtern. (Autor: Alexander Höhn - Quelle: SpaceDaily; Spaceflight Now)
» ARIANE - ProtoStar I und BADR-6 gestartet 09.07.2008 - Am 7. Juni 2008 brachte eine ARIANE 5 die beiden Satelliten ProtoStar I und BADR-6 ins All. ProtoStar I ProtoStar I ist der erste Satellit des neuen asiatischen Kommunikationsdienstleisters ProtoStar. Der Satellit soll bei 98,5° Ost Breitband- und Fernsehdienste über Asien anbieten und wurde von Space Systems/Loral gebaut.
BADR-6 BADR-6 wird auf 26° Ost Breitband- und Kommunikationsdienste über dem Mittleren Osten und Nordafrika anbieten. Der Satellit wurde von EADS Astrium gebaut.
Dies war der vierte Start einer Ariane von geplanten sieben für 2008 und der 40. Start einer ARIANE 5. Insgesamt wurden ca. 8.640 kg in den Orbit transportiert, wovon 7.530 kg auf die beiden Satelliten entfielen. Für Mitte August wird der nächste Start angepeilt. (Autor: Daniel Schiller - Quelle: Arianespace)
» Der Erdkern ist aktiver als gedacht 08.07.2008 - Einem deutsch-dänischen Forscherteam gelang es mit Daten des Kleinsatelliten CHAMP, die Dynamik des Erdkerns genau zu beobachten, der deutlich aktiver zu sein scheint, als bisher angenommen. Das Erdinnere ist, grob betrachtet, aus drei Schalen aufgebaut. Während uns Teile der Kruste über Aufschlüsse und Bohrungen zugänglich sind, müssen für den Mantel überwiegend indirekte Methoden ausreichen. Nur selten verirren sich Fragmente von Mantelgestein als Xenolithe - Fremdgesteinseinschlüsse - an die Oberfläche. Über den Erdkern wissen wir heute nach wie vor am wenigsten. Seismische S-Wellen können feste Körper, jedoch keine Flüssigkeiten durchdringen. Dadurch wissen wir, dass der äußere Erdkern flüssig ist, anders als die steifen äußeren Schalen Mantel und Kruste, die den größten Teil des Erdvolumens ausmachen. Der innere Teil des Erdkerns ist fest - auch das wissen wir durch seismische Wellen.
Eine der wichtigsten Informationsquellen über sich liefert der Erdkern glücklicherweise selbst: Beständig rotiert der feste innere Kern im flüssigen äußeren und erzeugt wie ein Dynamo ein starkes Magnetfeld, das den blauen Planeten von den benachbarten Gesteinsplaneten unterscheidet. Das Erdmagnetfeld ist über erdgeschichtliche Zeiträume enormen Schwankungen unterworfen, im Mittel kehren sich magnetischer Nord- und Südpol alle 250.000 Jahre um und schreiben diese Information in das globale Gesteinsarchiv.
Die Erforschung des Erdkerns mit Hilfe aktueller kurzräumiger Schwankungen des Erdmagnetfelds war jedoch bisher eher schwierig. So beschränkten sich Geophysiker auf die Aufstellung von numerischen Modellen, ohne viel Informationen aus Messdaten zu erwarten. Der tiefere Erdmantel galt als elektrisch leitfähig und damit auch dazu fähig, Informationen aus dem tieferen Kern zu verschleiern, wenn es um schnelle Veränderungen geht. Es wurden also Modelle gerechnet.
Die neuen Ergebnisse veröffentlichten Nils Olsen vom Danish National Space Center und Mioara Mandea vom Geoforschungszentrum Potsdam in der neusten Ausgabe des Journals Nature. Sie verwendeten Messdaten des Kleinsatelliten CHAMP, der seit dem Jahr 2000 unter anderem das Erdmagnetfeld untersucht. So konnten die Forscher auf Datenmaterial aus acht Jahren zurückgreifen. Alte Vermutungen, der elektrisch leitfähige Erdmantel würde die Signale aus dem Kern verschleiern, konnten sie mit dieser umfangreichen Datenbasis wiederlegen.
Olsen und Mandea konnten zeigen, dass Fluktuationen im Erdkern deutlich schneller passieren, als bisher angenommen - nämlich innerhalb weniger Monate. Sie schlagen vor, ihre Messdaten zu verwenden, zukünftige Modelle des Erdkerns zu justieren, um dessen Wesen besser zu verstehen. (Autor: Karl Urban - Quelle: Nature)
|
|