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Autor: Günther Glatzel / 01. Februar 2013, 19:19 Uhr

Bigelow will seine Station 2016 starten ...

... und diese an "Unternehmen, Regierungen, vermögende Einzelpersonen oder Jeden sonst, der einen Platz im All haben möchte" vermieten. Dies gab Robert Bigelow gegenüber der Zeitschrift "Popular Mechanics" preis.

Quelle: NewSpaceWatch
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Bigelow Aerospace

Bild vergrößernDie Station Bigelow Alpha ist ausbaubar. Hier sehen wir zwei linear gekoppelte Module. Als Zubringer dienen links ein Dragon und rechts eine CST-100.
(Bild: Bigelow Aerospace/SpaceX/Boeing)
Bereits kurz zuvor waren Informationen über die zu erwartenden Preise für den Start von Personen mit einem Dragon-Raumschiff von Space Exploration Technologies (SpaceX) sowie einem CST-100 von The Boeing Company bekannt geworden. Offenbar hat Bigelow entsprechende Vereinbarungen getroffen. Diese sehen vor, dass Flug und Aufenthalt in der Station Bigelow Alpha mit einem Dragon-Raumschiff als Zubringer 26,25 Millionen US-Dollar und mit einer CST-100-Kapsel 36,75 Millionen US-Dollar kosten sollen. Dies schließt den Start mit einer Falcon 9 bzw. einer Atlas 5 ein.

Geht man davon aus, dass jeweils 6 Personen Gäste an Bord des Raumschiffes sein werden, kommt man auf Missionskosten von reichlich 150 Millionen bzw. rund 220 Millionen US-Dollar.

Die Station soll wahrscheinlich (zunächst) aus zwei BA-330-Modulen bestehen, von denen jedes einen Rauminhalt umfasst, der etwa dem Zweieinhalbfachen des Volumens des US-Labors Destiny der Internationalen Raumstation entspricht.

Vor wenigen Wochen hatte Bigelow mit der NASA die Entwicklung eines kleineren Testmoduls vereinbart, welches 2015 im Rumpf einer Dragon zur Internationalen Raumstation transportiert werden soll. Hier soll es an Tranquility angedockt und anschließend entfaltet werden. Zwei Jahre soll der Test dauern, bei dem die NASA herausfinden möchte, ob derartige Module die gleiche Sicherheit bieten wie solche mit starrer Hülle.

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