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Autor: Klaus Donath / 15. Juni 2010, 19:53 Uhr

Landeradar des Marsrovers Curiosity getestet

Das JPL-Team (Jet Propulsion Laboratory) der NASA hat am 11.6.2010 das Landeradar-System für den Mars Rover Curiosity in Edwards getestet.

Quelle: JPL, NASA
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Das Radar für die nächste Marsmission wird getestet. Die kleinen gelben Plättchen am Hubschrauber sind die Radarantennen (im Video zu sehen)
(Video und Bild: NASA)
NASA, JPL-Caltech

Diese Darstellung zeigt die verschiedenen Phasen der Landung des nächsten Marsrovers der NASA.
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
Der Test fand mit einem teilweise konstruierten 1:1 Modell an Bord eines Hubschraubers statt. Dabei wurde ein Flugprofil geflogen welches die Landeeinheit simuliert hat. Die Ingenieure haben dabei verifiziert, ob das Radar akkurate Höheninformationen und Geschwindigkeiten liefert, die für eine erfolgreiche und sichere Landung auf dem Mars erforderlich sind.

Das Dryden Flight Research Center in Edwards bietet laut Carrie Rhoades mit seinem getrockneten Salzsee sowie dem reservierten Luftraum ideale Bedingungen. Auch eine Art der verschiedenen Marsumgebungen kann aufgrund der Bodenbeschaffenheit simuliert werden. Zudem ist Edwards nicht weit weg vom Hauptquartier des JPL, so dass Probleme relativ zeitnah gelöst werden können.

Der Hubschrauber, welcher das Landeradar von MSL auf einer Spezialanfertigung an der Nase befestigt hat, simulierte die Landestufe an welcher das Radar bei der Marsmission befestigt sein wird. Die einzigartige, raketengetriebene Landeeinheit wird den Rover Curiosity mit einem Kabel abseilen, dann wegfliegen und in sicherer Entfernung auf dem Marsboden aufschlagen.

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Radar wie erwartet gearbeitet hat und man nun mit weiteren Tests an anderen marsähnlichen Oberflächenstrukturen fortfahren kann, wie zum Beispiel dem Amboy Krater, Sanddünen oder dem Death Valley.

Das "Skycrane" genannte Landeverfahren wurde extra für Curiosity erfunden, da es sich bei Ihm um das schwerste bisher zum Mars gesendete Objekt handeln wird und es damit zu groß für eine Airbag-Variante ist, wie sie bei den 3 vorherigen Rovern der NASA eingesetzt wurde (Pathfinder sowie die beiden MER's Spirit und Opportunity).

Seit 2008 hat die NASA mehrere Flüge in bis zu 47.000 Fuss Höhe (ca. 14. km) und hoher Geschwindigkeit an Bord des Hochleistungs-Abfangjägers F/A-18 gemacht, um den Flugzustand nach dem Wiedereintritt für das Radar zu simulieren. Weitere Flüge sind geplant um das Landeradar zu verbessern.

Die Komponenten für die nächste Marsmission zusammen mit dem eigentlichen Rover Curiosity befinden sich zur Zeit am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena (Kalifornien) im Bau, wo sie auf den geplanten Start zwischen dem 25. November und dem 18. Dezember 2011 vorbereitet werden.

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