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Autor: Günther Glatzel / 26. Dezember 2009, 14:24 Uhr

Magnetfeld der Lokalen Interstellaren Wolke

Die Auswertung von Messdaten der Voyager-Sonden ergab neue Erkenntnisse über die Stärke des Magnetfeldes der sogenannten Lokalen Interstellaren Wolke.

Quelle: NASA, Raumcon
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Diese umgibt unser Sonnensystem und besitzt eine größte Ausdehnung von etwa 30 Lichtjahren. Ihre Temperatur liegt bei 6000 °C. Sie besteht im Wesentlichen aus Wasserstoff- und Heliumgas, steht aber von expandierenden Gasen unter Druck, die bei einer ganzen Reihe von Supernovae vor etwa 10 Millionen Jahren ins All geschleudert wurden. Eigentlich sollten diese Gase die Lokale Interstellare Wolke kollabieren lassen oder auseinanderreißen.

Messungen der Voyager-Sonden, welche die eigentliche Wolke zwar noch nicht erreicht haben, trotzdem aber die Auswirkungen ihres Magnetfeldes detektieren können, ergaben nun mit etwa 400 bis 500 pT (Picotesla) eine deutlich höhere Flussdichte als erwartet. Da die einströmenden Gase ionisiert sind, werden deren geladene Teilchen durch das Magnetfeld der Wolke beeinflusst. Die Lokale Interstellare Wolke erreicht damit eine bereits beobachtete und nun erstmals erklärbare Stabilität.

Die neuen Erkenntnisse werden im Detail im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht. Unser Sonnensystem durchfliegt die Wolke seit etwa 150.000 Jahren und wird sie in etwa 20.000 Jahren verlassen.

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