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Autor: Thomas Hofstätter / 03. August 2010, 18:35 Uhr

Raumanzugstest auf Österreichischem Gletscher

Zwischen dem 31. Juli und dem 1. August 2010 fanden am Tiroler Kaunertaler Gletscher simulierte Tests mit dem in Österreich entwickelten „Aouda“-Raumanzug statt. Erstmals wurden dazu auch Kamerateams zugelassen und im österreichischen Fernsehen in der Sendung Sommerzeit vom 3. August 2010 berichtet.

Quelle: ÖWF, ORF
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ÖWF/Santek

Bild vergrößernTest des Raumanzugs auf Geröll.
(Bild: ÖWF/Santek)
ÖWF/Santek

Bild vergrößernBohrung in den Gletscher.
(Bild: ÖWF/Santek)
Die Tests wurden auf 2.750 Metern über dem Meeresspiegel bei 8°C von einem 19-köpfigen Team rund um den Projektleiter Gernot Grömer durchgeführt. Der Anzug wog 45 Kilogramm und wurde am ersten Tag von Ulrich Luger und am zweiten von Daniel Föger getragen. Das Gewicht entspricht in etwa dem auf dem Mars spürbarem Gewicht.

Der Kaunertaler Gletscher wurde aufgrund des Permafrostbodens für den Feldtest ausgewählt. Erstmals wurde ein Raumanzug der Umgebung entsprechend auch über Geröll getragen um die Trittfestigkeit auszuloten. Eine weitere Aufgabe bestand darin, Proben aus dem Gletschereis zu bohren.

Entwickelt wurde der Anzug in Österreich vom Österreichischen Weltraumforum (ÖWF) unter der Berücksichtigung marsähnlicher Umgebungen. „Aouda“ befindet sich noch in der Entwicklung und simuliert daher nur einen Raumanzug.

 
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