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Autor: Günther Glatzel / 03. Juni 2010, 08:54 Uhr

UNITEC 1 ohne Funkkontakt

Die am 21. Mai gemeinsam mit Akatsuki und IKAROS auf den Weg in Richtung Venus gestartete Kleinsonde hat nach einer ersten erfolgreichen Kontaktaufnahme am Starttag mittlerweile den Kontakt zur Erde verloren. (Newsimage: UNISEC)

Quelle: UNISEC, New Scientist, JAXA, Japan Today
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Dies wurde am 29. Mai gemeldet. Allerdings gibt man die Studentensonde noch nicht auf und versucht, auf einer der beiden Funkfrequenzen deren Signale zu empfangen.

UNITEC 1 hat die Form eines Quaders, ist an der Außenseite weitgehend mit starren Solarzellen versehen, hat eine Masse von knapp 16 kg und trägt als Hauptnutzlast 6 Kleincomputer, deren Komponenten ihre Weltraumtauglichkeit beweisen sollen. Zusätzlich befinden sich eine Kamera und ein Strahlungsdetektor an Bord.

Sechs studentische Teams verschiedener japanischer Universitäten haben je einen Computerchip entwickelt, der auch unter den extremen Temperatur- und Strahlungsbedingungen des Weltalls funktionieren soll. Projektbeginn war erst im Sommer 2008, so dass die Entwicklungs- und Bauzeit bis zum Januar dieses Jahres vergleichsweise kurz war.

Entwicklung, Bau und Flug stehen unter Führung des japanischen University Space Education Consortium, UNISEC.

Gestern wurde zudem bekannt, dass von dem ebenfalls am 21. Mai gestarteten Kleinsatelliten KSAT erstmals Funksignale empfangen wurden. Licht und Schatten.

 
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