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Autor: Thomas Weyrauch / 12. Januar 2014, 13:25 Uhr

SpaceX soll JCSAT 14 auf Falcon 9 starten

Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX gab am 10. Januar 2014 bekannt, vom japanischen Kommunikationssatellitenbetreiber SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) beauftragt worden zu sein, den Satelliten JCSAT 14 auf einer Falcon-9-Rakete in den Weltraum zu transportieren.

Quelle: BSS, JSAT, SpaceX, SS/L
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Space Systems/Loral (SS/L)

JCSAT 14 im All - Illustration
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
Nach Angaben von SpaceX erwartet man einen Start in der zweiten Hälfte des Jahres 2015. Im All wird JCSAT 14 benötigt, um einen der älteren der 16 Satelliten von JSAT zu ersetzen. Bei 154 Grad Ost im Geostationären Orbit arbeitet seit dem 10. Mai 2002 JCSAT 2A alias JCSAT 8 im Regelbetrieb (NORAD 27.399, COSPAR 2002-015A).

JCSAT 2A war am 29. März 2002 auf einer Ariane-44L-Rakete in den Weltraum gelangt und am 9. Mai 2002 von Boeing Satellite Systems (BSS) offiziell an JSAT übergeben worden. Die elektrische Leistung der beiden Solarzellenausleger soll bei Einsatzende des Satelliten zusammen noch 3,7 Kilowatt betragen. Als Auslegungsbetriebsdauer des auf dem Satellitenbus BSS 601 aufgebauten Raumfahrzeugs mit einer Startmasse von rund 2.600 Kilogramm wurden 11 Jahre genannt. Sie ist also bereits überschritten.

Geplant ist, dass JCSAT 2A durch JCSAT 14 bei der Versorgung von Empfängern in Asien, auf Inseln im Pazifik, in Ozeanien und Russland abgelöst wird. Die Kommunikationsnutzlast des 2013 bei Space Systems/Loral (SS/L) bestellten, auf dem Bus 1300 basierenden neuen Satelliten umfasst 26 C- und 18-Ku-Band-Transponder. Die elektrische Leistung des Satelliten mit seinen beiden Solarzellenauslegern liegt bei 10 Kilowatt am Ende einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren.

Die mit JCSAT 14 realisierbaren Ausleuchtzonen werden größere Gebiete bedienen können, als es JCSAT 2A derzeit ermöglicht. Via JCSAT 14 soll künftig insbesondere auch Kommunikation mit Luftfahrzeugen, Seeschiffen und Einrichtungen der Rohstoffindustrie - wie z.B. Mienen, Öl- und Gasförderstellen - mit hohen Datenübertragungsraten abgewickelt werden können.

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