ASPECS: Wie Galaxien ihre Sterne produziert haben
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Autor: Günther Glatzel / 05. Juni 2012, 12:09 Uhr

Sonnenaufgangszeiten für den 6. Juni

Hier eine kurze Zusammenstellung von Sonnenaufgangszeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (Newsimage: NASA)

Quelle: Sterne und Weltraum, Mondkalender-Online, NASA
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Bereits mit Sonnenaufgang sind etwa zwei Drittel der Transitphase absolviert. Gegen 6.35 Uhr MESZ beginnt bereits der Austritt aus dem Bereich der Sonnenscheibe. Dabei ist ein interessanter Effekt zu beobachten: Zwischen Sonnenrand und Venusscheibe scheint sich eine dunkle Verbindung zu bilden, so dass die Form des Planeten einem Tropfen ähnelt. Wenige Minuten später sieht man in einem guten und gegen Sonnenlicht abgeschirmten Teleskop einen kleinen Lichtsaum um einen Teil der Venus. Dieser wird durch deren Atmosphäre verursacht.

Ort Sonnenaufgang (in MESZ)
Frankfurt/Oder und Rostock 4.42 Uhr
Berlin und Cottbus 4.46 Uhr
Dresden 4.53 Uhr
Hamburg 4.54 Uhr
Magdeburg 4.55 Uhr
Leipzig 4.56 Uhr
Chemnitz und Wien 4.57 Uhr
Bremen 5.01 Uhr
Hannover 5.02 Uhr
Erfurt und Graz 5.04 Uhr
Regensburg und Salzburg 5.09 Uhr
Nürnberg 5.11 Uhr
Dortmund und München 5.15 Uhr
Essen 5.17 Uhr
Frankfurt/Main 5.18 Uhr
Innsbruck 5.19 Uhr
Köln 5.20 Uhr
Stuttgart 5.22 Uhr
Zürich 5.31 Uhr
Basel 5.34 Uhr
Bern 5.39 Uhr

Weltweit werden Hunderttausende Amateuraustronomen versuchen, einen Blick auf das Spektakel zu erhaschen. In Mitteleuropa kann leider nue etwa das letzte Drittel des Transits beobachtet werden. Je weiter nördlich und östlich der Standort ist, umso günstiger.

Hoffen wir auf passendes Wetter, wo wir doch größtenteils bei der letzten Sonnenfinsternis und den letzten beiden Mondfinsternissen in weiten Teilen Mitteleuropas durch mehr oder weniger dichte Wolken an einer Beobachtung gehindert wurden.

Auch das Hubble Space Telescope beteiligt sich an der Beobachtungskampagne. Allerdings kann man das Teleskop nicht direkt auf die Sonne ausrichten, die Sensoren würden diese Lichtflut nicht überstehen. Stattdessen visiert man eine bestimmte Region auf dem Mond an, um aus dem reflektierten Licht Daten über die Venusatmosphäre zu gewinnen. Beim Transit durchdringt etwa ein Hunderttausendstel des Sonnenlichtes, das in unsere Richtung abgestrahlt wird, die Venusatmosphäre. Das Licht trifft auch auf den Mond und wird von diesem teilweise reflektiert. Mit Hubble wird 7 Stunden lang das reflektierte Licht aus der Region um den Krater Tycho spektroskopisch erfasst. Da man dann das Licht vor, während und nach dem Venustransit untersucht hat, kann man recht genaue Aussagen über dessen Veränderung durch die Venusatmosphäre machen.

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