Russland: Sojus-Start mit GloNaSS-M 756
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Autor: Günther Glatzel / 01. November 2013, 11:48 Uhr

Erfolgreiche Umkopplung an der ISS

Das Raumschiff Sojus-TMA 09M hat heute früh vom bisherigen Kopplungspunkt an kleinen Forschungsmodul Rasswjet abgelegt und nach etwa 20-minütigem Flug am Heck der Station wieder angedockt.

Quelle: Roskosmos, NASA, Energija
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Energija

Der Wechsel erfolgte von Rasswjet unterhalb der Mitte der Station ans Modul Swesda am Heck.
(Bild: Energija)
NASA-TV

Bild vergrößernDas Raumschiff manövriert in unmittelbarer Umgebung der ISS.
(Bild: NASA-TV)
Damit macht man sozusagen Platz für die nächste Stammbesatzung, die ausnahmsweise bereits vor dem Abflug der alten Besatzung auf der Internationalen Raumstation eintrifft. Für ein paar Tage werden dann 9 Raumfahrer an Bord der Station weilen.

Grund für dieses Vorgehen ist die Übergabe einer Olympia-Fackel, die mit Sojus-TMA 11M zur Station gebracht wird, bei einem Ausstieg am 9. November ihre Vakuumpremiere erleben und anschließend mit Sojus-TMA 09M zur Erde zurückkehren soll.

Dabei werden zum zweiten Mal seit 2009 (Sojus-TMA 14, 15 und 16) drei bemannte russische Raumschiffe an der Internationalen Raumstation angekoppelt sein. Neun Personen an Bord der Station ist hingegen keine Besonderheit, waren doch mit zwei Stammbesatzungen und einer angekoppelten US-amerikanischen Raumfähre des Öfteren 13 Personen im Orbitalkomplex.

Die Erweiterung der Station von russischer Seite macht indes nicht so schnell Fortschritte wie geplant. Im Wissenschaftsmodul Naúka wurden offenbar Treibstoffleitungen verbaut, die nicht den Anforderungen genügen. Das Modul geht daher kurz vor dem eigentlichen Starttermin zurück an den Hersteller Chrunitschew und soll hier umgebaut werden. Da die Leitungen teilweise tief hinter Apparaturen und Abdeckungen verborgen verlaufen, wird der Umbau längere Zeit in Anspruch nehmen. Mittlerweile spricht man von der zweiten Hälfte des Jahres 2015. Währenddessen ist das kugelförmige Kopplungsmodul Pritschal so gut wie fertig. Es wird wie auch das für 2016 vorgesehene Forschungs- und Energiemodul NEM 1 von Energija gebaut.

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