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Autor: Günther Glatzel / 03. September 2010, 20:36 Uhr

Suborbitale Tests der Kommerziellen

In diesem Herbst und Winter sollen 7 Tests wiederverwendbarer Fahrzeuge durchgeführt werden, die in Zukunft Forschungsmöglichkeiten bei suborbitalen Flügen bieten könnten. (Newsimage: Armadillo Aerospace)

Quelle: SpaceRef, NASA, Armadillo Aerospace, Masten Space Systems
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NASA

Der NASA-Lander für Projekt M wurde weitgehend von Armadillo Aerospace entwickelt.
(Bild: NASA)
Die NASA fördert im Rahmen der ersten Etappe eines speziellen Programms, des Commercial Reusable Suborbital Research Program (CRuSR) die Firmen Armadillo Aerospace (Texas, USA) und Masten Space Systems (Kalifornien, USA) mit insgesamt etwa 475.000 US-Dollar. Dafür sollen Testflüge der Super-Mod und Xombie genannten Systeme durchgeführt und ausgewertet werden.

Armadillo will sein Super-Mod im Herbst zweimal auf etwa 15 Kilometer Höhe bringen und anschließend sicher landen. Im Winter folgt ein Flug auf bis zu 40 Kilometer Höhe. Masten beteiligt sich mit jeweils zwei Flügen auf 5 bzw. 30 Kilometer.

Erfahrungen (und Preise) haben beide Unternehmen schon im Rahmen der Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2008 und 2009 sammeln können. Dabei ging es darum, mit einem Gefährt aufzusteigen, es in einer bestimmten Höhe zu halten und horizontal zu einem Zielpunkt zu bewegen. Nach der Punktlandung musste innerhalb einer kurzen Zeitspanne auch der Rückweg erfolgreich bewältigt werden. Dabei musste sich das Fahrzeug ohne Eingriff von Menschen autonom steuern. Raumfahrer.net berichtete darüber mehrfach und ausführlich.

Ziel des CRuSR-Programms sind letztlich Höhen um 100 Kilometer. "Diese beiden Prämien sind erst der Anfang einer innovativen Zusammenarbeit [der NASA] mit der Industrie, um einen erschwinglichen Zugang zum erdnahen Weltraum zu ermöglichen, wobei diese Mikrogravitationsumgebung für zukünftige wissenschaftliche und technologische Experimente evaluiert werden soll", sagte NASA-Cheftechnologe Robert Brown im NASA-Hauptquartier in Washington.

NASA/JSC

Zwei Robonauten arbeiten Hand in Hand.
(Bild: NASA/JSC)
Armadillo arbeitet bereits jetzt im Rahmen von Project M mit der NASA eng zusammen. Dabei will man einen menschenähnlichen Roboter auf den Mond bringen und dort als mechanischen Forscher einsetzen. Der Lander stammt weitgehend von Armadillo Aerospace, während der Roboter vom Robonaut-2-Projekt abgewandelt werden soll.

Während dieser suborbitalen Testserie allerdings werden Super-Mod und Xombie mit dem Automatic Dependent Suveillance-Broadcast System (ADS-B) ausgrüstet, mit dem Daten über Position und Zustand des Luftfahrzeugs an Bodenstationen übertragen werden können. Die Positionsbestimmung erfolgt an Bord des Vehikels mittels GPS.

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