18 erdgroße Exoplaneten entdeckt
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Autor: Günther Glatzel / 13. Dezember 2011, 20:18 Uhr

Paul Allen stellt Projekt Stratolaunch vor

Dabei soll eine von SpaceX entwickelte Rakete von einem großen Flugzeug in die Luft getragen und ausgeklinkt werden. Diese zündet im Fallen ihre Triebwerke und soll eine Nutzlast in einen Erdorbit transportieren. (Newsbild: Stratolaunchsystems.com)

Quelle: stratolaunchsystems.com
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stratolaunchsystems.com

Bild vergrößernStratolaunch-Projekt
(Bild: stratolaunchsystems.com)
Paul Allen, Microsoft-Mitgründer und Multimilliardär, verfolgt seit einigen Jahren das Ziel, neue Entwicklungen in der kommerziellen Raumfahrt anzustoßen und zu fördern. In Zusammenarbeit mit Scaled Composites wurden bereits SpaceShipOne und dessen Trägerflugzeug WhiteKnight entwickelt und erprobt, mit dem man 2004 den Ansari X-Prize gewann. Daraus resultierte auch die Entwicklung des SpaceShipTwo und dessen Trägerflugzeug, mit dem gegenwärtig Erprobungsflüge absolviert werden. Allerdings können beide Raumschiffe lediglich ballistische Raumflüge mit einigen Minuten Schwerelosigkeit ausführen.

Das neue Projekt hat den Orbit als Ziel. Entsprechend größer sind die Dimensionen. Das Trägerflugzeug soll eine Spannweite von etwa 117 Metern haben, um 540 t wiegen und über 6 große Motoren verfügen, wie sie auch bei Boeings 747 verwendet werden. Zwischen beiden Rümpfen des von Scaled Composites zu entwickelnden Trägerflugzeugs mit einer Reichweite von 2.400 km und einer Abwurfhöhe von etwa 9.000 m soll eine ca. 220 t schwere und mehr als 36 m lange Rakete montiert werden, die von SpaceX aus der Falcon 9 abgeleitet wird. Damit soll sich eine Nutzlast von mehr als 6 t in einen erdnahen Orbit transportieren lassen.

Für die Verbindung zwischen Träger und Rakete sorgt Dynetics. Die Montage- und Integrationseinheit stellt mechanische und elektrische Verbindungen bereit, sorgt für die thermale Kontrolle und versorgt die Rakete bis zum Ausklinken mit allen notwendigen Flüssigkeiten und Gasen.

Den ersten Test des Systems möchte man in etwa 5 Jahren absolvieren können. Die Operationen zu Vorbereitung und Start sollen im Vergleich zu heutigen Systemen wesentlich vereinfacht werden. Damit will man der kommerziellen und staatlichen Raumfahrt ein bezahlbares und zuverlässiges System zur Verfügung stellen, mit dem letztlich auch bemannte Missionen möglich werden sollen.

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