InSpace Magazin #571 vom 17. Juli 2017

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"InSpace" Magazin

Ausgabe #571
ISSN 1684-7407


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Intro von Axel Orth

Liebe Leserinnen und Leser,

die Raumsonde Juno führt einige erstklassige Instrumente mit sich, mit denen sie den Gasriesen Jupiter bis in seinen Kern erforschen soll. Eine erstklassige Kamera ist freilich nicht darunter: Die "JunoCam" ist nicht vergleichbar mit der "Lorri" von New Horizons oder der "Osiris" von Rosetta, das hat die NASA auch freimütig eingeräumt.

Und dennoch hat die JunoCam jetzt, nach einem Jahr im Jupiter-Orbit, die besten jemals gemachten Bilder eines bestimmten Objekts geliefert. Gemeint ist der "Große Rote Fleck": Juno hat diesen riesigen Wirbelsturm letzte Woche direkt überflogen und die dabei gemachten Bilder haben laut Scott Bolton, dem Forschungsleiter der Mission, die höchste Auflösung aller bisherigen Aufnahmen des Jupitersturms. Sowohl die Rohaufnahmen als auch einige nachbearbeitete Aufnahmen können Sie sich auf dieser NASA-Webseite (in englischer Sprache) ansehen: https://www.missionjuno.swri.edu/junocam/processing .

Axel Orth

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Updates / Umfrage

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» Extrasolare Planeten
Extrasolare Planeten wurden das erste Mal 1995 entdeckt, ihre Erforschung ist eng mit der Frage verknüpft, ob es erdähnliche Planeten oder sogar extraterrestrisches Leben gibt.

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News

• Ariane-5-Start für Hellas Sat, Inmarsat und ISRO «mehr» «online»
• ChinaSat 9A nach Trägerproblemen auf Position «mehr» «online»
• Anomalie an Bord von SES-Satellit AMC 9 «mehr» «online»
• Hispasats Amazonas 1 im Friedhofsorbit «mehr» «online»
• Doppelerfolg für SpaceX «mehr» «online»
• Russland: Sojus-Start mit geheimer Nutzlast «mehr» «online»


» Ariane-5-Start für Hellas Sat, Inmarsat und ISRO
03.07.2017 - Am 28. Juni 2017 startete um 23:15 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Kommunikationssatellitenbetreiber Inmarsat und Hellas Sat sowie die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.
Der vierte Ariane-5-Flug im Jahr 2017 …
... begann um 18:15 Uhr Ortszeit Kourou auf der Startrampe ELA-3. Transportiert wurden bei der Mission VA238 mit einer Ariane-5-ECA der indische Kommunikationssatellit GSAT 17 (Masse beim Start 3.477 kg, unbetankt 1.480 kg) und der europäische Kommunikationssatellit Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN (Startmasse 5.780 kg, unbetankt 4.197 kg). Bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen wurden laut Arianespace 10.177 kg Nutzlast befördert.

Die beiden Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung von RUAG mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von rund 2.400 kg untergebracht. Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN wurde als erster der Satelliten etwas über 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der Nutzlasttragstruktur SYLDA (SYLDA ist die Abkürzung von "Système de Lancement Double Ariane", Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA wurde GSAT 17 dann rund 39 Minuten nach dem Start freigegeben.

Die zwei Satelliten werden aus dem erreichten Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 250 km über der Erde und einem geplanten Apogäum von 35.786 km über der Erde mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von circa 3 Grad bewerkstelligen.

Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN ...
… ist eine Konstruktion von Thales Alenia Space aus Cannes in Südfrankreich und basiert auf der Satellitenplattform Spacebus 4000 C4. Inmarsats und Hellas Sats neuer Satellit soll im geostationären Orbit eine Position im Bereich von 39 Grad Ost in Kolokation mit Hellas-Sat 2 beziehen, um von dort insbesondere Empfänger in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika südlich der Sahara und auf Routen des Luftverkehrs zu versorgen. Dafür ist er mit 47 Ku-Band-Transpondern ausgerüstet, von denen später im Betrieb noch 44 verfügbar sein sollen. Außerdem gibt es an Bord ein Ka-Band-Transpondersystem, und eine S-Band-Kommunikationsnutzlast.

Die Ka- und Ku-Band-Hardware will Hellas Sat zur Direktausstrahlung und Verteilung von hoch und sehr hoch aufgelösten Fernsehprogrammen und anderen Kommunikationsdiensten verwenden.

Die S-Band-Technik an Bord von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN zur Versorgung von Passagieren im Luftverkehr mit Wifi-Verbindungen hat Inmarsat zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt. Entsprechend seiner Aufgabe hat das neue System die Bezeichnung EAN für European Aviation Network, auf Deutsch etwa: Europäisches Netzwerk für den Luftverkehr.

Funkstationen am Boden als sogenannte ergänzende Bodenkomponenten (complementary gound components, CGCs), die von der Deutschen Telekom betrieben werden, sollen an rund 300 Standorten in Europa bedarfsweise 4G LTE-Verbindungen zu Flugzeugen mit passender Hardware herstellen können. Verbindungen von den CGC-Stationen zu einem Luftfahrzeug erfolgen in einem Frequenzbereich zwischen 1.980 und 1.995 MHz, solche von einem Luftfahrzeug zu einer CGC-Station im Frequenzbereich zwischen 2.170 und 2.185 MHz. Vorgesehen ist, dass die Flugzeug-Hardware selbständig zwischen dem Empfang vom Boden und dem via Satellit umschaltet, um den Nutzern im Flugzeug eine möglichst unterbrechungsfreie Funknetznutzung via WLAN ermöglichen.

Die Deutsche Telekom erwartet, alle geplanten CGC-Stationen bis spätestens zum 1. Januar 2018 in Betrieb nehmen zu können. Die in der spanischen Hauptstadt Madrid ansässige International Consolidated Airlines Group S.A, (IAG), eine Holdinggesellschaft, zu der unter anderem die Fluggesellschaften British Airways und Iberia gehören, will über 300 Flugzeuge mit EAN-Technik ausrüsten lassen und plant, bis Anfang 2019 auf 90 Prozent aller Kurzstreckenverbindungen die neue Funktechnik anbieten zu können.

Mit elektrischer Energie versorgt werden die Satellitensysteme und die rund 12,7 Kilowatt benötigende Kommunikationsnutzlast von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einer Transportkonfiguration von 5 x 2 x 2,2 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 37 Metern geben und bei Betriebsende noch rund 14,5 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können sollen. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs beträgt mindestens 15 Jahre. Inmarsat hofft, den Satelliten rund 17 Jahre nutzen zu können.

An Bord von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN sollen vor allem vier elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke vom Typ SPT-100 mit einem Nominalschub von 83 Millinewton eine lange Betriebsdauer ermöglichen. Das Antriebssystem von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN besitzt außerdem chemische Triebwerke. Zum Abbau der verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und der Ausbildung einer annähernden Kreisbahn gibt es einen Apogäumsmotor aus der Baureihe S400 mit einem Nominalschub von 425 Newton von Airbus Defence and Space, der laut Plan fünf Tage nach dem Start zum ersten Mal zum Einsatz kommen soll. Für Bahnerhalt und Lageregelung gibt es eine Anzahl 10 Newton starker Triebwerke vom Typ S10 des gleichen Herstellers.

Ist Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN erst einmal auf Position im GEO, stehen Inbetriebnahmeüberprüfungen an, die man von einem Satellitenkontrollzentrum im griechischen Nemea aus steuern und überwachen will. Auch bei der späteren kommerziellen Nutzung des Satelliten soll er von Nemea aus bedient und kontrolliert werden. Die Steuerung des Kommunikationsnutzlastteils für den Flugverkehr wird laut Plan allerdings von einem Satellitenkontrollzentrum in Inmarsats Hauptquartier in London aus erfolgen.

Die Kosten für die Satellitenplattform und den Start von Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN haben sich Hellas Sat und Inmarsat geteilt.

GSAT 17, ...
… der 21. Satellit, der auf einer Ariane-Rakete für die ISRO in den Weltraum befördert wurde, ist dazu gedacht, Empfänger in Indien und angrenzenden Regionen von einer Position bei 93,5 Grad Ost im GEO mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationsdiensten zu versorgen. Das neue, auf dem indischen Satellitenbus I-3K (I-3000) basierende Raumfahrzeug erhielt zur Erfüllung seiner Aufgaben eine Kommunikationsnutzlast mit 24 C-Band-Transpondern (für Indien, den Mittleren Osten und Südostasien), 2 Transpondern für das untere erweiterte C-Band (für den südlichen Teil Indiens und die Antarktis), 12 Transpondern für das obere erweiterte C-Band (für Indien und Inseln in der Umgebung) sowie 4 S-Band-Mobilfunktransponder (Mobile Satellite Services, MSS forward & return links, für Indien und angrenzende Gebiete).

Zusätzlich bekam GSAT 17 UHF-Transponder zur Weiterleitung untern anderem von Wetterdaten (Data Relay Transponder, DRT, Datenempfang auf dem Satelliten bei 402,75 MHz, Weiterleitung zu geeigneten Bodenstationen bei 4.506,05 MHz) und zur Meldungsweiterleitung eines satellitengestütztes Such- und Rettungssystems (Satellite Aided Search and Rescue, SAS&R). Das SAS&R bietet globale Empfangsmöglichkeit für Aussendungen von indischem Territorium. Die Notruf-Signale im UHF-Band werden an Bord des Satelliten empfangen, und im erweiterten C-Band an entsprechend ausgerüstete Bodenstationen weitergegeben.

Die Energieversorgung der Satellitensysteme von GSAT 17 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger. Sie sollen rund 6.200 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils 144 Amperstunden.

Aufbau und Struktur von GSAT 17 ähneln nach Angaben des Pressebüros der indischen Regierung denen von GSAT 10. Im Jahre 2010 wurde GSAT 17 als Ersatz für INSAT 3A (NORAD-Nr. 27.714) und INSAT 4B (NORAD-Nr. 30.793) mit einem anvisiertem Startdatum im ersten Quartal 2017 geplant. Im Frühjahr 2015 hatte das indische Kabinett schließlich den Bau des Satelliten zur Bereitstellung von Ersatz- und Reservekapazitäten im All freigegeben.

Mit seinem chemischen Antriebssystem aus einem 440 Newton starken Apogäumsmotor und einer Anzahl von 10 und 22 Newton starken Treibwerken für Lageregelung und Bahnerhalt wird GSAT 17 einige Wochen benötigen, bis er seine Betriebsposition im GEO erreicht hat. Nach dem Aussetzen von der Raketenoberstufe hatte der Satellit nach Angaben der ISRO eine drei Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 249 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.920 km erreicht. Die Überwachung des Satelliten sowie die Steuerung des Satelliten in den GEO obliegt jetzt dem Master Control Facility (MCF) genannten indischen Hauptkontrollzentrum in Hassan.

Das erstes Bahnanhebungsmanöver hat GSAT 17 laut ISRO bereits am 30. Juni 2017 absolviert. Nach einer am 30. Juni um 4:38 Uhr India Standard Time (IST) begonnenen Brennphase des Apogäumsmotors war eine 0,977 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 13.291 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.803 km erreicht. Die 5.912 Sekunden lange Brennphase führte zu einem Orbit, auf dem GSAT 17 15 Stunden und zwei Minuten für eine Erdumrundung benötigt. Ein zweites Bahnanhebungsmanöber erfolgte am 1. Juli 2017. Nach einer um 11:03 Uhr IST begonnenen Brennphase des Apogäumsmotors war eine 0,13 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 30.314 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.812 km erreicht. Die 2.896 Sekunden lange Brennphase führte zu einem Orbit, auf dem GSAT 17 21 Stunden und 39 Minuten für eine Erdumrundung benötigt.

Der letzte Einsatz des Apogäumsmotors, der am 2. Juli 2017 um 8:51 Uhr IST begann und 492 Sekunden dauerte, brachte den Satelliten auf eine 0,088 Grad geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 35.447 km und einem erdfernsten Bahnpunkt von 35.813 km. Noch am gleichen Tag meldete die ISRO das erfolgreiche Entfalten der beiden Solarzellenausleger und der zwei großen Antennenreflektoren von GSAT 17. Laut ISRO waren die entsprechenden Vorgänge um 16:15 Uhr IST abgeschlossen.

Hellas-Sat 3-Inmarsat S EAN alias EuropaSat wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 42.814 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040A, GSAT 17 mit der NORAD Nr. 42.815 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040B. Die Ariane-5-Oberstufe wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 42.816 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040C, die Nutzlasttragstruktur SLYDA mit der NORAD Nr. 42.817 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-040D.

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(Autor: Axel Nantes - Quelle: Arianespace, Hellas Sat, Inmarsat, ISRO, Thales Alenia Space)


» ChinaSat 9A nach Trägerproblemen auf Position
13.07.2017 - Der chinesische Kommunikationssatellit ChinaSat 9A alias SinoSat 4 wurde nach Angaben der China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC) erfolgreich im Geostationären Orbit positioniert. Nach Problemen mit der dritten Stufe seiner Trägerrakete war der Satellit am 18. Juni 2017 auf eine zu niedrige Übergangsbahn gelangt.
Die Übergangsbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächsten Bahnpunkt, von rund 193 Kilometern über der Erde, einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 16.357 Kilometern und einer Neigung der Bahn gegen den Erdäquator von etwa 25,68 Grad entsprach bei weitem nicht dem für das Aussetzen des Satelliten vorgesehenen Orbit. Planmäßig hätte sich ChinaSat 9A mit einer geringen Anzahl von Brennphasen (vermutlich fünf an der Zahl) des an Bord befindlichen Apogäumsmotors aus eigener Kraft in den Geostationären Orbit (GEO) einschießen sollen.

Aus China liegen zwischenzeitlich Informationen vor, die besagen, dass ChinaSat 9A nach zehn vom Satellitenkontrollzentrum Xi’an initiierten und überwachten Bahnmanövern am 5. Juli 2017 erfolgreich an der vorgesehenen Position bei 101,4 Grad Ost im GEO positioniert werden konnte. Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung bestätigen dies.

Die China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC) gab an, die Systeme des Satelliten seien betriebsbereit, und Transponder an Bord seien aktiviert worden. Derzeit erfolgen laut CASC eine Reihe von Tests des Satelliten.

Die ursprünglich geplante Einsatzdauer dürfte sich wegen der zusätzlichen Manöver und des dabei verbrauchten Treibstoffs nicht realisieren lassen. Die Auslegungsbetriebsdauer des von der CASC basierend auf dem chinesischen Satellitenbus DFH-4 aufgebauten dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs liegt bei mindestens 15 Jahren. Was sich davon nun noch umsetzen lässt, wurde chinesischerseits nicht mitgeteilt. Entsprechende Anfragen von Fachjournalisten zur jetzt zu erwartenden Einsatzdauer des angeblich für die Direktausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen für Empfänger in China, Hongkong, Makau und Taiwan gedachten Raumfahrzeugs wurden bisher mit dem Hinweis auf erforderliche Geheimhaltung abgelehnt.

Hinsichtlich der Ursache für den zu niedrigen Absetzorbit wurde in China eine Untersuchung begonnen. Ein erstes Ergebnis deutet auf ein Problem mit einem für die Rollkontrolle der dritten Stufe der verwendeten Rakete vom Typ Langer Marsch 3B/G2 (LM-3B/G2) bzw. Chang Zheng-3B/G2 (CZ-3B/G2) verwendeten Triebwerk hin. Das Triebwerk ist Teil des Lageregelungssystems der Stufe und begann mutmaßlich während einer Freiflugphase nach der ersten Brennphase des YF-75-Hauptantriebs der Stufe Probleme zu bereiten.

ChinaSat 9A (Zhongxing 9A, ZX-9A, 中星9A) alias SinoSat 4 (Xinnuo 4) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.763 und als COSPAR-Objekt 2017-035A.

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(Autor: Axel Nantes - Quelle: CASC, CCTV, CGTN, CGWIC, Xinhua)


» Anomalie an Bord von SES-Satellit AMC 9
22.06.2017 - Nach einer am Morgen des 17. Juni 2017 festgestellten Anomalie an Bord des Kommunikationssatelliten AMC 9 hat man begonnen, seinen Kunden Ersatzkapazitäten auf anderen Satelliten zur Verfügung zu stellen, meldete der Betreiber des Satelliten, SES aus Luxemburg, am 19. Juni 2017. AMC 9 driftet im Geostationären Orbit westwärts.
Laut SES liegt eine signifikante Störung an Bord des von Alcatel - heute Thales Alenia Space – im französischen Cannes ursprünglich für GE Americom gebauten Satelliten vor, die man zusammen mit dem Hersteller untersuche. Gemeinsam arbeite man daran, die Ursache der Störung zu ermitteln, und untersuche Maßnahmen, die eine neuerliche Inbetriebnahme des Satelliten ermöglichen könnten. Noch könne man aber die Folgen der Anomalie nicht endgültig abschätzen.

Für den Fall, dass man zu dem Ergebnis kommt, dass sich AMC 9 nicht mehr sinnvoll einsetzen lassen wird, könnte das der SES-Gruppe einen finanziellen Verlust von bis zu 20 Millionen Euro bescheren. Außerdem könnte laut SES eine einmalige außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von rund 38 Millionen Euro erforderlich werden.

AMC 9 kreist seit dem 7. Juni 2003 um die Erde und war zuletzt bei 83 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) in durchschnittlich rund 35.768 Kilometern über der Erde eingesetzt. Nach Informationen des Branchendienstes Spacenews gab Markus Payer, Sprecher von SES, an, der Satellit drifte langsam (westwärts). Am 19. Juni 2017 bestätigte Payer den Spacenews nach Angaben von Spacenews, dass es für SES erforderlich sei, mit anderen Betreibern Geostationärer Kommunikationssatelliten Kontakt aufzunehmen.

Am 21. Juni 2017 räumte Payer gegenüber den Spacenews laut Spacenews ein, man habe keine Telemetrie vom Satelliten und könne ihn nicht steuern, seine Bahn sei aber stabil und vorhersagbar.

Die Auslegungsbetriebsdauer von AMC 9 war auf 15 Jahre angesetzt. Seine Leermasse lag im Bereich von 2.000 Kilogramm, seine Startmasse bei rund 4.100 Kilogramm. Das auf der Satellitenplattform Spacebus-3000B3 basierende Raumfahrzeug ist mit 24 C-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 Megahertz und 24 Ku-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 Megahertz ausgestattet. Zum Sendebetrieb im C-Band wurden Halbleiterleistungsverstärker (solid state power amplifiers, SSPAs) mit einer Leistung von jeweils 20 Watt verwendet, für Ku-Band-Ausstrahlungen Wanderfeldröhrenverstärker (traveling-wave tube amplifiers, TWTAs) mit einer Leistung von jeweils 110 Watt.

AMC 9 alias AMERICOM 9 und GE 12 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 27.820 und als COSPAR-Objekt 2003-024A.

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(Autor: Axel Nantes - Quelle: ILS, SES, Spacenews)


» Hispasats Amazonas 1 im Friedhofsorbit
25.06.2017 - Der spanische Kommunikationssatellitenbetreibers Hispasat teilte am 23. Juni 2017 mit, dass sein Kommunikationssatellit Amazonas 1 in einen Friedhofsorbit gesteuert und dort abgeschaltet worden ist.
Die Manöver von Amazonas 1, die ihn in einen Friedhofsorbit bringen sollten, hatten am 19. Juni 2017 begonnen. Nach Angaben von Hispasat wird man mit der erreichten neuen Bahn, die in rund 300 Kilometern Höhen-Abstand zum Niveau des Geostationären Orbits (GEO) liegt, den Bestimmungen der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) und des Weltraumschrott-Koordinierungskomitees der Raumfahrtorganisationen hinsichtlich der abzuwickelnden Schritte beim Erreichen des Einsatzendes eines geostationären Kommunikationssatelliten gerecht.

Am 23. Juni 2017 erhielt der Amazonas 1 nach Maßnahmen zur Passivierung sein letztes Kommando zur endgültigen Abschaltung vom Hispasat-Kontrollzentrum Arganda del Rey in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid. Im Rahmen der Passivierung werden üblicher Weise in Tanks und Leitungen verbliebener Treibstoff und Druckgase abgelassen, Akkumulatoren von ihrer Stromversorgung getrennt und entladen, sowie vorher nicht benutzte redundante pyrotechnische Komponenten – das können zum Beispiel Ventile sein - ausgelöst.

Amazonas 1 kreist seit dem 4. August 2004 nach Start auf einer vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarkteten Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe um die Erde. Kurz nach Erreichen der vorgesehenen Einsatzposition und Beginn einer IOT für in-orbit testing genannten Test- und Inbetriebnahmephase am 16. August 2004 wurde ein schleichender Druckverlust in einem seiner Oxidatortanks für sein chemisches Antriebssystem festgestellt. Wegen des vermutlich auf Grund eines fehlerhaften Ventils verursachten Druckverlusts war eine Verkürzung der möglichen Nutzbarkeit des Satelliten als gegeben zu betrachten und sicher, dass das dreiachstabilisierte Raumfahrzeug seine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren nicht erreichen würde.

Zunächst nahm man an, das sich Amazonas 1 trotz des nicht geplanten Verlusts von Stickstofftretoxid sicher zehn Jahre einsetzen lassen würde. Später (2008) vermutete man, nicht mehr als fünf Betriebsjahre realisieren zu können. Schließlich konnte sich der Satellit aber doch über reichlich zwölf Jahre lang kommerziell nutzen lassen. Den Großteil seiner Einsatzzeit verbrachte Amazonas 1 im GEO an einer Position bei 61 Grad West. Ab 2014 stand der Satellit nach einer Vereinbarung mit Intelsat bei 55 Grad West im GEO. Dort wurde er zuletzt auch als Hispasat 55W-1 bezeichnet.

Für Hispasat war Amazonas 1 ein Meilenstein bei der Entwicklung des Geschäfts in Lateinamerika. Der Satellit wurde zur Verbindung und Versorgung von Empfängern in allen Teilen Amerikas, in Europa und in Nordafrika eingesetzt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben war das von Airbus bzw. Astrium auf Basis des Satellitenbus Eurostar-3000S aufgebaute Raumfahrzeug mit 27 C- und 36 Ku-Band-Transpondern ausgestattet worden (19 C- und 32 Ku-Band-Transponder gleichzeitig betreibbar), sowie insbesondere mit einem erstmals im All benutzten AmerHis genannten Kommunikationssystem auf Basis des DVB-Prozessors Alcatel 9343 DVB.

Zum Zeitpunkt des Starts von Amazonas 1 war auch der Einsatz von Lithiumionen-Akkumulatoren zur Stromspeicherung innovativ. Der Satellit war nach dem ebenfalls von Astrium gebauten Eutelsat W3A der zweite Kommunikationssatellit weltweit, der Lithiumionen-Akkumulatoren im Weltraum nutzte. Amazonas 1 besitzt Akkumulatoren des Typs VES 140, die SAFT in seiner Fabrik im französischen Bordeaux produziert und in der Niederlassung Pontiers entworfen, zusammengesetzt und getestet hatte. Zur Ladung der Akkumulatoren und Versorgung der übrigen elektrischen Systeme der Kommunikationsnutzlast und des raumflugtechnischen Teils des Satelliten dienten zwei Solarzellenausleger mit einer elektrischen Leistung von nominal 9,5 Kilowatt bei Betriebsende, von denen die Kommunikationsnutzlast maximal 7,4 Kilowatt benötigte. Die Ausleger geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 35 Metern.

Die Startmasse von Amazonas 1 lag bei 4.545 Kilogramm, seine Leermasse bei 2.121 Kilogramm. Amazonas 1 (AMZ1) alias Hisapsat 55W-1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.393 und als COSPAR-Objekt 2004-031A.

Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:



(Autor: Axel Nantes - Quelle: Astrium, ESA, Hispasat, ILS, Raumfahrer.net)


» Doppelerfolg für SpaceX
25.06.2017 - SpaceX startete BugariaSat-1 am Freitag den 23. Juni 2017, am Sonntag den 25. Juni 2017 10 Satelliten für die Iridium-Konstellation. Beide Male gelingt die Bergung der ersten Stufe.
Das war ein erfolgreiches Wochenende für das Transportunternehmen SpaceX. Am Freitag, den 23. Juni 2017, startete man erfolgreich den Sateliten BulgariaSat-1 auf einer Falcon 9 Rakete und am Sonntag, den 25. Juni 2017, den zweiten Flug für Iridium mit 10 Satelliten. Eine Rakete startete vom Kennedy Space Center in Florida, eine von Vandenberg in Kalifornien. Beides Mal gelang die Bergung der ersten Stufe auf einem der beiden autonomen Drohnenschiffe.

Bei BulgariaSat-1 war auch zum zweiten Mal eine bereits zuvor geflogene Stufe im Einsatz. Diese Stufe hatte zuvor im Januar den ersten Start mit 10 Iridium-Satelliten absolviert.

Aber auch die Iridiummission von Sonntag war nicht ohne Besonderheit: zum ersten Mal flogen die neuen Gridfins aus Titan, die bessere Steuerungsmöglichkeiten bieten und den Wiedereintritt ohne Schaden überstehen, sodass sie problemlos wiederverwendet werden können.

Auch wenn man im europäischen Raumtransport von Wiederverwendbarkeit eher weniger hält, ist es doch auffällig, dass nach SES mit BulgariaSat schon wieder ein europäischer Kunde das Risiko eingeht mit einer bereits zuvor geflogenen Stufe zu fliegen. Offenbar ist man von Satellitenbetreiberseite deutlich risikofreudiger als von Raketenbauerseite.

BulgariaSat-1 ist ein Satellit, der für die Firma BulgariaSat gestartet wurde. Der Wert des kompletten Projektes beträgt 235 Millionen Dollar. In einem Interview erzählte der Chef von BulgariaSat, dass ein solches Projekt ohne SpaceX nicht zu diesem Preis möglich gewesen wäre. Der Satellit wurde von SSL gebaut und hat eine geplante Lebensdauer von 15 Jahren.

Die neue Iridiumkonstellation kostet ca. 3 Milliarden Dollar und soll die erste Generation von Satelliten ablösen. Iridium bietet weltweite Kommunikationsdienste an, z.B. für Schiffe. Iridium hat einen 492 Millionen Dollar Vertrag mit SpaceX über den Start von 70 Iridiumsatelliten auf vermutlich 7 Falcon 9 Raketen.


(Autor: Tobias Willerding - Quelle: SpaceX)


» Russland: Sojus-Start mit geheimer Nutzlast
27.06.2017 - Am 23. Juni 2017 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete vom Typ Sojus-2.1w mit einer nicht näher bezeichneten Nutzlast an Bord. Letztere wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.519 versehen.
Der Start der Sojus-2.1w mit der Seriennummer 78072003 und der Nutzlastverkleidung 98 KS 1000-0 mit zwei auffälligen seitlichen Ausbuchtungen erfolgte von der Rampe 4 des Startkomplex 43 in Plessezk. Exakte Startzeit für die dritte Rakete dieser Bauart war 21:04 Uhr und 39 Sekunden Moskauer Zeit (18:04 Uhr und 39 Sekunden Weltzeit / UTC).

Gegen 21:06 Uhr Moskauer Zeit (18:06 Uhr UTC) wurde die Rakete mit ihrer Nutzlast im Fluge vom Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO - Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau erfasst, meldete das russische Online-Magazin Lenta. Um 21:12 Uhr Moskauer Zeit (18:12 Uhr UTC) trennte sich die Orbitaleinheit der Rakete aus Wolga-Oberstufe und der Nutzlast nach rund acht Minuten Flug von der zweiten Stufe der Sojus-2.1w.

Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete, dass die Nutzlast am 23. Juni 2017 schließlich um 22:27 Uhr Moskauer Zeit (19:27 Uhr UTC) durch das Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte auf der geplanten Erdumlaufbahn beobachtet werden konnte. Die Agentur meldete außerdem, dass zum neuen Satelliten nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums eine stabile Kommunikationsverbindung bestehe und die Bordsysteme normal arbeiteten.

Wenig konkret ist die Funktionsbeschreibung für den neuen Erdtrabanten. Laut Interfax habe das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, der Satellit basiere auf einer Plattform, die mit Nutzlasten für unterschiedliche Aufgaben ausgerüstet werden könne. Darunter seien Instrumente zur Erdbeobachtung und zur Beobachtung von Objekten im All. Möglich ist also beispielsweise eine Mission im Dienste der Geodäsie, oder eine zur Weltraumüberwachung. Der Start des Satelliten erfolgte nach einer Meldung des russischen Verteidigungsministeriums für das russische Verteidigungsministerium und wurde unter der Leitung des Generalmajors Alexander Golowko abgewickelt.

Kosmos 2.519 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.798 und als COSPAR-Objekt 2017-037A. Im Rahmen des Starts gelangten zwei weitere Objekte ins All. Sie sind katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.799 und als COSPAR-Objekt 2017-037B sowie mit der NORAD-Nr. 42.800 und als COSPAR-Objekt 2017-037C.

Die US-amerikanische Weltraumüberwachung ermittelte für die in den Weltraum gebrachten Objekte anfänglich Bahndaten wie folgt:

  • 2017-037A / 42.798: 654 x 669 km, Inklination 98,05 Grad – Nutzlast
  • 2017-037B / 42.799: 652 x 669 km, Inklination 98,05 Grad – eventuell Oberstufe Wolga
  • 2017-037C / 42.800: 284 x 650 km, Inklination 98,06 Grad – eventuell 2. Stufe der Sojus-2.1w

Der Journalist Anatoly Zak berichtete, dass die Wolga-Oberstufe nach Informationen aus der russischen Raumfahrtindustrie am Ende ihrer Mission zum vorgesehenen Zeitpunkt abgebremst habe, und Systeme an Bord der Stufe anschießend deaktiviert worden seien.


(Autor: Axel Nantes - Quelle: Interfax, Lenta, Russianforces, Russisches Verteidigungsministerium, A. Zak)



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"InSpace" Magazin #571
ISSN 1684-7407


Erscheinungsdatum:
17. Juli 2017
Auflage: 8369 Exemplare


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