InSight: Mars bebt wie Schwäbische Alb
InSight: Mars bebt wie Schwäbische Alb
Raumfahrt-Meldungen
Astronomie-Meldungen
Kurzmeldungen
News-Übersicht
News-Archiv
Alle Meldungen
RSS-Newsfeed
Autor: Günther Glatzel / 11.02.2009, 19:05:26 Uhr

Russland will sich weiter hinaus wagen

Seit etwa einem Jahr arbeiten russische Wissenschaftler an der Ausarbeitung einer Mission zum Jupiter und seinem Mond Europa. Diese Mission soll auf einer Konferenz am Institut für Weltraumforschung in Moskau diskutiert werden.

RIA Nowosti
Druckansicht RSS Newsfeed
NASA/Celestia

Der Gasgigant Jupiter und sein eisgepanzerter Mond Europa
(Bild: NASA/Celestia)
Wenn daraus ein konkretes Projekt wird, dann würde die russische Raumfahrt erstmals eine Mission zu einem der riesigen Gasplaneten unseres Sonnensystems wagen.

Oleg Korabljow, stellvertretender Direktor des Instituts für Weltraumforschung, gab gegenüber Nowosti im Vorfeld der Konferenz Auskunft über Ziele und Bedingungen. So ist man sich bewusst, dass bei einem Flug zum Jupiter mit komplizierten Bedingungen zu rechnen ist. Dazu gehört auch die hohe Strahlung. Das Ziel des Landers, der Mond Europa, liegt im Inneren des Strahlungsgürtels des Gasplaneten. Auch die Landung auf dem Jupitermond stelle eine gewaltige Herausforderung dar. Da man aber davon ausgeht, dass es unter einem Eispanzer flüssiges Wasser gibt, stellt gerade dieser Mond ein sehr interessantes Ziel dar.

Falls die Finanzierung 2014 beginnt, rechnet man mit einem Missionsstart um das Jahr 2020 herum. Explizit wurde auch erwähnt, dass man mit einer Beteiligung der ESA am Projekt rechnet. An der Konferenz nehmen sowohl Vertreter der NASA als auch der ESA teil.

 
Navigation
Nach oben © Raumfahrer Net e.V. 2001-