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» Neues Röntgenteleskop im All
14.06.2012 - Bereits gestern abend startete das Nuclear Spectroscopic Telescope Array mit einer Trägerrakete vom Typ Pegasus-XL in einen niedrigen Erdorbit. Sein Blick ist allerdings in die Tiefen des Weltalls gerichtet.
Hier soll NuSTAR kosmische Röntgenquellen genauer unter die Lupe nehmen. Diese besteht aus einer ungewöhnlichen Anordnung mehrfach beschichteter gebogener und ineinander gestapelter Glasflächen. Dies liegt daran, dass harte Röntgenstrahlen nicht mehr wie gewohnt an Oberflächen sondern eher an atomaren Schichten "reflektiert" werden. Ein Trick, der doch eine ordentliche Reflexion erlaubt, ist der Einfall der Strahlung fast parallel zur Oberfläche des "Spiegels". Dabei tritt bei bestimmten Materialien Totalreflexion auf. Mehrere ineinander verschachtelte Spiegel mit speziellen Beschichtungen ermöglichen dann auch die Bündelung der einfallenden Strahlung auf einen Brennpunkt.
Im Falle NuSTAR werden die Strahlen allerdings auf zwei Detektoren gelenkt, womit die Räumliche Auflösung des Systems verbessert wird. Die Detektoren sind mit den lichtempfindlichen Chips in Digitalkameras vergleichbar, müssen allerdings nicht Licht sondern Röntgenstrahlung in elektrische Impulse verwandeln. Dazu verwendet man Cadmiumzinktellurid. Dies ermöglicht obendrein eine gute spektrale Auflösung im Energiebereich von 8 bis 80 keV (Kilo-Elektronenvolt), also bei harter Röntgenstrahlung. Diese wird von der Erdatmosphäre absorbiert und kann daher auf der Erdoberfläche nicht gemessen werden. Komponenten für NuSTAR wurden daher teilweise im All bzw. bei Balloneinsätzen erprobt.
Untersuchungsziele sind alle kosmischen Objekte, die Röntgenstrahlung hoher Energie aussenden. Dazu gehören Sterne, Schwarze Löcher, Quasare und Gasnebel. Insbesondere in der Umgebung Schwarzer Löcher werden Gase so stark beschleunigt, dass sie harte Röntgenstrahlung aussenden. Aber auch Jets, die in der Umgebung Schwarzer Löcher entstehen, rufen in umgebenden Gaswolken Röntgenstrahlung hervor. NuSATR besitzt konstruktionsbedingt ein relativ großes Sichtfeld und wird daher in der für mindestens 2 Jahre angesetzten Einsatzzeit den gesamten Himmel durchmustern können. Durch die Verwendung zweier parallel angeordneter Detektoren werden aber auch Empfindlichkeit und Auflösungsvermögen um ein Vielfaches besser sein als bei früheren Röntgenteleskopen im All.
Obendrein ist das Teleskop mit 360 kg ein ausgesprochenes Leichtgewicht. Es basiert auf dem LeoStar-2-Bus der Orbital Sciences Corporation, die auch die Pegasus-XL-Startrakete stellte. Diese wurde gegen 18 Uhr vom Rumpf des Trägerflugzeugs, einer modifizierten Tristar L 1011, gelöst. Kurz darauf brachte die dreistufige Rakete den Satelliten innerhalb von 15 Minuten in einen niedrigen Erdorbit in etwa 525 km Höhe bei einer Bahnneigung von 6 Grad. Das Projekt war bereits 2003 vorgeschlagen und 2006 angenommen worden. Nach einem etwa einjährigen Stopp nahm die NASA NuSTAR 2007 wieder ins Programm auf, so dass es nun gestartet werden konnte. Die Vorbereitungen zum Start begannen im November 2011 mit dem Eintreffen der Teile des Trägers. Die Nutzlast kam am 29. Januar in Vandenberg an und wurde nach abschließenden Tests Ende Februar mit dem Träger verbunden.
Etwa eine Woche nach dem erfolgreichen Start und der Entfaltung des Solarzellenpaneels soll ein 10 Meter langer Gittermast ausgefahren werden und die Optik in die richtige Entfernung zu den Detektoren bringen. NuSTAR gehört zum Small Explorer Program der NASA und wird daher auch als SMEX 11 bezeichnet.
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(Autor: Günther Glatzel - Quelle: NASA)
» Shenzhou 9 erfolgreich gestartet
16.06.2012 - Heute Mittag unserer Zeit startete vom chinesischen Jiuquan eine CZ 2F-Rakete mit der bemannten Shenzhou 9-Raumkapsel in den Weltraum. Die drei Besatzungsmitglieder sollen das erste bemannte Kopplungsmanöver Chinas durchführen.
Der Start erfolgte um 18.37 Uhr Ortszeit (12.37 Uhr MESZ) vom chinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan, auch bekannt als Jiuquan Satellite Launch Center (JSLC) in der Inneren Mongolei. Nach 120 Sekunden Flug wurde der Rettungsturm, welcher die Besatzung in einem Notfall von der Rakete wegbringen soll, abgetrennt. Da das Raumschiff zu diesem Zeitpunkt aber nicht aus eigenem Antrieb sich von der Rakete entfernen hätte können, übernahm nun ein Satz von acht Feststoffraketen an der Nutzlastverkleidung die Aufgabe des Rettungssystems. 33 Sekunden nach dem Rettungsturm folgten die vier ausgebrannten Booster der Langer Marsch 2F-Rakete (auch als Chang Zheng 2F, CZ 2F, bekannt). Kurz danach, exakt eine Sekunde später, wurde die Erststufe abgetrennt und die Zweitstufe begann mit ihrer Arbeit. 208 Sekunden nach dem Start wurde die Nutzlastverkleidung abgetrennt und das Shenzhou-Raumschiff lag nun frei. Die Taikonauten konnten einen ersten Blick auf die Erde riskieren. Bei T + 462 Sekunden stellte das Triebwerk der Zweitstufe wie geplant seinen Betrieb ein, die Verniertriebwerke der Stufe brannten aber weiter, um die Bahn des Raumschiffes zu korrigieren. Nachdem auch diese ihren Betrieb einstellten, wurde das Shenzhou-Raumschiff abgetrennt.
Die eingesetzte Rakete, die CZ 2F, ist das Arbeitspferd der bemannten chinesischen Raumfahrt. Es basiert auf der CZ 2E, welche in den 1990er Jahren zum Einsatz kam. Beide unterscheiden sich vor allem in einer massiveren Struktur, welche die CZ-2F benötigt, um das knapp acht Tonnen schwere Shenzhou-Raumschiff tragen zu können. Eine etwas angepasste Variante, die CZ 2F/G, kam beim Start der Raumstation Tiangong 1 zum Einsatz. Ein charakteristisches Merkmal für diese Rakete ist die Nutzlastverkleidung, welche das Shenzhou-Raumschiff beim Flug durch die Erdatmosphäre schützt.
Die Nutzlast der Rakete ist das Raumschiff Shenzhou 9. Das Shenzhou-Raumschiff wurde ab Anfang der 1990er Jahren mit Hilfe Russland beziehungsweise von RKK Energija, welche das Sojus-Raumschiff bauen, entwickelt. Es hat somit äußerlich große Ähnlichkeiten mit der Sojus-Kapsel, ist aber etwas größer. Seit ihrem Erstflug 1999 hatte sie insgesamt 8 erfolgreiche Missionen, wobei mit Shenzhou 5 im Oktober 2003 China ihren ersten Taikonauten, Yang Liwei, starteten. Seitdem gab es zwei weitere bemannte Missionen, Shenzhou 6 im Oktober 2005 und Shenzhou 7 im September 2008. Die nächste Mission, Shenzhou 8, war eine unbemannte Mission, wobei China die erste Kopplung mit Tiangong 1 durchführte und deswegen als Generalprobe für diese Mission angesehen werden kann.
Die Besatzung von Shenzhou 9 besteht aus drei Taikonauten:
- Jing Haiping, Kommandant
- Liu Wang, Bondingenieur
- Liu Yang, Bordingenieurin
An diesem Flug gibt es von der Besatzung her zwei Neuheiten: mit Jing Haiping, welcher schon an der Mission Shenzhou 7 im September 2008 teilnahm und sich beim Weltraumausstieg der beiden anderen Besatzungsmitglieder, Zhai Zhigang und Liu Boming, in der Rückkehrkapsel des Raumschiff befand, fliegt der erste Chinese zum zweiten Mal in den Weltraum. Außerdem ist Liu Yang die erste Chinesin, die in den Weltraum fliegt.
Die Startvorbereitungen sahen so aus, dass die Besatzung zunächst zum Startplatz gefahren wurde, um zwei Stunden vor dem Start in das Raumschiff einzusteigen. Im Verlauf der letzten 40 Minuten wurden die Servicestrukturen des Startturms, welche die Rakete umgeben, zurückgefahren und die CZ 2F war nur noch mit den Versorgungsleitungen mit dem Startturm verbunden. 40 Sekunden vor dem Start wurden diese eingefahren und die Rakete stand bereit zum Start.
Die nächste Aufgabe der Besatzung ist das Koppeln mit der Raumstation Tiangong 1, welche im Orbit auf die Ankunft wartet. Dieses wird in etwa so ablaufen, wie man es schon bei der Shenzhou 8-Mission gesehen hat: mittels Laserinterferometern und Funkpeilung wird man Kontakt mit Tiangong 1 aufnehmen und mit Hilfe der daraus gewonnen Daten den Anflug wagen. Das Koppeln kann dabei sowohl autonom vom Computer als auch manuell durch die Besatzung durchgeführt werden. Das Manöver ist zurzeit für Montagmorgen unserer Zeit geplant.
Nach dem Ankoppeln wird die Besatzung für etwa zwei bis drei Wochen in der Raumstation arbeiten und nebenbei auch wissenschaftliche Experimente durchführen. Die Mission hat dabei das vorrangige Ziel, den Betrieb einer Raumstation zu erlernen. China will in den nächsten Jahren eine Reihe von weiteren Versuchsraumstationen, so Tiangong 2 und Tiangong 3 2013 bzw. 2015/2016. Ab etwa 2020 will China mit dem Bau einer eigenen modularen Raumstation beginnen, ähnlich der Mir. Nachdem die Besatzung ihre Aufgaben auf der Station erfüllt hat, wird Shenzhou 9 abdocken und wieder auf der Erde landen.
Dieser Start war der insgesamt zehnte Start Chinas dieses Jahr, der zehnte Einsatz der CZ 2F und der 160. Start des Langer Marsch-Programms. Darüber hinaus war es der vierte bemannte Einsatz Chinas, der zweite bemannte Start des Jahres und der insgesamt 33. Start in diesem Jahr.
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(Autor: Daniel Maurat - Quelle: CCTV, CMSE, Raumfahrer.net, Raumcon)
» E-ELT praktisch beschlossen
17.06.2012 - Zu Beginn der Woche hat der Rat der Europäischen Südsternwarte ESO den Aufbau des European Extremely Large Telescope in Chile beschlossen. Es wird nach seiner Fertigstellung das größte optische Teleskop weltweit darstellen und vielfältige Forschungsmöglichkeiten bieten.
Der aus mehreren sechsseitigen Segmenten zusammengesetzte Hauptspiegel soll einen Durchmesser von 39,30 m besitzen, das ganze Projekt etwa 1,1 Milliarden Euro kosten. Über eine ausgeklügelte adaptive Optik sollen sich Bewegungen der ohnehin klaren und kalten Luft weitgehend ausgleichen lassen. Anschließend kann das Licht auf verschiedene Sensoren geleitet werden, die im optischen und infraroten Spektralbereich hochempfindlich sind.
Um den Bau des Teleskops sicher zu stellen, ist die Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der Ratsmitglieder erforderlich. Bei der Ratstagung am Montag in Garching gab es 6 feste Zusagen und 4 Absichtserklärungen, die noch einer formalen Bestätigung bedürfen. Auch die übrigen fünf Ratsmitglieder haben ihre Unterstützung zugesagt, so dass Entwicklungs- und Bauaufträge wohl noch in diesem Jahr rausgehen können.
2012 soll bereits mit Infrastrukturmaßnahmen am Cerro Armazones in Nordchile, ganz in der Nähe weiterer Standorte der ESO begonnen werden. Die Europäische Südsternwarte feiert in diesem Jahr den 50. Jahrestag ihrer Gründung. Mittlerweile vereinigt sie wissenschaftliche Ambitionen von 15 Staaten weltweit. Zur ESO gehören Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, die Schweiz und die Tschechische Republik. Der wissenschaftliche Beobachtungsbetrieb des E-ELT soll zu Beginn des nächsten Jahrzehnts aufgenommen werden.
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(Autor: Günther Glatzel - Quelle: ESO)
» US-Mini-Shuttle OTV-2 zurück auf der Erde
17.06.2012 - Die zweite unbemannte militärische Mini-Raumfähre der USA ist gestern nach gut 15-monatigem Flug auf einer Betonpiste auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg gelandet.
Die von Boeing entwickelten Raumfähren wurden speziell für die US-Luftwaffe gebaut, um Materialien oder technische Geräte bei längeren Einsätzen im All erproben zu können. Der OTV-2-Flug war die zweite Testmission der als X-37B bezeichneten Shuttles. Diese haben eine flugzeugähnlichen Rumpf mit kleinen Stummelflügeln sowie v-förmig angeordneten Seitenleitwerken. Die Länge der Mini-Raumfähre beträgt, 8,38 m, die Breite 4,60 m und die Höhe 2,90 m. Die Masse der an der Spitze einer Atlas 5 zu startenden Raumfahrzeuge liegt bei etwa 5 t, wobei auf die Ladung nur ein geringer Teil entfällt. Dafür gibt es eine Ladebucht, die etwa 2 m lang und 1,20 m breit ist. Zur Energieversorgung verfügt die X-37B über ein ausklappbares Solarzellenpaneel, wodurch die Betriebsdauer im Vergleich zum Space Shuttle wesentlich länger sein kann. Allerdings ist der Energiebedarf auch erheblich niedriger.
Dafür kann die X-37B Bahnmanöver in größerem Umfang ausführen. Bei dieser Mission wurde die mittlere Bahnhöhe von anfangs 331 auf 337 km angehoben und später auf 293 km abgesenkt. Die Bahnneigung wurde von zunächst 42,8 Grad auf 41,9 Grad reduziert.
Ursprünglich war eine Flugzeit von etwa 270 Tagen vorgesehen. Da alle Systeme an Bord des Raumfahrzeugs offenbar gut funktionierten, wurde diese aber immer weiter ausgedehnt. Letztlich betrug sie 468 Tage, 13 Stunden und 2 Minuten. Der Start erfolgte am 5. März 2011 gegen 23.46 Uhr MEZ, die Landung am 16. Juni 2012 gegen 14.48 Uhr MESZ.
Das Projekt X37 stellt in gewisser Weise eine Weiterentwicklung des Systems Space Shuttle dar. So sind Teile des Rumpfes aus Verbundwerkstoffen gefertigt, der Hitzeschutz ist einfacher und doch robuster, die Energieversorgung über Solarzellen erlaubt längere Flüge und die Steuerung eine automatische Landung. Es gibt aber auch einige Übereinstimmungen mit dem Space Shuttle. So erfolgt der Start bei beiden Systemen vertikal, die Landung antriebslos horizontal. Boeing schließt nicht aus, dass X-37B zu einer größeren Version weiterentwickelt werden könnte. Eine bemannte Variante gilt zum gegenwärtigen Zeitpunkt alledings eher als unwahrscheinlich.
Ein dritter Testflug, wahrscheinlich wieder mit dem ersten Testmodell, könnte im Oktober gestartet werden. OTV-1 war im Jahre 2010 etwa 224 Tage im All. Weitere Details des Programmes sind geheim. Beim ersten Testflug hatte dies bewirkt, dass eine Gruppe von Raumfahrtbeobachtern mit Amateurtechnik die Bahn des Vehikels nach jedem Korrekturmanöver neu bestimmte und deren Parameter veröffentlichte. Aufgrund eines großen Treibstoffvorrates schätzt man die Möglichkeiten zu Bahnänderungen mit einer Gesamtgeschwindigkeitsänderung um 700 m/s als relativ hoch ein.
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(Autor: Günther Glatzel - Quelle: Spaceflight Now, Raumfahrer.net, Raumcon)
» Chinesische Raumstation Tiangong 1 bemannt
18.06.2012 - ... und befraut. Das Raumschiff Shenzhou 9, das am Samstag Mittag gestartet war, koppelte heute morgen im automatischen Modus an das experimentelle chinesische Weltraumlabor an, die Raumfahrer stiegen einige Zeit danach um.
Kurz vor 7 Uhr MESZ befand sich das Raumschiff etwa 5 Kilometer entfernt von der Station und begann mit dem unmittelbaren Annäherungsmanöver. Jeweils ein kurzer Stopp wurde bei Entfernungen von 400, 140 und 30 Metern eingelegt. Gegen 8 Uhr MESZ erfolgte dann die Kopplung mit einer Annäherungsgeschwindigkeit von etwa 20 Zentimetern pro Sekunde. Eine feste Verbindung und Verriegelung wurde einige Minuten danach hergestellt.
Anschließend wurde die Dichtheit der Verbindung überprüft, indem der Raum zwischen den beiden Fahrzeugen belüftet und kontinuierlich der Luftdruck gemessen wurde. Gegen 11 Uhr wurden schließlich die Luken geöffnet. Zunächst betraten die beiden Männer die Station und überprüften die Qualität der Luft. Außerdem überzeugten sie sich davon, dass keine gefährlichen Teilchen in der Luft herumschwebten. Ein ähnliches Vorgehen praktizieren auch andere Raumfahrer beim erstmaligen Betreten neuer Module oder Raumfrachter.
Anschließend wurden im chinesischen Staatsfernsehen CCTV Bilder aus der Raumstation direkt übertragen. Sie zeigen die drei Raumfahrer bei ersten Arbeiten in der Station, welche die Aktivierung verschiedener Systeme betrafen. Während der mehrtägigen Mission (genannt werden 10 bis 14 Tage) sollen vor allem die Lebensbedingungen an Bord der Station überprüft, medizinische Untersuchungen vorgenommen, technische Systeme erprobt und deren Zweckmäßigkeit eingeschätzt werden. Zur körperlichen Belastung befinden sich ein Ergometer und einfache Trainigsgeräte an Bord. Medizinische Daten werden beispielsweise über Blutdruck und Pulsrate in Ruhe oder Belastung gesammelt. Auch EEG und EKG können erfasst werden. Vor und nach dem Raumflug werden außerdem Daten über Muskeln und Knochenbeschaffenheit ermittelt. Es existiert aber auch bereits eine kleine Wasseraufbereitungsanlage in der Station, die zumindest Brauchwasser bereitstellt.
Die Anwesenheit einer Frau an Bord verlangt ebenso nach einer gewissen Privatsphäre. So stehen für zwei Raumfahrer abgetrennte Schlafkabinen zur Verfügung, während das dritte Besatzungsmitglied möglicherweise im Raumschiff übernachten wird. Dann ist im Alarmfall der Weg bis zu den Steuerungselementen des Raumschiffes nicht so weit.
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(Autor: Günther Glatzel - Quelle: CCTV, Raumcon)
» Chang’e 2 erneut auf Reisen
19.06.2012 - Die chinesische Mondsonde Chang’e 2 hat offenbar bereits vor einigen Wochen ihre Position am Lagrangepunkt L2 des Sonne-Erde-Systems verlassen und soll nun den Anflug auf einen kleinen, erdnahen Asteroiden versuchen.
Dabei Bilder des Asteroiden Toutatis einzufangen ist ein schwieriges Unterfangen und wäre für die chinesischen Techniker und Wissenschaftler eine großartige Premiere. Im Vergleich zum Mond ist der Asteroid mit 4,5 × 2,4 × 1,9 km nämlich sehr klein. Zudem kann Chang’e 2 den Kleinkörper lediglich passieren und hat damit nur wenig Zeit für wissenschaftliche Untersuchungen und Bilder.
Toutatis wurde 1989 entdeckt und umläuft die Sonne auf einer elliptischen Bahn mit Entfernungen von 0,92 bis 4,12 Astronomischen Einheiten (AE). Eine AE ist der mittlere Abstand der Erde zur Sonne und beträgt knapp 150 Millionen Kilometer. Aufgrund seiner Umlaufzeit von 1.463 Tagen begegnet Toutatis der Erde im Abstand von etwa 4 Jahren immer wieder. Beim vorletzten Vorbeiflug in etwa 1,5 Millionen Kilometern Abstand konnte er bei guter Sicht sogar durch ein Fernglas als kleiner heller Punkt wahrgenommen werden.
Am 12. Dezember erreicht Toutatis erneut seine erdnächste Position, diesmal knapp 7 Millionen Kilometer von uns entfernt. Kurze Zeit später böte sich für die Raumsonde Chang’e 2 die Gelegenheit eines Vorbeifluges. Für eine gelungene Aufnahme müsste dieser in weniger als 5.000 Kilometern Entfernung erfolgen. Dazu hat Chang’e 2 seine Position an L2 offenbar um den 15. April verlassen. Die Begegnung mit Toutatis könnte demnach am 6. Januar 2013 erfolgen.
Chang’e 2 startete am 1. Oktober 2010 ins All und wurde auf eine direkte Flugbahn zum Mond gebracht. Am 6. Oktober erreichte man eine elliptische Umlaufbahn um den Erdtrabanten, die anschließend zirkularisiert wurde. Im Verlaufe eines dreiviertel Jahres wurde die gesamte Oberfläche des Mondes mit hoher Auflösung um 7 Meter fotografiert und die Daten zur Erde übermittelt. Dabei wurden auch Detailaufnahmen mit etwa 1,5 Metern Auflösung gemacht, da einige Gebiete in nur 15 Kilometern Höhe überflogen wurden. Da der Mond keine Atmosphäre besitzt, ist dies ohne weiteres möglich.
Am 9. Juni 2011 wurden die Triebwerke der Sonde erneut gezündet. Dadurch wurde Chang’e 2 auf eine Flugbahn zum Lagrangepunkt L2 des Sonne-Erde-Systems gebracht. An L2 auf der sonnenabgewandten Seite der Erde heben sich die gemeinsamen Anziehungskräfte von Sonne und Erde mit der nach außen gerichteten Fliehkraft der Bahn auf. Diese Position bietet also eine gewisse Stabilität. Hier befinden sich auch die ESA-Weltraumteleskope Herschel und Planck. Der Lagrange-Punkt ist allerdings eher eine Region mit mehreren Hunderttausend Kilometern Ausdehnung, etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Er folgt zudem der Bewegung der Erde.
Chang’e 2 hielt sich hier etwa 10 Monate lang auf. Dabei wurden der Sonnenwind gemessen sowie die Systeme getestet und so wichtige Erfahrungen im Betrieb einer Tiefraumsonde gesammelt. Der Abflug am 15. April 2012 markierte den Beginn der dritten Nutzungsphase des eigentlich nur als Mondsonde geplanten Raumfahrzeugs.
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(Autor: Günther Glatzel - Quelle: Planetary Society, Wikipedia, Raumcon)
» Eutelsat kauft GE 23
20.06.2012 - Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat beabsichtigt, GE Capital für 228 Millionen US-Dollar den Kommunikationssatelliten GE 23 abzukaufen. Entsprechende Verhandlungen wurden abgeschlossen.
Der auf dem Spacebus 4100 von Alcatel basierende GE 23 befindet sich seit dem 29. Dezember 2005 im All und ist mit 20 Ku- und 18 C-Band-Transpondern ausgestattet. Der transponderseitig zu 80% ausgelastete Satellit kann nach Angaben von Eutelat pro Jahr rund 50 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Von der Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten sind noch rund 8,5 Jahre übrig, in denen sich GE 23 weiter gewinnbringend einsetzen lassen könnte.
Positioniert bei 172 Grad Ost im Geostationären Orbit über dem pazifischen Ozean soll der zuletzt von GE-Satellite betriebene Erdtrabant das Angebot von Eutelsat im asiatisch-pazifischen Raum verbessern helfen. Eutelsat will nach eigenen Angaben das Geschäft mit dem US-amerikanischen Verteidigungsministerium in Washington D.C. (USA) ausweiten.
Im asiatisch-pazifischen Raum möchte das US-amerikanische Verteidigungsministerium seine Aktivitäten verstärken. Bereits jetzt stellt Eutelsat dem Ministerium einen Teil der benötigten Bandbreite für unterschiedliche Kommunikationsanwendungen zur Verfügung und macht damit offensichtlich ein einträgliches Geschäft.
Zusätzlich zum Ausbau der Dienstleistung für die Militärs ermöglicht GE 23, der eine Startmasse von 4.981 kg hatte, Eutelsat den Einstieg in den Bereich der maritimen Kommunikation. Zur Vesorgung des asiatisch-pazifischen Raum setzt Eutelsat derzeit bei 70,5 Grad Ost im Geostationären Orbit den auf Alcatels Spacebus 3000B2 aufgebauten Satelliten Eutelsat 70A (ehemals Eutelsat W5, Startmasse 3.170 kg) ein. Dieser soll nach den derzeitigen Planungen Ende des Jahres durch den deutlich größeren auf Astriums Bus Eurostar 3000 basierenden Eutelsat 70B (als Eutelsat W5A bestellt, Startmasse vorausichtlich um 5.200 kg) ersetzt werden.
GE 23 alias AMC 23 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.924 bzw. als COSPAR-Objekt 2005-052A. Der Satellit trug vor seinem Start auch die Bezeichnungen Worldsat 3, AMC 13 und GE 2i. Eutelsat wird ihn künftig unter der Bezeichnung Eutelsat 172A führen.
(Autor: Thomas Weyrauch - Quelle: Eutelsat, RTTNews, Space News)
» Militärischer Datenrelaissatellit der USA gestartet
20.06.2012 - An der Spitze einer Atlas-5-Trägerrakete gelangte NROL 38 für das Nationale Aufklärungsbüro der USA auf eine Erdumlaufbahn.
Offenbar gehört er zum militärischen Satellite Data System (SDS), welches dafür zuständig ist, Daten von Satelliten oder Flugzeugen in Polargebieten zu empfangen und weiter zu leiten. Dazu befinden sich die SDS-Raumfahrzeuge entweder in stark elliptischen Bahnen (HEO) oder im Geostationären Orbit (GEO).
Der Start erfolgte von Cape Canaveral aus gegen 14.28 Uhr MESZ. Träger war eine Atlas 5 in 401-Konfiguration (4-Meter-Nutzlastverkleidung, keine Booster, ein Centaur-Oberstufentriebwerk). Es war der 50. Start einer Rakete aus einem speziellen Programm zur Entwicklung und Nutzung flexibler und ausbaufähiger Träger (EELV = Evolved Expendable Launch Vehicle). Den Erfolg teilen sich Lockheed Martins Altas 5 und Boeings Delta-IV-Familie, die in der United Launch Alliance gemeinsam vermarktet werden.
Raumcon:
(Autor: Günther Glatzel - Quelle: Skyrocket, Raumcon, Spaceflight Now)
» Arianespace startet DZZ-HR für Kasachstan
21.06.2012 - Am 20. Juni 2012 meldete Arianespace, dass man von Astrium mit dem Start des kasachischen Erdbeobachtungssatelliten DZZ-HR beauftragt worden sei.
Im französischen Toulouse unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende von Arianespace, Jean-Yves Le Gall, und der Leiter der französischen Astrium-Sparte Erbeobachtung, Navigation und Wissenschaft, Jean Dauphin, einen entsprechenden Vertrag.
Astrium arbeitet derzeit am Bau von DZZ-HR, der für das ERSSS (Earth Remote Sensing Satellite System) der Regierung der Republik Kasachstan entsteht. Das beim Start voraussichtlich 900 kg schwere Raumfahrzeug wird von einer VEGA-Rakete von Kourou in Französisch Guayana aus in den Weltraum transportiert werden. Aussetzen möchte man den Satelliten in einem sonnen-synchronen Orbit in rund 750 Kilometern über der Erdatmosphäre, von wo der Satellit noch Objekte mit einem Durchmesser von weniger als einem Meter erspähen kann.
Die derzeitigen Planungen sehen vor, dass DZZ-HR im zweiten Quartal des Jahres 2014 ins All gebracht wird. Dann soll der Satellit durch eine vorher von Astrium-Personal trainierte Arbeitsgruppe von der kasachischen Hauptstadt Astana aus kontrolliert und gesteuert werden. Man erhofft sich von dem neuen Erdtrabanten besonders hochauflösendes panchromatisches und multispektrales Bildmaterial, das eine große Bandbreite von Anwendungen unterstützen könnte, so z.B. aus den Bereichen Kataster, Ressourcen, Umwelt und Sicherheit.
(Autor: Thomas Weyrauch - Quelle: Arianespace, Astrium)
» Asiasat: Ein Comeback für die Proton-Rakete
23.06.2012 - Der Kommunikationssatellitenbetreiber Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) mit Sitz in Hong Kong gab am 22. Juni 2012 bekannt, dass er einen Flug auf einer vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarkteten russischen Proton-Rakete gebucht hat.
Mit dem Startvertrag im Wert von 107 Millionen US-Dollar schützt sich Asiasat vor möglichen Verzögerungen, die beim Startanbieter Space Exploration Technologies Corp. (SpaceX) entstehen könnten, dessen Falcon-9-Rakete ihre Eignung als Transportmittel für große Kommunikationssatelliten noch nicht durch bereits abgewickelte Missionen nachweisen konnte, weil solche noch nicht stattgefunden haben.
Gegenüber ILS will Asiatsat zum 5. Juli 2012 eine Anzahlung in Höhe von 10,3 Millionen US-Dollar leisten. Im Gegenzug erhält Asiasat das Recht, im Zeitraum zwischen März und Mai 2014 einen Satelliten auf einer Proton-Rakete in den Weltraum transportieren zu lassen.
In Frage kommen Asiasat 6 und Asiasat 8, die Asiasat bei Space Systems Loral (SS/L) aus Palo Alto in Kalifornien bestellt hat. Für beide Satelliten hatte Asiasat jeweils einen Start auf einer Falcon-9-Rakete beauftragt. Ein solcher Start soll 52,2 Millionen US-Dollar kosten, das ist etwa die Hälfte von dem, was man für den eventuell stattfindenden Proton-Start zahlen muss.
Ein rechtzeitiger Start von Asiasat 6 ist für Asiasat von zusätzlicher Bedeutung, da man diesen Satelliten in Zusammenarbeit mit dem thailändischen Kommunikationssatellitenbetreiber Thaicom nutzen möchte. Thaicom plant einen Einsatz von Asiasat 6 unter der Bezeichnung Thaicom 7 an einer Position bei 120 Grad Ost im Geostationären Orbit.
Für den Fall, dass es SpaceX gelingt, beide Raumfahrzeuge für Asiasat rechtzeitig ins All zu bringen, könnte ein weiterer neuer Satellit, Asiasat 9, auf einer Proton-Rakete fliegen. Den Bau dieses Satelliten hat Asiasat noch nicht vergeben. Seine Aufgabe ist jedoch schon bekannt: Er soll bei 122 Grad Ost im Geostationären Orbit Asiasat 4 ersetzten, der sich seit dem 12. April 2003 im All befindet.
Sollte ILS den Transport von Asiasat 9 ins All bewerkstelligen, will Aisasat dafür 109 Millionen US-Dollar zahlen. Ist vorher schon Asiasat 6 oder Asiasat 8 auf einer Proton-Rakete gestartet worden, werden für einen Start von Asiasat 9 auf einer Proton-Rakete eine Millionen US-Dollar weniger, also 108 Millionen US-Dollar, fällig, wurde zusätzlich vereinbart.
In der Vergangenheit brachten Proton-Raketen die Kommunikationssatelliten Asiasat 3 (1997), Asiasat 3S (1999), Asiasat 5 (2009) und zuletzt Asiasat 7 (2011) ins All.
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(Autor: Thomas Weyrauch - Quelle: Raumfahrer.net, Space News)
» NuSTAR fährt den Mast aus
23.06.2012 - Das am 13. Juni gestartete Röntgenteleskop NuSTAR hat am Donnerstag seinen Mast ausgefahren. Damit bereitete es sich weiter auf die wissenschaftlichen Aktivitäten vor.
Neun Tage nach dem Start wurde dem Weltraumteleskop der Befehl gegeben, seinen 10 Meter langen Mast zu entfalten, welcher aus Platzgründen während des Starts zusammengefaltet in einem Kanister verstaut war. Dazu entfalteten sich nacheinander die 56 würfelförmigen Gitterstrukturen, aus denen der Mast besteht, wofür etwa 26 Minuten benötigt wurden.
Nach dem erfolgreichen Entfalten werden nun noch kleinere Arbeiten am Teleskop ausgeführt, unter anderem wird die Ausrichtung des Mastes genauestens eingestellt. Am Dienstag dann sollen die ersten Aufnahmen angefertigt werden, mit denen die Instrumente kalibriert werden sollen.
Der Grund, warum ein so langer Mast benötigt wird, liegt in den Eigenschaften der Röntgenstrahlen: In fast allen Fällen werden sie absorbiert oder durchdringen das Material, auf welches sie treffen. Damit die Strahlen von einem Spiegel reflektiert werden und auf die Detektoren fokussiert werden können, müssen sie in einem extrem flachen Winkel auf eben diesen Spiegel treffen. Dies wird durch eine räumliche Trennung von Spiegel und Detektor erreicht.
NuSTAR steht für Nuclear Spectroscopic Telescope Array und hat die Aufgabe, verschiedene Röntgenquellen im Universum zu untersuchen, unter Anderem Schwarte Löcher und aktive Galaxien.
Das Röntgenteleskop war am 13. Juni an Bord von einer Pegasus-XL-Rakete gestartet worden, welche mit Hilfe des Transportflugzeugs L-1011 "Stargazer" in die Luft gebracht worden war. Seitdem befindet sich NuSTAR auf einem etwa kreisförmigen Orbit mit einer Höhe von 600 km sowie einer Bahnneigung von 6°.
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(Autor: Simon Plasger - Quelle: NASA)
» Orbital baut Amazonas 4A und 4B für Hispasat
26.06.2012 - Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat gab am 25. Juni 2012 bekannt, dass er die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Bau der Kommunikationssatelliten Amazonas 4A und 4B beauftragt hat.
Amazonas 4A, der kleinere der beiden Satelliten, wird voraussichtlich 28 Ku-Band-Transponder erhalten. Seine Aufgabe ist es, an einer Position bei 61 Grad West im Geostationären Orbit Hispasat beim Ausbau des Lateinamerika-Geschäfts zu helfen. Dabei will man insbesondere die Kapazitäten zur Ausstrahlung von Fernsehprogrammen vergrößern. Der Start von Amazonas 4A ist derzeit für Anfang 2014 vorgesehen.
Amazonas 4B als das größere der beiden Raumfahrzeuge wird auf einem weiterentwickelten, größeren Satellitenbus namens GeoStar 3 bestehen. Der Raumfahrtkonzern OSC hat somit für seine neue Kommunikationssatellitenline GeoStar 3 einen ersten identifizierten Kunden gewonnen. Die endgültige Nutzlastkonfiguration von Amazonas 4B wurde noch nicht festgelegt.
Ein Satellit auf Basis des GeoStar 3 kann seine Kommunikationsnutzlast mit einer Masse von maximal ca. 700 Kilogramm nach Angaben von OSC mit bis zu 7,5 Kilowatt elektrischer Leistung versorgen. Der Hersteller verspricht, man sei in der Lage, einen solchen Satelliten 27 bis 30 Monate nach der Bestellung auszuliefern. Entsprechend geht Hispasat von einem Start im Jahr 2015 aus. Amazonas 4B soll, befindet er sich erst einmal in All, ebenfalls bei 61 Grad West im Geostationären Orbit Position beziehen.
Mit den beiden Satelliten für Hispasat gingen bei OSC jetzt insgesamt 35 Bestellungen für Kommunikationssatelliten zum Betrieb im Geostationären Orbit ein. 26 der georderten Satelliten kreisen derzeit um die Erde, 9 von ihnen befinden sich entweder in der Entwurfsphase, in Bau oder der Vorbereitung ihres Starts.
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(Autor: Thomas Weyrauch - Quelle: Hispasat, OSC)