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Autor: Martin Ollrom / 11. März 2005, 18:07 Uhr

New Horizons: Reise ins Ungewisse

Die Sonde des New Frontier Programms der NASA wird im Januar 2006 starten und den äußersten Planeten unseres Sonnensystems besuchen.

SpaceDaily
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Im März 1930 verkündete man am Lowell Observatorium in Arizona an, dass eine neue, kleine Welt entdeckt wurde. Diese sollte sich hinter all den bisher bekannten Planeten befinden und konnte damals nur durch das effezienteste und beste Teleskop entdeckt werden. 75 Jahre später ist diese damals entdeckte Welt, mit dem schönen Namen Pluto, einer der mysteriösten Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Keine von Menschenhand geschaffene Raumsonde erreichte jemals diese Welt. Das will die NASA ab Januar 2006 ändern, indem sie die Mission New Horizons auf den Weg zum Pluto schickt. So versucht die NASA, eines der größten bekannten Planetengeheimnisse zu lösen.



Eine künstlerische Darstellung der New Horizons Sonde, vormals Pluto-Kuiper Express (Grafik: NASA)
"Die Vereinigten Staaten sind die einzige Nation, die es schaffte, alle Planeten von Merkur bis Neptun mit einer Raumsonde zu besuchen. Mit New Horizons komplettieren wir das gesamte Sonnensystem", meint Alan Stern, führende Wissenschaftler bei der New Horizons Mission aus Boulder, Colorado. Nachdem Start mit einer Atlas V wird New Horizons in Rekordzeit zum Pluto fliegen; bereits 2015 wird sie ihr Ziel Pluto und seinem Mond Charon erreichen. Dabei werden sieben Instrumente auf den Planeten ausgerichtet sein und wissenschaftliche Daten einbringen.

Das wird die erste Reise in die so genannte "dritte Zone". Damit meint man den Kuiper Gürtel, der hinter der Pluto-Bahn liegt und in dem kleine, eisige Objekte umherfliegen und von dem man glaubt, dass er der Ursprung von so manchen Asteroiden ist. Bis April 2005 sollen die Umstände und Arbeitsfortschritte dokumentiert werden und der NASA übergeben werden. Größere Meetings bezüglich des Startes sind noch am 29. und 30. März 2005 geplant. Die Reise zum Rand unseres Sonnensystems kann bald beginnen.
 
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