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04. Juli 2009 um 21:09 Uhr / Autor: Thomas Weyrauch | Quelle: Solaris Mobile, SES, ILS | |
| Versicherungsschutz für S-Band-Antennenprobleme
Solaris Mobile, ein Jointventure der Satellitenbetreiber Eutelsat und SES Astra mit Sitz im irischen Dublin, teilte am 1. Juli 2009 mit, man habe für die problembehaftete S-Band-Nutzlast des Satelliten Eutelsat W2A Versicherungsanspruch geltend gemacht.
Solaris Mobile wollte die S-Band-Nutzlast des am 3. April 2009 gestarteten Kommunikationssatelliten W2A insbesondere auch für ein Projekt mit mobilen Empfangsgeräten für Digitalfernsehen verwenden. Wesentliche Abweichungen der Leistung der S-Band-Nutzlast von den vorher festgelegten Leistungsdaten gehen möglicherweise auf ein Problem mit der zugehörigen Antenne zurück. Empfangene Telemetriedaten sprachen für die vollständige Entfaltung der Antenne, die eingeschränkten Leistungsdaten sprechen allerdings für ein Problem mit der Form der Antenne.
Die S-Band-Nutzlast zeige in einigen entscheidenden Belangen Inkompatibilitäten hinsichtlich der festglegten Spezifikationen. Solaris Mobile geht davon aus, daß diese Inkompatibilitäten den Versicherungsschutz für die gesamte S-Band-Nutzlast wird greifen lassen. Eine eingeschränkte kommerzielle Nutzbarkeit der S-Band-Nutzlast des im Geostationären Orbit an einer Position bei 10 Grad Ost stationierten Satelliten hält man weiterhin für möglich.
Eine Beschädigung der Antenne beim Transport des Satelliten auf einer Proton-Rakete wird Seitens des Vermarkters der Rakete International Launch Services (ILS) ausgeschlossen. Die Bedingungen für den Satelliten sollen sich während des Fluges auf der Rakete innerhalb der im Benutzerhandbuch für die Kunden der Rakete definierten Werte bewegt haben, die bei Tests des Satelliten verwendeten Parameter wurden mit guten Abstand nicht erreicht, hatte ILS am 11. Juni 2009 auf Anfrage von Space News mitgeteilt.
Eutelsat W2A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34710 bzw. als Objekt 2009-016A.
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01. Juli 2009 um 11:43 Uhr / Autor: Günther Glatzel | Quelle: NASA | |
| NASA bildet neue Astronautenkandidaten aus
Zum zwanzigsten Mal seit 1959 hat die NASA eine neue Astronautengruppe benannt.

 Die neun neuen Raumfahreranwärter der NASA. (Bild: NASA) | Sie besteht aus neun Personen unterschiedlicher Herkunft und Qualifikation, 3 Frauen und 6 Männer. Ihre Ausbildung soll im August beginnen. Zum letzten Mal waren zuvor 2004 elf Astronautenkandidaten ausgewählt worden, von denen einige mittlerweile im Weltall waren.
Die "Klasse von 2009" besteht aus der Medizinerin Serena M. Aunon (33), der Technikerin Jeanette J. Epps (38), den Luftwaffenoffizieren Jack D. Fischer (35) und Michael S. Hopkins (40), dem Mediziner Kjell N. Lindgren (36), der Biomedizinerin Kathleen Rubins (30), den Navy-Testpiloten Scott D. Tingle (43) und Gregory R. (Reid) Wiseman (43) sowie dem Army Lt. Colonel Mark T. Vande Hei (42).
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30. Juni 2009 um 22:23 Uhr / Autor: Günther Glatzel | Quelle: Roskosmos | |
| Sirius FM 5 im All
Der Satellit übernimmt nach Erreichen der Geostationären Umlaufbahn Radiodienste für die USA, Kanada, Mexiko und die Karibik im Auftrage der Sirius-Kommunikationsgesellschaft.
Sirius FM 5 ist empfängt im X-Band und strahlt im S-Band mit einer Sendeleistung von etwa 20 kW aus. Damit gehört er zu den leistungsstärksten Satelliten, die jemals gebaut wurden. Basis für den beim Start 5.820 kg schweren Satelliten ist die LS-1300-Plattform von Space Systems Loral, die Funktionsdauer wird mit 15 Jahren geplant. Die entfaltbare Sendeantenne hat einen Durchmesser von 9 Metern.
Sirius FM 5 ergänzt in geostationärer Position die Dienste der bisherigen drei Sirius-Satelliten in hochelliptischen Umlaufbahnen. Der Start mit einer russischen Proton-M mit Briz-M-Oberstufe erfolgte heute um 21:10 Uhr MESZ von Baikonur aus und wurde von International Launch Services (ILS) in Auftrag gegeben.
Der Start von Sirius FM 5 ist der fünfte Proton-Flug in diesem Jahr und der dritte im Auftrag von ILS. Die Proton ist die gegenwärtig stärkste russische Trägerrakete und wird von Chrunitschew hergestellt und vermarktet. Bei mehr als 340 Starts weist sie eine Zuverlässigkeitsrate von 94% auf.
Sirius FM 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 35493 bzw. als Objekt 2009-034A.
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30. Juni 2009 um 22:01 Uhr / Autor: Günther Glatzel | Quelle: Roskosmos | |
| Progress-M 02M abgekoppelt
Das unbemannte Transportraumschiff Progress-M 02M hat heute abend, 20:27 Uhr MESZ, wie geplant von der Internationalen Raumstation ISS abgelegt.
Zuvor war es mit Abfällen beladen worden. Der Frachter hatte zuvor etwa 2,5 Tonnen Versorgungsgüter, Treibstoffe, Atemgase, Ersatzteile und Experimentiermaterial zu ISS gebracht.
Normalerweise ist damit die Mission eines Progress-Raumschiffes beendet. Diesmal allerdings soll Progress-M 02M, der zweite Progress-Frachter mit digitaler Steuerung, dazu verwendet werden, die Anfang Juni an Swesda-Zenit installierten Rendezvoussysteme zu testen. Dazu soll sich der Frachter am 12. Juli von oben her nähern und die dabei anfallenden Messwerte für Entfernung und Relativgeschwindigkeit überprüft werden.
Für November 2009 ist der Start eines speziellen Progress-Frachters geplant, der ein neues Ausstiegs-, Kopplungs- und Experimentiermodul zur ISS bringen soll. Dieses wird seinen Vorgänger Pirs, der momentan an Swesda-Nadir angedockt ist, ersetzen. Pirs ist seit 2001 Teil der ISS, hat aber seine Garantiedauer bereits überschritten. Wahrscheinlich 2012 soll ein größeres Modul an Swesda-Nadir angekoppelt werden. Zuvor werden aber wahrscheinlich noch die beiden Strela-Kranarme von Pirs zum neuen Modul, das gegenwärtig noch unter der Bezeichnung MIM 2 (für Mini-Forschungsmodul) läuft, transportiert.
Sojus-TMA 14 soll demnächst den Platz von Progress-M 02M einnehmen. Dazu werden die drei Besatzungsmitglieder am 3. Juli in ihr Raumschiff wechseln, abkoppeln und wenige Minuten später wieder an Pirs andocken. Damit wird der Weg für Progress-M 67 frei, das am Heck der Station in Idealposition für Bahnanhebungsmanöver der gesamten Station sein wird. Mit Progress-M 02M war ein solches Reboost-Manöver nicht möglich.
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27. Juni 2009 um 11:25 Uhr / Autor: Günther Glatzel | Quelle: ESA | |
| ESA baut Deep-Space-Antenne in Argentinien
Die Europäische Raumfahrtorganisation wird ihre dritte große Tiefraumantenne zum Empfang von Daten von Raumsonden in Argentinien bauen.

 Die 35-Meter-Anlage im spanischen Cebreros. (Bild: ESA) | Als Standort wurde eine gebirgige Wüstenregion der Voranden etwa 1.200 Kilometer westlich von Buenos Aires, in der Nähe der Stadt Malargüe in der Provinz Mendoza gewählt. Hier herrschen insofern ideale Bedingungen, als dass es in der dünn besiedelten Region kaum Interferenzen mit Mobilfunksignalen geben wird. Dies garantiert die argentinische Kommunikationskommission für einen längeren Zeitraum.
Die Empfangsschüssel hat einen Durchmesser von 35 Metern und wiegt etwa 800 Tonnen. Die Anlage entspricht damit den beiden Stationen in Cebreros (Spanien) und New Norica (Australien). Durch die Verteilung der drei Antennen über den gesamten Erdball wird ab Vollendung der neuen Anlage bei Malargüe rund um die Uhr eine 360-Grad-Überwachung aller Tiefraummissionen der ESA möglich.
ESTRACK, das Empfangsnetzwerk der ESA, verfügt außerdem über sieben 15-Meter-Antennen und eine Vielzahl weiterer, kleinerer Anlagen rund um die Welt. Der rechtliche Rahmen für die neue Anlage soll bis August abgesteckt sein und die endgültige Zustimmung der ESA wird für Oktober erwartet.
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26. Juni 2009 um 22:58 Uhr / Autor: Günther Glatzel | Quelle: CICLOPS | |
| Ein Schatten auf Mimas
Mitte Mai konnten die Instrumente der Saturnsonde Cassini einen flüchtigen Blick auf eine Mimasfinsternis werfen. Verursacht wurde sie durch den Nachbarmond Enceladus.

 Der Saturnmond Mimas - unbeschattet. (Bild: NASA/JPL) | Viele Saturnmonde umlaufen ihren Planeten in derselben Bahnebene wie die Saturnringe. Dadurch kommt es zu häufigen Begegnungen dieser Trabanten. Finsternisse sind allerdings eher selten, da die Sonne selbst nur kurze Zeit direkt auf die Kante dieser Bahnebene scheint. Dies aber ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass der Schatten eines Mondes der Bahnebene auf einen anderen fallen kann.
Im Augenblick ist dies aber der Fall und so hatte man am 13. Mai das Glück, eine durch Enceladus verursachte Finsternis auf Mimas abzulichten. Cassini war dabei 1,3 Millionen Kilometer von Mimas entfernt und machte mittels Teleobjektivkamera insgesamt 7 Bilder im Abstand von jeweils 30 Sekunden. Diese wurden später zu einem Minifilm kombiniert.
Diesen Film gibt es hier als Flash-Animation des Cassini Imaging Central Laboratory for Operations CICLOPS zu sehen.
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26. Juni 2009 um 19:02 Uhr / Autor: Thomas Weyrauch & Günther Glatzel | Quelle: Roskosmos | |
| Erste postsowjetische Triebwerksentwicklung
Am 26. Juni 2009 berichtete die russische Raumfahrtagentur Roskosmos, dass die Brennversuche mit dem Flüssigkeitsraketentriebwerk 14D23/RD-0124A erfolgreich abgeschlossen werden konnten.


Das Triebwerk RD-0124A im Teststand. (Bild: Roskosmos) | Das Triebwerk ist die erste komplette Neuentwicklung seit Auflösung der Sowjetunion. Es liefert über 300 Sekunden einen Schub von etwa 300 kN und kommt sowohl in der überarbeiteten Sojus-2-Trägerrakete (Sojus 2-1b) als auch im vorgesehenen zukünftigen Arbeitspferd der russischen Raumfahrt, der Angara, zum Einsatz. Während die Sojus 2 bei Progress entwickelt und gebaut wird, stammt die Angara von Chrunitschew. Bisher werden deren universelle Raketenmodule in Einzelfertigung gebaut. Die Serienfertigung soll 2012 in Omsk anlaufen. Im gleichen Jahr soll auch der Erststart einer Angara erfolgen, wie vorgestern offiziell bekannt wurde.
Über 180 Brennversuche haben mit dem RD-0124A stattgefunden, teilweise unter extremen Bedingungen. Dabei konnte die hohe Zuverlässigkeit des Triebwerks nachgewiesen werden. Das RD-0124A verbrennt effizient Kerosin und flüssigen Sauerstoff und wird als leistungsstarkes Oberstufentriebwerk eingesetzt. Bei der Sojus 2-1b kam es in den vergangenen beiden Jahren bereits zweimal zum Einsatz, unter anderem beim Start des europäischen Planetensuchers COROT.
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19. Juni 2009 um 17:12 Uhr / Autor: Lars-C. Depka | Quelle: NASA | |
| Impaktziel von LCROSS von der Erde aus eingegrenzt
Ein Navigationssystem für LCROSS ist es nicht ganz, was das zum Deep Space Network (DSN) der NASA zählende Goldstone Radar- und Kommunikationskomplex liefert, so aber doch die detailliertesten Übersichtskarten eines 500 mal 400 Kilometer großen Gebietes, die es jemals gab.


LCROSS` Aufschlagsregion am Mondsüdpol, rund 500 mal 400 Kilometer groß (Bild: NASA) | Hauptziel des gestern gestarteten Lunar Crater Observation and Sensing Satellite (LCROSS) ist der Nachweis von Wassereis bzw. seine Abwesenheit durch das Absetzen eines schweren Impaktors auf einen der in permanenter Dunkelheit liegenden Krater der lunaren Südpolarregion.
Um den aussichtsreichsten Kandidaten für den geplanten Einschlag in der zerklüfteten Region zu identifizieren, wurde mittels der 70-Meter-Antenne über 90 Minuten ein 500 Kilowatt starkes Radarsignal auf die 373.000 Kilometer lange Reise zum Mond geschickt. Die nur 2,5 Sekunden später aufgefangenen Reflexionssignale erlauben die Aufarbeitung zu einer topographischen Karte mit einer Auflösung von 40 Metern pro Pixel und einer Niveaugenauigkeit von +/- fünf Metern von einer Region unseres vertrauten Begleiters, die seit Anbeginn der Zeit verborgen lag.
Die hochaufgelösten Aufnahmen finden Sie hier (Höhen farblich kodiert) und hier (schwarz/weiß). Mehr Informationen zu LCROSS und dem gemeinsam gestarteten Lunar Reconnaissance Orbiter finden Sie hier.
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19. Juni 2009 um 14:15 Uhr / Autor: Karl Urban | Quelle: ESA | |
| Erfolgreiches First Light für Herschel
Das Infrarot-Teleskop Herschel der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) hat sein erstes astronomisches Objekt abgebildet. Die beteiligten Wissenschaftler sprechen von einem sehr guten ersten Resultat.


Überlagerung dreier Wellenlängen ergaben diese Aufnahme von M51. (Bild: ESA und PACS Consortium) | Ziel der ersten Aufnahme Herschels war die Spiralgalaxie M51, von der ebenfalls Aufnahmen des Vorgängerteleskops Spitzer der NASA vorliegen. Im Vergleich zu dieser unwesentlich älteren Aufnahme zeigt das ESA-Teleskop, welches Potential in ihm steckt. Immerhin wurde dieses First Light mit völlig unkalibrierten Instrumenten vorgenommen.
Die Aufnahme zeigt die von Charles Messier 1773 entdeckte Whirlpool-Galaxie in drei Wellenlängen von 70, 100 und 160 Mikrometern, die dann übereinander gelegt wurden. Das Bild wurde durch Herschels Photoconductor Array Camera and Spectrometer (PACS) aufgenommen.
Nach seinem Start am 14. Mai 2009 war am 14. Juni die Schutzabdeckung für das 3,5 Meter durchmessende Teleskop geöffnet worden. Die hocheffektive Helium-Kühlung war problemlos angelaufen. Die ersten Bilder zeigen, dass die rund eine Milliarde Euro teure Mission ihre wissenschaftlichen Ziele erreichen kann.


Vergleich der M51-Aufnahme von Herschel mit der besten Aufnahme des NASA-IR-Teleskops Spitzer (Bild: Links: NASA/JPL-Caltech/SINGS, rechts: ESA and the PACS Consortium) | Raumcon
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10. Juni 2009 um 20:09 Uhr / Autor: Günther Glatzel | Quelle: ORF | |
| Schrumpfender Riesenstern in der Nachbarschaft
Wie amerikanische Astronomen durch Messungen über 15 Jahre hinweg festgestellt haben, schrumpft der rote Riesenstern Beteigeuze.

 Beteigeuze vom Hubble Space Telescope aufgenommen. (Bild: Andrea Dupree (Harvard-Smithsonian CfA); Ronald Gilliland (STScI); NASA; ESA) | Beteigeuze ist ein alternder Riese im Sternbild Orion mit einem Durchmesser von jetzt noch 1,38 Milliarden Kilometern. Zum Vergleich: die Erdbahn hat einen Durchmesser von nur 300 Millionen Kilometern. Befände sich der 10.000-mal lichtstärkere Beteigeuze in unserem Sonnensystem, so wären alle Planeten bis zum Jupiter innerhalb seines Radius.
Mit 640 Lichtjahren Entfernung ist er in astronomischen Maßstäben gerechnet immerhin in unserer Nachbarschaft. Aufgrund dieser Tatsache erscheint der Stern in guten Teleskopen auch als Scheibe, nicht nur als Punkt. Deshalb lässt sich seine Größe recht genau vermessen. Während der regelmäßigen Messungen mit mehreren Teleskopen, die seit 1993 unter Mitwirkung bzw. Leitung des US-Astronomen Charles Townes durchgeführt wurden, ergab sich im infraroten Licht (11,15 Mikrometer Wellenlänge) eine Verringerung des Sichtwinkels von zunächst 56 auf 47 Millibogensekunden, was auf die Entfernung umgerechnet einem Durchmesser von 1,64 bzw. 1,38 Milliarden Kilometern entspricht und damit einer Verkleinerung um etwa 15%.
Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass sich der Schrumpfungsprozess beschleunigt.
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04. Juni 2009 um 21:37 Uhr / Autor: Tobias Willerding | Quelle: Space Adventures | |
| Kanadier ist nächster Weltraumtourist
Der Kanadier Guy Laliberté fliegt als nächster Weltraumtourist im September zur ISS
SpaceAdventures hat heute bekannt gegeben, dass der Kanadier Guy Laliberté als nächster Weltraumtourist im September zur ISS fliegen wird. Der Platz in der Kapsel von Sojus TMA-16, der eigentlich für einen kasachischen Kosmonauten vorgesehen war, wurde frei, da Kasachstan das nötige Geld für den Flug nicht aufbringen konnte.
Guy Laliberté ist CEO von Cirque du Soleil und hat laut Forbes ein geschätztes Vermögen von ca. 1,4 Milliarden US-Dollar. Auf seiner 12-tägigen Mission möchte er auch auf die Wasserversorgungsprobleme in vielen Ländern der Welt hinweisen. Er ist Gründer der ONE DROP Foundation, welche sich genau mit diesem Thema beschäftigt.
Mit an Bord der Sojus sind der russische Kosmonaut Maxim Surajew und der NASA-Astronaut Jeffery Williams. Der Start ist momentan für den 30. September geplant.
Raumcon: Verwandte Meldung:
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