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Autor: Raumfahrer.net Redaktion / 05. September 2020, 08:45 Uhr

OHB: Erfolgreicher Start für ESAIL

Satellit der OHB-Tochter LuxSpace wird zum weltweiten Schiffsmonitoring eingesetzt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.

Quelle: OHB SE
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LSA

Bild vergrößernESAIL ist Teil des ESA Innovationsprogramms "Partnership Projects", das das Ziel hat, die nächste Generation weltraumgestützter Dienste zu entwickeln.
(Bild: LSA)
Kourou/Betzdorf, 3. September 2020. ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist heute Nacht um 3.51 Uhr (MEZ) vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, erfolgreich mit einer Vega-Rakete gestartet und knapp zwei Stunden später in seiner Umlaufbahn platziert worden. Die komplette Integration von ESAIL hat die in Luxemburg ansässige Firma LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, verantwortet.

Das lange Warten auf den Start
Eigentlich hätte ESAIL schon im März 2020 starten sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die französische Regierung den Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana allerdings im März weitestgehend stillgelegt. Ohne ihre Arbeit am Satelliten fertigstellen zu können, reiste das LuxSpace-Team zurück nach Europa und musste die Startvorbereitungen remote vom LuxSpace-Sitz in Betzdorf steuern. Auch weitere im Juni, Juli und August anvisierte Startermine mussten aufgrund von Winden verschoben werden. „Ich habe wirklich selten so lange auf einen erfolgreichen Launch eines OHB-Satelliten gewartet. Umso mehr freue ich mich, dass ESAIL nun endlich seine Reise in den Orbit antreten konnte“, sagt LuxSpace-Geschäftsführer Jochen Harms.

ESAIL is watching you
Auftraggeber exactEarth wird ESAIL zum weltweiten Schiffsmonitoring einsetzen. ESAIL wird Teil der Satellitenkonstellation von exactEarth werden, die Schiffe mittels ihres automatischen Identifikationssystems überwacht. ESAIL wurde in einem Partnerschaftsprogramm der ESA und mit Unterstützung der Luxemburgischen Raumfahrtagentur (LSA) entwickelt, um die nächste Generation von satellitenbasierten Diensten für den maritimen Sektor zu verbessern.

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