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Autor: Günther Glatzel / 12. September 2013, 22:34 Uhr

Drei Gonjez auf Rokot gestartet

In der Nacht ist eine Trägerrakete des Typs Rokot-KM gestartet und hat drei Datenrelaissatelliten des Typs Gonjez ins All transportiert.

Quelle: Roskosmos, Raumcon
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Die drei Gonjez-M (auf deutsch: Bote) mit den Nummern 5, 6 und 7 gehören zu einer im Aufbau befindlichen Konstellation für multifunktionale persönliche Satellitenkommunikation. Dazu zählen Sprach- und Datendienste wie Email, Fax und Telex. Die Satelliten können aber auch Daten von Einbruchs- und Brandmeldeanlagen sowie Umweltsensoren entgegennehmen und weiterleiten. Gefunkt wird im A- bzw. B-Band (UHF/VHF) mit bis zu 64 kBit/s. Der Speicher an Bord jedes etwa 280 kg schweren Satelliten liegt bei 8 MByte, die Sendeleistung bei 10 W.

Vorversuche mit dem zivilen System wurden ab 1992 angestellt, die ersten funktionsfähigen Satelliten gelangten 1996 ins All. Die Gonjez-M-Serie gibt es seit 2005, da die geplante Funktionsdauer bei 5 bis 7 Jahren liegt, ist das Netz, das zunächst auf 36, später auf 12 Satelliten ausgelegt war, nach wie vor unvollständig. Ab 2014 sollen Satelliten der verbesserten Serie Gonjez-M1 folgen. Die Raumfahrzeuge werden bei Reschetnjow gefertigt.

Der Start erfolgte gegen 1.37 Uhr MESZ vom Kosmodrom Plesezk aus.

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