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Autor: Günther Glatzel / 06. März 2010, 20:36 Uhr

STS 134 verschiebt sich möglicherweise

Offenbar gibt es ein Problem mit der Hauptnutzlast, dem am CERN entwickelten Teilchendetektor Alpha Magnet Spectrometer 2 der ESA.

Quelle: NasaSpaceflight.com, Raumcon
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CERN

Das AMS bei Verladen im CERN (Bild: CERN)
Allerdings ist bisher noch nicht öffentlich bekannt, worin dieses Problem besteht und wie schwerwiegend es ist. Gerüchteweise ist von der Möglichkeit einer Verschiebung der Mission STS 134 bis in das Jahr 2011 zu hören. Am Montag findet dazu ein Treffen verantwortlicher Persönlichkeiten statt.

Falls sich nur eine geringfügige Verzögerung ergibt, so könnten die Missionen STS 133 und 134 ihre Plätze tauschen. STS 133 würde dann Ende Juli, Anfang August und STS 134 als letzte geplante Shuttle-Mission im September/Oktober 2010 ablaufen.

Das AMS ist ein mit superfluidem Helium gefüllter Detektorblock, der Partikel aus Antimaterie oder gar Dunkler Materie nachweisen könnte. Es soll am Gitterstrukturelement S3 befestigt und angeschlossen werden. Mit an Bord der Mission STS 134 sollen auch der Express Logistics Carrier 3 mit Ammoniaktank, Dextre-Ersatzmechanik, Gastank, ELC-Avionic-Box, S-Band-Antennen-Subsysteme und einer Testanlage für das US-Verteidigungsministerium sowie das Materialexperiment MISSE 8 und eine Gefriereinheit GLACIER sein.

Gegenwärtig wird die zukünftige Strategie der USA in der bemannten Raumfahrt kontrovers diskutiert. Nach den Vorstellungen von Präsident Obama soll die NASA auf das Mondprogramm verzichten, verstärkt neue Raumfahrt-Technologien entwickeln und Forschung auf der ISS betreiben. Unbemannte und bemannte Zubringerfahrzeuge und Trägersysteme für den erdnahen Weltraum sollen in Verantwortung der privaten Wirtschaft der USA entwickelt und eingesetzt werden. Dagegen regt sich vor allem im Kongress der USA Widerstand. Hier kursieren Gegenvorschläge, die auch den längeren Einsatz der Shuttle-Flotte vorsehen.

Aus organisatorischem Blickwinkel wären 3 weitere Shuttle-Missionen nach STS 134 möglich, da sich mit bereits vorhandenen Materialien drei weitere externe Tanks fertigen ließen. Raumfähren und Feststoffbooster sind wiederverwendbar.

Das Alpha Magnet Spectrometer 2 befindet sich gegenwärtig im Test auf dem Gelände des Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrums ESTEC im niederländischen Nordwijk. Möglicherweise hat das Gerät eines der Testkriterien nicht bestanden, so dass nachgebessert oder gar umgebaut werden muss.

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