CHEOPS und der Transit der Sternenbegleiter
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Autor: Martin Ollrom / 16. September 2004, 11:13 Uhr

Achtung! Io Staub

Der Jupiter-Mond Io schießt kleine vulkanische Geschosse auf sich nähernde Raumsonden.

SpaceRef
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Jupiters-Mond Io ist der Himmelskörper mit dem aktivsten Vulkanismus im Sonnensystem und er hat eine Oberfläche auf der sich unzählige Vulkane befinden. Zischend speit er Feuer-Fontänen in die Luft. Bei einem Ausbruch werden Gase und Staub in den Weltraum geblasen - und das über 400 Kilometer hoch. Das geht einfach andauernd so weiter, weil es Ausbrüche am laufenden Band gibt. Die emporragenden Rauchfontänen bilden dann einen wunderschönen anwachsenden Bogen, ehe die Asche wieder auf Io zurückfällt, irgendwie umheimlich aber wunderschön.



Eine künstlerische Darstellung eines Io-Vulkanausbruchs (Grafik: NASA/JPL)
Die Grenzen dieser Rauchfontänen reichen bis in den Weltraum und teilweise gefrieren sie auch. Aufgrunddessen glauben Wissenschaftler: „Es schneit gefrorene Asche, Staub und Gas!“ Schwefelhaltige Flocken bilden sich an der Spitze dieser Rauchfontänen und treiben sanft zu Boden um Ios farbenfrohe Oberfläche zu erweitern.

Etwas unerwartetes passiert während dieses "schneien". Am Scheitelpunkt dieser Fontänen sollte alles umkehren und wieder auf Io zurückkommen, was es aber nicht tut. Erste Messungen bezüglich Gefahren rund um Io gibt es seit der NASA-ESA Sonde Ulysses, die 1992 den Jupiter erforschte und vor kurzem wieder zu Jupiter zurückkam. Auf jeden Fall sollten zukünftige Jupiter-Missionen mit einem Schutzschild ausgestattet werden, das diese entgegenkommenden Trümmer und Geschosse abwehren kann.
 
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